Weihrauch Gemeinschaft

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      Komisch,
      ich nehme Ballistol für also so wirklich alles, Fahrrad, Auto, div. Rostschutz überall und eben auch für meine jahrealten Stainless HWs, und da ist alles gut !
      Da halte ich mich mal an Schlotti, der mal sagte:
      Ballistol ist für und gegen alles .
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      oldspike333 wrote:

      Nun meine Frage: wenn man den Abzug so lässt wie er ist, nix dran verstellt und auch sonst pfelglich damit umgeht
      und z.B. mit einer Weihrauch HW 35 ca. 10.000 Schuss pro Jahr macht,
      wie lange kann der Abzug durchhalten? Ist der Abzug generell sehr anfällig?
      Der Rekord Abzug ist sehr robust! Probleme gibt es eigentlich nur dann, wenn jemand daran bastelt, der noch keine Erfahrung damit hat. Ich gehe davon aus, das so ein Rekord Abzug eigentlich ewig halten sollte.
      Ausnahmen wären vielleicht, wenn jemand sehr starke Federn verbaut, die den Abzug deutlich mehr belasten.
      Planlos geht mein Plan los.
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      Der "Rekord" ist generell sehr robust und alles andere als anfällig.

      Ich habe bspw. mit meinem überarbeitetem Rekord an der 7,5J 97k und knapper Klinkenüberschneidung (=mehr Kantenbelastung) seit Anfang letzten Jahres bald 60.000 Schuss runter!!! Läuft ohne Probleme... Warum sollte er die auch haben?
      Alle Klinken sind aus gehärtetem Stahl, überhaupt besteht der Abzug bis auf 2 Komponenten nur aus Stahl! Weder ein Gehäuse aus Zinkdruckguss noch Plastikzüngel oder dergleichen sind verbaut...

      Die einzigen beiden mir bekannten Schwachstellen:

      1. Die Schraube zur Einstellung des Abzuggewichtes. Die ist aus Alu und man sieht häufiger "vergnaddelte" Köpfe, weil mit einem unpassendem Schlitzschraubendreher verstellt wurde. Weniger schön, aber einerseits Handhabungssache und andererseits ist sie für schmales Geld nachzurordern oder am besten direkt gegen eine ordentliche Stahlschraube zu tauschen.

      2. Das Züngel. Das ist aus Zink. Mir sind wenige Fälle bekannt, bei denen das Züngel einmal gebrochen ist! Dabei handelte es sich aber ausschließlich um Gewehre, die älter als 40 Jahre waren. Bei sachgemäßem Gebrauch sollte da eigentlich nichts passieren.

      So gesehen ist der Abzug eine eigentlich absolut simple aber hervorragend funktionierende Konstruktion, um die man sich keinerlei Sorgen machen muss...
      Erst recht nicht mit einer 7,5J Feder!

      Gruß
      UCh
      :W: eihrauch - Always on the Target!

      " It don't mean a thing if it ain't got a spring! " :thumbup:

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      Unfallchirurg: gerade erst gelesen
      danke Dir für die info.
      dann sollte es keine probleme geben,
      bis dahin hab ich noch über 59000 schuss...
      beim lg ist alles original, ebenfalls mit orig 7,5 joule F-feder
      dann sollte ich lange freude an der hw 35 haben
      danke
      gruss
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      Coati wrote:

      Dort wo der Bolzen für den Eingriff in die Feder eingepresst ist, sind Streckrisse zu erkennen. Irgendwas hat da massiv Kraft aufgewendet und den gebogen bis das Metall gerissen ist.

      Aber keine Hammerspuren oder ähnlich zu sehen?! Ein Rätsel, irgendwie. Ich werde den Künstler dazu nochmal befragen...
      Der Künstler hat gebeichtet: Gewehr mit montiertem Lauf in den Schraubstock gespannt, um das Bodenstück abzuschrauben. Dabei hat sich die Hülse gedreht und als Anschlag den Verschlusskeil genutzt, der sich logischerweise verboten hat. Sache gibt...
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      Coati wrote:

      Der Künstler hat gebeichtet: Gewehr mit montiertem Lauf in den Schraubstock gespannt, um das Bodenstück abzuschrauben. Dabei hat sich die Hülse gedreht und als Anschlag den Verschlusskeil genutzt, der sich logischerweise verboten hat. Sache gibt...

      :D Ich hatte schon fast mit etwas in der Richtung gerechnet!!!

      Bis jetzt kamen alle vebogenen Teile, die ich gesehen habe von "abenteuerlichen" Demontageversuchen!

      Manche Abschlussstücke sind aber auch bombenfest verschraubt!!!
      :rolleyes: Bei meinem ersten Zerlegeversuch hatte ich mir allerdings auch die Lasche für die vordere Schafthalteschraube etwas angebogen, muss ich gestehen! Genau aus dem selben Grund!!!
      System nicht fest genug eingespannt und die Hülse hat sich mitgedreht! Mein Fehler: Ich hab mit einem 17er Schlüsel in der Abzugausfräsung von Hand gehebelt...

      Mittlerweile spanne ich das System fest in meine Hobelbank ein (Holzbacken, da passiert nichts), umwickel ein 60er Montiereisen an der einen Seite mit Leder und verkante es in der Abzugsausfräsung.
      Im Anschluss ein herzhafter Schlag mit dem Hammer aufs Eisen und das Abschlussstück löst sich!
      Mit Impuls klappt das deutlich besser, als von Hand über kurzen Hebel!
      Da verschiebt sich auch nichts.
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      Coati wrote:

      Mir wurde ziemlich verschwurbelt auch was von einem Schraubenschlüssel erzählt... :D :D
      Was im Grunde auch nicht verkehrt ist! Wenn der Schlüssel sauber in die Ausfräsung passt, dann klappt das.
      :W: eihrauch - Always on the Target!

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