Hallo Foris,
ich finde bis jetzt keine Antwort auf meine Frage im Net.Unterschiedliche Diabologewichte bringen unterschiedliche Joulangeben.Mit welchen Diabologewicht legt man das Gewehr auf 7,5Joul fest ?![]()
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Hallo Foris,
ich finde bis jetzt keine Antwort auf meine Frage im Net.Unterschiedliche Diabologewichte bringen unterschiedliche Joulangeben.Mit welchen Diabologewicht legt man das Gewehr auf 7,5Joul fest ?![]()
Hallo Foris,
ich finde bis jetzt keine Antwort auf meine Frage im Net.Unterschiedliche Diabologewichte bringen unterschiedliche Joulangeben.Mit welchen Diabologewicht legt man das Gewehr auf 7,5Joul fest ?
Hallo afido,
Ich meine hier gelesen zu haben, dass man die Leistung mit den H&N Barracudas testet. Die haben 0,69g bei 4,5mm.
Gruß,
Walde
Standart Dias sind so um die 0,45-0,5g. Wobei das eher nix fixes ist. Nur was bei 7,5 Joule noch vernünftig den Lauf verlässt. Hier ein Joule-Rechner. Spiel einfach mal etwas mit den Werten:
Theoretisch würden 10g Bei 39 m/s knapp 7,5 Joule erreichen. Aber wer will die dazu gehörige Geschossballistik?
Gruß
Früher haben die Hersteller und Behörden bei 4,5mm wohl mit 0.49g = 175m/s Flachkopf getestet, lag aber wohl auch daran, dass es früher nicht viel Auswahl gab. Wie die das heute machen? Ich habe auch irgendwo schon mal was von 0.52g und 170m/s gelesen. Im Prinzip sinkt bei mehr Gewicht ja proportional die Geschwindigkeit, von daher wird es auch erst ggf. größere Abweichungen bei extrem leichten oder sehr schweren Diabolos geben, auch die Reibung im Lauf spielt dabei ja noch eine Rolle. Zum Zuhause testen einfach irgendwas um 0.50g (bei 4,5mm) nehmen und gut ist.
Danke Euch für die Infos.Wenn ich auf 8,5 Joul komme ,ist das noch im Toleranzbereich?
Ich meine hier gelesen zu haben, dass man die Leistung mit den H&N Barracudas testet. Die haben 0,69g bei 4,5mm.
Wenn ich bei 0,69g 7,5 Joul hätte,dann müsste mit o,5g auf 9-10 Joul kommen.Das wäre zuviel .Oder ?
Wenn ich bei 0,69g 7,5 Joul hätte,dann müsste mit o,5g auf 9-10 Joul kommen.Das wäre zuviel .Oder ?
Wie kommst du darauf?
Gruß Michel
Edit: Ich formuliere besser: Wenn du mit 0,69g um die 7,5J hast, dann solltest du mit 0,5g auch um die 7,5J stehen.
Es kann in einigen Fällen dazu kommen das man mit leichteren oder schwereren Dibolos auf eine höhere Eo kommt, das ist aber ein Phänomen der Energieübertragung, hatten wir gerade im Stormifaden.
Grundsetzlich gilt aber, arbeitet das Gewehr innerhalb seiner normalen Parameter, wird es von Schuß zu Schuß eine konstante Energie zur Verfügung stellen. Daraus folgt das bei ähnlicher Energieübertragung die Eo auch ähnlich ist.
Sollte dein Gewehr irgendwann, warum auch immer, von der Polizei eingezogen werden und
beim BKA überprüft werden hast Du dann ein Problem denn diese werden sicherlich mit einem
Standard-Diabolo testen. Beim Field Target gibt es Listen mit welchem Diabolo welche Energie
Du erzielen darfst um Legal zu sein. Nimm nen Standard Diabolo Flachkopf. Stelle damit deine V0
ein und Du bist auf der sicheren Seite. mit 7,5J kannst Du locker auf 50m noch zielgenau schießen
wenn die Waffe und der Wind passt. Mehr V0 heist nicht unbedingt dass dein Gewehr genauer wird!
Die meisten alten Matchgewehre hatten über 8 Joule, die Berechnung inklusive der Toleranzen gibt das her. Wenn es dich wirklich interessiert findest du das Messprocedere hier im Forum, oder in einer Gesetzessammlung um das WaffG. Bei konstant 8,5 wird die Luft schon dünn, wobei dieses Gewurstel um jede Kommastelle eigentlich Unsinn und praktisch vernachlässigbar ist.
https://www.gesetze-im-internet.de/beschussv/anlage_vi.html
Mal ganz in Ruhe durchlesen und entspannen.
So schrub ich vor einiger Zeit . . . 🐣
🌬 Wobei der Rest durchaus auch lesenswert für dich sein dürfte und uns bestimmt einige Fragen erspart, die in dem Zusammenhang immer wieder gestellt werden. 🧸
Servus die Kollegen,
Ich habe mich auch diese Frage vor einiger Zeit gestellt.
Das einzig was mir vom Logik her eingefallen ist, dass die Energie mit der leichteste Projektile im jeden Kaliber gemessen sein soll.
So habe ich auch nach einer Tabelle gesucht, wo der Standart die verschiedenen Gewichten pro Kaliber und Projektilenform andeutet. Solche Tabelle habe ich auch bei DIN und andere Industriestandarte nicht gefunden.
Irgendwo habe ich nur gelesen, dass es für Kal .177 die leichteste Diabolo so um die 0,39 Gramm wiegen soll.
Grüße
afido Ich glaube du hast da einen Denkfehler, wenn du bei selber Energie, ein schwereres Geschoss nimmst, dann sinkt die Geschwindigkeit, nimmst du ein leichteres Geschoss, steigt die Geschwindigkeit. Die eingesetzte Energie bleibt rechnerisch gleich. Es gibt maximal leichte Unterschiede durch zB. Reibung (Durchmesser, Bleihärte, Auflagefläche), Losbrechmoment usw. im Lauf.
PS: es gibt sogar extrem leichte Kunststoff Diabolos (zB. https://www.4komma5.de/Kvintor-Tornad…5-mm-300er-Dose oder https://www.luftgewehr-shop.com/media/2549/cat…druckwaffen.jpg) , ich glaube dass die Leichtesten die ich mal gesehen habe 0,08g hatten, auch sehr schwere (zB. https://www.4komma5.de/RIFLE-Slug-Ser…los-heavy-45-mm).
Joule ist eine Einheit für eine physikalische Kraft. Absolut Verallgemeinert: Kannst du zum Beispiel mit dieser Kraft einen Ball 10m weit werfen, kannst du mit der selben Kraft einen halb so schweren Ball 20m weit werfen. Das geht aber nicht unendlich weit. Den Etwas das nix wiegt, kannst du auch nicht werfen. Bzw. keine Kraft in Bewegung umwandeln. So in etwa habe ich das vom Physikunterricht von vor zig Jahren in Errinerung. Lang ist's her......
Gruß
Die eingesetzte Energie mag gleich sein. Wegen der unterschiedlichen Zeitdauer der Krafteinwirkung auf das Diabolo (oder BB) in Abhängigkeit von Gewicht und Durchmesser des Diabolo ist das Resultat am Ende der Kraftübertragung, also an der Laufmündung, unterschiedlich. Faktoren, die die erreichbare Vo bestimmen sind
- Losbrechmoment des Diabolo (Haftreibung ist größer als Gleitreibung)
- Verbleiung des Lauf (Reibung Blei auf Stahl ist anders als Blei auf Blei - im Lauf legt sich durch die Nutzung Abrieb aus Blei ab)
- Zwängung, Verformung das Diabolo durch die Züge oder die sonstige Eigenschaften des Laufes (Verhältnis Durchmesser a Diabolo zu Durchmesser i Lauf)
- Kraftentwicklung des Gewehrs (Feder-Kolbensystem, CO2, PCP)
- konstruktive Eigenheiten des Gewehrs (Zustand der Dichtungen, nutzbares Volumen des Antriebsgases etc.)
Diese Aufzählung ist sicher nicht endgültig.
Für ein konkretes Gewehr beudeutet das, ohne Chrony lieber den Zustand der Waffe unverändert zum Lieferzustand belassen.
Super, Dankeschön.
Habe erst später gemerkt, dass ein anderes Antwort schon gibt.
Entschuldigung
WOWOWOW.......Federdruckgewehre ist noch mal eine gaaaaannnnnz andere Nummer. Hier empfehle ich die Lektüre von:
From Trigger to Target
Airgun from Trigger to Target - Cardew, G.V.; Cardew, Gerard Michael: 9780950510828 - AbeBooks
Ich hab meines vor ca. 15J neu für 35€ bekommen. Die Letzten die ich für Interessierte beschaft habe lagen gebraucht zwischen 45€ und 60€.
Wenn es hier um Presslüfter geht bin ich gerne bereit weiter mitzudiskutieren, das Thema Preller ist mir für hier zu komplex.
Gruß Michel
Übrigens zitat aus meinem alten Physikbuch: Energie ist eine Zustandsgröße und existiert in verschiedenen Formen, während Kraft eine gerichtete Größe ist, die angibt, wie sich die Energie oder der Impuls eines Körpers über Zeit und Strecke ändert.
Edit: Klugscheißeralarm 2:
Joule ist eine Einheit für eine physikalische Kraft
Energie Einheit J / Kraft Einheit N
Für uns alle bleibt aber immer noch die Frage, mit welchen Diabolos wird die 7 J. Energie bestätigt.
Ich selbst mit Gewehren schiesse 0,53 g. und mit Pistolen 0,45 g.
Wenn wir schon die Links zu den Antworten geben solltest du sie auch lesen, sonst können wir das Ganze auch lassen. Oder ist deine Zeit besonders kostbar?
Diese Frage ist immer noch gut....
Ich kann dir nur sagen wie ich es mache:
Bei Federdruck
Ich nehme die Diabolosorten, welche am Besten laufen und sehe zu das ich die 7,5J mit keiner reiße oder ich gehe zum Bsp. sogar noch etwas runter da die Kniffte ggf mit etwas weniger Vo noch präzieser schießt.
Bei Preßlüfter
Habe ich eine Waffe bei der ich keine einfache Möglichkeit der Regulierung der Selbigen habe, mach ichs wie beim Federdruck.
Habe ich die Möglichkeit des Eingriffs (von Außen verstellbare Hammerfeder, Regulator oder Transferport) dann stelle ich das System auf das Diabolo ab welches ich aktuell schieße, was aber nicht unbedingt 7,5J ist, kann auch weniger sein.
Entscheident für mich ist in erster Linie der Streukreis auf 25m und nicht die max. zulässige Energie.
Gruß Michel
Nachgemessen wird im Zweifel vom zuständigen LKA.
Die sind in der Wahl der Diabolos grundsätzlich frei;
tatsächlich verwenden die meisten die RWS Meister-
kugeln mit 0,53g.
