Kaufberatung für billige Armbrust

  • giebts die Probleme mit den Wurfarmen auch bei den Bulldog Modellen? Konnte nichts im Netzt dazu finden ?(

  • das find ich immer so toll bei gyanz vielen sachen heutzutage....


    da wird etwas auf der einen seite optimiert und sich dafür auf der andren seite nachteile eingeholt....


    sowas nennt man nicht genial...mann kann es nie genial nennen..


    gruß edwin

  • Na ja. Das liegt an den NEUEN ABs von Excalibur, die, um immer kleiner zu werden, schmaler zu werden und gleichzeitig immer höhere fps zu erreichen, über dem Limit betrieben werden. Physikalisch halt nicht mehr sinnvoll.


    Die früheren, großen Excaliburs haben praktisch ewig gehalten, weil Sie halt noch normale Recurve-ABs waren mit passend großen Wurfarmen.


    Erst die neuen Mikro Excaliburs (der größte Schwachsinn) haben die Probleme. Daher habe ich mir meine vor dieser Extrementwicklung gekauft und keinerlei Probleme.

    Gleiche Leistung aber Welten beim Abschuss dazwischen! Equinox,AXE. Bis jetzt keinerlei Probleme. Beim 3d ist so eine Mikro sehr komfortabel. Als Unsinn würde ich sie nicht bezeichnen.


  • @'pistenmops


    Ein kurzes jaein


    Wenn es nicht zuviel verlangt ist, dann liest Dir den Beitrag 166 durch, dort steht meine Antwort.

  • Wow, jetzt sehe ich , warum ihr euch mit abs eindeckt. Hab gedacht es wäre etwas günstiger, aber die Kurse sind ja der Hammer...


    Stößt der Laden sein ab Geschäft ab? - würde mich bei dem politischen Wirrwarr das momentan herrscht nicht wundern.


    Und nette abs für das wenige Geld sehen die gut aus. :thumbsup:

  • Wenn es nicht zuviel verlangt ist, dann liest Dir den Beitrag 166 durch, dort steht meine Antwort.

    Sorry !
    Hatte ich übersehen, habe mich zu sehr auf die nachfolgenden Beiträge konzentriert.
    Aber Danke für die Info. Habe welche bestellt.

    freischütz

  • Wie versprochen, die Anleitung für den Umbau der Jandao Tomahawk-Armbrust:
    Ich dachte ich schreibe die Anleitung relativ ausführlich, für Anfänger eben, vieles dürfte den erfahrenen Armbrustschützen schon bekannt sein und manches gilt für alle Armbrüste, ist nicht modellspezifisch.


    Wenn die Armbrust mit bereits aufgezogener Sehne geliefert wird, die Bogeneinheit erst mal montieren, dann die Sehne mittels Sehnenaufziehilfe und Spannhilfe, abnehmen.


    ALLE Schrauben herausdrehen und mit mittelfester Schraubensicherung, wieder verschrauben, die Schrauben , mit Gefühl, (Stahlschrauben in Alu-Gewindelöchern) anziehen. Erst kommt - fest - dann - ab -. Alle Schrauben sind wichtig, auch die Halteschrauben des Schlosskasten und die Befestigung der Picantinny-Schiene, sowie die Schrauben der ZF-Montage, nicht stiefmütterlich behandeln. Ich schreibe dies nicht, weil ich die Leute für blöd halte, sondern weil ich tatsächlich schon erlebte, wie ein Anfänger probierte, mit wackelndem Schlosskasten und Montagen seine AB einzuschießen. Der Prellschlag, die Vibrationen einer AB sind nicht zu unterschätzen!


    Mit einem 90° Anschlagwinkel und einer Anreißnadel mache ich mir zwei Striche/feine Kratzer als Markierungen in die Aluschiene. Diese Markierung dient zur Kontrolle der Standhöhe. Es kommt nicht auf dem Millimeter an, aber man sollte mit möglichst konstanter Standhöhe schießen. Natürlich ist die Markierung nicht direkt auf der Lauffläche der Sehne, sondern in den kleinen Absatz darunter und seitlich. Die Markierung wird, vom vorderen Ende der Alu-Schiene, am Übergang zum Riser (gemessen am Ende der Pfeilführungsrille) in einem Abstand von 58 mm angebracht.


    Von dieser Markierung aus bis zu dem Punkt an der Sehnenkralle, an dem die Sehne im gespannten Zustand anliegt, sind es 31,75cm (12,5“) die Länge des Power Strokes (Beschleunigungsweg).


    Diese Markierung ist der Referenzpunkt für die Sehne, der Abstand der Sehne (bei korrekter Standhöhe) zu den Sehnenstopper beträgt ca. 2mm bis 3mm. Die Standhöhe lässt sich durch ein- und aufdrehen der Sehne justieren. Eventuell ist es nötig die Sehnenstopper zu justieren. Auf die feste Verschraubung im Riser achten. Mit Gummi-Scheibchen (mit einer 8mm Lochpfeife aus einer Gummimatte ausgestanzt) kann man den Abstand ausdistanzieren. Sollte aber im Normalfall nicht nötig sein.


    Ich schieße meine Tomahawk mit:
    20“ GoldTip Swift 396 (7,3gpi) Carbon-Pfeilen, 3 fach befiedert 4“ Vanes / Messing-Insert 110gr
    80 gr Feldspitze (11/32“) Gesamtgewicht ca. 405 gr (26,2 g) FOC: 15,4%
    Original-Nocke: 16,6 gr (1,08 g)


    Die Leuchtnocke wiegt 26,2 gr (1,7 g) Die Differenz beträgt 9,6 gr (0,62 g)


    Bei der Verwendung von Leuchtnockenerhöht sich das Pfeilgewicht um ca. 10gr (0,65 g) und
    der FOC verringert sich um 1,1% auf 14,3%


    Die China-Leuchtnocken, die ich benutze:https://www.ebay.de/itm/6x-LED…ksid=p2060353.m2749.l2649


    Die erreichte Pfeilgeschwindigkeit (405gr / 416 g) liegt grob zwischen 285 fps und guten 290fps.
    Daraus ergibt sich eine Geschossenergie von ca. 102 Joule.
    Die gemessenen Geschwindigkeiten sind mit meiner Custom-Sehne erreicht worden, die original Sehne habe ich nicht getestet.


    Ich empfehle nicht das Minimalpfeilgewicht (350gr) zu schießen, schwerere Pfeile schießen sich angenehmer und sind materialschonender.


    Noch ein Wort zu den China-Leuchtnocken , die Nocken sind verdammt scharfkantig, und haben deshalb anfänglich,beim Schießen den Schrumpfschlauch des Pfeilniederhalters „aufgefressen“. Mittlerweile schleife ich die Nocken, vor dem Einbau mit feinen Schleifpapier an, um sie zu entschärfen, entgraten.


    Zur Sicherheit habe ich den vorderen Bereich des Pfeilniederhalters mit AB -Mittenwicklungsgarn umwickelt und mit Sekundenkleber getränkt. Da scheuert sich nichts mehr durch, und diesen „singenden Stimmgabel-Effekt“ hat man auch gleich mit behoben. Kann man machen, muss man aber nicht.


    Für mich ist eine Wasserwaage für die Präzision beim Schießen wichtig. Ich habe ein Stuck von einer 20mm Picantinny-Schiene (2 Erhöhungen und 1 Schlitz) abgesägt, schwarz lackiert und mit einer M4 Schraube auf dem Riser verschraubt und zusätzlich mit Epoxy verklebt. Darauf ist die Wasserwaage montiert. Der Hintergrund ist mit weißer Farbe angemalt, für eine bessere Ablesbarkeit der Wasserwaage. Achtung, die Wasserwaage kontrollieren, eine Wasserwaage auf die Pfeilführungsschiene legen und prüfen, ob die Wasserwaage auf dem Riser im Wasser ist.


    https://www.ebay.de/itm/Metal-…ksid=p2060353.m2749.l2649


    https://www.ebay.de/itm/25-Slo…12985?hash=item3ae433f319


    Wer gerne, einen Umhängegurt benutzt besorgt sich noch zwei Riemenbügelschrauben:


    https://www.ebay.de/itm/004071…ksid=p2060353.m2749.l2649


    Achtung, ich musste das Außengewinde nachschneiden/verlängern, da es nicht ganz bis zum Kopf der Riemenöse reichte.
    Im hinteren Teil des Schafts, ist eine Gewindebohrung zur Aufnahme der Riemenbügelschraube vorhanden, vorne kann man eine der vier Gewindebohrungen nutzen, die ursprünglich für die Montage des AB-Köchers vorgesehen ist.


    Hier noch zwei Links zu Vorgriffen, die ich empfehlen kann:


    https://www.ebay.de/itm/Ergono…ksid=p2485497.m4902.l9144


    https://www.ebay.de/itm/abgewi…ksid=p2060353.m2749.l2649


    Ich bin knapp 2 m groß, deshalb sind mir alle Schäfte zu kurz. Wer wie ich eine Schaftverlängerung braucht, kann sich diese recht einfach selbst bauen. Ein 8mm Aluröhrchen aus dem Baumarkt besorgen, zwei Röhrchen auf die individuell benötigte Länge kürzen (Rohrschneider, damit wir es schön rechtwinkelig) und mit Schrumpfschlauch überziehen. Die Originalschrauben, durch Spax-Schrauben in entsprechender Länge ersetzen und die Röhrchen, als Distanzstücke, zwischen Schaft und Schaftkappe verschrauben. Fertig- hält bombenfest.


    Ich verwende auf meiner Tomahawk das Zielfernrohr AIA 100 tactical:


    https://www.arrowinapple.de/zu…zielen/zielfernrohre/187/


    Bei meinem Pfeil Set up passt die 4 fache Vergrößerung optimal. Der Vergrößerungsfaktor, wird durch die Pfeilgeschwindigkeit / die ballistische Kurve bestimmt.


    Beim ersten Einschießen der AB, musste ich ein 0,5 mm starkes Messingplättchen in der Breite der Picantiny-Schiene und mit einer Länge von 15mm, am hinteren Ende des Schlosskastens unterlegen. Das Blättchen wird der an der Schiene mit Sekundenkleber angeklebt und die Kanten mit einem schwarzen Lackstift geschwärzt.


    Ein erfahrener GK-Schütze sagte mir, dass es für ein Zielfernrohr nicht gut ist, wenn die Mechanik der Türme ganz am Anschlag ist. Das heißt, wenn das ZF eingeschossen ist, soll der Verstellweg nach oben noch ein paar Klicks Luft haben (bei mir sind es ca. 10-15 Klicks).
    Interessant war, dass ich, nachdem ich den Schlosskasten aus- und wieder eingebaut hatte, mit meiner bisherigen 0,5mm Erhöhung nicht mehr hingekommen bin. (Materialverformung? Schrauben mit unterschiedlichem Drehmoment angezogen?) Ich musste noch ein zusätzliches 0,4mm Blättchen einfügen, damit ich wieder sauber einschießen konnte.


    Der „Gummischnorchel“, den ich zusätzlich noch mit einem Kabelbinder gesichert habe, zwingt mich immer gleichmäßig durch das ZF zu sehen. Dadurch habe ich so gut wie keine Unterschiede mehr, wenn ich sitzend aufgelegt und stehend freihändig schieße. Leider nicht vom Ergebnis her ;-)) aber vom Auftreffpunkt des Pfeils. Parallaxe!


    https://www.ebay.de/itm/Soft-R…ksid=p2060353.m2749.l2649


    Das ZF ist immer nur auf ein Set up eingeschossen, Änderungen am Pfeilgewicht, ein anderes ZF usw. erfordern immer wieder ein neues Einschießen!


    Eine Sehne ist nicht nur „irgendein Schnürchen“ sonder ein wichtiges Bauteil einer AB.
    Ich bin von den mitgelieferten ENDLOS-Sehnen der Herstellers nicht begeistert. Ich fertige mir FLÄMISCH GESPLEISSTE Sehnen für meine Armbrüste selbst an.
    Bei einer Endlossehne habe ich nur die halbe Strangzahl an den Sehnenöhrchen, bei einer flämisch gespleißten Sehne, die volle Strangzahl.


    Das Herstellen, einer guten, passenden Sehne, die sich am besten gar nicht bzw. möglichst wenig dehnt ist eine kleine Kunst und Wissenschaft für sich. Das Gewicht der Sehne, die Eigenschaft, des verwendeten Sehnenmaterials (Dehnung, Abriebfestigkeit usw.) müssen berücksichtigt werden und unterliegen auch persönlichen Ansichten. Mit der Zeit habe ich beim Sehenbau meine eigenen, ganz persönliche Tricks und Kniffe entwickelt. Es war manchmal „ein steiniger Weg“... Eine Anleitung zum Sehnenbau würde hier den Rahmen sprengen und für Interessierte lässt sich im Internet einiges an Informationen finden. Für den AB-Sehnenbau sollten schon Grundkenntnisse und Fertigkeiten vorhanden sein.


    Ich verwende für meine Sehnen X-99 von BCY.


    Eine der größten Verbesserungen an der Tomahawk ist der Trigger Job, das Überarbeiten des Schlosses, einschließlich dem Polieren der Sehnenkralle. Die Sehnenkralle hat oft noch Grate, die die Mittenwicklung „auffrisst“ und die Lebensdauer der Mittenwicklung / Sehne verkürzt.
    Aber leider sind diese Arbeiten schwierig und Zeit intensiv, zumindest für einen Anfänger.
    Ob ihr es mir glaubt oder nicht, als ich das erste Schloss überarbeitet habe, war ich insgesamt 12-14 Stunden beschäftigt, die Zeit mit eingeschlossen, in der ich auf allen Vieren über den Boden gekrabbelt bin, auf der Such nach diesen verdammten Federn... Mittlerweile habe ich 3 Schlösser überarbeitet, da geht es dann etwas schneller.


    Wenn man so etwas macht, muss man sich Zeit nehmen, äußerst sorgfältig und gewissenhaft arbeiten. Am besten von jedem Arbeitsschritt ein Foto machen, alles dokumentieren, das kann beim Zusammenbau sehr hilfreich sein.


    Ohne, dass ich mit einen erfahrenen Waffen-Freak und Maschinenbauer das Schloss auseinander genommen habe und viel erklärt bekommen habe, hätte ich mir alleine, ohne Vorkennrisse, den Trigger Job nicht zugetraut!


    Die Winkel der Abzugeinheit blieben UNVERÄNDERT, theoretisch könnte man da auch noch etwas raus kitzeln, aber Sicherheit geht vor! Es muss nicht immer das maximal Mögliche sein!


    Die Innenteile des Tomahawk-Schlosses sind gegossene und lackierte Stahlteile. Die Teile sind nicht 100% entgratet, das heißt die Flächen sind nicht so plan, wie sie sein sollten.. Zudem laufen lackierte Flächen aufeinander (erhöhte Reibung). Durch entfernen, abschmirgeln des Lacks und hochglanzpolierten der Laufflächen erreicht man einen wesentlich angenehmeren, reibungsärmeren Abzug. Die Flächen sollen parallel und völlig plan aufeinander laufen, damit die Reibung reduziert wird. Vor dem Zusammenbau, alle Teile, auch das Gehäuse mit Bremsenreiniger reinigen und alles sorgfältig schmieren. Der relativ lange Abzugsweg wird durch eine gekontert Madenschraube M4 (spitz) behoben. Für die Madenschraube ist eine Gewindebohrung im Schlosskasten nötig. Der Abzug hat nach dieser Maßnahme, einen deutlich definierteren Druckpunkt, und das Kriechen ist auch fast weg. Beim Schießen spielt sich die Mechanik noch etwas ein, das heißt der Abzug verbessert sich noch leicht beim Gebrauch.


    Ich habe mir ein Abzugsgewicht-Messgerät (Trigger Gauge) ausgeliehen, und als Referenz diente ein Trigger-Tech Abzug in einer Excalibur.


    Bei der Excalibur haben wir im Durchschnitt 2,5# gemessen, bei der Tomahawk 3,5#. Gefühlt ist der Unterschied von einen lbs aber gar nicht mal so groß. Zwei Leute, die die AB vorher und nachher geschossen haben , schauten mich verblüfft an, nachdem sie den überarbeiteten Abzug ausprobiert hatten. Als ich die ersten Schüsse nach dem Überarbeien machte, hatte ich ein extrem breites Grinsen im Gesicht.


    Meine Ergebnisse auf der Scheibe haben sich nach dem Trigger Job deutlich verbessert. Wahnsinn, was ein guter Abzug ausmacht!


    Wenn jemand über sich selbst behaupten kann, dass er zwei linke Hände mit zehn Daumen hat und nicht weiß, welches Ende vom Schraubendreher in die Schraube passt, der tut sich selbst einen Gefallen und LASST ES BLEIBEN!


    Jeder ist für Änderungen an seiner Armbrust selbst verantwortlich!


    DAS SCHLOSS DER AB IST DASSICHERHEITSRELEVANTE TEIL DER ARMBRUST!!!


    Zudem, wenn ihr das Schloss öffnet und daran herumarbeitet, verliert ihr ganz schnell, so zu sagen – Null Komma Nix – die vielleicht eh nicht vorhandene Garantie, Gewährleistung oder was auch immer.


    Bei Problemen mit den Wurfarmen, ist es gut zu wissen, dass diese mit denen der Jandao Chase Wind 150 identisch sind. Das höhere Zuggewicht kommt durch einen geänderten Anstellwinkel und einen längeren Power Stroke zustande.


    Zum Schluss noch ein paar Worte zum Zubehör:


    Ich stelle meine Spannhilfe so ein, dass die Haken unter Spannung stehen und dass die Griffe am Ende des Spannvorgangs in etwa auf Gürtel-Höhe sind. Ich habe schon erlebt, das die Sanlida / Jandao Haken, während des Spannvorgangs gebrochen sind. Die EK-Archery /Poelang Haken sind von besserer Qualität.


    Auch verwende ich nicht das mitgelieferte Seil der Spannhilfe, sondern kaufe mir im Baumarkt eines von besserer Qualität, welches ich über Nacht vordehne (schweres Gewicht anhängen) und dann erst die Spannhilfe individuell auf mich einstelle.


    Auch sah ich schon mal eine Sanlida /Jandao Sehnen-Aufziehilfe beim Sehnenwechsel brechen, seit dem hat meine Aufziehilfe um den schwarzen Kunststoffkörper ein Sicherungsseil.


    Mit einem um die 15cm langen hölzernem Rundstab (z.B. ein Rest von einem Holzpfeil) lässt sich prima die Leerschusssicherung austricksen, wenn man die Sehnenaufziehhilfe ins Schloss gezogen hat und die AB wieder entspannen will.


    Ich gehe davon aus, dass die Technik, wie man eine gespannte Armbrust mittels der Spannhilfe entspannt, bekannt ist.


    co2air.de/wcf/attachment/225693/co2air.de/wcf/attachment/225695/co2air.de/wcf/attachment/225693/co2air.de/wcf/attachment/225695/

  • giebts die Probleme mit den Wurfarmen auch bei den Bulldog Modellen? Konnte nichts im Netzt dazu finden

    Die Bulldog Modelle liegen irgendwo dazwischen zwischen dem Schrumpfirrsinn und den Normalen. Bei der 400ter Bulldog muß man etwas vorsichtig sein wie bei der Mega mit 405. Die drunter sollten keinerlei Probleme haben.


    Gleiche Leistung aber Welten beim Abschuss dazwischen! Equinox,AXE. Bis jetzt keinerlei Probleme. Beim 3d ist so eine Mikro sehr komfortabel. Als Unsinn würde ich sie nicht bezeichnen.

    Das ist richtig aber wie man aus den Bildern sehen kann wird die Energie aus quasi den 2/3langen Wurfarmen geholt. Das führt zwangsläufig zu einer wesentlich höheren Belastung der Bogenarme und einer deutlich höheren Zugkraft. Ob man das möchte?


    Gruß Play

    Die Realität ist eine Frage des Wissens. Gruß Play

    Edited once, last by the_playstation ().

  • Hätte gerne die Bilder in passender Reihenfolge in den Text eingefügt, keine Ahnung wie das geht und ob es überhaupt möglich ist. Hoffe, Ihr kommt trotzdem damit zurecht.

  • wenn ich grün und der hulk wäre, würde ich die kurzen wurfarme nehmen....


    so würd ich jetzt immer die etwas längeren nehmen....


    gruß edwin

  • Moin,
    ich wil ja nicht wieder der Nörgler sein,
    aber zum Überarbeiten des Abzugs
    hatte ich dann doch etwas,
    also für den Laien überhaupt etwas
    erwartet.
    Gruß

  • Hallo Zusammen,



    Habe mich von Euch auch anstecken lassen und mir zum Spaß eine Tomahawk geholt. :D Gestern bereits komplett zerlegt, Schloß nachbearbeitet, alle Schrauben geprüft und gesichert. Heute dann eine Sehen hergestellt (Material BCY FORCE10 28 Stränge, 770mm Länge) und ein Paar mal getestet. Kann nur bestätigen, dass es eine gute AB ist, wenn man etwas Zeit in die Nachbearbeitung investiert.
    Habe eine Standhöhe von 65mm eingestellt und mit dem Chrony gemessen. Sie ist von der Leistung mit einer Excalibur 335 vergleichbar. Excalibur gibt ja bei 350 Grain ca. 335 fps an = ca. 118 Joule ~ 87 ft.pnd. Bei mir kommt die Tomahwak auf 295fps bei 450 Grain = ca. 118 Joule ~ 87 ft.pnd und auf 310 fps bei 400 Grain = ca. 115 Joule ~ 85 ft.pnd. Hätte es erlich gesagt nicht erwartet, aber die Carbon Express Heritage wird ja auch mit ca. 92 ft.pnd beworben =O , also muss etwas dran sein. :thumbup:



    Gruß,


    Walde




  • Super Anleitungen und Tips Bowyer. Alles logisch und klar verständlich! :D:thumbsup: Werde mir die Abzüge in einer ruhigen Minute vornehmen. Demontage am besten in einer durchsichtigen Pastiktüte wegen wegfliegenden Kleinteilen. Leuchtnocken sind eine gute Idee zwecks Wiederfinden der Pfeile. Auch die einfache Vorneigung der Schiene und damit des ZFs sehr gut gelöst!


    Könnte schon wieder 2-3 likes geben! :D:thumbup::thumbup::thumbup:


    Gruß Play

    Die Realität ist eine Frage des Wissens. Gruß Play

  • @ the playstation


    Danke für das Lob!


    Durchsichtige Plastiktüte, warum bin ich da nicht von alleine drauf gekommen? Super Idee!


    @ WaldeE


    Dein Post hat mir ein breites Grinsen ins Gesicht getrieben. Super!!!Force 10 / 28 Stränge bei mir sind es 32 Stränge X-99, laut Aussage von BCY erhöht sich die Strangzahl bei X-99 gegenüber 452 X um 2 bis 4 Stränge, da X-99 wesentlich dünner ist pro Strang.


    Im Sommer habe ich mit meinem Crony, bei einem Vereinskamerad, mit 405gr seine Tomahawk mit 296...298fps gemessen. Wir schießen alle die gleiche Standhöhe.


    Normalerweise sind mir ein paar fps egal, aber mit mit 450gr / 295fps / 118 Joule, das ist schon eine andere Hausnummer.


    Ich weiß nicht, aber beim „Tunen“ meiner Cobra R9 mit 130# habe ich über die Veränderung der Standhöhe und einer leichteren Custom-Sehne auch eine gravierende Leistungssteigerung erreicht.


    Ich tippe mal auf die Standhöhe, von wo aus misst Du Deine Standhöhe? Wenn wir vom selben Punkt aus messen, schießt Du mit einer 7mm höheren Standhöhe. Dadurch reduziert sich zwar Dein Beschleunigungsweg, es heißt zwar, dass durch einen kürzeren Beschleunigungsweg der Pfeil langsamer wird, meiner Erfahrung nach stimmt das aber so nicht ganz. Durch die höhere Standhöhe, erhöht sich auch das Zuggewicht, irgendwo gibt es einen „Sweet Spot“, der optimale Kompromiss, zwischen erhöhtem (bzw. höherem) Zuggewicht und verkürztem Beschleunigungsweg. Was wiegt denn Deine Sehne? Ich muss meine auch mal wiegen.


    Könnten natürlich auch Serienschwankungen in den Wurfarmen, Messfehler, Temperatur-Unterschiede (Sommer /Winter) ect. sein.
    Aber ich habe die Standhöhe in Verdacht, was aber bedeuten würde, dass die 12,5“ Power Stroke, die Angabe der Chinesen nicht ganz korrekt ist. Wie siehst Du das?


    Der Sache möchte ich auf den Grund gehen. Tolle Kommunikation hier, macht Spaß, man kann immer was dazulernen.



    @ Schmerzkopf


    sei mir nicht böse, aber Laien lassen besser die Finger von einem Trigger Job. Es soll schon Fälle gegeben haben, bei denen Eigeninitiative, selbstständige Recherche und Kreativität zum Erfolg geführt haben. Erklär mal, mach mal, tu mal.....Dir würde ich zutrauen, dass wenn etwas nicht so läuft, wie Du Dir das vorstellst, ich noch schuld bin. Was Du erwartest, ist Deine Sache, manchmal werden Erwartungen entäuscht.
    Vergiss es, mit mir gibt es keine Diskussion darüber, was ich erklären muss und was nicht!

  • @the playstation


    Stimmt schon, mit dem Wiederfinden der Pfeile, wenn sie mit Leuchtnocken bestückt sind, aber der große Vorteil ist eigentlich, dass man auf weitere Entfernungen super die Trefferlage beurteilen kann. Gerade jetzt, in der dunklen Jahreszeit, mit schlechen Lichtverhältnissen. Leuchtspur-Munition für AB-Schützen.;-))

  • Hallo Bowyer,



    Meine Sehne wiegt 6,87 Gramm. Meine Standhöhe habe ich seitlich an der Führungsschiehen vom Stoß des Risers bis Mitte Sehne gemessen. Von der Sehne bis nach der geschlossenen Kralle sind es bei mir 31,0cm ~ 12,2" Power Stroke.
    Denke, dass du mit deiner Vermutung richtig liegst und der Leistungszuwachs aus der höheren Standhöhe (65mm) resultiert. :P


    P.S.
    Die Original Sehne, die ich nicht verwende wiegt 6,49 Gramm.


    Gruß,


    Walde

  • Heute kam auch meine Tomahawk an und ich muss sagen von Anblick und der Haptik bin ich schwer beeindruckt. Die Verarbeitung ist sauber und präzise. Keinerlei Gräte und alles fühlt sich wertig an. Jemand der sich nicht mit Armbrüsten auseinander gesetzt hat erkennt nicht, dass diese Armbrust deutlich weniger als eine Excalibur kostet. Geschossen wurde noch nicht deswegen kann ich dazu nun wenig sagen aber ich freue
    mich aufjedenfall!


    Was mir nicht so gut gefallen hat war, dass reichlich Imbusschlüssel mitgeliefert wurden, wovon 3 Stück die selbe Größe hatten und dafür aber 1 benötigte Größe fehlte und ich somit nicht alle Schrauben anziehen konnte.
    Ausserdem auch Kritik an 4,5 welche zwar schnell und gut geliefert haben aber mich hatte immer die nicht dezente Verpackung gestört, wodurch Fremde sofort ahnen konnten, was sich in der Verpackung verbirgt. Gut das ist natürlich ein leicht bitterer Nachgeschmack dessen ich mir auch bewusst war aber bei meiner Lieferung war außen am Paket zusätzlich auch noch ein Zettel mit dem Inhalt draufgeklebt (Armbrust Tomahawk recurve + 12 Hawk Pfeile...). Sowas geht garnicht und ist in Deutschland sogar eine Straftat aufgrund von Verletzung des Postgeheimnis unter Artikwl 10 Absatz 1 des Grundgesetzes. Naja schlussendlich hab ich es ja entgegen genommen aber das ist aufjedenfall nicht schön....