Umarex Colt Single Action Army Peacemaker

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    • flupp... schrieb:


      Später, ich weiß nicht genau ab wann, wurde dann eine zusätzliche Sicherheitsrast ähnlich der Laderast in den Hahn gefräst, die kurz nach dem Abheben das Hahns greift und nicht mit dem Abzug gelöst werden kann. Das sieht dann gesichert so ähnlich aus wie der Umarex, nur nicht ganz so extrem.
      Ja, dass stimmt. Die Sicherheitsrast ist der erste klick beim zurückziehen des Hahns. Allerdings gilt Sie als nicht besonders zuverlässig, weil sich trotzdem ein Schuss lösen kann, wenn der Colt in der Sicherheitsrast unglücklich auf den Boden fällt. Von daher ist die goldene Regel: immer nur 5 Patronen
      Lust auf ein Cowboy Action Shooting (Westernschießen) mit co2 oder Luftdruckwaffen ?

      Dein Umarex Colt SAA oder deine Walther Lever Action sind zu schade für die Vitrine! ;)
      Befrei sie! Hilf uns, ein sportliches Angebot für uns Hobby-Cowboys zu schaffen.
    • NC9210 schrieb:

      Sunset Sam schrieb:

      Von daher ist die goldene Regel: immer nur 5 Patronen
      Das gilt nur für die armen Kerle die im DSB sind. Alle anderen ladenIhre Trommeln voll und legen den Hahn zwischen 2 Patronen.
      Ich glaube nicht... dass machen nur die, die an Realitätsverlust leiden oder diejenigen, die überhaupt keinen Plan von einem solchem Revolver haben. Mit dieser Ladeweise gefährdest du nicht nur dich selbst sondern auch andere Menschen.

      Wenn du beim Colt SAA den Hahn zwischen Kammern legst, dann rastet die Trommel durch Bewegung irgenwann automatisch auf einer Kammer ein. Dann fällt er dir zufällig auf den Boden und dann BUMMS. Dann will ich aber nicht in deiner Nähe sein.
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    • NC9210 schrieb:

      Ich hab mehrere da. Kannst dich drauf verlassen.
      Ohne den Hahn anzuheben dreht da nix.
      Ok. Ich würde mich nicht darauf verlassen. Aber das muss jeder selbst wissen und das Risiko selbst abschätzen können.
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    • Tja und beim LEP ist eine Sicherheitsrast verbaut wie auch im ursprünglichen design vorgesehen war nur nicht umgesetz wurde aus Kostengründen (Merke schon damals wurde gerne an der falschen Stelle gespart)
      Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht!
      (Abraham Lincoln)
    • Sunset Sam schrieb:

      Wie schätzt ihr den SAA LEP von der Sicherheit ein? Die LEPs funktionieren ja vom Prinzip wie echte Patronen
      also er hat einen Fallschutz verbaut der ein anstoßen unabsichtliches auslösen verhindert. problematischer sind die LEP das die manchmal druck verlieren oder das die Dichtungen kleben und kein schuß sich löst
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      (Abraham Lincoln)
    • Zitat Sunset Sam:

      "...Die Sicherheitsrast ist der erste klick beim zurückziehen des Hahns. Allerdings gilt Sie als nicht besonders zuverlässig, weil sich trotzdem ein Schuss lösen kann, wenn der Colt in der Sicherheitsrast unglücklich auf den Boden fällt.."

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      Wie das?
      Ich kann mir da nur 2 Szenarien vorstellen, eine so blöd wie die andere:
      1. der Colt fällt mit der Mündung voran, irgendwas streift den Hahn, spannt ihn etwas und, warum auch immer, rutscht der Abzug nicht wieder in die Raste (Masseträgheit??! gebrochene Feder...)
      2. der Colt fällt aus großer Höhe / beschleunigt rückwärts genau auf den Hahnsporn, Abzugszüngel, Rast oder Abzugsachse geben nach...

      immerhin nicht undenkbar, für Sicherheitsfreaks ein no go.
      Ich denke, das schlimmere Übel bei dieser Methode ist für die Actionschützen der weiter vorstehende Abzug im Bügel, müssen sie schon beim Ziehen besser zielen ;)

      Auch an der Geschichte mit dem zwischen die Patronen gesetzten Hahn ist was dran. Die Hülsenränder sind sehr eng gepackt beim .45er, da geht kaum ein Fingernagel dazwischen, das Rastmoment des Zündstifts in dieser engen Ritze ist eher klein. Die Trommelrast wirkt zwar mit der Reibung unterstützend, aber nicht formschlüssig, und mit Gewalt kann man die Trommel natürlich durchdrehen. Einige Perkussionsrevolver (z.B. Manhattan - eine zeitgeössische Colt Kopie, Remington, Starr..) hatten deshalb an der Stelle eine extra Rast entweder hinten oder am Umfang der Trommel.
      Daß sich diese Methode des Zwischensetzens im Holster losarbeitet, halte ich für ausgeschglossen und, auch wenn es nicht mehr ganz in unsere Zeit paßt, ist sich doch sicher jeder bewußt, daß er mit einer Waffe umgeht und nicht mit einem Fußball. (... oder I-Phone :D )

      LEPs können durch kleinere Defekte oder Stoß durchaus mal von selbst zünden (hatten wir gerade in einem anderen Fred hier). Passiert äußerst selten, bei fast allen nie, aber kann.
      Den ME Carbine halte ich deshalb auch nie am Vorderschaft, sondern nach alter Vorderladersitte vor dem Abzugbügel unter der Trommel.

      Die Möglichkeiten der Sicherung sind entweder Sicherungsrast im Hahn oder Unterbrecher.
      Aus gutem Grund hat der ME SAA eine häßliche automatische Unterbrecher-Sicherung, die mit dem Abzug gekoppelt ist. Erst wenn der durchgezogen wird, schiebt sich ein Distanzstück zwischen Hammer und Schlagbolzen und schließt dort die Lücke. Ansonsten liegt der Hahn am Rahmen an und erreicht den Zündstift auch nicht mit Gewalt.
      Dem gegenüber ist der Pietta Navy LEP ein kreuzgefährliches (aber trotzdem ungemein erstrebenswertes!) Ding. Ohne Sicherheitsrast und Unterbrecher ist er entweder auf Zwischensetzen oder eben eine freie Kammer angewiesen, denn bei der Laderast (als Sicherung mißbraucht) fallen die LEPs hinten raus. Eigentlich kann man, einmal im Anschlag, das Schießen damit nicht mehr abbrechen, da man zum Entspannen das Schlagstück auf die Patrone setzen muß. Vorsichtig geht das, weil die Klinke ganz kurz vorher fällt, aber man muß damit rechnen, daß der Schuß bricht, wenn man hinten aufsetzt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von flupp... ()

    • Letztendlich entscheidet es jeder selbst. Wir sind wir alle erwachsen und jedem sollte das Risiko bewusst sein. Ich würde jeden Old Style Colt SAA so laden, wie es sogar in der Beschreibung steht und gut ist.



      pdf.textfiles.com/manuals/FIRE…lt_single_action_army.pdf

      Eine andere Ladeweise ist für mich persönlich nicht diskutabel.
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    • Nun ja, in Beschreibungen geht es vordergründig um Haftungsausschluß des Herstellers gegenüber DAUs, das darf man nicht ganz unbesehen als Dogma hinstellen.
      Drum erörtern wir ja hier, worum es in der Sache eigentlich geht. Dient letztendlich dem Verständnis, und danach kann jeder eine bessere Vernunftsentscheidung treffen.
      Die Kammer leer lassen ist sicher ein guter Kompromiß zu es ganz sein zu lassen - letzteres wäre der sicherste Weg.

      Beim stiftlosen Uma-SAA spielt es ohnehin absolut keine Rolle, aber eine leere Kammer kann auch hier retten, wenn einer am Abzug spielt oder das Ventil durchknallt

      p.s. schöne Bildchen, Jhary, das illustriert genau, was ich weiter oben zum LEP sagte.
      Das Distanzblech deckt bei Dir auch recht knapp den Zündstift ab. Ich hatte mal das Problem, daß der nicht mal bis ran reichte, wenn ich den Abzug nicht voll durchgedrückt habe. Etwas lang dengeln hat dann geholfen, obwohl es nicht die feine englische ist... Man muß dabei aufpassen, daß hinterher auch wirklich noch sauber unterbrochen wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von flupp... ()

    • Mit etwas erstaunen fand ich heraus das die Problematik abgeschlagenen Patronen bei der Britschen Armee als Gefahr war genommen wurde. zu Deutsch die hatten Angst das eine Abgeschlagene aber nicht gezündete Patrone sich Auslöst wenn der Austreiber diese durch die Lade / Entladeöffnung schiebt.
      Ausgelöst wurde diese Angst durch einen Artikel der Times der geschrieben worden war da Heimische Waffebhersteller sich beschwerten das "Amerikanische" Waffen zur Moderniesierug des Militär benutzt wurden. Und da es zwischenfälle mit Winchestergewehren gegeben hatte. Dazu kam auch die Meinung etlicher Britischer Offiziere das ein Repetiergewehr den Soldaten dazu veranlassen würde zu oft zu schießen.

      Vor diesem Hintergrund wurde der Webley eingeführt mit einem Federmechanisus der die Patronen auswarf. Die US Army nutzte den Webley mußte aber feststellen das er zu schwach war. was im Endefekt zum 1911 Colt Gouverment führte und der Erlaubnis das Soldaten bis 1983 den guten alte Peacemaker nutzen durften falls ihr Vorgestzter es nicht Ausdrücklich untersagte. Durch die Einführung der Beretta 92F ist das Thema Privatwaffe im Dienst Geschichte.
      da jemand fragte welche waffe
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      (Abraham Lincoln)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jhary ()

    • Zunächst mal meinen Dank an @Sunset Sam für das tolle Video. Sehr schön gemacht! :thumbsup:

      Jhary schrieb:

      Vor diesem Hintergrund wurde der Webley eingeführt mit einem Federmechanisus der die Patronen auswarf. Die US Army nutzte den Webley mußte aber feststellen das er zu schwach war. was im Endefekt zum 1911 Colt Gouverment führte und der Erlaubnis das Soldaten bis 1983 den guten alte Peacemaker nutzen durften falls ihr Vorgestzter es nicht Ausdrücklich untersagte. Durch die Einführung der Beretta 92F ist das Thema Privatwaffe im Dienst Geschichte
      Ist es tatsächlich so, dass in der US Army bis 1983 ein Colt SAA benutzt werden durfte? Okay, man kennt die Bilder von General Patton und seinen vernickelten SAA, aber sonst habe ich noch nie gehört, dass jemand bei der US Army selbst in WKII mit einem SAA im Holster rumlief.
      Es gab ja die Colt- und S&W-Revolver M1917 in .45 ACP. und für die Heimatverteidigung den .38er S&W Victory. Die Offiziere hatten gerne die Colt 1908-Pistole in .380 ACP, aber einen Peacemaker?
      Hast Du ein Beispiel? Würde mich wirklich interessieren.

      Dabei fällt mir ein Foto angeblich aus Vietnam (?) ein, in dem ein US-Soldat einen S&W Mod. 3 Schofield reinigt!

      Grüße

      Lucky
      "Eins von tausend! Ich habe schon viel davon gehört, aber das ist die erste die ich sehe." (aus Winchester '73)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lucky ()

    • so, hab mich nun vor ein paar Tagen nach langem Hin- und Herüberlegen doch für die NRA-Version entschieden, war das letzte Exemplar in dem Shop (in dem ich auch schon meine erste CO2-Knarre bestellt habe). Hab auch bei anderen nahmhaften Online-Verkäufern geschaut, da ist der NRA schon überall vergriffen. Heute kam das Teil an. Hab mir selbst als Test auferlegt, ihn allerdings erst am 24.12. auszupacken :S Nicht, dass Weihnachten eine besondere Bedeutung für mich hätte, aber es passt zeitlich einfach gut und ich will mal sehen, ob ich das nen Monat lang durchhalte. :D

      Sollte der mich begeistern, wovon ich stark ausgehe, wird wahrscheinlich eh einer in nickel auch noch fällig irgendwann im nächsten Jahr!
    • GarrettMasterthief schrieb:

      Hab mir selbst als Test auferlegt, ihn allerdings erst am 24.12. auszupacken :S
      Boa! Bist du wahnsinnig?! Sowas nenne ich mal absolute Selbstbeherrschung! ...wenn du das hinbekommst. ;)

      Allerdings, fällst mich gerade so ein... was machst du denn, wenn der Colt einen Defekt oder sowas hat. In den ersten 2 Wochen ist der Umtausch unproblematisch.
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