Spring: Beretta PX4 Storm (Umarex)

  • Einleitung:


    Da ich aktuell dabei bin die gesamte Federdruck-Beretta-Serie von Umarex abzuarbeiten folgt hier konsequenterweise nun das nächste Modell. Dieses Mal geht es um die Beretta PX4 Storm.


    Beretta PX4 Storm



    Die Waffe kommt in einem billigen Faltkarton, welche bei der geringsten Belastung nachgibt.



    Technische Daten:
    Name: Beretta PX4 Storm
    Kaliber: 6mm BB
    Magazinkapazität: 12 Schuss + 90 Schuss Reservoir (Highcap)
    Gewicht: ca. 480 Gramm
    Länge: 193 Millimeter
    Energie: < 0,5 Joule
    UVP (12/2020): 29,95€


    Wie gewohnt gehts zugleich ans Eingemachte!


    Erstes Öffnen der Verpackung:



    Die Beretta PX4 Storm kommt mit dem Standard-Lieferumfang in diesem Preisbereich, wie man ihn von Umarex gewohnt ist. Eine gefaltete Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen, 100 Schuss BB mit 0,20 Gramm Gewicht sowie die Waffe selbst. Der Pappkarton ist derselbe, wie man ihn von der H&K VP9 HME kennt, auch da war ich von ihm nicht angetan und zur Aufbewahrung eignet er sich nur bedingt.


    Handling / Verarbeitung:



    Links auf der Waffe finden wir ins Metall eingelassen den Originalhersteller, sowie auf dem Griffstück Modellbezeichnung und Logo.



    Auf der rechten Seite ist auf dem Verschluss der Lizenzkram zu lesen, sowie das eigentliche Kaliber, auch findet man hier nochmal die Typbezeichnung "PX4 Storm", ebenso auf dem Griffstück. Eine fortlaufende Seriennummer ist auf dem Griffstück aufgelasert.


    Die Verarbeitung gefällt mir grundsätzlich gut mit einer kleinen Einschränkung. Auf der Pro-Seite stehen eindeutig die vielen Metallteile (Verschluss, Abzug, Hahn, Magazinauslöseknopf). Das Metall vom Verschluss ist sehr gut beschichtet und wertig für den Preis. Auf der Contra-Liste steht das Griffstück. Dieses ist aus einem recht günstigen Plastik hergestellt und wirkt durch das Highcap-Magazin zusätzlich nochmals leichter. Auch riecht die Waffe anfangs etwas streng, was eindeutig vom Kunststoff kommt, was ich so bei noch keiner anderen Günstig-Airsoft von Umarex hatte. Der Geruch verfliegt jedoch schnell. Lauf und Patronenlager sind, leider, aus Kunststoff. Aus dem Zusammenspiel des metallenen Verschlusses und des Plastik-Griffstücks entsteht der Umstand, dass die Waffe sehr kopflastig in der Hand liegt.



    Die PX4 macht bei der Sicherung keine Ausnahme. Die Original-Sicherung ist Fake, hier dreht man am kleinen Rädchen unter dem Verschluss.



    Das Highcap-Magazin der PX4 fasst 12 Schuss zum sofortigen Schuss, bietet allerdings noch ein Reservoir in das 90 weitere BBs passen.



    Sinnlos, aber ein nettes Gimmick: Die Waffe verfügt über eine Sicherheitsrast. Außerdem kann der Hahn von Hand gespannt werden und mit Abzug abgeschlagen werden, ohne das die Waffe wirklich schießt.



    Die Mündungsansicht: Angenehm, da der BB-Lauf so tief versetzt liegt, dass er von außen nicht ersichtlich ist.



    Noch eine Ausnahme: Der Verschlussfanghebel ist funktional und hält denselben hinten, wenn das Magazin leer ist und erneut repertiert wird.


    Schießerfahrungen:

    Das repertieren von Hand gestaltet sich aufgrund der Rillen im Verschluss einfach und angenehm. Auf 7 Meter habe ich 3x die 7 und 2x die 4 getroffen, also eher in Ordnung als gut, aber eben auch nicht wirklich schlecht. Präzisionswunder kann man in dieser Preisklasse ohnehin nicht erwarten. Die Waffe ist beim Schuss recht "anders" laut, sie macht nicht wie gewohnt "Plopp" sondern eher ein "Tschhh", was sich leider in Mietwohnungen nicht so gut machen wird, da es recht laut ist (meinte MEIN Nachbar zumindest, als er sich gestört fühlte und bei mir klingelte...). Die Leistung liegt bei 0,4 Joule und somit vor der PX4 Storm aus der Poly Steel Series (PSS).



    Schießergebnis - 7 Meter - stehend - beidhändig



    Fazit:


    Mit der Beretta PX4 Storm ist mir wieder mal eine angenehme und empfehlenswerte Günstig-Airsoft auf den Tisch gekommen. Die Verarbeitung und die verwendeten Materialien sind okay bis sehr gut. Das Metall fässt sich angenehm an und ist recht viel verbaut worden. Das Kunststoffgriffstück wirkt etwas billig, was aber auch durch das sehr leichte Highcap-Magazin erheblich begünstigt wird. Der Verschlussfanghebel funktioniert, was eher eine Ausnahme darstellt. Auch finde ich es absolut witzig, dass der Hahn über eine Sicherheitsrast verfügt. Total unnötig, aber eben genau solche Spielereien liebe ich an den Billigheimern. Ich kann diese Waffe nur wärmstens jedem empfehlen, welcher eine gut verarbeitete, dem Original recht nahe kommende Airsoft haben möchte, welche auch noch ordentliche Treffer erzielen kann. Kaufempfehlung!


    ACTA NON VERBA, 06.12.2020

    Deko: Glock 17, Glock 23, H&K P30, Taurus PT99 / SSW: P99, P88, P22, P22Q, S&W CS, RG59, RG96, GPDA9, Colt 1911, P239 / CO2: P38