Cookies - zu was genau nutze?

  • Die Frage dürfte sicherlich viele interessieren, insbesondere weil nun fast jede Seite eine Zustimmung zur Nutzung von Cookies einfordert.


    Was Cookies prinzipiell sind, ist hier kurz erläutert. Cokkies sind kleine Datendateien, die im zugehörigen temporären Verzeichnis des benutzen Internetbrowsers abgespeichert werden. Damit werden z.B. Formulardaten, Logindaten usw. abgespeichert, so dass man diese Daten beim wiederholten Besuch der Seite nicht noch einmal eingegen werden müssen. Auch die farbliche Markierung gelesener Artikel rührt daher. Soweit meistens bekannt.


    Was mich nun interessiert, inwiefern diese vom Seitenbetreiber gesetzten Cookies missbraucht werden könnten. Nach meinem Wissen kann und wird auch ein Cookie zur Verhaltenskontrolle genutzt. Ein Seitenbetreiber kann damit ersehen, was und wann welche Inhalte vom User gelesen wurden. Allerdings nur die Seiten, mit dem das Cookie auch zu tun hat. Nun ist für mich manchmal erschreckend, welche Dienste mit dem Cookie in Verbindung stehen. Neuerdings kann man eine generelle Zustimmung verweigern und dann sieht man die Liste derer Dienste, die man wieder zulassen könnte.


    Ich benutze nun den CCleaner. Den kann man schon in der freien Version so programmieren, dass dieser bei jedem Neustart u.a. alle Cookies löscht, wobei man auch eine Ausnahmeliste hat. Das scheint mit sinnvoller, als den Browser die Speicherung aller Cookies zu verbieten, weil dann nicht alle Seiten aufrufbar sind. Zudem sind einige Cookies durchaus sinnvoll.


    Nun wäre es in diesem Zusammenhang interessant, wie man am besten verfahren sollte?
    Generell alle möglichen Cookies ablehnen?
    Oder ist das fast egal, wenn man die Cookies ohnehin bei jedem Neustart löscht?
    Wer kennt sich mit den "Mechanismen" der Cookies näher aus?
    Wie behandelt ihr das?

  • "Ich benutze nun den CCleaner. "
    Was Cleaner angeht bin ich vorsichtig, es gab Leute denen hat dass die Registry zerschossen, ich weiß nicht ob das zu Windows 10 Zeiten noch gilt. Selbst benutze ich sowas nicht.


    Bei den Browsern kann man einstellen das die Cookies beim beenden gelöscht werden. Ist nicht so komfortabel (auto login bei CO² usw.) aber man(n) muss den Kumpels nicht erklären warum z.B. beim surfen auf einmal Frauenunterwäsche oder Damenschuhe als Empfehlung auftauchen nur weil die Frau zu faul war ihren Laptop zu holen und anzuschalten.
    Man kann den Browser feintunen bezüglich der Cookies und die "Do Not Track" Funktion benutzen. Das scheitert üblicherweise nicht an den Möglichkeiten sondern an der Bequemlichkeit und mangelnden Konsequenz der Nutzer.


    Ich benutze 3 Browser einen normalen (mit Cookies löschen beim beenden), einen streng eingestellten do not track, no script, no flash usw. und Tor. Wenn der streng eingestellte auf bestimmten Seiten nicht geht dann wechsle ich zum normal eingestellten. Keine Ahnung ob das noch dem Stand der Technik entspricht oder ob der inkognito Modus reicht.


    Was leicht verdauliches:
    https://praxistipps.chip.de/wa…-eine-kurzerklaerung_9760
    https://www.verbraucherzentral…ieren-und-verwalten-11996

  • Hallo,


    ich verwende momentan ein Firefox addon "Cookie AutoDelete".
    Es macht was der Name sagt. Mann kann eine White -oder Greylist erstellen.
    Habs aber noch nicht so lange, sodass ich noch nicht viel drüber sagen kann.

  • Im Prinzip sind Cookies ja eine feine Sache und sollten dem Komfort der Besucher dienen. Leider wurden sie zunehmend zum Tracking - vorwiegend durch Drittanbieter - missbraucht. Die Drittanbieter werden aber durch den Seitenbetreiber eingebunden, weshalb dieser in der Pflicht steht den User darauf hinzuweisen. Als Paradebeispiel wäre hier z.B. Google Analytics zu nennen, welches auch von diesem Forum eingesetzt wird..
    Die Funktion zum automatischen Löschen beim Beenden vermisse ich auch seit einiger Zeit bei vielen Browsern.
    Dann ist sie - wie bei Gerry - nur noch durch eine Erweiterung implementierbar.

    Der Kluge macht so viel wie möglich richtig, der Weise so wenig wie möglich falsch.

  • Ich benutze nun den CCleaner

    Eine souveräne Lösung, auch der Registry-Cleaner im CC ist sicher. Ist spannend zu sehen
    was so während einer Sitzung an Müll abgelden, oder durch Windows erzeugt wird.
    Selbst der Firefox ist nicht so reinlich wie er von sich behauptet . . . 8)

  • @Schrotty
    Mmh, das Zitat stellt fast eine trumpsche Leistung dar. (4. Absatz von FloppyKs Post) :whistling:
    Mir reicht ein waches Auge bei Installationen und eine Neuaufsetzen des System alle 4-5 Jahre. Für wichtige/sichere Sachen benutze ich gegenüber den Alltagsgeschichten einen anderen PC.

  • Den Luxus mehrerer PCs leistet sich nicht jeder. Beim Onlineeinkauf bietet sich der CC auch mal
    für das Zwischendurch an. Insofern doch sinnvoller als jedwede trumpsche Lösung. 8)

  • Mich nervte eher, dass man auf jeder Seite die Cookies bestätigen muss.


    Seitdem nutze ich eine Extension davür und habe Ruhe.

    "Diplomatie ist, jemanden so zur Hölle zu schicken, dass er sich auf die Reise freut."


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  • @Schrotty
    Wenn man den alten PC nicht wegwirft sondern "schlank" neu aufsetzt reicht er fürs Onlinebanking und andere Dinge aus. Der kann auch 10 Jahre alt sein wenn es damals keine "Gurke" war. Mit Desktops funktioniert das im Schnitt besser als mit Notebooks.