• Hallo liebe Forenmitglieder.


    Hiermit möchte ich meine Erfahrung schildern.
    Am 18.01.2018 habe ich mir meine allererste CO2 Waffe, eine Legends Luger P08 gekauft.
    Nach der anfänglichen Euphorie und sorgsamster Behandlung, kam gleich der Wunsch nach einer weiteren Pistole mit CO2.
    Eine Umarex Racegun sollte es sein.
    Diese verlor gleich beim ersten Laden immer eine Kugel, somit zurück.
    Als Ersatz kam dann eine Swiss Arms Colt 1911.
    Einmal durchgeladen und ratsch ein dicker Kratzer am Lauf.
    Am letzen Samstag ein Treffen zum schießen, die Legends mit starken Lackabschürfungen schoss wie von mir gewohnt recht genau auf 7 Metern.
    Dann plötzlich totalausfall mit neuer Kartusche, der Schlitten fährt nicht mehr zurück und eine Kugel bleibt im Lauf und eine Nächste lädt nach.


    Die Swiss Arms schießt wohin sie möchte dank einem wackeligen Lauf.


    Reklamation beim Händler, welcher mir innerhalb drei Wochen nur Schrott geliefert hat.


    Heute meinte der Händler, das eine Kaufrückwicklung nicht möglich wäre, da die Waffen erhebliche Gebrauchspuren aufweisen.


    Dabei wurden sie so sorgfältig es nur ging benutzt.


    Der Händler schickt sie nun zum jeweiligen Hersteller ein und möchte von diesem eine Stellungsname zu den von mir geschilderten Mängeln.


    Ich kann nur eine Warnung abgeben und hätte mich besser im Vorfeld informiert.


    Finger weg von sogenannten Fachhändlern und Finger weg von dem ganzen "Fake Name" Produkten.


    Für mich haben sich gerade 250 Euro in Wohlgefallen aufgelößt. :cursing::cursing::cursing::cursing:

    Edited once, last by Jorre ().

  • sog.Lehrgeld,habe ich auch schon gezahlt, wird man nur schlauer davon.

  • Die Teile sollen beim Verkauf cool aussehen und von der Optik und der Funktion möglichst nahe am Original sein. Ob und wie lange Sie funktionieren und gut aussehen ist zweitrangig.


    Eine richtige Luftpistole wie eine FWB sieht auch nach 50 Jahren häufiger Benutzung fast wie neu aus und funktioniert.


    Gruß Play

    Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW30, HW77, HW40, HW 75), Colt ((CO2):1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: ((CO2): 586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Diana: (D75, Stormrider, Chaser), Jandao (Tomahawk, Chase Star, Pony)

  • Also mein Colt CQBP 1911 von Umarex funtioniert nach 2 Jahren tadellos. Paar Abschürfungen sind da wo bewegliche Teile aneinander reiben auch recht schnell aufgetreten, aber das sind Gebrauchsspuren von denen ich dank dieses Forums und YT vorher schon wußte, das sie auftreten.
    Präzisionstechnisch kann der natürlich nicht mit einer ordentlichen Luftpistole mithalten, aber das weis man ja vorher. Vorab Information in den Zeiten des w.w.w. sind keine Hexerei.

    Kimme und Korn immer nach vorn.

  • Ich hab deswegen auch schonmal einen thread aufgemacht, damals ging es auch um den Colt M45 CQBP. Da war auch schon die Farbe am Lauf abgekratzt, nachdem ich gerade die erste CO2 Kartusche durch hatte. Ich wollte das damals bei 4komma5 reklamieren, aber die haben nur geantwortet, das wäre normal und auch hier im Forum war das die überwiegende Einschätzung. Es scheint, bei der Kombination Vollmetall und Blowback muss man leider damit leben. :/

    ...wenn ich du wäre, wäre ich lieber ich...

  • Eine richtige Luftpistole wie eine FWB sieht auch nach 50 Jahren häufiger Benutzung fast wie neu aus und funktioniert.

    Oh ja, seit ich die HW 44 gesehen habe, ist es um mich geschehen, es vergeht nicht ein einziger Tag wo der Gedanke nicht im Hinterkopf "bohrt".


    Letztes Weihnachten gab es eine 100er - kommendes Weihnachten bringt er bestimmt eine 44er . . .

  • Ich hab deswegen auch schonmal einen thread aufgemacht, damals ging es auch um den Colt M45 CQBP. Da war auch schon die Farbe am Lauf abgekratzt, nachdem ich gerade die erste CO2 Kartusche durch hatte. Ich wollte das damals bei 4komma5 reklamieren, aber die haben nur geantwortet, das wäre normal und auch hier im Forum war das die überwiegende Einschätzung. Es scheint, bei der Kombination Vollmetall und Blowback muss man leider damit leben. :/

    Also. Bei diesen Blowback 1911er kann das Problem die grosse Feder auf dem Lauf sein. Diese ist leicht konisch gearbeitet, d.h. Mündungsseitig ist sie etwas weiter gearbeitet als auf der Verschlussseite. Wenn nun diese Feder Werksseitig verkehrt herum eingesetzt wurde, kann die "engere" Seite den Lauf zerkratzen. Das sollte man auch beachten, wenn man die Knarre mal zerlegt. Ich hatte das einmal Werksseitig, und hatte dann auch nen Kratzer auf dem Lauf. Also nach dem Kauf, und VOR dem ersten Durchladen evtl. den korrekten Sitz der Feder prüfen.


    ps - die 1911 Custom hat diese Feder natürlich nicht.