Aufspannen eines Bogens und Probleme damit.

  • Moin,


    ich hatte immer Bogenspannschnüre, letztens ist mir so eine Billig-Spannschnur, Fabrikat "Toro" gerissen und ich hab den oberen Wurfarm schmerzhaft ins Gesicht bekommen.


    Daraufhin habe ich mit etwas Seil, Latten und einem Karabinerhaken ein absolut sicheres Aufspanngerät entwickelt, mit dem selbst meine Frau, die grad mal 1,54 Meter groß ist, meinen 70" 30 lbs Recurve mühelos gespannt kriegt


    Was meint ihr, könnte sowas am Markt ankommen?


    LG, Marechal

  • Das wird wohl zu viel sein als das es jemand bei sich haben will.Den Bogen nimmt man ja weil man so wenig als möglich mit sich rumschleppen möchte.Bei Seil,Latten und Karabinerhaken vermute ich wird den meisten Menschen die Lust vergehen.
    Ich spanne da lieber um die Beine gewickelt ohne Spannschnur.Für Steckwurfarme ist es allerdings ja nicht ganz so empfehlenswert. :whistling:

  • Eben, die Gefahr, nen Wurfarm zu verdrehen, ist da real.


    Das Dings, was ich da gebaut habe, ist allerdings klein, leicht, und sollte auch Körperbehinderten das Aufspannen eines Bogens erleichtern.


    Ich bringe ja schon Behinderten das Bogenschiessen bei, viele von denen schaffen das nicht.


    Ansonsten weiss ich von vielen Bogenschützen, überwiegend weiblich, daß sie ihren Bogen schlicht nie abspannen.

  • Ich persönlich spanne meine Bögen mit Fuß/Bein, Hüfte und Arm. Funktioniert super. Auch wenn manche (modernen) glauben, daß wäre falsch, schwer, .... Mache ich seit >30 Jahren so.


    Wenn der Preis gering ist, wird es Käufer geben. Bei meinen ABs waren mir die Flaschenzüge zum Spannen wichtiger als die Spannhilfe.


    Gruß Play

    Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW30, HW77, HW40, HW 75), Colt ((CO2):1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: ((CO2): 586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Diana: (D75, Stormrider, Chaser), Jandao (Tomahawk, Chase Star, Pony)

    Edited 2 times, last by the_playstation ().

  • Das Dings, was ich da gebaut habe, ist allerdings klein, leicht, und sollte auch Körperbehinderten das Aufspannen eines Bogens erleichtern.

    Das mag sein,aber in deiner ersten Auflistung klang es umfangreich und kompliziert.Viielleicht solltest Du dann die Formulierungen etwas verkaufsorientiereter wählen! ;)
    Es ist einfach schwierig aus eigenen Erfahrungen,bei dieser Auflistung,das Ganze als klein und einfach wahrzunehmen.

  • Marechal.


    Du kannst deine Idee ja Interessierten genauer per Bild per PN zeigen. Dann kann man Sie besser beurteilen.


    Gruß Play

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  • Hier mal in Bilder dargestellt...vielleicht hilft das ja!?


    Gruß Edgar


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  • Mir ist noch NIE!!!!!!!! ein Bogen gebrochen. Spannschnüre finde ich bei Recurvebögen unnötig. Wie kann es sein, daß es bei mir seit 35 Jahren 100% funktioniert?


    Gruß Play

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  • Mir ist noch NIE!!!!!!!! ein Bogen gebrochen. Spannschnüre finde ich bei Recurvebögen für unnötig. Wie kann es sein, daß es bei mir seit 35 Jahren 100% funktioniert?


    Gruß Play

    Hallo Play,
    gut das es bei Dir so ist...sei froh!
    Aus meiner (fast täglichen) Schießpraxis und im Verein, erlebe ich es gerade bei verwindungsanfälligen Recurvebögen, das sich die Wurfarme gerne verdrehen, wenn sie "über dem Knie" aufgespannt werden!
    Bei Hochleistungs-WAs, die gerne auch mal über 1000 Eur kosten können, würde ich ungern dieses Risiko eingehen und zur sicheren Spannschnur greifen...sachgemäße Anwendung vorausgesetzt...
    Gruß Edgar

  • Hallo Edgar.


    Das es mit einer Spannschnur nicht zu einer Verwindung kommen kann, ist klar. Bei meinen ABs mit hoher Zugkraft ist eine Spannhilfe ohnehin Pflicht. Anders quasi unmöglich. Es reicht aber schon eine Paracord- oder Kevlarschnur. Ein spezielles Kaufteil ist nicht notwendig.


    Klar sollte man kein Grobmotoriker sein und auch fühlen, was beim Spannen passiert. Ich habe den Eindruck, daß einige, die über Schienbein, Hüfte und Hand spannen, wenig Gefühl in dem haben, was Sie tun.


    Schon auf meinem alten Wings Asyr war eine passende Abbildung drauf und auch in dem alten Buch des dreimaligen, tschechischen Weltmeisters. Der hat es auch nicht anders gemacht und mit einem selbstgeschnitzten Bogen gegen die 1000,- $ Bögen gewonnen.


    Gruß Play

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    Edited 2 times, last by the_playstation ().

  • Volle Zustimmung! :D

  • Also es gibt Leute die schaffen es selbst mit Spannschnur die Wurfarme seitlich zu stark zu belasten,dafür braucht man nur mal nicht richtig aufpassen wo man den Knoten der Schlinge liegen hat bei einfachen Paracordaufspannhilfen. ;)
    Allerdings mit ein wenig Gefühl sollte man das selbst ohne vermeiden können.
    Wobei ich allerdings sagen muß das mein kleiner Koreaner seitlich auch langsam Spuren bekommt welche sich mit der Nutzung alleine nicht erklären lassen,ich vermute mal ganz stark das ich da Anfangs beim aufspannen doch schon mal die eine oder andere Seite bevorzugt gedrückt habe. :whistling:

    Edited once, last by Raziel: Rechtschreibung ().

  • Ich kanns, sowohl mit Spannschnur als auch mit "durchsteigen". Ich hab aber ein Rückenproblem, - wenn ich das mache, hab ich Abends stundenlang Schmerzen.


    Motorisch eingeschränkte Behinderte haben da ebenfalls Probleme, kleine Frauen eh.


    Ich hab einen Prototyp gebaut, der ist minimal grösser und etwa so schwer wie eine einzige Latte aus einem gängigen Lattenrost, also leicht und damit spannt man auch starke Bögen sehr mühelos.


    Prototyp ist nun mal Prototyp, bevor ich davon Bilder mache, von denen Ihr denkt, dass ich zwei linke Hände habe, bau ich den evtl. schon dieses WE mal in "sauber" neu.


    Und ja, den soll jeder für sich nachbauen können, ich wollte sowas günstigst für Reha und Behinderte auch in "komplett" machen.


    Geld ist da zweitrangig, mit ner Arbeitsstunde für nen Zehner und 5,- Material kommts schon iwie hin...

  • Kann die intention dahinter schon nachvollziehen. Als ich angefangen habe mit dem Bogenschiessen (3D Parcour, zum teil mit meinem "kleinsten" Bogen, einem Take Down Recurve, wegen Motorrad fahren oder eben mit den "Großen Latten" eigenbau Langbogen) stand ich zunächst auch da, und überlegte was denn nun passieren würde wenn dieses fitzelige Schnürchen nachgibt und mir die Wurfarme eines 40# Recurve freundlich ins Gesicht wedeln... Meine Lösung war anfangs eine Konstruktion aus Leder und Rolladengurtband. Stabiler als Schnur schien es zu sein und das schlechte Gewissen war beruhigt. Gibts inzwischen aber auch fertig zu kaufen. Hat wohl jemand ne Lücke entdeckt.


    Wenn jetzt noch der Faktor körperliche beeinträchtigung hinzukommt (Wir werden alle nicht jünger und die wenigsten sind vom Kaliber eines bekannten aus meiner Gegend der von Falkenholz 111 und 120# Bögen hingestelllt bekommt und die auch noch zieht ohne mit der Wimper zu zucken. Und wir reden da von Bögen, nicht von Fahrrädern mit Flaschenzug ^^) kann es schon durchaus Sinnvoll sein, einen Hebel zu inkludieren und das Prinzip "Bogenpresse" so zu bauen dass es in die Tasche passt und nicht nur Compoundmässig anwendung findet.

  • Wetten... du meinst jetzt den (ziemlich guten) Avalon-Spanngurt?


    Selbst mit dem Teil ists doppelt so schwer, einen Bogen aufzuspannen.

  • Schraub dir 2 Runde Tischbeine an einen kurzen Holzbalken oder brett und hake den Bogen da ein, ist superleicht !
    Damit bist du mobil, Zuhause kannst du es an die Wand schrauben :



    Quelle : podlech.ch

    "The right of the people to keep and bear Arms, shall not be infringed"

    "Die Frage ist nicht was wir dürfen, sondern was wir mit uns machen lassen!"

  • Ja Marechal ich meinte den Avalon. Aber auch der hat keinen Hebel. Wollte mit alldem nur ausdrücken dass ich die Idee prima finde das ganze mit weniger Kraft handhaben zu können. Übrigens nicht nur wenn man beeinträchtigt ist! Anfänger die einen heidenrespekt vor dem Bogen haben und aus Panik fehler begehen könnte das auch helfen