Umfrage zur Fuchsjagd

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    • Stimmt, der Abschuß von Füchsen ist zwar wieder freigegeben, allerdings keine zwingende Notwendigkeit. Tiere die erkennbar krank oder offensichtlich den Winter nicht überstehen würden, werden meist bei den Herbstlichen Bewegungsjagden erlegt. Eine weitere Verwendung für den Kadaver (anders als bei Rot- und Schwarzwild) gibt es beim Fuchs nicht. Einzelne mögen vom Präperator genutzt werden.

      Wir wissen an dieser Stelle jedoch nicht ob es eventuell einen wichtigen Grund für den Hegering gab hier in dieser Form tätig zu werden, daher wäre eine pauschale Vorverurteilung nicht angemessen.
    • In meiner Kindheit war so ein Fuchspelz bei Damen ein beliebtes Kleidungsstück um im Winter den Hals warm zu halten.
      Meine Tante hatt auch so einen.
      Wir als Kinder haben gerne damit gespielt.
      Bis die Tante entdeckte das ein Auge fehlte.
      Da war es vorbei mit der lustigen Fuchshatz.

      Obba Gerrit
      P.s. Das Auge habe ich nach beinahe 70 Jahren immer noch. :D
    • Ich denke mal, dass das ein klassisches Niederwildrevier ist, wo eine ordentliche Fuchsbejagung Notwendigkeit ist.
      Wenn man noch Fasan, Rebhuhn, Hase und Co. im Revier hat und diese Arten auf ein stabiles Bestandsniveau bringen will, hat man keine andere Wahl. Der Fuchs als Kulturfolger fast ohne natürliche Feinde hat mit Bestandserhaltung kein Problem, die anderen als Kulturflüchter mit Fuchs als Fressfeind schon. Peta ist halt eine extrem fundamentalistische Organisation. Die versuchen mit solchen Aktionen ständig Publicity zu erzeugen und nehmen es mit Wahrheit und Vollständigkeit nicht so genau.
      Ganz ehrlich kann ich Leute nicht ernst nehmen, die Imkerei als Ausbeutung von Bienen ablehnen.

      Gruß,

      Esti
    • Ehrlichkeit ist die beste Methode sich unbeliebt zu machen, direkt gefolgt von Wahrheit.

      In dem Artikel steht als Inhalt einer Anzeige:Laut Tierschutzgesetz müsse ein "vernünftiger Grund" für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handele es sich nur um die Befriedigung eines "blutigen Hobbys.
      Die Tiere dienen den Jägern als lebendige Zielscheibe", es bestehe "weder aus wildbiologischer noch aus gesundheitlicher Sicht ein Grund für die massenhafte Bejagung der Beutegreifer. Zitat Ende.

      Ich denke wenn hier einer der allgegenwärtigen Jäger, die hier offene Diskussionen darüber führen, welche Waffe welchen Kalibers sich am besten für das Abschießen von Füchsen, auf welche Entfernung mit welchem Glas eignet, bestreitet will, das er diese Tiere in der Tat nur als lebende Zielscheibe betrachtet, lügt er einfach nur.
      Es ist Jagdsport und der Looser in dem Sport ist nun mal, in Ermangelung anderer erlaubter Ziele, der Fuchs, die Katze oder der Hund des Nachbarn.
      Die Kollegen Jäger wissen ja alle, was die drei "S" bedeuten: Schießen, schaufeln, schweigen. Ob man das Ökosystem schädigt oder das in Familien von Kindern wie Erwachsenen geliebte Haustier abballert, interessiert Euch einen feuchten Dreck, wie alle Sportler, die gerade ihren Sport für so sinnvoll und natürlich unschädlich halten.

      Weshalb man, solange Ihr Jagen mit reinem, gesetzlich legitimierten Rummballern, auf alles was sich im Wald bewegt und keinen Jagdschein hat, gleichsetzt habt Ihr den Ruf von dem, was Ihr in der Mehrheit leider im Innersten seit, verdient: Verrohte Psychopathen.
      Zumal Ihr Waidmänner das ja als Euer gutes Recht anseht.
      Meldet Euch mal zu Wort, falls Ihr bereit seit den Wolf als Kollegen im Revier zu begrüßen! Dann kann man vielleicht mal drüber nachdenken ob man den Jägern mit dieser Beurteilung unrecht tut. Bisher lese ich nur Anleitungen, wie man den Wolf zum "entarteten Charakter der Gattung" erklären lässt und so eine Abschußgenehmigung vom Landrat erhält. Dummerweise sind Euro Foren ja lesbar, was Ihr bei solchem Schwadronieren ja immer vergesst. Das gibt dann ja sehr tiefe Einblicke in die Psyche des deutschen Jägersmannes. Jeder normale Mensch der das liest muss da kotzen.


      Frohe Ostern!
    • In eine völlig neutrale und bisher freudliche Atmosphäre kommt dan so einer mit:

      Zitat:
      Es ist Jagdsport und der Looser in dem Sport ist nun mal, in Ermangelung
      anderer erlaubter Ziele, der Fuchs, die Katze oder der Hund des
      Nachbarn.

      Die Kollegen Jäger wissen ja alle, was die drei "S" bedeuten: Schießen,
      schaufeln, schweigen. Ob man das Ökosystem schädigt oder das in
      Familien von Kindern wie Erwachsenen geliebte Haustier abballert,
      interessiert Euch einen feuchten Dreck, wie alle Sportler, die gerade
      ihren Sport für so sinnvoll und natürlich unschädlich halten." Ende


      Es ist immer schön und sehr einfach und einfältig alles pauschal über einen Kamm zu scheren......

      Schade das es solche Menschen hier gibt die nur schwarz/weiß sehen.....


      UND so einen MIST schreiben.


      ZITAT: "Weshalb man, solange Ihr Jagen mit reinem, gesetzlich legitimierten
      Rummballern, auf alles was sich im Wald bewegt und keinen Jagdschein
      hat, gleichsetzt habt Ihr den Ruf von dem, was Ihr in der Mehrheit
      leider im Innersten seit, verdient: Verrohte Psychopathen.

      Zumal Ihr Waidmänner das ja als Euer gutes Recht anseht. ENDE


      Was verschaft denn dem Schreiber solcher Worte die FRECHEIT ZU BESITZEN das den so uns hier zu unterstellen?

      Wie kommen Sie zu der Annahme das dies auf jeden der über 300tsd Jagdscheininhaber zutrift?

      TH
    • Lieber Trifftnienix,

      aus deinen Ausführungen, die vor Hass nur so strotzen, man deutlich erkennen, dass du viel Meinung aber wenig Ahnung hast.
      Jagen ist zum ersten definitiv kein Sport. Jagen bedeutet für mich eine Einstellungen zum gesamten Leben. Als Jäger weiss ich ziemlich genau, was ein Stück Fleisch auf dem Teller bedeutet, nämlich den Tod eines Lebewesens. Vielen ist dieses beim Griff in die Kühltheke nicht so bewusst.
      Ich mache mir die Entscheidung zum Schuss nicht leicht, weil ich um die Folgen von Fehlern hierbei weiss.
      Und zum elendigen Thema Wolf: Ich hab gar nix gegen Wölfe in Deutschland. In anderen Ländern gibts auch Wölfe und da verschwinden nicht dauernd kleine Kinder. Was mich hieran stört, ist der Umgang mit dem Thema auf beiden Seiten. Die Befürworter weisen alle Probleme von sich, die entstehen, die Gegner sind genauso wenig objektiv.
      Und was ich am meisten hasse, sind Pauschalisierungen! Man kann so gut wie nie alle über einen Kamm scheren.
      Deine Argumente kenn ich von diversen Jagdgegnerseiten, aber komischerweise nicht aus der Realität.

      Gruss,

      Esti
    • @Trifftnienix:
      ...sorry, du scheinst wirklich gar keine Ahnung von den Zusammenhängen zu haben, die hier angesprochen werden.
      Vielleicht sind das ja auch gar nicht deine eigenen Worte, sondern hier werden wieder PETA-Phrasen nachgeplappert.
      Von denen die meisten (nicht alle!) jeglicher Grundlage entbehren.
      Ich empfehle dir, mal unvoreingenommen mit einem Jäger zu sprechen, der bereit ist dir mal ein paar Dinge zu erklären.
      Ich persönlich habe dazu allerdings keine Lust...dazu ist mir dein Beitrag einfach zu vorurteilhaft und fast schon beleidigend geraten.

      Und nein, ich ziehe mir nicht einen Schuh an, weil er passt. Ich habe noch nie ein Tier aus Spaß oder "Sport" getötet, fahre nicht auf Safaris und habe keine Trophäen an den Wänden...
      Und er sprach: Das größte Rätsel, süßes Kind, das ist die Liebe - doch wir wollen es nicht lösen. (Heinrich Heine)
    • Esti schrieb:

      ...Jagen ist zum ersten definitiv kein Sport...

      ...Und was ich am meisten hasse, sind Pauschalisierungen!...
      Das ist ein in Widerspruch in sich!

      Vanguard schrieb:

      ...Ich empfehle dir, mal unvoreingenommen mit einem Jäger zu sprechen, der bereit ist dir mal ein paar Dinge zu erklären...
      Das Gleiche gilt für Dich und eine/einen Jagdgegner/in!


      Aber wie schon geschrieben, das Töten von Tieren mit Schusswaffen sollte meiner Meinung nach kein Thema sein in einem Forum für freie Waffen!
    • Esti schrieb:

      Ich denke mal, dass das ein klassisches Niederwildrevier ist, wo eine ordentliche Fuchsbejagung Notwendigkeit ist.
      Wenn man noch Fasan, Rebhuhn, Hase und Co. im Revier hat und diese Arten auf ein stabiles Bestandsniveau bringen will, hat man keine andere Wahl. Der Fuchs als Kulturfolger fast ohne natürliche Feinde hat mit Bestandserhaltung kein Problem, die anderen als Kulturflüchter mit Fuchs als Fressfeind schon. Peta ist halt eine extrem fundamentalistische Organisation. Die versuchen mit solchen Aktionen ständig Publicity zu erzeugen und nehmen es mit Wahrheit und Vollständigkeit nicht so genau.
      Ganz ehrlich kann ich Leute nicht ernst nehmen, die Imkerei als Ausbeutung von Bienen ablehnen.

      Gruß,

      Esti



      Ich mag ja keine Vollzitate, fast hätte ich noch den zweiten Beitrag von Esti hier rein zitiert. was er schreibt stimmt einfach.
      Es ist unheimlich schwierig für normale Menschen das komplexe Zusammenleben von Beutegreifern und Beutetieren zu verstehen. Unheimlich schierig zu verstehen wie ein "Biotop" funktioniert.
      Insbesondere "Grünen" und manch einer angeblichen Tierschutzorganisation gelingt es nicht! Warum? Kann doch wohl gar nicht sein?

      Doch, es kann sein und ich habe es selbst in NRW erlebt und gehört. Von einem "Grünen" Politiker auf einer Wahlveranstaltung zum neuen Jagdgesetz in NRW.

      Seit Jahrhunderten gibt es in Deutschland nur eine wirklich ziemlich gut funktionierende Tierschutzorganisation, das sind die Jäger!
      Okay, zum Teil aus Eigeninteresse versuchen sie mit Flinte und Büchse ein natürliches Gleichgewicht so herzustellen, dass jeder Art - ob Fasan, Rebhuhn, Fuchs, Ente, Dachs, Reh-. Dam-, Rot-, Schwarzwild und und und .. ein Überleben ermöglicht. Ein Überleben ohne Stress, mit natürlicher Nahrung und natürlicher Deckung (Verstecken).

      Diese natürliche Lebensweise unserer Mitbewohner dieses Planeten Erde wird immer schwieriger. Ich wohne im Münsterland, in einer Ecke, wo sogenannte "Biogasanlagen" unglaubliche Auswirkungen haben. Monokulturen aus Mais, der auch ruhig am Halm verfaulen darf und sich bis auf 10cm dem Landweg nähert sind leider Normalität. Hier gibt es kaum noch Lebensräume und Verstecke für typische Wildtierarten wie Fasan, Rebhuhn oder Hasen.
      Die Füchse finden das toll!

      Aber wollen wir wirklich ein Deutschland ohne einen einzigen Hasen, ohne einen Fasan oder Rebhuhn? Nur mit Füchsen, die sehr überlebensfähig schon die Großstädte bevölkern?
      Wir alle verändern jeden Tag unsere Umgebung, bewußt und unbewußt. machen uns meistens keine Gedanken.

      Und leider wissen die allermeisten von uns gar nicht mehr und interessieren sich auch nicht dafür, was sie mit gedankenlosem Handeln oder mit "Pseudowissen" für einen immensen und irreparablen Schaden anrichten.
      PET-Flaschen, Fast-Food, Plastiktüten, Kaffeekapseln .. ich krieg mich gar nicht mehr ein und könnte endlos fortsetzen...
      Hat einer von euch schon gesehen, was in den Meeren ´rumschwimmt und täglich an Plastikmüll an alle Strände und Ufer der Welt angespült wird?

      Ich muss mich jetzt hier wirklich zurückhalten unmd sage ganz vorsichtig: Die Jäger in Deutschland (bei allen Fehlern, die gemacht wurden) haben mit ihrem Engagement und ihrem persönlichen und privatem finanziellen Einsatz überhaupt die Artenvielfalt, die wir alle so schätzen, ermöglicht! Und über Jahrhunderte aufrecht erhalten. Das hat unglaublich viel Mühe und Arbeit gekostet... und Nachdenken.

      Wer nicht weiß, dass Biosgasanlagen (irgendwann gut gemeint) unsere Kulturlandschaft und die Lebensräume vieler Tierarten durch Monokulturen ohne Rücksicht auf kleine natürliche "Lebenstreifen" entlang der Äcker, massiv gefährden . . . Wer nicht weiß, dass Plastik- und Aluminiummüll die Weltmeere und auch die Erdenräume unwiderrufbar versaut ... der sollte einfach mal die Klappe halten, wenn Profis (Jäger) ihr Bestes geben, um die eine oder andere Tierart vor dem Aussterben zu bewahren.

      Gruß,
      Musashi
    • Moin, ich finde Trifftnienix seinen Beitrag auch etwas daneben.... Genauso eine Hetze wie Roman Grafes Kreuzzug gegen Sportschützen...

      Ich hab auch nichts für die Jagd übrig,trotzdem kann ich mit denen gut Leben.
      Wnig verständnis hab ich für Leute die ihre Hunde streunen lassen. Und wer einmal gesehen hat wie ein Hund ein Kitz oder Karnickel hetzt...
      Angeleinte Hunde wurden glaub ich noch nicht erlegt.
      Manchmal glaube ich,die abneigung gegen Jäger ist eine Form von Neid.

      Aber diskutiert ruhig weiter
      Facebook: Streu Kreis

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von GunnerySergeant ()

    • Hi,
      genauso wie Ihr hier ja darüber diskutieren dürft, welche Schonzeitwaffen Ihr am besten Anschafft und welches Wirbeltier ihr damit in welchem Kaliber auf welche Entfernung verletzen oder töten könnt, wo noch ein zweiter Schuss nötig ist oder nicht, kann ich hier meine Meinung sagen, wenn mal die kranke Ballerwut der Jägerschaft auf die kleinen und großen Räuber im Revier aufs Tablett kommt.

      Der Fuchs und der Wolf waren vor dem Jagdscheininhaber im Revier und waren dort immer ein nützlicher Teil des Ökosystems. Wer allen Ernstes hier erzählt, er wäre der wichtige Regulierer des Waldes, mit Zielfernrohr und Selbstladeflinte im Sturmgewehr-Look, sollte zumindest mal sein Diplom in Biologie und Ökologie vorzeigen. Die anderen sollten sich dringend ärztlich untersuchen lassen, wenn sie so einen Quatsch wirklich glauben und schreiben.

      Meine Position ist leider weder die von PETA, noch die von Jägern. Ich habe meine eigene.
      Meine kritische Haltung zu Jägern ist leider durch deren Verhalten, auch Eures hier, über die Jahre nicht besser geworden.

      Ich gebe hier mal ein Statement eines Jägers wieder,
      der viele Jahrzehnte Anwalt eines Jagdverbandes war und hunderte von Malen dafür gesorgt hat, das vor allem die Presse keinen Wind von den Heldentaten seiner Jäger-Kollegen bekam und diese nicht vor Gericht landeten. Was aber am wichtigsten war, vor allem immer den Jagdschein und die geliebten Waffen behalten durften. Was auch nur ging, weil eine Vielzahl von Staatsanwälten und Richtern, nachdem sie keinen Waffenschein mehr bekamen, sich einen Jagdschein besorgten und folglich auch Verbandsmitglieder waren. Viele übrigens nur, um weiter Kurz-Waffen um sich haben zu dürfen, neben ein paar Alibiflinten. Vielleicht sogar nicht einmal völlig unverständlich bei dem Beruf.
      Was die üblichen Verstöße seiner Jäger anging, hatte das in der Regel immer etwas mit Macht zu tun, die dem unbewaffneten Bürger demonstriert wurde.

      Das ging von der üblichen Kleinigkeiten, wie geladenen Kurzwaffe im Handschuhfach (weil man Nachts mit der Ehefrau ja gerade aus der Oper, oh, Pardon, dem Revier kam), über abgeknallte, auf wegen wenige Meter von Herrchen am Wohngebiet laufende Hunde (den man ja so oft schon beim Wildern im Wald gesehen hatte, man hatte die 13 Jahre alte Boxerhündin genau erkannt), über Geiselnahmen von Ex-Freundinnen und Ehefrauen, Bedrohung von Gläubigern wie Schuldner und andere Späße, bis zu gescheiterten Selbstmordversuchen, die zu Reinigungsunfällen umfrisiert wurden. Natürlich immer mit den jagdlichen Legalwaffen.

      Dieser ältere Herr sagte mir, das man einfach davon ausgehen müsste, das ein großer Teil seiner Waidmänner eigentlich Fälle für die Psychiater wären und sicherlich keine Waffen besitzen sollten. Das könnte er nach über 30 Jahren sicher sagen. Weshalb er sich freuen würde seinen Nebenjob beim Jagdverband nun einem jüngeren Kollegen überlassen zu haben, der sich an seiner Stelle da juristisch versündigen solle. Sei mal dazu gesagt, das der Herr ein echter Fuchs und Weltmeister im Herbeiführen von Einstellungen ohne Eintrag war.

      Meine persönlichen Erfahrungen sind leider auch nicht besonders gut, hatten es sich doch in meiner Umwelt zwei Jäger angewöhnt, in einem Landschaftsschutzgebiet, das sich in einer Breite von knapp 200 Metern hinter den Wohnhäusern erstreckte, in Zivil Sheriff zu spielen und dort wiederholt Spaziergänger mit der im Schulterholster getragenen Waffe zu bedrohen. Die sie angeblich führen dürften, da ihr Revier ja 300m weiter beginne. Für die Nichtjäger, man darf in der Nähe von Wohnhäusern nicht jagen. Auch wenn Jäger das gerne würden. Ist so verboten wie mit Luftgewehren in die Fenster von Nachbarn zu schießen, weil Jagdmunition fast so gefährlich wie Diabolos ist. Nur "fast" werden die Jäger sagen, weil sie ja waidmännische Übermenschen sind, unfehlbar und in ihren sicher Händen also völlig ungefährlich. Bedrohen mit einer Waffe ist es immer dann, wenn man im Rahmen einer Auseinandersetzung (vor allem verbaler Art) eine verdeckt mitgeführte Schusswaffe zeigt. Dabei braucht der Waffenträger noch nicht einmal verbal zu drohen, es reicht demonstrativ die Jacke zu öffnen und sie dem Gegenüber zu zeigen. Ist das mit irgendeinem Zwang verbunden, wie "gehen Sie da weg" ist die Straftat nicht mehr weg zu diskutieren. Ich denke das sollte kein Schreckschusspistolen-kleiner-Waffenscheinträger versuchen.
      So wurde eine ältere Dame, die dort seit 40 Jahren Pilze sucht, zum Verlassen der Anlage aufgefordert. Als sie fragte wer er den sei, das er das hier bestimme wo sie Pilze sammelt, wurde ihr der Trommelrevolver gezeigt und gesagt, er sei der Chef von Smith& Wesson und habe daher das sagen. Die Waffe wurde auch gezogen und drohend auf begleitende Haustiere gerichtet, die dort (Landschaftsschutzgebiet, kein Naturschutzgebiet) damals noch ohne Leine laufen dürften. Die Herren wurden dann irgendwann nach diversen Anzeigen gefasst, es waren die dortigen Jagdpächter, es blieb natürlich alles völlig folgenlos. Von da ab trugen sie nun Jägerkleidung und Langwaffen, unter Zeugen haben sie niemanden mehr bedroht. Den Jagdschein haben diese psychisch Kranken aber immer noch. Was glaubt ihr eigentlich, wie Ihr Euch fühlen würdet, wenn Eure Frau mit zwei kleine Kindern und Hund (der immer an der Leine ist), nach Hause kommt und bedroht wurde, weil sie es wagte, den Herrn Jäger zu erklären er hätte hier, 100 Meter von den Häusern entfernt, wo Kinder spielen, nichts mit einer Waffe im Anschlag verloren. Die dann als Erwiderung erhalten hat, "Sie sollte die freche Klappe halten sonst knall ich Deinen Köter an der Leine ab und kein Hahn kräht danach".

      Was macht Ihr Kasper dann? Ladet den Jagdkollegen auf ein Bier ein und gratuliert ihm zu seinen guten Umgangsformen? Vermutlich können Jäger über so etwas lachen, besonders Jungjäger, die den Schuss noch nicht gehört haben.

      Wer das Netz nicht nur für seine Jagd- und Waffenleidenschaft nutzt, stößt leider immer wieder auf solche Übergriffe, die leider zu oft zu verletzten und toten Haustieren führen, die ihren Haltern förmlich von der Laufleine geknallt wurden oder unter anderen, kranken Vorwänden beschossen wurden, ganz abgesehen von Menschen die verletzt wurden.

      Der letzte Punkt, wo sich meine und die Meinung der Jägerschaft teilen, ist der Wolf. Wenn wir den Wolf wieder zulassen und das ist nun einmal so, haben die Jäger dieses Gesetz zu achten. Wenn sie aber jeden noch so primitiven Vorwand bringen, um jeden Wolf ab zu knallen, der nur einmal heult, wie es zur Zeit der Fall ist, sehe ich keine Rechtstreue bei der Jägerschaft. Was sie für jeden Waffenbesitz disqualifiziert. So wie ein Trinker und Schläger auch keinen kleinen Waffenschein bekommt.

      Wenn Ihr das jetzt alles für Märchen haltet, kann ich ja mal anfangen hier einen Thread zu jedem Übergriff von deutschen Jägern zu eröffnen und Auszüge aus Jagdforen zu bringen. Ich hatte aber nicht vor hier noch so viel zu schreiben.
      Auch witzig wie das mit dem Alter und der Sehkraft von Jägern gehandhabt wird. Weil auch 90 jährige, blinde Jagdscheininhaber noch in die Welt dürfen, bis an die Zähne bewaffnet.

      Vielleicht solltet Ihr hier auch nicht unbedingt mit Euren Plänen zur Schonzeit Jagdwaffenanschaffung öffentlich werden und damit angeben, das ihr nun endlich eine WBK in grün, gelb oder lila habt. Womit ihre Euch, als geltungssüchtige Angeber, eigentlich schon für genau die Karte, disqualifiziert.
      In einem Forum für FREIE WAFFEN, die per korekterr Definition keine Waffen sind. Das führt nämlich zu solchen Beiträgen, wie meinem.
      Das Ihr sie kauft ist ja auch öffentlich, OK, aber erspart den normalen Nutzern hier, wie und welche Tierarten ihr damit zu Tode quälen wollt.
      Dann erspare ich es Euch in den Spiegel zu schauen.


      Prost, oder wie wir um diese Zeit sagen, frohe Ostern!


      PS Ach ja, ich esse Fleisch. Aber keins von Füchsen, Hunden, Katzen, Eichhörnchen und anderen nicht besonders leckeren Kleinräubern, was ja das einzige ist, auf dass das weniger bemittelte Jägervolk schießen darf. Es sei denn sie sind ganz, ganz lieb zum Revierpächter gewesen und dürfen mal was richtiges abknallen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Trifftnienix ()

    • Guten Morgen,

      vielleicht sollten Alle nicht die Augen davor verschließen, dass es solche und solche gibt. Schwarze und weiße Schafe.
      Eine vernünftige Regulierung ist sehr wichtig, genauso wie der Erhalt der Vielfalt von allen Tieren.
      Es wäre unvernünftig jetzt über Jäger oder Tierschutzorganisationen zu schimpfen, da beide Seiten eigentlich für die gleiche Sache arbeiten. Die einen so, die anderen so. Wenn beide Seiten nicht so vernünftig, hartnäckig, teilweise extrem für den Erhalt der Tier / Umwelt arbeiten würden, wären viele schon komplett verschwunden.
      Es wird schon genug zerstört und wenn ich daran denke das es irgendwann fast nur noch Lebensraum für Menschen aber nicht für wilde Tiere gibt, das es kaum noch Wälder geben wird, dann bin ich froh das ich das nicht mehr erleben muss.

      Lg Steffi :love:
      Das Wort ist wie ein Pfeil. Einmal unterwegs, kann man es nicht mehr aufhalten
    • Zwischen mir als Jäger und Peta sehe ich keine Gemeinsamkeiten. Weiters sind "Meinungen" von ahnungslosen wie dem "NixWissen" Gott sei Dank Randerscheinungen.

      Im übrigen ist das durchstreifen von Revieren nicht erlaubt. Schon gar nicht mit Haustieren. Leider trifft man hier auf viel Ignoranz und Provokationen. Im Nachhinein ist natürlich der Jäger schuld und man ist sich selbst keiner Fehler bewusst. Kennen wir ja alle.

      @Löwenherzchen

      das schöne ist, es wird nicht unterschieden. Die Jagd gehört nämlich verboten und vorher geben die auch keine Ruhe.
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