Glock 17 Gen 5: Verschlussfeder defekt bei neuer Waffe

There are 64 replies in this Thread which has previously been viewed 5,463 times. The latest Post (January 21, 2025 at 11:56 AM) was by Snatsch.

  • Letzte Woche habe ich eine neue Glock 17 Gen 5 gekauft, die ich gestern Abend testen wollte. Dazu habe ich sie erst einmal demontiert, wobei mir dann das zerbrochene Plastikteil vom hinteren Ende der Verschlussfeder entgegen gefallen ist.

    Nachher schaue ich erst mal bei der Apotheke mit dem grossen "F" vorbei. Ich bin gespannt, was die unter Kundenservice verstehen.


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    Berloque-Pistole, Glock 17 Gen 5, Heckler & Koch P30, Record Weinberg, Röhm RG 76, Röhm RG 89, Walther P22Q, Walther P99

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  • Das sieht nicht kaputt aus sondern die beiden Endstücke sind einfach nur abgefallen von der Sekundärfeder.

    Federpaket wie auf dem Foto zu sehen mit der linken Seite auf dem Tisch abstellen, die kleine Feder nach unten drücken und beide Halbstücke nacheinander draufsetzen. Dann sollte es passen

    "Ahhhh die neue Walther, ich hatte Umarex um so eine gebeten"
    :D:D:D

  • Wieso Service? Das ist Gewährleistung. Oder hast Du die da nicht gekauft?

    Mit Service habe ich die Art und Weise gemeint, wie die Gewährleistung abgewickelt wird, und das habe ich jetzt auch deutlich festgestellt:

    Ich gehe zu einem Frankonia-Mitarbeiter, der sich die Sache ansieht. Dann taucht ein anderer Mitarbeiter, wahrscheinlich der Abteilungsleiter auf. Der erklärt mir, dass man Waffen nicht auseinandernehmen würde. Als ich ihm sage das so etwas Unsinn ist und Waffen ja auch geprüft und gereinigt werden müssen erklärt er mir in einem arroganten Ton, dass nur scharfe Waffen gereinigt werden müssen.

    Danach behauptet er, dass dieses Teil nicht von der Verschlussfeder sondern vom Verschluss stammen würde. Das wäre dann wohl beim falschen Zusammensetzen der Waffe passiert - was Schwachsinn ist, da ich die Waffe nicht wieder zusammengesetzt habe.

    Ich habe ihm vorgeschlagen, dass Teil einfach auszutauschen, was er aber verweigert hat. Er bestand darauf die Waffe an Umarex einzusenden, wo die Instandsetzung voraussichtlich vier bis sechs Wochen dauern würde. Auf dem Servicebericht steht dann auch noch, dass er den Hersteller um Instandsetzung auf Garantie bittet.

    Nachher geht erst einmal die Beschwerde an die Geschäftsleitung von Frankonia raus. Mal sehen, ob sie gerne Kunden verlieren weil ihre Mitarbeiter unqualifizierte Sprüche loslassen und sich den Kunden gegenüber arrogant verhalten.

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  • Von vorne bis hinten unverschämt. Er ist in der Beweispflicht der korrekten Auslieferung, nicht Du. Die Waffe ist mit verdecktem Mangel ausgeliefert worden, der Händler hat zu reparieren und das zu seinen Lasten. Was er schon tun kann ist, auf einer Einsendung zu bestehen. Aber einfacher Tausch und dann Rückreklamation des Händlers mit seinem Lieferanten wäre viel einfacher und schneller für alle.


    Wäre sicher auch für Umarex interessant, dass der Händler seine Kosten über die Garantie auf Umarex abwälzen will... Das ist Deine Garantie für Schäden, die Dir passiert sind, dass ist kein Hintertürchen für Händler, um dessen Kosten zu sparen.

    Sicher für Frankonia und Umarex interessant, dass hier diskutiert wird. Thema Reputation ist für Firmen nicht unwichtig...

  • Das sieht nicht kaputt aus sondern die beiden Endstücke sind einfach nur abgefallen von der Sekundärfeder.

    Federpaket wie auf dem Foto zu sehen mit der linken Seite auf dem Tisch abstellen, die kleine Feder nach unten drücken und beide Halbstücke nacheinander draufsetzen. Dann sollte es passen

    So ist es. Da ist nichts zerbrochen. War eine etwas übereilte Aktion. Aber die Denkweise bei Frankonia ist sehr "interessant".

  • Ich frag mich was daran so ungewöhnlich sein soll. Ein Verkäufer schickt ein defektes Teil zwecks Reparatur innerhalb der Garantie zu Hersteller.

    Was anderes würde ich überhaupt nicht erwarten.

  • Bei mir wurde bei Frankonia eine online dort gekaufte Retay in der Fillale getauscht, ohne dass der Büchsenmacher (ich bin nicht zu einem Verkäufer gegangen) die Rechnung hat sehen wollen.

    So unterschiedlich die Erfahrungen.

    Browning GPDA 8 x2. Colt 1911 2. Geco 225, 1910. Glock 17 SV. Walther P 22 x2 + P22R, P22Q, P 88 x2, PK 380, PPK, PP x2, P99+SV. HW 88 Super Airw. x2. Erma EGP 55. Röhm Little Joe, RG 3, 8, 9, 56, 69, 89 + RG 96. Mauser HSC 84, HSC 90 , K 50 + Magnum. Perfecta FBI 8000, IWG Government Sportclub IPSC. Reck Miami 92, Commander, G5 "light", Baby. ME Mini Para, Falcon. SM 110 x 2, SM 110a. Valtro 85, 98. Zoraki 906, 914, 917, 918. Umarex Python, Sherlock Holmes .22. Berloque + diverse weitere.

    Edited once, last by Knallebum (January 18, 2025 at 5:01 PM).

  • Ich frag mich was daran so ungewöhnlich sein soll. Ein Verkäufer schickt ein defektes Teil zwecks Reparatur innerhalb der Garantie zu Hersteller.

    Was anderes würde ich überhaupt nicht erwarten.

    Generell ist das korrekt.

    Ich finde diesen Verlauf interessant:

    "Ich gehe zu einem Frankonia-Mitarbeiter, der sich die Sache ansieht. Dann taucht ein anderer Mitarbeiter, wahrscheinlich der Abteilungsleiter auf. Der erklärt mir, dass man Waffen nicht auseinandernehmen würde. Als ich ihm sage das so etwas Unsinn ist und Waffen ja auch geprüft und gereinigt werden müssen erklärt er mir in einem arroganten Ton, dass nur scharfe Waffen gereinigt werden müssen."

  • Ich habe den ganzen Vorgang mit Fotos und Kopie des Servicebelegs per E-Mail an die Geschäftsleitung von Frankonia geschickt, zumal dieser Mitarbeiter entgegen meiner eindeutigen Erklärungen auch noch auf den Servicebeleg geschrieben hat, dass die Waffe zerlegt und von mir nicht mehr zusammenfügbar wäre. Dabei hat er auch noch Umarex um Reparatur auf Garantie gebeten, obwohl ich ihn auf den Sachverhalt Mängelrüge und Gewährleistung mehrfach hingewiesen habe.

    Ich habe der Frankonia-Geschäftsführung sowohl meine Verärgerung über das Verhalten des Mitarbeiters als auch meine rechtliche Einschätzung des Vorganges dargelegt. Mal sehen, wie sie darauf reagiert.

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  • Aber das da nichts kaputt ist weißt du inzwischen schon? Nun ja, zu spät. "Ist die Kugel aus dem Lauf, nehmen die Dinge ihren Lauf."

    Natürlich weiss ich das jetzt, aber wenn dieser unfähige Mitarbeiter bei Frankonia mir keine falsche Auskunft gegeben hätte wäre das Thema schon wieder erledigt.

    Ich hatte bisher nur Waffen von Röhm und Walther, und da ist die Federung ganz anders aufgebaut. Als mir die Plastikteile entgegengeflogen sind, wollte ich deshalb auf Nummer Sicher gehen, und habe jemand befragt von dem ich dachte, dass er Ahnung hätte. Aber so kann man sich irren ...

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  • Danach behauptet er, dass dieses Teil nicht von der Verschlussfeder sondern vom Verschluss stammen würde. Das wäre dann wohl beim falschen Zusammensetzen der Waffe passiert - was Schwachsinn ist, da ich die Waffe nicht wieder zusammengesetzt habe.

    Was erwartest du denn eigentlich? Du kommst mit einem Gegenstand in Einzelteilen zum Verkäufer und der soll dann entscheiden ob die Ware defekt ist und ob sie schon beim Verkauf defekt war oder durch dich zerstört wurde???

  • Danach behauptet er, dass dieses Teil nicht von der Verschlussfeder sondern vom Verschluss stammen würde. Das wäre dann wohl beim falschen Zusammensetzen der Waffe passiert - was Schwachsinn ist, da ich die Waffe nicht wieder zusammengesetzt habe.

    Was erwartest du denn eigentlich? Du kommst mit einem Gegenstand in Einzelteilen zum Verkäufer und der soll dann entscheiden ob die Ware defekt ist und ob sie schon beim Verkauf defekt war oder durch dich zerstört wurde???

    Wie wir inzwischen wissen war sie offensichtlich weder defekt noch wurde sie durch mich zerstört.

    Ausserdem habe ich dem Verkäufer die zerlegte Waffe vollständig zerlegt im Waffenkoffer übergeben und ihm zudem genau gezeigt, wo die infrage stehenden Teile waren. Wenn der als angeblicher Fachmann sich dann warum auch immer zu der Theorie versteigt das diese Teile aus dem Verschluss gefallen wären, kann ich da wirklich nichts dafür.

    In einem Fachgeschäft kann ich ja wohl erwarten das sich die Mitarbeiter, vor allem wenn sie offensichtlich in leitender Position sind, mit der von ihnen verkauften Ware auskennen.

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  • Nu ist das Kind in den Brunnen gefallen. Lassen wir es doch gut sein....

    Beim nächsten mal vielleicht auf Antworten aus dem Forum warten, auch wenn es unter den Nägeln brennt. Oder einen Blick in die Bedienungsanleitung werfen, dort ist eine Explosionszeichnung.

    Aber ich kenne das auch, man will schnell eine Sache klären und dann.......Mist.

  • Aber das da nichts kaputt ist weißt du inzwischen schon? Nun ja, zu spät. "Ist die Kugel aus dem Lauf, nehmen die Dinge ihren Lauf."

    Das muss ich als Kunde aber nicht vorher wissen. Der Händler muss halt reparieren. Hätte der MA vor Ort sich das mal in Ruhe angesehen, hätte er es vielleicht auch selber reparieren können. Oder er bestellt das Teil einfach nach. Oder er gibt tatsächlich eine neue Ware raus und sendet die alte vollständig als Reklamation an seinen Verkäufer. Muss er nicht sofort, kann aber doch einfacher sein.


    Was hier so ärgerlich ist, ist doch, dass versucht wurde, die eigene Gewährleistung zu umgehen. Klar kann der Händler das vor Ort prüfen und klar kann ihm insgeheim der Verdacht kommen, da hat der Kunde selber vertüddelt. Aber dafür gibt es nun mal Gewähr und auch Beweispflicht.


    Hier putzt der Händler erstmal die eigene Ware runter (ist ja nur Schreckschuss), dann wird noch extra Tinneff erzählt (die werden nicht gereinigt, obwohl das im Handbuch ja wohl klar drin stehen wird) und dann wird am Ende immer noch die Schuld beim Kunden gesehen und auf Garantie gemacht.

    Wir waren jetzt nicht live dabei, und jeder kann mal einen schlechten Tag haben, ist ja auch menschlich. Es ist halt ärgerlich. Und ganz am Ende hat jetzt jeder mehr Arbeit als nötig.


    Und der Unterschied von Gewähr und Garantie dürfte auch klar sein. Der Händler MUSS bei Gewähr reparieren oder ersetzen oder wandeln. Der Hersteller KANN im Rahmen seiner eigenen Vorgaben Garantie geben oder nicht.

  • In einem Fachgeschäft kann ich ja wohl erwarten das sich die Mitarbeiter, vor allem wenn sie offensichtlich in leitender Position sind, mit der von ihnen verkauften Ware auskennen.

    Also wenn ich mit meiner defekten Uhr zum Juwelier gehe möchte ich aber auch nicht daß der Verkäufer sondern der Uhrmacher daran rumschraubt.

  • Ich habe diesem Mitarbeiter ja vorgeschlagen das defekte Teil einfach vor Ort auszutauschen (obwohl sich ja inzwischen herausgestellt hat das es gar nicht defekt war). Aber er hat darauf beharrt, dass sich die Fachleute vor Ort nur mit "richtigen Waffen abgeben würden", und zudem Umarex darauf bestehen würde, alle Waffen selbst zu reparieren.

    Dazu hätte es eigentlich gereicht wenn er auf dem Serviceschein den Sachverhalt vermerkt hätte, den ich ihm geschildert habe. Aber stand dessen schreibt er da reihenweise und vorsätzlich falsche Angaben rein.

    Besonders übel finde ich aber das er von den Plastikteilen die ja offensichtlich zur Verschlussfeder gehören behauptet hat, diese wären "aus dem Verschluss gefallen", und schon deshalb wäre das ein Fall für Umarex.

    Ich warte jetzt erst mal ab, wie die Geschäftsleitung von Frankonia auf meine E-Mail reagieren wird. Ich werde dann hier auf jeden Fall berichten.

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  • Einfach mal die Bedienungsanleitung lesen, dort ist eine Explosionszeichnung wo genau diese zwei Plastikteile abgebildet sind.

    Punkt 12 /in der Zeichnung Position 25.

    https://ik.imagekit.io/ztc9bh2wdx/manuals/311.02.00_8.311.800.01_instructions_web.pdf

    oder hier Minute 4:44

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    Das ein Verkäufer keine Ahnung hat liegt am Fachkräftemangel, gezahltem Gehalt und fehlendem Service Anspruches in der Geschäftsführung.

  • In einem Fachgeschäft kann ich ja wohl erwarten das sich die Mitarbeiter, vor allem wenn sie offensichtlich in leitender Position sind, mit der von ihnen verkauften Ware auskennen.

    Also wenn ich mit meiner defekten Uhr zum Juwelier gehe möchte ich aber auch nicht daß der Verkäufer sondern der Uhrmacher daran rumschraubt.

    Das war ein angeblicher Fachverkäufer und offensichtlich sogar in leitender Funktion. Nach meiner Schilderung hat er sich die Waffe zusammen mit mehreren Kollegen angeschaut, die angeblich auch alle vom Fach sind.

    Eine Inaugenscheinnahme durch einen Büchsenmacher oder Waffentechniker hat er mit der von mir schon geschilderten Begründung verweigert.

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