Scharfschützengewehr für jeden

  • Auch beim Bogensport gibt es viele Esoschwurbler, die mit den Augen rollen, wenn man mit der Armbrust ankommt.


    Keine Ahnung, woher diese Einstellung stammt.

    Hi,
    Das kann ich Dir gern erläutern.


    Zum ersten sie die Scheiben, meist aus stark gepressten Stroh /Stramit und kosten schon sehr lange um die120-130 €. Das ist günstig zu den anderen Materialien die auch genutzt werden.
    Die Vereine kaufen diese, weil sie auch Wettkämpfe ausschreiben, und das kann man nicht mit den 0815-Scheiben tun, wo der Pfeil gleich durch geht und Meter dahinter unter der Grasnarbe für immer entschwindindet.
    Da kommt kein Schütze wieder, schließlich soll vom Startgeld noch was für den Verein /die Abteilung hängen bleiben für notwendige Anschaffungen.


    Die eindringenden Pfeile werden über eine gewisse Länge durch die Reibung am vorderen Teil des Schaftes gebremst. Im Durchschnitt sind die Pfeile 28 Zoll lang.
    Und in den deutschen Verbänden, welche Bogensport als Breiten- und Leistungssport ist meiner Kenntniss nach ein maximales Zuggewicht des Bogens auf 60 Libs /englische Pfund begrenzt.


    Die Armbrüste haben ein Wurfgewicht über 60 lbs. Dazu kommt dass die Bolzen einfach so kurz ist, dass dieser aufgrund des hohen Wurfgewicht durch die Scheiben schlagen und mit den Vanes/Federn/Fletchen das Stroh kaputt machen.


    Das ist der Hauptgrund, warum wir Bogenschützen keine Armbrust auf unsere Scheiben schiessen lassen.
    Nicht ohne Grund schiesst man mit der Armbrust auf 4-5 cm dicke Bleiplatten, diese sind weich genug aber auch fest genug um den Bolzen an dessen Spitze zu stoppen ohne durchzuschlagen.


    Gruß Toto

  • Das ist vorgeurteilte,bornierte, ohne eigenes Fachwissen oder absichtlich falsch dargestellte Meinung. Ein Bogen hat zwar weniger Wurfgewicht,aber dafür die doppelte Auszugslänge,als eine normale Armbrust. Die Pfeile sind dadurch wesentlich länger und auch schwerer. Somit gibt es zwischen einem Bogen und einer Armbrust keine nennenswerte Energiedifferenz. Dadurch,dass die Bogenpfeile dünner sind,dringen diese tiefer in die Scheibe ein,sind aber auch leichter zu ziehen. Der Armbrustpfeil ist dicker,dringt nicht so tief ein. Man bekommt ihn aus euren billigen Stramidscheiben auch gar nicht mehr raus. Kein Armbrüstschütze schießt freiwillig auf auf dieses Zeug. Und wenn einer anfragt,dann will er nur den Platz nutzen,und nicht die Scheiben. Im Gegenteil,die Armbrustschützen bringen ihre eigenen Scheiben mit. Somit würdet ihr Standgebühr bekommen,ohne Verschleiß an Scheiben zu haben. Der Gastarmbrustschütze bringt dem Verein wesentlich mehr,als ein Mitgliedsbogner.
    Die Krönung ist aber,dass die weichen Plastikfedern der Armbrustpfeile angeblich die mit der Kraft von mehreren Tonnen zusammengepressten harten Strohscheiben beschädigen würden.Diese Aussage zeugt von einer nahezu haarsträubenden Unkenntnis.Die fetten Stahlspitzen der traditionellen Bogendisziplinen richten da wesentlich größeren Schaden an,nahezu verheerend auf 3d Tieren,wo einige der Bogenschützen diese auch noch mit ihren Messern aus den noch viel teureren Zielen herausschneiden.
    Die Wahrheit ist: Das Verhältnis zwischen Bogen-und Armbrustschützen ähnelt dem zwischen Segler und Motorbootfahrer. Der Segler liegt den ganzen Tag im Hafen,regt sich über die Lautstärke eines einlaufenden Motorbootes auf. Selber fährt er aber auch mit blubbernem Hilfsdiesel im Hafen rum,weil er zu blöd zum Manöverieren ist. Und das Drahtseil an seinem 12 Meter langen Alumast, schlägt bei dem kleinsten Windhauch derart gegen diesen,dass es jeden Benzin V8 übertönen würde. Und das die ganze Nacht. Und so wie diese Segler,sind die meisten Bogenschützen.
    Jetzt hast du was gelernt,verehrter Magnum Opus.

  • Für die Sachkundeausbildung gibt es eine Mindeststundenanzahl. Bewacher müssen 24 Std, alle anderen 18 Std. So ist das richtig im Kopf habe.
    Klares Jein. Für die Praxis, wie auch ein elementarer Bestandteil der Prüfung ist der Nachweis des sicheren Umgangs. D.h. der Teilnehmer muss beweisen können, dass eine Gefahr von seinem Umgang mit der Waffe für sich und andere ausgeschlossen ist. Ein Fehler in der Handhabung bei der Prüfung führt zum sofortigen Ausschluss der Prüfung. Auch bei den Jägern. Ich habe selbst erlebt, wie bei der Jagdprüfung welche mit hoch rotem Kopf heulend aus der Waffenkammer liefen. Da weiß man auch gleich warum.
    Warum jein? Für den Bewacher ist ein nicht näher definiertes "Trefferniveau" vorgeschrieben. Für den Jäger sogar ein ganz genau beschriebene Trefferquote. Lediglich der Sportschütze, Waffensammer o.ä. müssen nur die sichere Handhabung, auch im scharfen Schuss nachweisen. Aber dort werden keine Ringe ausgewertet. Dennoch gehört zum sicheren Umgang keine Fehlschüsse außerhalb der Scheibe, insbesondere in die Decke, Wände oder Boden. Das impliziert auch automatisch, dass eine Prüfung nur mit Druckluftwaffen alleine unzulässig ist.

    Genau das habe ich auch gemeint, nur nicht genau so beschrieben.
    Und ja, sowohl bei mir als auch bei mier Frau waren alle Treffer bei der praktischen Prüfung auf der Scheibe (weiße Abkleber für den nächsten Schützen wurden auch nicht benötigt).


    In einem andern Thread hier im Forum habe ich aber z.B. meine Erfahrungen gepostet die sich auf "Bewacher" beziehen. Dort (auf dem Schießstand) haben Bewacher geschossen (ob Ausbildung oder Training weiß ich nicht).
    Die Kollegen des Wachschutzes haben sich jedenfalls nicht mit Ruhm bekleckert.
    Wer aus 10m nicht einmal die Scheibe Scheibe ISSF 25m/50m Pistole (BDMP ca. 50x50 cm) trifft sollte nicht in diesem Beruf arbeiten (oder definitiv keine Schußwaffe führen dürfen)


    sorry für OT


    shooter45


    Nachtrag:
    es geht um KW im Kaliber von .22 bis .357mag.

  • Ich bin Österreicher und bin mit unserem Waffengesetz im Großen und Ganzen zufrieden.


    Ein paar unlogische Punkte gibt es allerdings schon.
    1) Pumpguns sind verboten (Kat A) während halbautomatische Flinten und lever action mit wbk zu haben sind.
    2) Bestimmte Kaliber sind verboten weil sie als "militärisch" gelten. Ich besitze legal eine Jagdbüchse im Kaliber 7x64mm. Dieses Kaliber ist von der ballistischen Leistung einigen verbotenen Militärkalibern wie z. B 5,56 Nato weit überlegen.
    3) keine klare gesetzliche Formulierung wenn es um Kat C Waffen geht welche Kat B Munition verwenden. Man kann Munition für Büchsen und Flinten frei ab 18 kaufen. Frei ab 18 gibt's im Waffenladen auch Lever Action Gewehre und sogenannte Revolver gewehre die z. B 357magnum oder 9mm Munition verwenden. Normalerweise bekommt man Kurzwaffenpatronen hier nur mit wbk(Ausnahme div 22er Versionen). Keine Ahnung ob und wenn ja wie man Munition für eine Kat C Waffe in z. B 9mm bekommt.


    Kein Waffengesetz ist perfekt und wenn ich unser waffengesetz mit denen von anderen EU Ländern vergleiche dann muss ich schon sagen, dass wir Österreicher es ziemlich gut haben. Ich hoffe unser Waffengesetz bleibt so wie es ist, wbk Pflicht für Repetierbüchsen oder doppelflinten finde ich total übertrieben, Länder wie Österreich oder Frankreich sind der Beweis, dass es gut funktioniert den Bürgern das Recht auf freie Waffen zu gewähren.


  • Die Wahrheit ist: Das Verhältnis zwischen Bogen-und Armbrustschützen ähnelt dem zwischen Segler und Motorbootfahrer. Der Segler liegt den ganzen Tag im Hafen,regt sich über die Lautstärke eines einlaufenden Motorbootes auf. Selber fährt er aber auch mit blubbernem Hilfsdiesel im Hafen rum,weil er zu blöd zum Manöverieren ist. Und das Drahtseil an seinem 12 Meter langen Alumast, schlägt bei dem kleinsten Windhauch derart gegen diesen,dass es jeden Benzin V8 übertönen würde. Und das die ganze Nacht. Und so wie diese Segler,sind die meisten Bogenschützen.

    Selten so einen Unfug gelesen.
    WENN sich Segler über Motorbootfahrer aufregen, dann wohl kaum wegen des Lärms. sondern wegen des Gestanks.
    Außerdem ist es ein Unterschied ob man (wegen Blödheit oder warum auch immer) beim Manövrieren IM HAFEN den Motor benutzt, oder IMMER, wie ein Motorbootstinker.
    Mal ganz außen vor gelassen, dass die (Hilfs-)Motoren von Segelbooten wesentlich schwächer (und damit verbrauchsärmer) sind als die der Stinker-Fraktion...

  • Post by Mulmbock ().

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  • Post by BMR ().

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  • @Mulmbock
    Schreibe bitte lieber nur das, wovon du etwas verstehst.
    Ganz sicher hast du keinen blassen Schimmer vom Segeln, geschweige denn von Hafenmanövern.
    Nur mal an einer Pier im Hafen gestanden zu haben macht noch lange keinen Seemann aus.
    P. S. Mit dem Schießen verhält es sich nicht anders.


    Mast und Schotbruch!


    Technixx

    Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht.

  • Nur mal an einer Pier im Hafen gestanden zu haben macht noch lange keinen Seemann aus.

    Ich habe schon mal an einer Pier im Hafen gestanden und dabei ins Hafenbecken gepieselt.
    Ist man dann schon ein Seemann?

  • Hier im Rheinland auch schon mal als "R(h)ein-Schiffer" bezeichnet.

    Ah, dann bin ich eine Donau- und Elbschiffer! :D

    Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.

  • Das ist ja sehr schön.


    Ich gehe allerdings davon aus, daß jemand, der hier zur Abwechslung eventuell etwas Brauchbares nachlesen möchte, kaum Wert auf eure ländlich-rustikalen Urinalphantasien legt, weshalb ich höflichst darum bitte, dass ihr derartigen Bullshit zukünftig gefälligst für euch behaltet.


    We have the Fossils - we win!

  • Naja,zumindest Schießen kann ich besser als 99 Prozent der Schreiber hier. Segeln kann ich allerdings tatsächlich nicht. Ich hatte lange eine 15m Motorjacht. Mit zwei neuen ladeluftgekühlten MAN 500 Ps Turbo Dieseln drin. Und Arneson Oberflächen-Kavitationsantrieben. 11kw Generator,Jet Ski auf dem hydraulischen Lift am Heck. Kurz gesagt,der Albtraum eines jeden Seglers. Manöverieren im engen Hafen war ein Klacks,dank gegenläufigen Propellern,Bug und Heckstrahl Ruder. Und auf längeren Touren Radar,Navi und Autopilot an. Das Boot fuhr ganz alleine nach Schweden.