Hallo Gemeinde.
Am letzten langen WE habe ich Angenehmes (Besuch bei Kindern und Enkelin) mit Nützlichem (Schlendern auf der zentralen Feier zum Tag der Einheit), was auch angenehm war, verbunden. Unter Anderem waren mehrere Organisationen mit dem Thema Katastrophenschutz beschäftigt. Mehr durch Zufall bin ich in eine Erklärung eines DRK Mitarbeiters zum Verhalten im Katastrophenfall geraten. Ereignisse wie im Ahrtal aber auch Stromausfall waren der Aufhänger für seine Ausführungen. Beim Thema Feuermachen wurden Streichhölzer und Feuerzeug wegen Feuchtigkeit ausgeschlossen und er propagierte den bekannten Feuerstahl. Als Anmachmittel wurde Watte empfohlen. Wie er sagte auch für ihn neu und durch Kollegen darauf gestoßen, schlug er Tampons vor. Hat man, also Frau, ja sowieso im Notfallrucksack dabei und sind wasserfest eingeschweißt.
Heute mal ausprobiert. Also eingeschweißt sind die wirklich.
Lassen sich für mich als Mann ungewohnt durch gegenseitiges Verdrehen an beiden Ende öffnen und sind dann auch schwer auseinander zu fasern. Eine Art textiler Umhüllung hält die Watte in Form. Diese Außenhaut muß erst zerfetzt werden. Der Reibstahl des Feuerstahl unterstützt dabei. Das Ergebnis sieht dann so aus.
Und brennt mit dem ersten Anstreichen.
Wie das Feuer entwickelt wird, hängt ab jetzt nur noch von dem verfügbaren Brennmaterial ab, Hobelspäne, Birkenrinde, Kartonagen, Reisig . . .
