Air Arms S510 R Ultimate Sporter

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  • Nachdem ich gestern das Glas montiert hatte, stand heute Morgen ein Diatest auf dem Programm. Aber hier erst nochmal ein Foto von der Waffe, zur Einstimmung.

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    Die Waffe hat eine verstellbare Schaftbacke, unabdingbar, wenn man den Kopf in der richtigen Höhe zum ZF haben möchte, damit das Auge immer den richtigen Abstand und Höhe zum ZF hat. Sie kann im Werkszustand nur mit Magazin geschossen werden. Es sind 2 Magazine dabei, die jeweils 10 Schuss aufnehmen. Die Magazine sind außen aus Kunststoff gefertigt, da Rad im Inneren aus Aluminium. Ein eingelegter O-ring hält die Dias an seinem Platz. Schön ist, die Magazine haben keine eingelegten Federn zum Weitertransport, dies erledigt eine Mechanik beim Spannen. Die Dias können also beim Laden nicht beschädigt werden und schlagen an keinem Transportstop an. Der Lauf sitzt in einem Laufmantel, der keine Funktion hat. Der Lauf steht vorne über und nimmt den Schalldämpfer auf. Es gibt kein Gewinde, der Schalli wird maßgenau aufgeschoben, bis der hintere Teil im Laufmantel steckt. Damit wird gleichzeitig der Lauf im Laufmantel zentriert und sitzt absolut mittig im Schalldämpfer. Der Schalldämpfer wird mit einer Inbusmadenschraube am Lauf fixiert. Es können also keine anderen Schalldämpfer montiert werden, es sei den man baut sich einen Adapter. Das ist aber nicht nötig, die Waffe ist schön leise und für jeden Gartenshooter geeignet. Die Waffe wurde in England als Huntingrifle konzipiert. Sie ist bereits seit 2008 auf dem Markt und daher natürlich extrem ausgereift. Anfang 2019 kam sie erstmal mit Regulator und als Ultimate Sporter heraus und hat gleich Preise eingeheimst, in England. Sie wird vor allem beim HFT sehr oft eingesetzt und ist bekannt für die guten Streukreise. Dann wollen wir doch mal schauen, was sie in der deutschen Version kann:

    2 Dias stechen heraus, zum einen die JSB Exact in 4,53mm, die den absolut besten Streukreis lieferten. Der liegt auf 16m nur knapp über Diamaß. Überrascht haben mich die H&N Baracuda 8. Die waren nicht viel schlechter. Die Snowpeak in 8,33gr haben gestreut wie verrückt. Sogar der durchgestrichene Einschlag bei den JSB Express ist von diesem Dia. Von den JSB Exact in 4,53mm habe ich noch ne Menge, das ist natürlich schön. Trotzdem werde ich die H&N Baracuda 8 auch mal im Hinterkopf halten und mal schauen, ob es die auch noch in 4,52 gibt. Sie scheint die größeren Dias zu mögen. Natürlich werden die auch mal geölt ausprobiert, muss ich bei der Red Wolf auch noch testen.

    Gruss Ralph
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    Mitglied im FWR #30598

  • Die Baracuda 8 gibt es leider nur in dieser Kopfgröße. Die sind auch dafür berüchtigt kleine Löcher zu produzieren. Daher wirst du wohl nicht drum herum kommen, auf mehrere Spiegel zu testen. Maximal ein Schuss pro Spiegel, dann sind die beiden Dias besser vergleichbar.

    Sieht aber vielversprechend aus. Tolles Holz. Hatte auch mit dem Gedanken gespielt mir eine zu holen. Bin gespannt:thumbup:

  • Bei einem Schuss pro Spiegel ist gar nichts vergleichbar. Das sind jeweils 10 Schuss pro Spiegel aus dem Magazin verschossen und da kann man anhand des Streukreises anfangen Vergleiche zu ziehen. Natürlich darf man sich dabei den Haltepunkt nicht wegschießen.

    Gruss Ralph
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    Mitglied im FWR #30598

  • Heute habe ich die Air Arms exakt auf 7,5J eingestellt. Das ist gar nicht so einfach, da keine Hammerfederverstellung vorhanden ist. Ein Versuch, das System zu öffnen ist direkt an einer 3mm Inbusschraube gescheitert, die extra weich ausgelegt wurde, Anti Temper, und beim ersten Drehversuch mit einem neuen Inbusschlüssel direkt rund war. Da muss ich mir auch noch was einfallen lassen. Dann habe ich mich aber erst mal der Schraube gewidmet, die in den Transferport eingedreht wird, um den Durchlass zu verengen. Diese hat einen 1mm Inbus und ist extrem eingeklebt. Da kann man also auch nicht mit Gewalt rangehen. Habe den Inbus eingesteckt und ordentlich heiß gemacht und siehe da, sie ließ sich überreden weiter raus zu kommen. Die Einstellung ist etwas kniffelig, da eine halbe Umdrehung bereits ordentlich was ausmacht. Habe sie mit den JSB Exact 4,53 genau auf 168m/s eingestellt und die hält sie auch schön konstant. Wenn ich die Systemschraube raus habe, werde ich auf jeden Fall versuchen eine Hammerfederverstellung zu bauen, die von Außen zugänglich ist. Das macht die Arbeit dann viel einfacher. Jetzt habe ich auch gesehen, die Schraube heißt in der Explosionszechnung M3x16 Solok Cap. Solok beinhaltet wohl soetwas wie Softlock oder so ähnlich. Das ist echt fies gemacht, da kommt man mit keinem Bit oder so ran, da das Schraubenloch nur sehr eng ist. Ich werde es wohl mal mit einem Torx probieren. Mal schauen.

    Gruss Ralph
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    Mitglied im FWR #30598

  • Ich schieße kein FT/HFT mehr. Einkleben wird nichts bringen. Der Schraubenkopf ist weich, nicht die Verbindung zum Schlüssel. Erst mal ordentlich heiß machen, eingeklebt ist die nämlich auch noch. Frage mich daher, wie die das im Werk bei einer Reparatur machen. Wahrscheinlich direkt ausbohren.

    Gruss Ralph
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    Mitglied im FWR #30598

  • In weiche oder überdrehte Inbus-Schrauben
    kann man passende Torx-Bits eintreiben.
    Das hält richtig gut; damit habe ich bisher
    fast alles ausdrehen können.

    Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
    Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.