Ich würde gerne wissen, was das hier genau ist:
Ich kenne an dieser Stelle nur eine glatte Messingwand ohne Rillen und Löcher.
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Ich würde gerne wissen, was das hier genau ist:
Ich kenne an dieser Stelle nur eine glatte Messingwand ohne Rillen und Löcher.
Das ist die Ausfräsung um die Patronen laden zu können.
Ich kenne die Lademulde eigentlich nur so:
Dazu frage ich mich, wofür die mittige Öffnung da ist.
Ich würde gerne wissen, was das hier genau ist:
(...)
Ich weiß nicht, was das ist, aber es ist brutal.
Denke nicht, dass das so gehört.
Ich kenne die Lademulde eigentlich nur so:
Dazu frage ich mich, wofür die mittige Öffnung da ist.
Diese Lademulde ist für Zündhütchen ausreichend. Für Platzpatronen wurde die große "Furche" da durchgezogen.
...guck mal da (auf Seite 4):
Der Hege wurde leider werkseitig aufgefräst zur Knall Patronen Aufnahme. Das wurde bei den dort auch gezeigten Navy von Neumann wesentlich eleganter gelöst.
Super das hilft mir dann mal weiter. Vielen Dank.![]()
Einen Pietta habe ich ja selbst, der hat diese Furche auch nicht, ist aber auch kein Neumann oder Hege.
Edit: Habe gerade ein besseres Foto vom Verkäufer bekommen, da sieht man es deutlich genauer.
Was mich nur stört, ist das Loch in der Mitte, das ist so definitiv ziemlich unschön ohne Ladeklappe.
Sieht nicht gut aus, war aber bei manchen Baureihen ab Werk so häßlich. Die ursprüngliche Ausbuchtung musste ja nur für kleine Zündhütchen passen und die wurde dann "einfach" aufgefräst für 9mm Kartuschen. Einerseits recht grob, andererseits schön, dass es der Originalrahmen von der Scharfen ist und nicht ein "Zink-Schreckschuss-Teil".
Moin mroemer
wie bereits oben erklärt wurde musste für den 51er in 9mm Knall der Feuerschild aufgefräst werden, da du ja sonst die Knallpatronen nicht in die Trommel bekommst. Bei den frühen Modellen von Hege, ist das mit Hilfe eines Schruppfräsers gemacht worden, denke ich. Mir fällt gerade kein anderes Werkzeug ein, dass solche Spuren hinterlässt, außer einem Gewindebohrer, der aber für eine solche Bearbeitung nicht geeignet ist bzw. gar nicht dafür verwendet werden kann. Das zweite Bild von dir zeigt den Rahmen vom 51er im "Originalzustand", da ist eben nur diese kleine Ausbuchtung nötig, damit du die Zündhütchen von hinten auf die Pistons bekommst, bzw. die Überreste der abgefeuerten Zündhütchen abfallen können.
Wegen dem Loch, dass du da sehen kannst.... ich denke das sind einfach Lunker, das sind Lufteinschlüsse im Material, die beim gießen passieren können, und die dann beim Bearbeiten frei gelegt werden. Ich habe ein paar Bilder gefunden, wo das an verschiedenen Stellen auch sichtbar ist.
Bei dem letzten kann man sehen, dass das auch bei den Neumännern passieren kann, bei dem ist der Lunker aber zugelötet worden.
Lieben Gruß,
MmH
Vielen Dank für deine ausführliche Erklärung, damit sind alle meine Fragen vollständig beantwortet.
Was das "Loch" betrifft, ist jetzt auch alles klar.
Hatte mir schon so etwas in der Art gedacht, da mein Pietta an dieser Stelle ebenfalls eine (nicht zugelötete) größere Fehlstelle am Messingrahmen hat.
Thanks @ All
Wenn Du magst, kannst Du da einfach ein dünnes Messingblech (um 0,3mm) drüberlöten (weich, mit Zinn), dann verschwinden auch gleich die Rillen vom Schrubbfräser. Die Patronen passen dann immer noch raus und rein. Wenn Dir Löten zu heikel ist, reicht auch kleben mit Harz.
Oder mit einem Schlichtfräser nacharbeiten.
Da reicht auch ´ne Feile, aber das darfst nur Du zu Hause...
...und das Loch bleibt.
