ProblematiK 4,4 mm bei Repetierluftgewehren

  • Ich möchte mal eine Frage anstoßen über die sich vielleicht der eine oder andere auch schon mal seine Gedanken gemacht hat: Wieso eigentlich 4,4 mm Rundkugeln bei Repetierluftgewehren?
    Soweit meine Kentnisse reichen basieren alle Modelle irgendwo auf dem Haenel Modell 33.
    Dieses Luftgewehr muß also bis 1933 von Hugo Schmeisser, einem Konstrukteur von hohen Graden entwickelt worden sein.




    Hugo kam schon in jungen Jahren auf den Posten seiner Vaters nachdem dieser sich 1906 mit seinem Chef Theodor Bergmann in Suhl überworfen hatte. Dort entwickelte er das vom Vater angefangene Bergmann MG zu Ende und während des ersten Weltkrieges erfand er mit der MPi 18 den typus der MPI so wie wir ihn heute noch kennen. Nach Kriegsende überwarf er sich mit Bergman des Geldes wegen und wurde nach einer Episode als Selbstständiger anschließend Geschäftsführer bei C.G.Haenel wo er während des nächsten Krieges mit dem Sturmgewehr auch gleich noch diese Waffengattung erfand. Anschließend schleppten ihn die Russen noch nach Osten wo er wohl in der Nähe der AK 47 Entwicklung weilte aber angeblich gar nichts damit zu tun hatte.


    Nun zum Repetierluftgewehr nach Hugo Schmeisser- das Ding schießt 4,4 mm Rundkugeln.
    Schon damals war 4,5 mm das übliche Kaliber für Luftgewehre und Rundkugeln in allen Durchmessern waren sowieo vorhanden. Normalerweise hätte man das neue Luftgewehr für 4,5 mm Rundkugeln entwickelt weil man dann die üblichen Laufrohlinge die sich sowieso im Lager befanden und die bei jeden Laufmacher seinerzeit zu bekommen waren, verwendet. Eine so kleine kleine Kaliberänderung macht weiter keinen Sinn als das man eine zweite Sorte Laufrohlinge besorgen mußte. Das kostet sinnlos Geld.
    Wozu also die Einführung eines zwoten Kalibers? Wollte man verhindern das jemand versuchte seine 4,5 mm Luftgewehrgeschosse in den Lauf zu fummeln?

  • Interessante Frage...
    Und vielleicht liegst du mit deiner Vermutung ja richtig...


    Ob man die 4,5 mm Laufrohlinge im Haenel 33 hätte verwenden können, weiß ich allerdings nicht.
    Mein Anschütz 275 hat sogenannte Mikrozüge, die vermutlich nicht geeignet sind, ein Diabolo zu führen.