PAK vs scharfe Pistole. Gewicht, spannen, Rückstoß

There are 35 replies in this Thread which has previously been viewed 2,868 times. The latest Post (July 26, 2025 at 6:23 PM) was by Huskydoc.

  • Welche?

    Ganz aktuell wären da noch die heiß diskutierten und von mir verehrten “Hi Points". Zinkdruckguss plus Feder/Masse plus .45ACP oder 9Para ist zuviel für manche Dauerverriegler . . . :whistling:

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  • Ganz aktuell wären da noch die heiß diskutierten und von mir verehrten “Hi Points". Zinkdruckguss plus Feder/Masse plus .45ACP oder 9Para ist zuviel für manche Dauerverriegler . . . :whistling:

    Ja, die Hi Points kenne ich und auch Matt Carriker.

    Leider macht Matt keine Waffenvideos mehr.

    Er hat die meisten Waffen seiner (sehr großen) Sammlung verkauft und auch seine Shooting Range.

    Habe seine Vids gerne angesehen.


    Nachtrag:

    Die Hi Points haben in den Staaten unter Waffenkennern einen sehr schlechten Ruf. Das sind die amerikanischen Zinkbomber, nur eben in scharf. :)

    Schöne Grüße

    Edited 2 times, last by klaus5556 (July 25, 2025 at 11:57 AM).

  • Hallo zusammen, ein wirklich interessanter Thread hier.

    Was mich noch zusätzlich interessieren würde, ist wie zuverlässig SSW'S im Vergleich zu ihren scharfen Vorbildern sind. Bei manchen SSW'S kann man sich ja schon vor dem Schießen auf Klemmer einstellen. Ist das bei scharfen Waffen auch so? Schwankt dort die Zuverlässigkeit auch so stark mit der Munition?

    LG. Chaot mit SSW.

  • Scharfe Waffen sind deutlich zuverlässiger, meine CZ Shadow 2 hat bei mehreren Tausend Schuss nur eine Handvoll Störungen gehabt, lag aber an einer ausgesprochen schlechten Charge Winchester, mit der hatten auch andere auf dem Stand Probleme, ansonsten nur eine Störung mal gehabt.

    Meine Hi-Power hatte auch noch nie eine Störung, die wird aber weniger genutzt.


    Kleinkaliberwaffen haben gerne mal Störungen, liegt aber meist an Verschmutzung oder schlechter Munition.

  • Jaaaaa - ich weiß, wo das war. P1 = 40 Jahre he

    Ääätsch 63 Jahre her 1962 ;)

    Gruß
    Radi

    PS wußte gar nicht, dass sie solange noch verwendet wurde. Sie war im Gegensatz zu ihrer Schwester P38 grausam.
    Durch das Dual-Griffstück war sie sehr kopflastig. War damals noch einfach beide Waffen zu vergleichen und die Meinung der
    "Alten" einzubeziehen.

    Gruß
    Radi

  • Was mich noch zusätzlich interessieren würde, ist wie zuverlässig SSW'S im Vergleich zu ihren scharfen Vorbildern sind.

    Bei scharfen Pistolen hatte ich nur einmal ein Problem mit meiner Colt Gold Cup in 45 ACP.

    Das originale Magazin das mitgeliefert wurde fasst 7 Schuß.

    Ich habe mir dann 2 Noname Magazine gekauft, welche jeweils 8 Schuß fassten. Bei einem dieser zugekauften Magazine hatte ich jeweils nach den 3ten Schuß eine reproduzierbare Störung. Ob Zuführ- oder Auswurfstörung, weiß ich nicht mehr.

    Als ich dieses Problem erkannt hatte, habe ich dieses Magazin aussortiert und danach nie wieder ein Problem.


    Zu meinen Schreckschußpistolen kann ich nur etwas zur Umarex Walther PPQ sagen, da dies meine einzige Schreckschußpistole ist mit der ich ausgiebiger geschossen habe.

    Geschossen wurde Walthermunition mit Messinghülsen und ich hatte keine einzige Störung.

    Zu meinen anderen Schreckschußpistolen kann ich nichts sagen, da ich mit ihnen nie geschossen habe.

    Ich bin in erster Linie Sammler. Ich schieße auch nicht an Sylvester.

    Prinzipiell ist es aber so, das man bei SSW öfter mal von Störungen hört/liest.

    Das kann verschiedene Ursachen haben. Es liegt an der Waffe, an der Munition oder auch am Magazin.

    Ein generelles Fazit gibt es hier nicht, da es mit einer anderen Waffe/Munition schon wieder ganz anders aussehen kann. Da hilft nur ausprobieren und für sich und seine Waffe die besten Komponenten finden.


    Dann noch etwas, was hast Du mit einer Schreckschußwaffe vor?

    Willst Du an Sylvester schiessen, dann empfehle ich eine Pistole mit großer Magszinkapazität.

    Willst Du sie zur Selbstverteidigung führen (nur mit kleinem Waffenschein), dann empfehle ich etwas Kleineres/Kompakteres.

    Willst Du sammeln, dann alles was Dir gefällt. :)

    Schöne Grüße

    Edited once, last by klaus5556 (July 25, 2025 at 2:59 PM).

  • Und hängt bei beidem stark von Patrone, Lauflänge und Pulver ab.

    Die 9mm Luger mit 95grs von Magtech rummst und flammt wie Sau, andere eher nicht.

    Allerdings hab ich bisher bei keiner scharfen Patrone noch nach dem Auswurf bisschen Flamme im Patronenlager und Lauf gehabt wie z.B. bei Super Flash 9mm PAK.

  • Die Zuverlässigkeitsprobleme von SSW bestehen ja ausschließlich aufgrund der schlechten Qualität der Munition. Das kommt aber auch bei scharfen Kalibern vor. Ganz speziell Halbautomaten in .22lr können ausgesprochen munitionsfühlig sein. Und dort, wo man es als Laie am allerwenigsten erwarten würde, im höchstpreisigen Matchwaffensegment, gibt es teilweise Probleme wegen *zu* enger Toleranzen. So hat man mit einigen Modellen wie bspw. Korth, Peters Stahl, HPS u.U. seine liebe Mühe eine zuverlässig funktionierende Ladung zu finden.

  • Die Zuverlässigkeitsprobleme von SSW bestehen ja ausschließlich aufgrund der schlechten Qualität der Munition.

    Ich denke nicht, das Störungen bei SSW nur alleine auf die Munition zurückzuführen sind.

    Das Spektrum für Störungen kann vielfältig sein.

    Schöne Grüße

  • Meine .22lr High Standard Citation frisst so ziemlich alles. Da passen Magazin, Lauframpe und Patronenlager perfekt zusammen. Auswerfstörung hatte ich mal bei "abgelaufener" russischer Munition.

    Bei meiner ehemaligen Les Baer .45ACP kam es zu Zuführstörungen bei Fremdmagazinen, Da waren die Magazinlippen nicht optimal und die Patrone wurde im suboptimalen Winkel zugeführt. Kann man aber an den Lippen optimieren. Allerdings habe ich auch ausnahmslos Blei SWC verladen, die auch nicht immer gut laufen. Wenn der Kegelstumpf zu kurz ist, kommt die Patrone schon zu steil über die Rampe in das Patronenlager und klemmt dann. Wenn man aber die richtige SWC Form gefunden hat, läuft das Teil wie ein Schweizer Uhrwerk.

  • Die Zuverlässigkeitsprobleme von SSW bestehen ja ausschließlich aufgrund der schlechten Qualität der Munition.

    Ich denke nicht, das Störungen bei SSW nur alleine auf die Munition zurückzuführen sind.

    Das Spektrum für Störungen kann vielfältig sein.

    Ekol Special99... so schön sie auch ist, störungsfrei läuft sie bis jetzt mit keiner Kartuschen-Munition die ich testen konnte,
    sie lässt sich auch ziemlich schwer durchladen, obwohl ich sie seit November '23 nur noch mit gespanntem Schlitten lagere,
    da ist bis jetzt nix mit "Feder-setzen", hilft wohl nur kürzen...

    We the unwilling, led by the unqualified, kill the unfortunate, die for the ungrateful.
    If I tell you my dream, you might forget it. If I act on my dream, perhaps you remember it; but if I involve you, it becomes your dream too.

  • Ich denke nicht, das Störungen bei SSW nur alleine auf die Munition zurückzuführen sind.

    Das Spektrum für Störungen kann vielfältig sein.

    Klar, Magazinlippen, Zuführrampen, Schließfedern etc.. Macht aber bei SSW keinen Unterschied, weil es nur eine Patronenform gibt. Und die Störungen sind zu 99,9% Auswurf- oder Zufuhrstörungen, die auf unzureichende Treibladung zurückzuführen sind. Einzelne Modelle die mit nichts zum funktionieren zu bringen sind mal außen vor gelassen.

  • Ist die Kartuschenform auch bei jedem Hersteller exakt gleich? Hmm, dann kommt noch das verwendete Kartuschenmaterial ins Spiel, Messing, Messing vernickelt?, Stahl schwarz usw.. Hat vielleicht auch etwas mit dem "Gleitfaktor" zu tun?