Weihrauch Gemeinschaft

    • Esti wrote:

      Hmmm, dieser Abschnitt hat ein gewisses Geschmäckle.
      Da hast du Recht. Ich lebe ja auch mit dem "Geschmäckle" hier im Forum sobald ich die Leistung auch nur annähernd auf nur 7,6 Joule anspreche. Wenn es mir ein AR15/M16 zerreisst fragt selten jemand nach dem Gasdruck auf dem Stand. Beim VL bleiben die dann eh draussen vor der Tür. Da wird mal richtig experimentiert, Nur beim LG fühlt sich jeder wer weiß sonst was. Obwohl sich alles im rechtlichen Rahmen bewegt.
    • Und trotzdem Zweifel ich an dieser Aussage.
      Handel und Hersteller beobachten die Szene der FT Schützen sehr genau. Umarex war eine zeitlang sogar mit Ingenieuren selbst aktiv am Sport beteiligt und hat heute noch ein eigenes Team Walther mit LGU am Start. Die Weihrauch 97 ist eine international genutzte Klasse 2 Waffe und wird in Ländern mit der unter 7,5J Regelung auch verwendet.
      Ob da eine einzige unmodifizierte dabei ist glaube ich nicht.
      Übrigens wärst Du mit deinen 7,8J bei einem Wettkampf schon disqualifiziert!
      FT Schützen achten peinlichst genau auf eine Einstellung die unterhalb den zugelassenen Werten liegt, und das mit Luft nach oben. Wer die zulässige V0 mit mehr als 2m/s überschreitet ist schon raus.
      Aber es ist in der Tat so das Exportfeder gekauft werden, denn nur mit diesen hat man die Möglichkeit sie entsprechend zu kürzen, die Enden anzulegen und weiter zu bearbeiten. So das im fertigen Zustand ein Gewehr mit ca 7,3 Joule oder 15,5 Joule da steht.

      Wer das weiß erzählt nicht so einen Quatsch!
    • Mr.EK wrote:

      Wenn es mir ein AR15/M16 zerreisst fragt selten jemand nach dem Gasdruck auf dem Stand.
      Wenn es dir ein AR 15 oder eine andere beliebige Feuerwaffe auf dem Stand zerlegt und es zu Schäden am Stand und/oder Personen kommt, wird definitiv jemand hinterfragen, warum es die Waffe zerrissen hat. Und zwangsläufig wird sich jemand mit der Munition und eventuellen Fehlern derselben beschäftigen. Und zur Untersuchung gehört garantiert auch die Frage nach dem Gasdruck.
      Wenn du wiedergeladene Munition geschossen hast, wird da noch genauer geschaut. Und auch bei Fabrikmunition kannst du Probleme mit zu hohem Gasdruck haben.

      Mr.EK wrote:

      Nur beim LG fühlt sich jeder wer weiß sonst was. Obwohl sich alles im rechtlichen Rahmen bewegt.
      Hier fühlt sich keiner wer weiß sonst was.
      Aber wenn jemand penetrant darauf besteht, dass sein LG mindestens 7,5 Joule haben soll, obwohl ein F nach offizieller Lesart bedeutet, dass es nicht mehr als diese 7,5 Joule haben soll (lassen wir Messtoleranzen mal aussem vor), hinterfragen das nun einmal viele kritisch.
    • Airking48 wrote:

      zeig mal lieber was wie zb die hw
      Hier ist sie.

      Übrigens nach einer Empfehlung von Uch gekauft und erst recht jetzt nie bereut. Einige andere Empfehlungen ( Rowan ) zum Zubehör sind noch von "Cliff" mit eingeflossen. Passendes ZF fehlt noch. Ist eigentlich das bestellte von ohhunt geplant. Das LG gehört definitiv zu meine Lieblings Gewehren. Mit der Vorgeschichte erst recht. Zweimal ins Werk. Das verbindet.
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    • Jungs (und Mädchen),

      Die 7,5 Joule sind die in Deutschland gesetzlich maximal zulässige Energie für ein "geFtes Luftdruckgewehr". Ob PCPs oder Feder Druck ist egal.
      PCP sind natürlich einfacher darauf einzustellen.
      Ich kann mir vorstellen, dass die Ingenieure bei "Prellern" ein setzen der Federn mit einrechnen.
      Somit kann ein neuer Preller, schon mal über 7,5 Joule haben, jedoch nicht extrem. Wird sich wohl im Rahmen von max 8 Joule bewegen.
      Wenn mal ein Montagsmodell darunter sein sollte, mit weit unter 6 Joule, wird der Hersteller sicherlich kostenlos für den Besitzer nachbessern.
      Das ist ebenso gesetzlich geregelt.
      Und die 16,3 Joule sind die max. Energie für international Klasse 1 und 2 im FT und HFT.
      Das wurde hier schon mehrfach erwähnt.

      Warum muss dann der Thread totgelabert werden.
      Wenn einer Unwahrheiten oder "ich habe vom Freund meiner Katze deren Kater und dessen Oma..., aus erster Hand..." - Behauptung aufstellt, dann fordert denjenigen auf dies zu belegen. Wenn er dies nicht kann, hat sich das doch eh erledigt.
      Dafür gibt's dann die Laberecke.

      So ab jetzt bitte wieder echte Weihrauch-Philosoohie.

      Gruß Toto
    • Rifle wrote:

      Mal kurz eine andere Frage: Ist die Schaftöse bei dem HW 35 E verklebt? Habt ihr Tipps wie man diese entfernen kann?



      Viele Grüße
      Die ist eingepresst. Da musst Du von der anderen Seite mit einem Splinttreiber rein und das Ding ausschlagen. Geht ganz leicht.

      Ich hatte aber auch gerade einen nagelneuen HW35 Schaft, da ist die Muffe nicht mehr gepresst und darunter ist noch eine Zahnscheibe.
      Paragraf 1. jeder macht seins
    • Hi clifford,

      eine Zahnscheibe ist bei mir auch vorhanden. Austreiben kann ich die Muffe anscheinend nicht, da sie auch innen im Schaftholz bündig versenkt ist. Scheint wohl verklebt zu sein.

      Wollte in naher Zukunft den Schaft neu schleifen und ölen. Das Abkleben der Schaftöse mit Tape oder Ähnlichem wird wohl schwierig werden.
    • Rifle wrote:

      Hi clifford,

      eine Zahnscheibe ist bei mir auch vorhanden. Austreiben kann ich die Muffe anscheinend nicht, da sie auch innen im Schaftholz bündig versenkt ist. Scheint wohl verklebt zu sein.

      Wollte in naher Zukunft den Schaft neu schleifen und ölen. Das Abkleben der Schaftöse mit Tape oder Ähnlichem wird wohl schwierig werden.
      Das ist komisch, ich konnte das jetzt immer mit einem kleinen Splinttreiber machen. Wenn man den etwas schräg ansetzt bekommt man den Rand der Muffe zu fassen. Das kann etwas fummelig sein, geht aber.

      Also bei dem Schaft hier ist das so (also bei dem neuen Schaft, nicht bei dem den ich geschliffen hatte):

      Schaft
      Zahnscheibe
      Muffe
      Zahnscheibe
      Schraube

      EDIT: Wenn Du nicht viel schleifen willst dann kannst Du die Muffe auch drin lassen. Und schleifst die etwas mit ab. Ich hatte bei meinem Schaft das Problem, das die Muffe nach dem Schleifen des Schaftes höher war als die Bohrung. Da musste ich dann mit einem 14mm Forstenerbohrer die Bohrung etwas tiefer setzen. Also da auch drauf achten wenn Du am Schleifen bist.
      Paragraf 1. jeder macht seins
    • Also bei mir war nur eine Zahnscheibe vorhanden. Habe gerade nochmal versucht etwas genauer hinzuschauen.
      Es könnte tatsächlich ein minimaler Rand zum austreiben vorhanden sein. Mit dem Auge aber kaum ersichtlich. Da ich mir ohnehin noch einen Satz Splinttreiber besorgen muss, werde ich die Sache später angehen. Besten Dank clifford :thumbup: .
    • Die sind definitiv nicht verklebt!!!

      Manche sitzen strammer, andere lassen sich leicht entnehmen.

      Zwischen Schaft und Muffe kann eine zusätzliche Fächerscheibe sitzen, so wie 'clifford' es beschrieben hat, muss aber nicht. Es sollte aber definitiv zur Sicherung der Schraube eine Fächerscheibe in der Muffe liegen!

      Gruß
      UCh
      :W: eihrauch - Always on the Target!

      " It don't mean a thing if it ain't got a spring! " :thumbup:

      - Field-Target-Team Kölschhausen -
    • Unfallchirurg wrote:

      Die sind definitiv nicht verklebt!!!

      Manche sitzen strammer, andere lassen sich leicht entnehmen.

      Zwischen Schaft und Muffe kann eine zusätzliche Fächerscheibe sitzen, so wie 'clifford' es beschrieben hat, muss aber nicht. Es sollte aber definitiv zur Sicherung der Schraube eine Fächerscheibe in der Muffe liegen!

      Gruß
      UCh
      Mir war das auch neu, aber die HW35 wo der Schaft dabei war habe ich vor zwei Wochen gekauft. Das hat Weihrauch vielleicht geändert.

      Rifle wrote:

      Also bei mir war nur eine Zahnscheibe vorhanden. Habe gerade nochmal versucht etwas genauer hinzuschauen.
      Es könnte tatsächlich ein minimaler Rand zum austreiben vorhanden sein. Mit dem Auge aber kaum ersichtlich. Da ich mir ohnehin noch einen Satz Splinttreiber besorgen muss, werde ich die Sache später angehen. Besten Dank clifford :thumbup: .
      Ja gerne, gar kein Thema. Einen Satz Splinttreiber kann man immer gebrauchen. Sag Bescheid wie es läuft und gutes Gelingen.
      Paragraf 1. jeder macht seins
    • clifford wrote:

      Mir war das auch neu, aber die HW35 wo der Schaft dabei war habe ich vor zwei Wochen gekauft. Das hat Weihrauch vielleicht geändert.
      Hi Klaus,

      das findet man seit langem schon immer mal wieder bei den Knickern. Meine HW 55 von '72 hatte diese zusätzliche Scheibe schon. Wirklich geändert wurde da denke ich nichts. Ich denke die zusätzliche Scheibe wird in einem gewissen Grad zur Feinjustierung bei der Schaftmontage verwendet.

      Gruß
      Frederik
      :W: eihrauch - Always on the Target!

      " It don't mean a thing if it ain't got a spring! " :thumbup:

      - Field-Target-Team Kölschhausen -
    • New

      So, nachdem ich nun meine Splinttreiber erhalten habe, lies sich die Schaftöse mit etwas Geschick auch austreiben.

      Jetzt hat sich allerdings eine andere Baustelle beim Zerlegen des Weihrauch ,,Rekord" Abzuges ergeben.

      Ich halte mich dabei penibel an die Zerlegeanleitung von User Unfallchirurg und bekomme den Stift über dem Abzugszüngel einfach nicht ausgetrieben (siehe Markierung Foto). Hab auch schon versucht mit etwas Öl nachzuhelfen. Es rührt sich nichts! Irgendjemand eine Idee? Ultima Ratio wäre ausbohren, oder? Der etwas dickere Stift (schräg rechts oben) würde sich nach einem kleineren Versuch problemlos austreiben lassen.