Notfallrucksack Hund/Wald/Wandern

  • Moin,
    Nachdem sich unser Hund zum zweiten mal im Wald verletzt hat und nicht mehr Laufen konnte und Wir nur Begrenzt Helfen konnten muss eine Lösung für Tier und Mensch her
    Meine Überlegung war es einen Rucksack zu Packen mit Utensilien die nicht nur Provisorisch helfen würde.
    Eins Vorweg: Wir wollen keine Wochen im Wald verbringen, die Spaziergänge gehen meist bis zu 6 Stunden.
    Zweiter Gedanke ist auch uns Menschen im Falle des Falls helfen zu können. Sie hat eine Medizinische Ausbildung und Ich bin bei meinem Arbeitgeber als "Ersthelfer" auf der Baustelle. Wir könnten uns also Helfen
    Folgendes hab Ich auf der Liste und ein paar Fragen zu dein Einzelnen Punkten:
    Warnweste
    Taschenlampe (wahrscheinlich Batterie, dafür dann Ersatzbatterien) Empfehlung?
    Taschenmesser bzw Feststehendes. Bin sehr überzeugt von Sanremnu (Taschenmesser) oder als Feststehendes etwas von Morakniv Alternative?
    Multitool...hab ein Leatherman Rebar und ein Swisstool. Würde aber gerne was neues Testen, was kann man von den Gerber Multitools halten?
    Feuerzeug
    Erste Hilfe Set
    Desinfektionsmittel
    Feuerstahl
    Schnüre (Paracord)
    Pfeife
    Silberspray
    Rettungsdecke
    Das alles muss noch in einen Rucksack, hättet Ihr da eine Empfehlung? Am liebsten Relativ Klein vom Packmaß, 40-60 Liter? Molle Kompatibel muss nicht
    Zu den genannten Sachen sollen natürlich noch die Normale Verpflegung rein wie Wasser, Brot etc.
    Würdet Ihr die Liste erweitern?
    Ich hatte mal übern Daumen gepeilt mit 250 Euro gerechnet, am besten mit Rucksack.
    Bitte belächelt das nicht, die letzte Verletzung des Hundes war doch schon sehr Stark.
    Haben einen Improvisierten Verband aus meinem Zerschnittenen T-Shirt, Taschentüchern und Schnürsenkeln gebastelt
    Ende vom Lied, Entzündete Pfote und Starke Schmerzen für den Hund.
    Liebe Grüße
    Nick

  • Nachdem ich vor ein paar Wochen im Sauerland , vielleicht 5 km von der Möhnetalsperre entfernt, kein Handynetz im Wald hatte hatte ich auch solch einen Gedanken.
    Was ich eventuell noch mitnehmen würde wäre ein Rauchsignal. Damit dich Rettungskräfte besser orten können wenn kein Netz vorhanden.
    https://www.pyrolager.de/rauch…ange-90-sekunden-504?c=63

  • Hallo,


    zu deinen Fragen habe ich folgende Anregungen:


    Wir laufen sehr viel im Wald mit unseren Hunden herum. Deine 6 Stunden marschieren wir fast jedes Wochenende.


    Zum Rucksack:
    Ich habe mehrere Rucksäcke. Das Problem bei diesen Teilen ist, dass der Rucksack zu deinem Kreuz passen muss. Wenn er zu kurz ist, dann hängt er sehr ungünstig und zu hoch. Ich habe Deuter Rucksäcke und zwar über deiner Literangabe. Die kleineren Rucksäcke sind für kleinere Leute gebaut. Rucksack belastet anprobieren! Du kannst auch einen 75 Liter Rucksack nur halb befüllen, wenn du nicht mehr brauchst.


    Ausrüstung:
    Ich habe aufblasbare Sitzkissen dabei. Wenn Pause gemacht werden muss dann sind diese sehr hilfreich. Tapeband für die Gelenke ist ebenfalls ein notwendiges Mittel. Gelenkbandagen für die Fußgelenke und Handgelenke sind bei mir immer dabei. Ein Schultertragetuch habe ich auch dabei. Es kann passieren , dass jemand stürzt und sich die Schulter verletzt. Damit kann man die Schulter bzw. den Arm entlasten. Pinzetten hattest du glaube ich. Schmerzmittel sind auch sinnvoll, wenn es gebraucht wird, dann bist du froh. GPS Gerät und genügend Batterien. Kompass und Karten, Papier und Bleistifte zum Notieren.


    Mache dich unbedingt vorher mit der Rettungskette vertraut. Hierzu gibt es Karten mit den entsprechenden Markierungen, die ein NAW oder RTW anfahren kann. Draußen gibt es oftmals kein Handynetz. Das Problem musst du vorher abklären.


    Wasservorrat:
    Nehme auf jeden Fall genügend Wasser mit. Im Sommer benötigst du und dein Hund viel Trinkwasser. ‚Ich rechne im Sommer pro Stunde für mich 1 Liter Wasser und für meinen Hund DSH Rüde ½ Liter Wasser. Bitte keine Diskussion starten, dass das zu viel sei. Ich habe viele Jahre Erfahrung für langen Touren. Wenn dir unterwegs Wasser fehlt ist das schlimm, wenn du Wasser mit nach Hause bringst ist das ein geringes Problem. Rechne hier auch mit Ausfällen oder Notfällen. Z. B. Übernachtung ungeplant im Freien.


    Hundeversorgung:
    Pfoten mehrfach während des Wanderns überprüfen (ca. ¼ Stunden Takt). Die Ballen müssen weich sein und auf keine Fall blutig. Vorne wird der Ballen dünn und hinten kann er aufplatzen bei Geröll und steinigen Wegen. Bei Geröll und Schotter kann das sehr schnell passieren. Im Sommer nicht den Hund auf Feldwegen laufen lassen. Anbinden, damit er langsam läuft. Der Asphalt ist im Sommer sehr heiß. Hundeschuhe sind sehr sinnvoll bei Verletzungen der Pfoten. Vorher anprobieren und testen, ob er die Schuhe anlässt. Wenn Verletzungen der Pfoten feststellbar sind, dann bitte rechtzeitig die Hundeschuhe anziehen, nicht erst, wenn es blutet oder Blutwasser austritt.


    Ich nehme auch Nadel und Garn mit, weil ich mehrfach eine Verletzung unterwegs nähen musste, weil sich ein Hund an den scharfen Steinen verletzt hatte. Das sollte man vorher schon können.


    So bis hierher genug für heute.


    Ich bitte zu meinen Äußerungen Kritiken auf Kindegartenniveau zu unterlassen.


    Gruß

  • @Oldcrow
    Danke, ist mit Notiert, Die App gucke Ich mir nochmal an
    @Doly
    Für gewöhnlich sind wir nicht in unbekannten Terrain unterwegs, die Wälder kennt meine Verlobte (Sie hat Ja gesagt <3:D ) aus Ihrer Kindheit.
    @Viper1497
    Wir Versuchen es so oft wie es geht dem Tier (Pointer-Americanbulldog-Dalmatiner-Schäferhundmischling) genügend Auslauf zu geben. Durch diese Mischung hat das Tier eine unglaubliche Kraft und Ausdauer. Habe allerdings noch Nie ein ein Liebes Tier gehabt.
    Thema Rucksack:
    Ich bin 1,90 m Groß bei Sportlichen 93 kg. Vielen Dank für die Erklärung, da muss ich dann nach was anderem Suchen. Natürlich schwierig sich in der momentan Lage persönlich Beraten zu lassen.
    Die Sitzkissen sind mit zur Liste gewandert :thumbsup:
    Bandagen habe Ich noch liegen, bisher ging es zwar immer ohne aber haben ist besser als brauchen
    Schmerzmittel hab Ich völlig vergessen. Sind notiert
    GPS Gerät lass ich aussen vor wir laufen wie gesagt zu 90 % die selben Wälder ab und wenn nicht gehen wir beide ohne Hund mit 2 weiteren Personen zum erkunden
    Thema Rettungskette. Durch meinen Kettensägenschein bin ich Glücklicherweise damit Vertraut, dennoch danke für den Hinweis
    Wasservorrat...das leidige Thema.
    4,5 L sind bei Wärmeren (bis 20 Grad) Tagen immer dabei. An Sommertagen bekommen Wir den Hund nicht vor die Tür. Dann heißt es alle 4 Stunden raus.
    Ausfälle werden spätestens seit Vorgestern mit eingerechnet.
    Hundeversorgung:
    Hundeschuhe hatten Wir...sind allerdings beim letzten Autoverkauf (vor 5 Tagen...) im Handschuhfach Vergessen worden :cursing: Neue sind bestellt, Dank AmazEEE voraussichtlich morgen hier
    Nadel und Garn sind jetzt ebenfalls Notiert.
    Wir haben natürlich immer die Hundeflasche dabei sowie einen Faltbaren Napf falls der Feine Herr nicht aus der Flasche Saufen möchte *lol*

  • Hallo,


    nochmals kurz zu dem Thema Rucksack.


    Du hast ein ähnliches langes Kreuz wie ich. 195 cm und sportliche 100 kg. Bei Deuter fand ich die Größe der Rucksäcke ausgewiesen. Das Rückenteil muss sich bei dir bis auf XXL verstellen lassen. XL ist mir und damit auch dir zu klein. Der Hüftgurt muss auf der Hüfte sitzen, wenn der Rucksack beladen und richtig eingestellt ist. Wenn der Hüftgurt auf der Bauchhöhe sitzt, dann passt der Rucksack nicht zu dir.


    Mit deinem langen Kreuz wirst du nicht allzu viel Auswahl haben. Versuche die Webseite von Deuter und dort wirst du die langen Teile finden. Ich kenne mich nur mit alten Jack Wolfskin Rucksäcken (gibt es nicht mehr) aus, die waren früher teilweise von Deuter und Deuter selbst. Andere Hersteller habe ich nicht probiert. Ich war froh, dass ich passende Rucksäcke für mich gefunden hatte.


    Rettungskette:
    Wenn du den Basic Schein meinst, dann hast du nur das Wort Rettungskette gehört. Die weiteren Kurse. Privatwaldbesitzer und AS Baum 1 und 2 gehen ins Details. Ich habe sie alle gemacht.


    Es gibt immer Überraschungen. Wir fanden beim Wandern an einem Sonntag Vormittag einen schwer verletzen Holzrücker mit gebrochenem Oberschenkel am Hang liegend auf. Der Schlepper lief und es war kein Mann zu sehen. In dieser Gegend hatten wir keinen Handyempfang. Ich war damals froh, dass ich damals bereits im Detail wusste, wie ich die Rettungskette einleite.


    Meine erwachsene Tochter hatte sich in bekanntem Gelände den Knöchel verstaucht, weil sie vorwärts ging und der Kopf nach hinten schaute. Ohne Bandage und Kenntnisse wären wir in der Dunkelheit im Wald herum getappt, weil sie ohne Tape oder Bandage nur ganz langsam gehen konnte.


    Gruß
    Viper

  • Hallo, vorweg gesagt: zum Hundethema hab ich keinen Plan, aber sonst villeicht ein paar Anregungen.


    Thema Rucksack: 40-60l sind schon ziemlich viel. Das was du gepostet hast würdest du ohne Probleme mit etwas zum Trinken in einen 10l Rucksack bekommen. Wenn natürlich noch eine Jacke, Decke etc. dazu kommt, sieht das Ganze schon anders aus. Ich habe mehrere Rucksäcke als Vergleich. In meinem Rucksack für die Arbeit bzw. der, der immer im Auto liegt, hab ich beispielsweise Messer, Gabel, Löffel Multitool, Kopflampe, kleine Knipex, kleinen Schleifstein, Feuerzeug, bisl. Panzertape, paar Kabelbinder, kleinen Steckschlüsselsatz, Schnur, kleine AA-Taschenlampe und Ersatzbatterien für die Kopflampe und Taschenlampe (Ich fahr 'ne alte Karre und das beruhigt das alles dabei zu haben :D). Damit ist aber noch nicht ein Gegenstand im Hauptfach, was noch komplett für den Tagesbedarf zu Verfügung steht. Dafür nutze ich den hier: http://www.dragogear.com/product/defender-backpack/


    Für Ausflüge in den Wald mit Übernachtung nehm ich einen Savotta Jäger M https://finn-savotta.fi/de/products/jaakari-m/ Wenn man den bis zum absoluten Limit überlädt passen 32l rein. Also alles für eine Übernachtung im Wald, Essen, trinken... Der Rucksack ist im Prinzip ein großer, der aber auch einen seitlichen Reißverschluss hat. Er ist extrem robust, zu bekommen ab 150€, und zu Not kann man Molletaschen nutzen. Das Tragesystem ist nicht einstellbar udn sieht sehr minimalistisch aus, auch von der Polsterung. Mir passt er mit meinen 1,91m hervorragend. Ich hatte mal 18kg reingepackt und bin 16km damit gelaufen, ohne Probleme.



    Ich habe noch einen 85l Wisport Raccoon. Braucht man soviel Stauraum? Für das meiste nicht. Im Winter mehrere Tage draußen schlafen, dann ja. Wisport ist allgemein ein gute Rucksackmarke. Auch sehr robust und bei den meisten Rucksäcken gibt's ein stufenlos einstellbares Tragesyste. Der Hersteller kommt aus Polen und die fertigen dort für's Militär. Quasi das polnische Gegenstück zu Savotta.



    Bedenke, auch wenn der Rucksack leer ist, wiegt ein großer einfach mehr und ungenutzter Stauraum schlabbert rum. Ihr geht ja bestimmt in den Wald um euch zu erholen, da sollte also darauf geachtet werden das man nicht zum Lastenesel wird.



    Restliche Asurüstung:


    Ich nehme an, das Zeug soll im Rucksack bleiben, und bei Bedarf helfen und sonst willst du dir darüber keine Gedanken machen. Dann würde ich zu einem Stainless Mora Messer greifen, Einer Taschenlampe und/oder Kopflampe mit AA oder AAA Batterien und diese mit Eneloop Akkus bestücken. Diese haben ein sehr geringen Selbstentladung. Auch würde ich darauf achten eine Lampe zu nutzen, die wenn sie aus ist auch wirklich aus ist. Lampen mit klassischem Tailcapschalter z.B. Viele mit elektronischem Seitenschalter laufen in einer Art StandBy was mit der Dauer die Batterien leerzieht.

  • Schmerzmittel:


    Auf einem Ausflug in Kroatien hat sich einer aus der Gruppe einen gebrochenen Knöchel in einer Karstspalte geholt.


    Wir mussten den fast 2h schlppen, bis wir wieder Empfang hatten.


    Ein anderer hatte Morphin dabei, da Schmerzpatient.


    Wenn ihr also an starke Schmerzmittel kommt - sowas kann nie schaden.


    Ein Freund hat sogar Nitroglyzerin gegen Herzinfarkt in seinem Rucksack.

    "Diplomatie ist, jemanden so zur Hölle zu schicken, dass er sich auf die Reise freut."


    Netflix # Disney+ # Amazon Prime: # - Highlights September - *klickmichfettundsaftig*


    One, two! One, two! And through and through

    The vorpal blade went snicker-snack

    He left it dead, and with his head

    He went galumping back.

  • Ich habe einfach eine Tasche für einen Discman genommen.
    Nicht diese einfachen, in die nur der Player passt, sondern
    schon eine, mit Staufächern für CDs und Zubehör.
    Da passt sagenhaft viel rein, alles ist organisiert, Schlaufe
    für den Gürtel und Möglichkeit zum Umhängen.


    Feuer machen, Notfallzelt, Rettungsdecke, Schnur, Draht,
    erste Hilfe, Messer, Taschenlampe, Batterien, Powerbank,
    Taschenwärmer, Wasseraufbereitung, Kerzen, Benzin,
    Karabiner, Schreibzeug, Regenschutz und viel mehr.


    Die Tasche ist mein Mininotfallrucksack, für drei Tage.
    Superkleines Platzwunder, und immer dabei.
    Ähnliche Minitaschen, mit organisierten Fächern, findet
    man aber auch bei z.B. Tasmanian Tiger und WiSport.

    Gruß, Ralf
    Alt, aber bewaffnet. :thumbsup:


    Orbis non sufficit quod Omnia tempus habent.

    Edited once, last by 2erlei ().

  • Hallo,


    dabei habe ich immer ein Regencape. Die modernen Ausführungen kann man ganz leicht zusammen falten und diese sind ganz leicht. Es gibt auch Ausführungen für einen Rucksack, damit dieser im Cape ist. Das Nylonmaterial darf aber nicht durch Dornenhecken gehen, das hält das Zeug nicht aus. Hierfür sind die Militärvarianten aus Zeltplane geeignet.


    Wenn unterwegs bei schönstem Wetter ein plötzliches Gewitter kommt, dann bist du froh, wenn du trocken bleibst. Ich wurde in all den Jahren nur dreimal von einem plötzlichen Regenguss überrascht. Einmal wurde ich nass bis auf die Haut. Dann war ein Cape am Mann.


    Gruß
    Viper

  • Zum Morakniv: führe selber die stainless-Variante. Sie ist nicht nur rostunempfindlich, sondern laut einiger Tests auch schärfer als die aus schwarzem Stahl.


    Eneloops habe ich selber reichlich, bin aber sehr vorsichtig, wenn es deutlich unter 5 °C kalt wird. Dann verlieren sie ordentlich Spannung. Für meine Visiere etc habe ich immer ein paar Alkaline einstecken.


    Ein GPS brauchst du vielleicht nicht damit du dich in bekanntem Gebiet zurechtfindest -- aber du kannst Koordinaten sinnvoll senden und nach empfangenen Koordinaten navigieren. Zur Not kannst du es auch jemandem in die Hand drücken, Ziel einspeichern und ab dafür.


    Wenn schon Notizzettel, dann auch wasserfest. Ein Bleistift versteht sich von selbst.


    Hatten wir schon Tampons erwähnt? Neben dem offensichtlichen Zweck taugen die auch für einen Druckverband, zum Wasser filtern, Feuer machen, fixieren von Gegenständen etc....

  • Ich würde auch ganz schnöde Blasenpflaster einpacken.
    Je nachdem wie schwer das Gelände ist, braucht man mehr oder weniger Erste Hilfe Dinge.
    Ich habe mir jetzt für jagdliche Zwecke, neben einem Ersthilfepack Forst noch ein Tourniquet zugelegt.
    Wahrscheinlich wird noch ein Druckverbandspack dazu kommen.
    Ob das für eure Zwecke übertrieben ist, musst du selbst wissen.
    Aber gut ist es immer, auf Hinweisschilder mit den Nummern der Rettungspunkte zu achten. So weiss die Leitstelle, wohin sie den Rettungswagen schicken muss.

    "Büchsen kann man nie zuviele haben!"
    Pippi Langstrumpf

    "A shotgun, in my opinion, must have three things: Boom, Boom, Boom."

    Phil Robertson

  • Ich werfe mal noch die "Israeli-Bandage" in den Ring...


    Für den Schießstand hab' Ich mir grad 'n Notfallset zusammen gestellt, u.A. auch mit 2 Thorax-Pflastern. Tourniquet ist natürlich auch dabei.


    'N Erste-Hilfe-Kurs mitnehmen schadet auch nie...

  • Ich wollte es eigentlich nicht breittreten, denn für manche könnte es abstoßend wirken, aber eine Aterienklemme hab ich auch im Set.
    In der Hoffnung sie nie brauchen zu müssen, so wie alles andere auch.
    Ich halte es aber auch für wichtig sich zu beschränken, zu viel und zu schwer können ja auch Ausschlusskriterien sein.
    Meine Maxime daher "weniger ist mehr", alles geht eh nicht, da reicht selbst ein Bollerwagen nicht aus.

  • Ich hab den Notfallrucksack längst aufgelöst. Ist ja doch immer das falsche drin. die meisten Leute versuchen damit in der Wildnis zu überleben... Wildnis, in einem Land mit über 240 Menschen pro Km³.
    Was ich dabei hab, passt in die Jacke. Taschenmesser, Feuerzeug, Schnur, Rettungsdecke, Biwaksack, Handy.

    Hört mich, meine Häuptlinge! Ich bin müde. Mein Herz ist krank und traurig. Vom jetzigen Stand der Sonne an will ich nie mehr kämpfen – für immer.(Chief Joseph )

  • ...die meisten Leute versuchen damit in der Wildnis zu überleben... .

    Wenn das richtige vorhanden ist, und wenn man nicht gänzlich planlos ist,
    dann kann man mit den richtigen Sachen schon mal zwei Tage überleben.
    Wie gesagt, überleben. Nicht im Luxus baden und Partys feiern.


    Diese Tasche ist auch nicht mein Every Day Carry, aber sie ist überall dabei,
    wo ich nicht in der näheren Heimatumgebung bin.


    Kann sein, daß sie etwas zu voll gepackt ist oder etwas zu schwer ist oder
    einige Teile nicht überlebenswichtig sind, aber auch wenn einige Teile nicht
    so wichtig sind, habe ich sie dann trotzdem gerne dabei.


    Das sind nicht einmal 1,5 Kilo, die mich nicht wirklich aufhalten, mich aber
    voran bringen könnten. Bisher schon zwei Mal gebraucht. Hätte eventuell
    auch ohne gehen können, war aber besser damit.

    Gruß, Ralf
    Alt, aber bewaffnet. :thumbsup:


    Orbis non sufficit quod Omnia tempus habent.

  • Wenn das richtige vorhanden ist, und wenn man nicht gänzlich planlos ist,dann kann man mit den richtigen Sachen schon mal zwei Tage überleben.
    Wie gesagt, überleben. Nicht im Luxus baden und Partys feiern.

    Es wird dir schwer fallen in Deutschlands Wäldern 2Tage nicht zu überleben. Es muss schon wirklich arg dumm kommen, das du bei einem Waldspaziergang in eine lebensgefährliche Situation kommst. Ich halte das anschließende wohltuende Bad danach für deutlich gefährlicher.Es sterben bestimmt mehr Leute in der Badewanne, wie beim Waldspaziergang.
    aber egal. ein paar Sachen dabei zu haben gibt ja Sicherheit. Warum sich die Leute dann aber mit Feuerstahl abquälen wollen statt ein Feuerzeug zu benutzen habe ich nie verstanden.
    Unser schönes Land ist dicht besiedelt... da hilft ein versteckter 50Euro Schein mehr wie ein Bowiemesser.

    Hört mich, meine Häuptlinge! Ich bin müde. Mein Herz ist krank und traurig. Vom jetzigen Stand der Sonne an will ich nie mehr kämpfen – für immer.(Chief Joseph )

  • Einen Feuerstahl habe ich auch noch. Der ist aber im Rucksack, als Plan C.
    In meiner Tasche habe ich aber ein Feuerzeug und Wachsholz.
    (selbstgemachtes Wachsholz, fast wie Oma es noch machte)
    Sicher geht man in den zwei Tagen nicht tot, aber ein kleines Feuer, dazu
    ein Tee mit Süßstoff, Rettungsdecke und Regenponcho, dann Handy aufladen.


    Nein, natürlich könnte es auch ohne gehen.
    Muß aber nicht, wenn es auch anders geht.


    Ein bisschen Luxus in der Not.

    Gruß, Ralf
    Alt, aber bewaffnet. :thumbsup:


    Orbis non sufficit quod Omnia tempus habent.

  • haha ihr habt was wichtiges vergessen-eine rolle rödeldraht, das ist unglaublich vielseitig


    sehr dünn und sehr stabil.


    gruß edwin

    INVICTUS