Kaufberatung Co2 Revolver

  • Hallo Leute!


    Ich möchte mir gerne meinen ersten Co2 Revolver kaufen! Das Angebot ist sehr reichhaltig und, als Neuling, sehr unübersichtlich für mich.

    Einsatzbereich soll hauptsächlich Plinken auf 10 Meter, max. 20 Meter sein. Verwenden möchte ich gerne Diabolos.

    Welcher taugt was? Gibt es vielleicht noch ein paar Tipps die ihr mir geben könnt zum Handling oder welches Gas ich bevorzugt kaufen soll? Diabolos möglichst leichte wählen? Vielleicht noch andere Hinweise?


    Vielen Dank und liebe Grüße!

    Edited once, last by CaptainP: Zusätzliche Hinweise ().

  • Ich denke, dass hier noch einige Antworten von der Western-Truppe kommen ;)


    Plinken über 10 Meter mit einem co2 Revolver ist aber schon sehr "sportlich". Liegt vielleicht auch an meinen nicht im Übermaß vorhandenen Fähigkeiten, aber ich würde bei 20 Metern eher zum Gewehr greifen.


    Ich besitze nur den SAA als 7,5 Zoll Version mit gezogenem Lauf.

    Macht sehr viel Spaß das Teilchen :thumbsup:

    Zusätzliche Ladehülsen steigern den Spaß noch mal.


    Dort packst du einfach 12g co2 Kartuschen rein. Die kaufe ich im 100er Pack. Kosten beim letzten Kauf irgendwo zwischen 30 und 35 Euro. Konnte bisher Qualitativ keine Unterschiede erkennen.


    Du kannst übrigens auch die BB-Version kaufen und damit auch Diablos verschießen. Somit hast du beides abgedeckt. Laut anderen Forenmitgliedern sollen die Glattlauf-SAA ähnlich präzise sein.

  • Legends S 40 hat gutes Preis/Leistungs Verhältnis. In der S 40 Variante auch recht zielgenau!

    ... welches Gas ich bevorzugt kaufen soll?

    Mit den CO2 Kartuschen von Umarex oder GSG bist du gut beraten. Fritzcell kann ich weniger empfehlen.


    ...Gas? Oder möchtest du doch eher die Airsoft Variante?

  • In meiner Sammlung freier Luftdruck / CO2 Waffen befinden sich auch 3 Revolver. Vorweg, alle 3 machen viel Spaß.

    #1 Colt SAA .177 Diabolo

    #2 Dan Wesson 4" .177 Diabolo

    #3 Smith&Wesson M29 .177 Diabolo


    Letzterer fällt qualitativ steil ab im Vergleich zum Rest (Wackellauf, Trommel hohl und wackelt, streut). Alles kann man eigentlich selbst beheben, wenn man unbedingt einen Dirty Harry Revolver besitzen muß.


    Der Colt SAA macht Spaß. Habe da keine Mängel. Wackellauf liest man hier regelmäßig. Holzgriffe könnte man nachrüsten. Schaut genial aus und Haptik überragend! Aber auch die weißen Plastikgriffe geben wenig Anlass zu Kritik.


    Mein Kauf Tipp ist der Dan Wessen 4" Diabolo .177 Revolver.

    Warum? Das Teil ist wie aus einem Guss. Nix knarzt. Griffige, gummiummantelte Griffschalen, gutes Trefferbild, ordentliche Leistung, einstellbare Kimme und eine massive Trommel. Einzig der Hahn hat etwas Spiel. Der Lauf ist gezogen. Er bevorzugt möglichst leichte Diabolos (das tun die andere sub 3 Joule Waffen aber auch). Ich bevorzuge RWS Basic. Schwerere Munition purzelt eher ins Ziel anstatt schöne Löcher zu stanzen. Hohe Schußausbeute.

    Bei den CO2 Kartuschen ist es praktisch egal was man kauft (Umarex, Diana, Walther, ASG, usw. - funktioniert alles).


    Revolver gibt es am Markt zwar viele, aber legt man Wert auf Verarbeitung, Hülsen, in denen die Diabolos geladen werden und gezogener Lauf, dann wird die Luft dünn.

  • Dann werfe ich mal noch den Revolver Smith & Wesson 586, bzw. 686 in den Ring. Unterscheiden sich nur in der Farbe.


    Hier gibt es keine Hülsen, dafür ein 10er Magazin.


    Ich habe ihn in der 6 Zoll Variante vernickelt und bin sehr zufrieden damit, aber ich schieße auch nur auf 5-7 Meter. 10 Meter wird er aber sicher auch packen.

    mit einer co2 Kapsel komme ich 40 gute Schuß weit. die nächsten 10 Schüsse werden dann immer schwächer.


    z. B. hier 686 vernickelt im Shop, hier hatte ich ihn auch gekauft. Brüniert ist etwas günstiger und es ist nicht jedermanns Geschmack, daß das Magazin auch beim vernickelten Revolver schwarz ist.

    Beeman P17 4,5mm, S&W 686 6" 4,5mm, Beretta 92fs 4,5mm

    WLA 4,5mm, CLA 4,5mm, Weihrauch HW30S 4,5mm

  • Soll es eine Westernkanone werden, nimm den hier, damit wirst Du glücklich, gibts in zwei Varianten.


    Der Schofield hat von den Western- Revolvern am meisten Futt, gefolgt vom Colt SAA. Der Remington 1875 ist der Schwächste der drei Revolver.


  • Vielen Dank für alle Vorschläge. Der SAA fällt leider direkt raus, da er meinem Geschmack überhaupt nicht entspricht. Muss ja optisch auch passen. Der 629 wäre optisch der Knaller, leider hapert es bei Umarex aber wie so oft bei der Qualitäts/Abschlusskontrolle. Vielleicht werden die Kinderkrankheiten ja irgendwann ausgebessert.


    Den Dan Wesson werde ich mir mal genauer ansehen. Eine Bewegliche Trommel mit Patronen wäre natürlich eine feine Sache!

  • Meine Empfehlung wäre der Colt SAA in BB-Ausführung (glatter Lauf).


    Der ist vielseitiger (man kann BBs aus Stahl oder Blei und auch Diabolos, bevorzugt leichtere Sorten, verschießen), und deutlich günstiger als die Dia-Ausführung mit gezogenem Lauf. Das bisschen mehr an Präzision mit gezogenem Lauf reißt es meiner Ansicht beim reinen Plinkern nicht heraus, und eine Matchwaffe zum Sportschießen ist ein SAA sowieso nicht.


    Auf 10 m trifft man auch mit dem glatten Lauf problemlos Ziele in Bierdeckelgröße oder Konservendosen (bei Hartzielen keine Stahl-BBs verwenden, Abpraller!). Bis 10 m fliegen die meisten Diabolos auch noch stabil.


    Edit: Fällt für Dich ja leider aus, aber einen Versuch ist es durchaus wert!

  • Den Dan Wesson kann ich nur empfehlen, von all meinen Revolver und Pistolen, schießt er auf 10 M am genauesten und auch die haptik ist sehr gut!

    Gesendet vom Atari 400 mit Datasette!

  • Die Mechanik und leichte Klapprigkeit (lässt sich zur Not durch etwas Nachbearbeitung minimieren), bei den ganzen Umarex Revolvern ist ja ziemlich ähnlich, auch die Präzision.

    Wenn’s dir zusätzlich um die Optik geht kann ich den M29 empfehlen,

    meine haben out of the box jedenfalls keinen Wackellauf

    Blei BBs lassen sich damit auch schießen (Diabolos hab’ ich noch nicht getestet), und für’s 10m plinking reicht’s, wenn es nicht gerade Streichholzgroße Ziele sind.

    Um etwas Geld zu sparen den 6 1/5”,

    die Innenlauflänge ist die Selbe wie beim 8 3/8”.
    Den M29 gibt’s auch mit gezogenem Lauf, weiß aber nicht ob es den Aufpreis wert wert ist, bin mit den glatten jedenfalls zufrieden.

    We the unwilling, led by the unqualified, kill the unfortunate, die for the ungrateful.

  • Ich kann die Empfehlung von R4GE nur bestätigen. Der 715 in 4“ ist qualitativ und vom sportlichen Nutzen gesehen die vernünftigste Lösung. Die Präzision ist - wenn man mit dem geschmeidig, aber etwas schleppenden Abzug zurecht kommt - recht gut. Aber bitte nur den 4 Zöller nehmen, die anderen Lauflängen sind Fake.

    F-Waffen: Steyr Pro X in 4,5mm, Walther Reign in 5,5mm, Anschütz LG 380, Colt SAA, Dan Wesson 715.
    WBK-Waffen: Div. AR15 von DPMS und Oberlandarms in .223 Rem., Hadar II in .308 Win., div. Blaser R93 in .300 WinMag. und .375 H&H, Mossberg ATP 8 in 12/76, S&W 586 in .357 Mag., LAR Grizzly Mark V in .50 AE und .44 RemMag. und Weiteres ... ^^

  • … auch der 4 Zöller hat nur 7cm gezogenen Lauf … X(

    F-Waffen: Steyr Pro X in 4,5mm, Walther Reign in 5,5mm, Anschütz LG 380, Colt SAA, Dan Wesson 715.
    WBK-Waffen: Div. AR15 von DPMS und Oberlandarms in .223 Rem., Hadar II in .308 Win., div. Blaser R93 in .300 WinMag. und .375 H&H, Mossberg ATP 8 in 12/76, S&W 586 in .357 Mag., LAR Grizzly Mark V in .50 AE und .44 RemMag. und Weiteres ... ^^

  • Bezuglich Präzision soll man wissen, das Abstand zwischen Korn und Kimme sehr entscheidend ist. Je länger, je bessere Präzision wirt man im echten schiessen bekommen. Ist sehr wichtiger als ob das lauf gezogen ist oder nicht, und wie lang das echte innere Lauf ist, wenn man zwischen Variante das selbe Waffen sich entscheidet.

    Umarex/Hämmerli 850 5,5; QB78 5,5; Umarex Cowboy Rifle; Hatsan AT44-10 4,5; CR600W + etliches. Röhm Twinmaster CO2; CP1-M; Colt SAA gezogene 7,5"; Remington 1875; S&W m29 gezogene 8,375"; UX Racegun. In Schweden bin ich 10J frei zu nutzen. Am liebsten schieße ich am Strand, auf meiner kleinen Insel, bei Sonnenuntergang, mit einem kühlen Bier daneben. :thumbsup:

  • Bezuglich Präzision soll man wissen, das Abstand zwischen Korn und Kimme sehr entscheidend ist. Je länger, je bessere Präzision wirt man im echten schiessen bekommen. Ist sehr wichtiger als ob das lauf gezogen ist oder nicht, und wie lang das echte innere Lauf ist, wenn man zwischen Variante das selbe Waffen sich entscheidet.

    Da würde ich widersprechen, ein gezogener Lauf ist wichtiger als eine lange Visierlinie.

    Was nutzt ein genaueres zielen wenn schon die Waffe ungenau ist.😉

    Macht mit beim Fernwettkampf.

  • Bezuglich Präzision soll man wissen, das Abstand zwischen Korn und Kimme sehr entscheidend ist. Je länger, je bessere Präzision wirt man im echten schiessen bekommen. Ist sehr wichtiger als ob das lauf gezogen ist oder nicht, und wie lang das echte innere Lauf ist, wenn man zwischen Variante das selbe Waffen sich entscheidet.

    Da würde ich widersprechen, ein gezogener Lauf ist wichtiger als eine lange Visierlinie.

    Was nutzt ein genaueres zielen wenn schon die Waffe ungenau ist.😉

    Vielleicht werde ich auch in der Zukunft Variante mit gezogene Laufe kaufen. Aber es scheint fast mehr als einem "Marketing Gimmick" das solche Variante von CO2 Revolver angeboten sind. Und es hat ja jedenfalls bis jezt auf mich funktioniert. Und ich glaube ich hätte nie der Colt SAA gekauft, wenn da nicht Variante mit gezogene Laufe angeboten wurde.


    Aber wenn man sieht wie perfekte Loch-ins-Loch Zielschieben manche mit Glattlaufrevolver schaffen, beginnt man sich zu fragen. Deswegen habe ich wie gut es geht, dies auszufinden, hier im Forum, aber auch auf ein Englisches und mein Schwedisches "Heimatforum".


    Also bei der Colt SAA scheint es so zu sein. Auch bei S&W m29 und 629 (selbe Waffen eigentlich). Von diese Revolvern ist es ein Bisschen besonders, den das gezogene Teil des Laufes nur 70mm ist, egal welche aussere Lauflänge ein besonderes Variante hat.


    Auch bei der Nagant revolver, scheint kein Unterschied zu sein, zwischen gezogene oder Glattlauf.


    Man kann aber nicht verschidene "Grundmodelle" vergleichen. Der 1875 Remington mit Glattlauf, hat schlechter Präzision, als meiner Colt SAA 7,5" mit gezogene Lauf. Aber ob es so auch ist mit der Colt SAA 7,5" Glattlauf ist, kann ich nicht selbst beurteiligen. Die innere Lauflängen sin vergleichbar. (Ich habe mein Remington verkauft, wegen das schlechtere Präzision.)


    Doch, es gibt nur zwei Hersteller von diese CO2 Revolvern, und deswegen sind viele sehr vergleichbar.


    (Wenn es nach Pistolen kommt, sind die unterschiede wahnsinnig gross! Aber das ist einem anderen Thema. Letztendlich habe ich eine gute blowback / semi automatische Pistole gefunden, die UX Racegun. Die hat einem Glattlauf, hat aber ohne vergleich mit jede andere blowback / semi automatische Pistole auf der Markt, das beste Präzision.)


    Also, tup von Visierung, länge die Visierlinie und Griffe werde ich sagen, sind entscheident fur Präzision diese CO2 Revolver. Aber, wenn ich das S&W m29 8,375" gekauft habe, kostete es mit Glattlauf so 170 Euro, und mit gezogene Lauf so 190 Euro. Also die 20 Euro fand ich nicht so wichtig, und deswegen habe ich gezogene Lauf genommen. Kann aber sein das es nicht das beste Wahl war, den es gibt jedenfalls ein Person, die beide Variante geschossen hat, und er meint das das Glattlaufvariante besser Präzision hat. (Glaube das war 6,5"?)


    Dazu will ich auch sagen, das man nicht immer bessere Präzision mit Diabolos in einem Glattlaufwaffen bekommt. Muss man probieren! (Bleirundkugel ins Gezogene Lauf habe ich noch nicht genau gemessen probiert. ;-D )

    Umarex/Hämmerli 850 5,5; QB78 5,5; Umarex Cowboy Rifle; Hatsan AT44-10 4,5; CR600W + etliches. Röhm Twinmaster CO2; CP1-M; Colt SAA gezogene 7,5"; Remington 1875; S&W m29 gezogene 8,375"; UX Racegun. In Schweden bin ich 10J frei zu nutzen. Am liebsten schieße ich am Strand, auf meiner kleinen Insel, bei Sonnenuntergang, mit einem kühlen Bier daneben. :thumbsup: