Gibt es Pneumatik Multi Pump fans hier?

There are 39 replies in this Thread which has previously been viewed 4,323 times. The latest Post (May 4, 2023 at 9:13 PM) was by OLa.

  • Hallo in die Runde,

    zwischen allen Antriebsarten für Luftgewehre, Feder, CO2, Pressluft und was sonst noch, geriet die Gattung der Multipumpern ein bisschen in den Schatten.

    Das kann daran liegen, dass die Representanten dieser Technik in unseren Gefielden eher zu der Niedrigqualitätsklasse gehören.

    Oder habe ich etwa den falschen Eindruck bekommen?

    In USA hat die Technik des aufpumpen per Hand eine lange Tradition, und sie genießt dort viel mehr Liebe und Respekt. Vertretten wurde sie auch durch "seriöse" Produzenten, wie Benjamin bzw. Sheridan, Corssman und Daisy mit ihren durchaus schönen und begehrenswerten SIlverstreak/Bluestreak und andere Modelle aus echten Stahl und Holz.

    Neulich habe ich eine Neuerscheinung auf dem amerikanischen Markt entdeckt: die Seneca Dragonfly Mk2, die dort ganz positive Reaktionen hervorruft.

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    Endlich ein schöner Pumper aus massiven Stahl und Holz, was jetzt neu zu erwerben wäre (woanders, nicht hier, natürlich).

    Das Gewehr scheint eine enge Verwandschaft mit den bei uns bekannten modellen aus der G.S.G/Diana-Familie zu haben. Das System, Abzug, Magazin usw. kommen mir sofort bekannt vor. Ich nehme an, von den verwendeten Materiallien und der Verarbeitungsqulität her, kann man auch ein vergleichbares Niveau wie bei den uns bekannten Diana-Modellen erwarten. Also mehr als annehmbar.

    Was das Multi-Pump bezieht, hier hat der chinesische Produzent ein neues Hebelsystem implementiert, das die für das aufpumpen notwendige Kraft stark reduziert und somit den Spaßfaktor gleich erhöht.

    Ich denke ich könnte mich mit diesem Modell leicht anfreunden.

    Habt ihr schon mit Multi-Pump Gewehren bzw. Pistolen erfahrungen gemacht?

    Gibt es hier sogar vielleicht echte Fans dieser Technik?

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende

    OLa

  • Ja Hochwertiges gibt es wenig, zumindest hier in Deutschland, FX hat mit der Indy so'n tolles Gewehr.

    Ich habe mir vor Jahren Mal ein Airstrike bestellt, einfache und effektive Technik, leider war das ab Werk von der Verarbeitung her schon ziemlicher Müll und ist deswegen auch Retoure gegangen.

  • Ich bin ein absoluter Fan von Vorkomprimierern.

    Allerdings fast nur Match-LGs und möglichst nur mit 1 bis max. 2x Pumphüben.

    5-7x Pumpen für einen Schuß würde mich zu sehr nerven.

    Gruß Play

    Die Realität ist eine Frage des Wissens. Gruß Play

  • Es ist richtig ätzend 10x pumpen wie bei der 1377, wenn man aber Jäger ist... (zb. in Amiland)

    dann kann ein Vorkompri schon Sinn machen. Mit unserer Gesetzgebung, finde ich eher nicht.

  • Ich bin ein absoluter Fan von Vorkomprimierern.

    Allerdings fast nur Match-LGs und möglichst nur mit 1 bis max. 2x Pumphüben.

    5-7x Pumpen für einen Schuß würde mich zu sehr nerven.

    Gruß Play

    Das ist bei der FX Indy gut gelöst, da kannst du den Tank durch pumpen füllen und kannst dann 8 Schuss in .22 (offene Leistung 40J.) abgeben, da muss man dann nicht für jeden Schuss pumpen.

    In 7,5J dürften dass dann noch einige Schüsse mehr sein.

  • Ich finde Vorkomprimierer toll. Man hat damit praktisch eine Pressluftwaffe mit variabler Leistung und eingebauter Pumpe.

    Früher hatte ich mal diverse Vorkomprimierer in meiner (nicht mehr vorhandenen) Sammlung, von alt bis neu, z.Bsp. Crosman 101 oder halt auch eine Zoraki HP-01, was eine richtig gute Pistole war. Die Zoraki ist übrigens auch ein gutes Beispiel dafür, dass man sich auch bei starken Vorkomprimierern nicht totpumpen muss - die Ultraversion ohne F mit langem Lauf kommt in 5,5mm mit nur 4x Pumpen auf über 15 Joule. Ich hatte selbst nur die brave F-Version, da reichte 2x Pumpen locker zum Plinken.

  • Ist Multipump gleich Vorkomprimierer, und wo liegt die Grenze?

    Wie der Name sagt, wird bei einem Vorkomprimierer Luft komprimiert (und gespeichert) ... das geht natürlich auch mit einem einzigen Pumpvorgang. Bei den meisten kann man aber mehrfach pumpen, um die Leistung für einen Schuss zu erhöhen oder bei manchen auch Luft für mehrere Schüsse zu haben.

  • Kleiner Unterschied. Beim Virkomprimierer ist der Kolben bzw die Pumpe auch gleichzeitig die Kompressionskammer. Bei den Mehrfachpumpgewehren ist die Pumpe extra und pumpt über ein Ventil eine extra Kammer voll.

    Durch die Qualität der Bauteile sind aber die Match Virkomprimierer in der Regel besser. Alleine wegen dem Kolben und der Hebelmechanik.

    Gruß Play

    Die Realität ist eine Frage des Wissens. Gruß Play

  • Ich hatte selbst nur die brave F-Version, da reichte 2x Pumpen locker zum Plinken

    Um mit der Zoraki auf 10m Scheiben zu lochen reicht einmal pumpen dicke aus. Abgesehen von der haptik die einen schneller ermüden lässt kommt das Ding fast an die altehrwürdige FWB65 heran in Sachen Präzision und ist sogar noch etwas kräftiger. Mit zweimal pumpen kann man dann auch locker auf 25m plinken.

    Dreimal pumpen fühlt sich irgendwie nach unnötigem Verschleiß an.

  • Ja, also, als Thema für diesen Thread dachte ich speziell an die Mehrfachpumper, mit der Vorkompressionskamer, die "aufgeladen" wird. Wie Crosman American Classic, oder eben Sheridan und Benjamin (die eben nur die wenigen in Deutschland gesehen haben).

    Und es gibt auch einige aus dem Haus Umarex und sogar Norconia.

    Es würde mich freuen, wenn sich hier Fans, aber auch Gegner der Technik mit ihren Erfahrungen äussern.

    Gruß

    OLa

  • Da mag ich die, die mit wenigen Pumpstößen 2 bis max. 4.

    Alles da drüber ist einfach nur nervig, wenn man für einen Schuß z.B. 7x pumpen muß.

    Gruß Play

    Die Realität ist eine Frage des Wissens. Gruß Play

  • Ja, also, als Thema für diesen Thread dachte ich speziell an die Mehrfachpumper, mit der Vorkompressionskamer, die "aufgeladen" wird. Wie Crosman American Classic, oder eben Sheridan und Benjamin (die eben nur die wenigen in Deutschland gesehen haben).

    In den Staaten haben solche Waffen eine lange Tradition, so um die 100 Jahre. Wer sich dafür interessiert: hier http://cinedux.com/ gibt es viele Infos, u.a. mit vielen alten, gescannten Zeitungsartikeln und Originalwerbung, einfach mal jeweils unter Crosman, Benjamin, Sheridan schauen.

    Wer sich solche alten Waffen kaufen möchte, gerade die aus der Vor-F-Zeit, muss hierzulande vergleichsweise viel hinlegen, und die werden auch ziemlich selten angeboten. Ich hatte da gute Erfahrungen mit Händlern aus Holland gemacht, die sowas öfter mal im Angebot hatten.

  • Es ist richtig ätzend 10x pumpen wie bei der 1377

    Besitzt du eine 1377, oder ist das nur deine Meinung vom Hörensagen? Du musst bei der 1377 nicht 10x pumpen. Im Gegenteil, das ist sogar das Maximum, welches nicht überschritten werden darf. 3x pumpen reicht bereits für ein gutes Schussergebnis.

  • In Deutschland müssen solche :F: Pumper alle ein Ventil haben was spätestens bei einem Druck für max. 7,5J weiteren Druckaufbau verhindert, in anderen Ländern kann so lange gepumpt werden bis es zu schwergängig wird.

    Der Vorteil bei Pumpwaffen ist halt dass man nichts Externes braucht und dass es nahezu prellschlagfrei funktioniert, dazu sind solche Waffen gut Schall dämpfbar, weil kaum bewegliche Mechanik vorhanden.

    Ich würde aber auch Matchgewehre wo man für jeden Schuss nur 1x pumpen muss oder Pumper mit Lufttank für mehrere Schüsse bevorzugen, 5 oder gar 10x für 1 Schuss pumpen ist ein No-Go, da kann man die Waffe dann ja kaum noch still halten.

  • Vor vielen Jahren habe ich eine Reportage gesehen wo die indigene Bevölkerung mit alten Sheridans im Urwald auf Affenjagd waren. Dort wurde ziemlich ausführlich auf diese Jagdmethode eingegangen und unter anderem gezeigt wie die Eingeborenen die Teile reparieren und die Geschosse aus einem Draht selbst herstellen.

    Ich meine das wäre bei Youtube gewesen habe es aber nie wieder gefunden.