Pistole 9mm: Umarex S&W M&P 9c

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    • Pistole 9mm: Umarex S&W M&P 9c

      Umarex hat es wieder geschafft uns zu überraschen!

      Von den ersten Meldungen bis hin zur Erscheinung der neuen Smith & Wesson M&P 9 c vergingen keine 4 Wochen!





      So wünscht man sich das, keine großartigen Ankündigungen und ewige Wartezeiten mit Verschiebungen, das hat in der Vergangenheit schon für so manchen Frust bei den Kunden gesorgt.

      S&W M&P 9 c mit 15 Schuss Magazin



      Kommen wir erstmal zu dem scharfen Vorbild.

      Die Smith & Wesson M&P wurde 2005 erstmals hergestellt, vorwiegend für Militär und Polizei, daher auch das Kürzel M&P, und ist eine Mischung aus der S&W Sigma und der S&W SW99.

      Mittlerweile gibt es Sie in verschiedenen Varianten und kalibern von .22 bis hin zu .45

      Kommen wir zu der Schreckschussversion, diese ist ein gelungener Nachbau der S&W M&P 9 c (Compact)

      Technische Daten

      Abzug: Single Action
      Kaliber: 9mm P.A.K.
      Länge: 170mm
      Breite: 35mm
      Höhe: 113mm
      Lauflänge: 94mm
      Gewicht: 658g
      Magazinkapazität: 12 Schuss, optional 15 Schuss als Zubehör erhältlich

      Geliefert wird die M&P 9 c in einem blauem Koffer, enthalten sind neben der Pistole ein 15mm Abschussbecher, eine Reinigungsbürste, 2 Faltblätter mit Anleitungen, ein Werbeprospekt sowie ein Hinweis welche Patronen man benutzen sollte.




      Auffällig ist erstmal das kurze Griffstück was man im SSW Bereich selten sieht, dadurch ist die M&P 9 c gut führbar, und hat trotzdem eine hohe Magazinkapazität von 12 Schuss.

      Optional gibt es im Handel ein 15 Schuss Magazin welches auch das Griffstück verlängert, ideal für Leute mit größeren Händen, hier im Vergleich das 12- und das 15 Schuss Magazin.



      Auf dem ersten Blick ähnelt die Schreckschussversion dem scharfem Vorbild zu 99%, nur kleine Details wie z.B. die Beschriftung sind bei der SSW gelasert, bei der scharfen sind sie eingelassen.






      Technisch dagegen gibt es einige Unterschiede.

      Anstelle eines schlagbolzenschlosses, wird hier ähnlich der P99 ein interner Hammer verbaut. Die Fangraste ähnelt stark denen von militärischen Langwaffen wie z.B. das M16.

      Hammer in Ruhestellung



      Hammer gespannt



      Das scharfe Vorbild besitzt auf beiden Seiten einen Schlittenfanghebel, bei der SSW ist die rechte Seite nur angedeutet.

      Hier gibt es verschiedene Meinungen. Mich stört es persönlich nicht. Technisch wäre es wohl etwas schlecht umzusetzen, da genau an der Stelle das Abzugsgestänge samt Unterbrecher sitzt.

      Das zerlegen geht hier besonders einfach, man schwenkt den Verriegelungshebel nach unten und zieht ihn dann heraus. Danach einfach den Schlitten wie gewohnt nach hinten und leicht nach oben ziehen.





      Der Schlitten ist sehr massiv und dickwandig hergestellt, man erkennt teilweise noch Frässpuren. An der Einfräsung die in dem Verschlussfanghebel greift, wurde zur Verstärkung ein Stahlstift eingelassen.



      Der Schlagbolzen ist am Ende relativ dick, so das der Hammer nicht zu sehr punktuell beansprucht wird.



      Wichtige Funktionsteile wie Schlittenfanghebel und Abzugsgestänge bestehen aus Stahl.

      Erfreulicher weise ist die Laufsperre sehr gering ausgefallen, man kann sogar durch den Lauf gucken. Man kommt zum reinigen sehr gut mit Pfeifenreinigern links und rechts neben der Sperre vorbei.



      Der Abzug ist zweigeteilt, und wirkt so als direkte Sicherung. Dabei ist das Abzugsverhalten sehr angenehm und aufgrund der Konstruktion der Fangraste lässt sich sehr schnell schiessen.



      Das Griffstück liegt auch in großen Händen sehr sicher und bequem in der Hand. Mit Handschuhgröße 9 hab ich keinerlei Probleme, mit 15 Schuss Magazin liegt die ganze Hand auf das Griffstück auf.

      Das Griffstück besitzt eine rauhe Oberfläche, so das auch bei Nässe die Pistole sicher in der Hand liegt.



      Hier die Beschusszeichen, und der dezente Hinweis auf die Lizenzierten Herstellermarkings



      Das M&P Logo unten am Griffstück



      Kommen wir nun zum Funktionstest.

      Nachdem das Magazin mit 12- bzw. 15 Patronen geladen wurde, und es wieder zurück ins Griffstück geschoben wurde, muss man den Verschluss spannen um eine Patrone ins Lager zu befördern, und den Hahn zu spannen.

      Bei der M&P 9 c ist ein Single Action Abzug verbaut, der Abzug hat also nur die Funktion den Hahn zu lösen.

      Das ist bei einigen ein Kritikpunkt. Wer die Waffe führen möchte, muss also die Waffe unterladen bei sich tragen, und beim ziehen der Pistole den Schlitten nach hinten ziehen, damit Sie schussbereit ist.

      Mit etwas Übung ist das kein Problem, einige militärische Einheiten führen ihre Waffen auch nicht fertig geladen und gesichert.

      Mir persönlich wäre eine fertig geladene Pistole zu unsicher, egal welche Sicherungen und welchen Abzug Sie besitzt.

      Getestet habe ich die M&P 9 c mit 60 Schuss Perfecta Titan, es gab keinerlei Störung.

      Auch mit Geco Patronen funktionierte alles wie es sein sollte, nur bei eine älteren Charge Walther Patronen hatte ich 2 Auswurfstörungen.

      Die waren aber bekannt das Sie etwas schwach geladen sind, mit aktuellen Patronen sollte die S&W perfekt funktionieren.

      Wie es nach mehreren 100 Schuss aussieht, wird sich nach Silvester zeigen.

      Die S&W M&P 9 c ist aufgrund der Größe perfekt zum führen, mit etwas Übung ist der Single Action Abzug kein Negativpunkt, Sammler werden sich ebenso über den detailgetreuen Nachbau freuen.

      Für knapp 150 Euro bekommt man den lizensierten Nachbau einer S&W M&P 9 c aktuell im Handel, das 15 Schuss Magazin kostet knapp 30 Euro.
      Bilder
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