Schaftbrüche / Risse im Schaft bei Langwaffen oder im speziellen bei Luftgewehren

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  • Hallo,

    ich lese immer wieder von sogenannten Schaftbrüchen bzw. Rissen im Schaft. Mich würde nun interessieren wie die generell entstehen können? Kann das davon kommen wenn man die Schrauben die den Schaft mit der Laufeinheit verbinden zu fest oder zu locker hat? Mir wäre so nichts bekannt warum die auf einmal brechen sollten.

    Vielleicht könnt ihr mich da aufklären.

    Gruß

    Gerd

  • Risse entstehen bei Knicklaufgewehren im Bereich der vorderen Systemschrauben, nahe dem Knickgelenk, aufgrund der mechanischen Belastung durch das Spannen. Hier wirken durch die Hebelwirkung recht hohe Kräfte auf den Schaft. Passiert idR. eher bei älteren Waffen.

    Schaftbrüche entstehen meist im Bereich des Pistolengriffs oder des Schaftdurchbruchs bei Lochschäften. Das passiert idR. beim Transport bzw. Versand. Oder wenn die Waffe unglücklich runter- bzw. umfällt.

  • Ich bin bei der Suche nach Feinwerkbau 150, 300, 300S immer wieder in der Artikelbeschreibung auf "Keinerlei Risse/Brüche im Schaft" gestoßen wo ich mir dachte, wie sollen bei den Risse entstehen .... dann dachte ich, ob vielleicht ein zu festes anziehen der Schaftschrauben das auslösen könnte? aber das konnte ich mir dann auch nincht vorstellen.

    Ja Transport und umfallen könnte da schon dazu passen.

  • Beim Haenel 310 liegt's meistens an den fehlenden Gummipuffern.


    Das FWB 150 ist leider dafür bekannt dass der Schaft reist wenn's umfällt. Das Haenel 312 ist ebenfalls so ein Kandidat.

    Egal wie dicht du bist Goethe war Dichter

  • Meist ist es ein Mix aus vielen Punkten. Schäfte brauchen Pflege und dürfen nicht zu trocken gelagert werden. Dies steht dann im Konflikt zum Rost. Anziehen von Schrauben wie ein Stier ist auch nicht dienlich. Holz ist nun mal Natur und schwer berechenbar.

  • Meist ist es ein Mix aus vielen Punkten. Schäfte brauchen Pflege und dürfen nicht zu trocken gelagert werden. Dies steht dann im Konflikt zum Rost. Anziehen von Schrauben wie ein Stier ist auch nicht dienlich. Holz ist nun mal Natur und schwer berechenbar.

    Deswegen wichtig, die Schäfte mit gutem Schaftöl zu pflegen und gleichzeitig das Metall vor Korrosion zu schützen. Wenn die Knarren dann bei 40-50Prozent Luftfeuchtigkeit gelagert werden, funktioniert das ohne Probleme