Weihrauch Gemeinschaft

    • Weihrauch ruht sich meiner Meinaung nach ziemlich auf ihren Lorbeeren aus die sie sich seit Jahrzehnten verdient haben... auf alte Systeme bauen lt. dem Motto: never change a winning system geht eine Zeitlang gut... aber eben auch nciht auf Dauer.
      Weihrauch weiß das ihre Systeme von vielen Enthusiasten mit anderem Inlett getunt werden.... das wir so hingenommen.
      Genauso weiß Weihrauch, daß für ihre Gewehre Schäfte in anderen Holzarten als langweilige Buche oder Kunststoff gewünscht sind.
      Reagieren tun sie seit Jahren nicht darauf... obwohl ein wählbarer Aufpreis von vielen sicherlich bezahlt würde.
      Die Firma Weihrauch hat viel von ihrem perönlichem Charme verloren wie es scheint... jedenfalls reagiert sie keinesfalls auf Kundenwünsche.
      Mal sehen, wie lange das noch gut geht.
      "don`t eat the yellow snow" (Frank Zappa) .... "why not? it could be beer" (Chrissikofski)
      " It don't mean a thing if it ain't got a spring "

      ...too many air rifles!
    • In letzter Zeit kann man ihnen das eigentlich nicht unterstellen, finde ich.
      Hw110, -Pistole, Hw100 Bullpup... Ist halt ein kleiner Betrieb, da dauert die Entwicklung etc bzw. ist eben teuer. Allerdings hast du schon Recht damit, dass sie sich recht lange auf ihren Lorbeeren ausgeruht haben. So ein bisschen aufgewacht sind sie aber schon.
    • zocker wrote:

      In letzter Zeit kann man ihnen das eigentlich nicht unterstellen, finde ich.
      Hw110, -Pistole, Hw100 Bullpup... Ist halt ein kleiner Betrieb, da dauert die Entwicklung etc bzw. ist eben teuer. Allerdings hast du schon Recht damit, dass sie sich recht lange auf ihren Lorbeeren ausgeruht haben. So ein bisschen aufgewacht sind sie aber schon.
      Whow... da hat sich der kleine Betrieb aber ins Zeug gelegt ;)
      Es gingen fast mehr 110er wegen Beanstandungen wieder rein in den Betrieb als raus ;)
      Inovation geht anders!
      Kundenfreundlichkeit auch... irgendwo hapert es da ganz schön in letzter Zeit, wie ich finde.
      Ich habe auf mehrere Feedbacks nichtmal eine wohlwollend ablehnende Antwort bekommen....nein, rein gar nichts kam zurück.
      Gut.... ich als einzelner bin egal aber rrgendwann kommt ein merkbares Echo der interessierten Kundschaft, da bin ich mir sicher!
      "don`t eat the yellow snow" (Frank Zappa) .... "why not? it could be beer" (Chrissikofski)
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      ...too many air rifles!
    • Unfallchirurg wrote:

      Deine Beobachtung deckt sich mit meinen Erfahrungen bezüglich der HW 30!!!
      Aiaiai, dann könnte ich meine drei Federn, die eine ja sowieso, ja eigentlich direkt in die Tonne kloppen. Die habe ich alle über den gleichen Shop bezogen.
      Das ist wirklich sehr ärgerlich. Da muss ich mal nach einer Alternative suchen.

      Komisch, andere Hersteller können es doch auch mit den Den Federn und Weihrauch macht das Ganze doch auch nicht seit gestern. :S

      Chrissikofski wrote:

      Genauso weiß Weihrauch, daß für ihre Gewehre Schäfte in anderen Holzarten als langweilige Buche oder Kunststoff gewünscht sind.
      Reagieren tun sie seit Jahren nicht darauf... obwohl ein wählbarer Aufpreis von vielen sicherlich bezahlt würde.
      Ja, da wird nicht das gemacht was die Kunde anscheinend wollen. Die Leute möchten doch so Updates wie andere Schäfte, verstellbare Schaftbacken etc.. Sonst würden das ja nicht alle selber machen. Am Puls der Zeit scheint man in Mellrichstadt nicht zu sein. :huh:
      Paragraf 1. jeder macht seins
    • Ich hatte mir im Zeitraum 2014/15 bis 2017 folgende Modelle gekauft:
      2x hw30
      2xhw77
      1xhw98
      2xhw97
      Und noch zwei oder drei andere

      Und keine hatte eine Schuss Belastung über 3000 bis 5000 Schuss. Meine field target Hw97 hatte vielleicht 2500 Schuss durch und da bemerkte ich auf einmal, dass ich immer höher halten musste......
      Erste diagnose: ja klar.... Pcp Glas drauf, welches den prellschlag nicht wirklich verkraftet... NEIN! Durch den chrony geschossen 5j....
      Meine damalige Frau hatte eine der hw30 zum pinken benutzt. 1000 Schuss allerhöchstens.
      Eines Tages stand sie auf dem Stand neben mir und meinte sie trifft nix mehr.
      Durxh die Erfahrung die ich an der Hw97 gesammelt hatte erst durch den chrony geballert auch sehr viel weniger jollies als sie haben müsste.....

      Daraufhin habe ich mir damm mit Allen meinen Weihrauch Modellen den spass gemacht und sie nacheinander ein klein wenig geschossen. WIRKLICH NICHT VIEL.
      Und alle meine Weihrauchs hatten genau dieses Problem.
      Da war ich von WEIHROST so sehr enttäuscht, dass ich neue federn verbaut hatte und bis auf eine Hw97 alles verkauft habe!

      Mittlerweile besitze ich zwar wieder 3 Stück aber aher aus sammlergründen.
    • Kal12B wrote:

      Und alle meine Weihrauchs hatten genau dieses Problem.

      Da war ich von WEIHROST so sehr enttäuscht, dass ich neue federn verbaut hatte und bis auf eine Hw97 alles verkauft habe!
      Ja also Spaß macht das ja auch wirklich nicht. ;(

      Ich meine da kann man ja alle Naselang die Feder(n, hab ja drei HW30 hier zu liegen) tauschen. Eine Vorspannung macht dann ja auch nicht wirklich Sinn, da staucht man die Feder ja noch mehr.

      Alternative... Exportfeder kaufen, kürzen und schauen wie die sich verhält. ?(
      Paragraf 1. jeder macht seins
    • Chrissikofski wrote:

      Es gingen fast mehr 110er wegen Beanstandungen wieder rein in den Betrieb als raus
      Inovation geht anders!
      Kundenfreundlichkeit auch... irgendwo hapert es da ganz schön in letzter Zeit, wie ich finde.
      Ich habe auf mehrere Feedbacks nichtmal eine wohlwollend ablehnende Antwort bekommen....nein, rein gar nichts kam zurück.
      Gut.... ich als einzelner bin egal aber rrgendwann kommt ein merkbares Echo der interessierten Kundschaft, da bin ich mir sicher!
      Vor einiger Zeit habe ich meine HW 110 ja zu erneuten Überarbeitung eingesendet und bis Heute das Gewehr noch nicht zurück und auch noch keine Antwort erhalten.
      Vor etwa einen Monat habe eine Anfrage an Weihrauch gestellt, wo ich eine HW 50 SK Stainless her bekommen könnte. International bekommt man die HW 50 SK Stainless aber in D in :F: leider aktuell nicht.
      Ich habe mich in der Mail an Weihrauch auch als Sammler geoutet, der 18 Gewehre und Pistolen aus deren Hause besitzt, mit Beweis- Foto.
      Eine Nachricht habe ich bis Heute nicht bekommen. :thumbdown:

      Bei Umarex bekommt man innerhalb von 3 Werktagen eine Nachricht und von Cometa hatte ich sogar kostenlos ein Paket mit Ersatzteilen, aus Spanien bekommen, damit mein Gewehr immer gut schießt.

      Weihrauch schläft da etwas. Irgendwann wird die Kundschaft das bestrafen.
      Planlos geht mein Plan los.
    • clifford wrote:

      Eine Vorspannung macht dann ja auch nicht wirklich Sinn, da staucht man die Feder ja noch mehr.
      Korrekt! Leider ja...

      clifford wrote:

      Alternative... Exportfeder kaufen, kürzen und schauen wie die sich verhält. ?(
      Das macht bei manchen Modellen Sinn! Manche HWs in 7,5J besitzen auch eine auf die geringere Leistung gekürzte und angepasste Exportfeder. Zunindest von den Maßen her... Inwiefern vielleicht anderer, weicherer oder härterer Draht benutzt wird kann ich natürlich nicht sagen.
      Bei der HW 30 machr das meiner Meinung nach aber weniger Sinn! Die Exportfeder der HW 30 ist knapp 3 cm länger, als die 7,5J Feder besitzt aber auch einen 0,2 mm dünneren Draht! Ist also im gekürzten Zustand noch weicher, als die 7,5J Feder.
      Das ist übrigens der Grund, warum die TbT Kits oft nicht auf Anhieb mit den 7,5J Federn zusammen passen, da sie auf die Maße der Exportfeder abgestimmt sind!
      Die HW 30 besitzt in der Originalversion auch nicht wesentlich mehr Leistung (Ca. 9J).

      Ich habe es selbst aber noch nicht getestet, kann von daher nicht beurteilen, inwiefern das klappt!
      :W: eihrauch - Always on the Target!

      " It don't mean a thing if it ain't got a spring! " :thumbup:

      - Field-Target-Team Kölschhausen -
    • In meiner HW30S war die Feder viel zu kurz, die hat auch nur 6,5 J gemacht. Ich habe eine längere stückchenweise angepasst, ging sehr gut. War ja vielleicht nur eine Weile von Weihrauch direkt, aber wenn die Ersatz Federn auch so gewesen wären hätte ich mich geärgert.
      Life is good
    • Ihr macht mir Angst. Ich hab gerade meine HW30S bekommen und mache die ersten Durchläufe damit. Was mir gleich aufgefallen ist - die hat unglaublich wums. Durchaus vergleichbar mit meiner alten HW35. Leider hab ich kein Chronograph das ich das verifizieren könnte.
      Ich würde die Waffe mit eurer Hilfe hier eh gerne fürs FT/HFT modifizieren.

      Die Kritik an Weihrauch in Bezug auf die Innovationsfähigeit kann ich nur bedingt nachvollziehen. Immerhin machen sie was. Es gibt auf dem Deutschen Markt ja keine wirklichen Alternativen zu den Carbine Varianten... oder kennt ihr welche?
      Auch bei der BP wurde zumindest das System vernünftig modifiziert. (Ladehebel)
      Auch ein entsprechend leichtes Kompaktes LG mit Knicker oder Seitenspanner parallel zur HW30 sucht man vergebens.
      LG Oliver

      Diana Stormrider, Weihrauch HW30S, HW35
      Umarex H&K G3 6mm, Umarex Glock 17 Gen5 6mm CO2

      ... und ich lächelte und es kam schlimmer!
    • Hallo,

      Unfallchirurg wrote:

      Die HW 30 besitzt einen 59mm Hub mit einem Kolben, dessen Innenlänge gerade einmal 90,5 mm besitzt!
      irgendwie kommt mir das so vor wie wenn Weihrauch in die HW 30 einbaut was sie gerade haben...
      Bei meiner 05/2017 gekauften HW30s (SWS Wareneingangs-Aufkleber von 22.02.2017 Seriennr. 222xxxx), gelaserte Beschriftung, war ein 5mm Spacer und eine angelegte 155mm lange Feder mit 22 Windungen, 2,75mm Drahtstärke verbaut. Brachte mit JSB EE 0,51g 150m/s und 5,8J. mit RWS Gecos 5J. Ab hier zum Nachlesen. Habe bei der HW30 7,5 J Variante schon von org. 155mm, 165mm, 175mm... Federlängen gelesen...
      Kolbeninnenlänge bei der HW 30 -> 90,5mm? Bist du da wirklich sicher?
      ich habe bei meiner nur ca. 80mm gemessen (siehe Bild im Link)? Ich habe dann noch aus einer HW Federführung eine vordere Federführung gebaut (3mm stark/dick). Mit der hinteren Federführung (1,5mm von den 3mm ragen in den Kolben, die restlichen 1,5mm sind der "Deckel") bleiben also nur 75,5mm für die Feder übrig. Das habe hier und hier (mit Bild) und hier schon mal geschrieben? Ich habe letztendlich genervt eine org. "böse" Exportfeder (205mm 28 Windungen 2,75mm Drahtstärke) von SWS auf 190mm und 25 Windungen gekürzt und angelegt. Das Setup bringt knapp 7,5J mit den üblichen JSB. Es würde evtl. noch eine, max. zwei Windungen mehr gehen aber dann ist die Feder komplett auf Block gepresst. Bei den 205mm, 28 Windungen mit den 3mm Top-Hat rastet der Kolben nicht mehr ein. Bei dem TBT Maxi Kit hat die Feder auf dem Bild nur 27 Windungen. Selbst mit der starken Feder (ohne Top-Hat) dürfte die HW 30 nach über 500 Schuss nur noch knapp über den 7,5 J liegen. Mit z.B. den harten RWS Meisterkugeln aus der gelben Dose eher bei 6,5... Aber evtl. liegt das ja wirklich an den schlappen org. Federn...
      Man müsste mal eine HW 30 Vortek Feder (18.5mm x 2.9mm x 25 Windungen) für die org Federführungen testen. Natürlich gekürzt um auf die 7,5J zu kommen.

      Bei mir geht's erstmal mit meinem Haenel 310 Projekt weiter. Die Ersatzteile sollten heute eintreffen :)

      Gruß PlinKing
    • Kriegshammer wrote:

      Ich würde die Waffe mit eurer Hilfe hier eh gerne fürs FT/HFT modifizieren.
      Was möchtest du denn gerne an der H 30 verbessern?
      Es gibt da viele Möglichkeiten.

      Anfangen sollte man mit polieren des Abzugs und einer feinen Einstellung, damit dieser sauber auslöst.
      Dann sollte man eine gute Tuning- Kolbendichtung und engere Federführungen verbauen.
      Dabei kann man auf einen fertigen Tuning Kit von zb. Vortek zurück greifen, wo man allerdings die Leistung auf 7,5 Joule etwas drosseln muss, durch kürzen der Feder.

      Am Schaft kann man auch einiges verändern, damit man das Gewehr optimal auf seine Bedürfnisse anpasst.
      Für FT ist eine vertellbare Vorderschaft- Erhöhung sinnvoll, für HFT reicht eine feste Vorderschaft- Erhöhung mit max. 150mm Höhe zwischen Laufmitte und Unterkante vom Hamster.

      Sinnvoll ist auch eine verstellbare Schaftkappe und eine Schaftbacken- Erhöhung.
      Dann noch ein anständiges Zielfernrohr.

      Empfehlen kann ich auch, das man sich für eine kurze Variante der HW 30 S entscheidet, mit Laufgewinde.
      Dann kann man verschiedene Kompensatoren und Schalldämpfer testen und sich ein Setup zusammenstellen, womit man die besten Treffer- Ergebnisse erzielt.

      Sehr wichtig ist aber auch ein Munitions- Test. Man sollte sich nicht darauf verlassen, das JSB Exact 4,52 immer die engsten Streukreise mit dem Gewehr abliefert.

      Meine "HFT- Match HW 30" sieht so aus:
      Planlos geht mein Plan los.
    • Wie erreiche ich das?

      Ferrobell wrote:

      Anfangen sollte man mit polieren des Abzugs und einer feinen Einstellung, damit dieser sauber auslöst.
      Ja. Druckpunkt ist klar aber das Abzugsgewicht dürfte ruhig geringer sein

      Ferrobell wrote:

      Dann sollte man eine gute Tuning- Kolbendichtung und engere Federführungen verbauen.


      Dabei kann man auf einen fertigen Tuning Kit von zb. Vortek zurück
      greifen, wo man allerdings die Leistung auf 7,5 Joule etwas drosseln
      muss, durch kürzen der Feder.
      Da will ich erst mal 2000-3000 Schuss abwarten.


      Ferrobell wrote:




      Am Schaft kann man auch einiges verändern, damit man das Gewehr optimal auf seine Bedürfnisse anpasst. Für FT ist eine vertellbare Vorderschaft- Erhöhung sinnvoll, für HFT
      reicht eine feste Vorderschaft- Erhöhung mit max. 150mm Höhe zwischen
      Laufmitte und Unterkante vom Hamster.
      Einen Hamster werde ich bestimmt brauchen. Welche kann man da empfehlen. Ich hab schon gesehen da kann man ja richtig Geld für ausgeben. Ich möchte es zunächst möglichst günstig halten da ich ja noch testen muss ob das was Langfristig ist.
      Ich teste wegen der Witterungsverhältnisse zur Zeit nur auf die 10m (oder halt 10 Yard wenn man genau ist) die Halle ist mir noch zu kalt... ja bin ein Weichei!
      Was mir noch schleierhaft ist - ich bin schon froh ein 4cm Ziel im Stehen auf 10m zu treffen. Bei 25m muss ich mich da wohl komplett auf Meister Zufall verlassen. :S


      Ferrobell wrote:

      Sinnvoll ist auch eine verstellbare Schaftkappe und eine Schaftbacken- Erhöhung.


      Dann noch ein anständiges Zielfernrohr.
      Schaftbacke find ich erst mal ausreichend. ZF hab ich das UTG 3-12 32 drauf. Wenn ihr da Empfehlungen habt... Leider ist mein Schießstand im Keller gerade mal 9,5m Sitzend und kniend wird es dann noch mal weniger da ich nicht immer den Tisch wegräumen möchte. Also sollte es wenn möglich schon ab 8m scharf sein. Dafür darf es auch gerne etwas mehr kosten 200-400 Euronen ist da o.k.



      Ferrobell wrote:





      Empfehlen kann ich auch, das man sich für eine kurze Variante der HW 30 S entscheidet, mit Laufgewinde. Dann kann man verschiedene Kompensatoren und Schalldämpfer testen und
      sich ein Setup zusammenstellen, womit man die besten Treffer- Ergebnisse
      erzielt.
      Ja ist es...

      Die Waffe ist mit dem Schalldämpfer immer noch ordentlich laut. Gerne auch da Empfehlungen wie man es noch Leiser bekommt. Ist mit Moderator lauter als das HW35 ohne.... jedenfalls gefühlt.



      Ferrobell wrote:

      Sehr wichtig ist aber auch ein Munitions- Test. Man sollte sich nicht

      darauf verlassen, das JSB Exact 4,52 immer die engsten Streukreise mit
      dem Gewehr abliefert.
      Ja ich will erstmal ein paar hunder Schuss mit den Hausmarken machen danach wird geschaut. ^^
      LG Oliver

      Diana Stormrider, Weihrauch HW30S, HW35
      Umarex H&K G3 6mm, Umarex Glock 17 Gen5 6mm CO2

      ... und ich lächelte und es kam schlimmer!
    • Das Abzugsgewicht bekommt man herunter, in dem man die Klinken vom Abzug poliert, den Abzug beim Zusammenbau gut ölt und fettet. Dadurch hat der Abzug weniger Reibungswiderstand und das Abzugsgewicht lässt sich minimieren. Sinnvoll ist da auch noch ein gutes Tuning- Züngel, welches einen anderen Hebelweg hat und sich dadurch positiv auswirkt.

      Eine Tuning- Kolbendichtung ist in meinen Augen Pflicht.
      Ich habe die Erfahrung gemacht, das die Original- Kolbendichtung oftmals nicht genug abdichtet und Luft entweichen lässt. Das merkt man, wenn man harte Munition verschießen möchte wie zb. RWS oder H&N.
      Dazu eine gute Kolbenschmierung, die für eine gleichmäßige V0 sorgt.

      Engere Federführungen oder sogar einen kompletten Tuning- Kit wie der von Vortek lassen die Schussabgabe etwas ruhiger werden. Man minimiert Schwingungen im System, was sich gerade bei weiteren Schussentfernungen positiv auf die Präzision auswirkt.

      Wenn du ein 32er Zielfernrohr schön flach über dem System montierst, geht es gut ohne eine erhöhte Schaftbacke.
      Für HFT reicht ein 32er ZF. Für FT wirst du aber ein größeres ZF benötigen und dann ist eine erhöhte Schaftbacke schon sehr hilfreich, um gerade durch das ZF schauen zu können.

      Bei einer HW 30 mit Schalldämpfer, wird der Schütze nur wenig Unterschied merken, weil die meisten Geräusche vom System kommen. In der Umgebung wird sie dadurch aber schon leiser werden.

      Wenn du das "Innenleben" modifiziert hast, musst du einen Munitionstest wiederholen.
      Es kann dann sein, das zb. eine härtere Munition engere Streukreise abliefert als die weichen JSB.
      Wenn du die Kolbendichtung original lässt, werden wahrscheinlich die weichen JSB die engsten Streukreise produzieren.

      Einen festen Hamster kann man sich leicht selber bauen. Wenn er aber verstellbar sein soll, würde ich mal nett im Dorstener FT- Verein fragen, wer einem helfen könnte. ;)

      Ein gutes Zielfernrohr, was FT- geeignet ist und anständig auf einer HW 30 passt, wird schon schwieriger.
      Ich habe bei meiner HW 30 ein Hawke Airmax 6-24x50 Compact montiert. Die 24x Vergrößerung ist für FT schon zu gering. Bei größeren Zielfernrohren bekommst du Probleme, weil das ZF länger wird und du die HW 30 nicht mehr abknicken kannst. Oder du musst es sehr hoch montieren,was auch nicht so toll ist.
      Für FT würde ich mich dann schon eher für ein anderes Gewehr entscheiden.
      Planlos geht mein Plan los.
    • Ich werde mal 2-3 Wochen mit ihr trainieren um den Ist-Zustand zu haben. Danach würde ich hier noch mal wegen interner Umbaumaßnahmen nerven. :D


      Ferrobell wrote:




      Einen festen Hamster kann man sich leicht selber bauen. Wenn er aber
      verstellbar sein soll, würde ich mal nett im Dorstener FT- Verein
      fragen, wer einem helfen könnte.
      Ist es eigentlich Regelkonform eine Weaverschiene + Griff fürs Knieend- und Stehendschießen zu Montieren und sie fürs Liegend- Sitzendschießen wieder zu demontieren?
      LG Oliver

      Diana Stormrider, Weihrauch HW30S, HW35
      Umarex H&K G3 6mm, Umarex Glock 17 Gen5 6mm CO2

      ... und ich lächelte und es kam schlimmer!
    • Einen schönen Sonntag Morgen zusammen.

      Ich habe mir mal die letzten Postings durchgelesen in Bezug auf die Qualität der Weihrauch Gewehre. Was ihr über die teils nachlassende Leistung der verbauten Federn schreibt werde ich mal bei meinen zwei HW 35 Gewehren im Auge behalten. Messen konnte ich meine beiden schon mal die letzte Woche. Noch volle Leistung da erstens die HW 35 Export neu ist und die 2018 ner HW 35 Standart wenig geschossen wurde. Doch nun sind aus beiden Gewehren schon jeweils zwischen 500 und 700 Schuß unterschiedlicher Diabolo Ausführung durch die Läufe gegangen.

      Ich habe mit Waffen d.H Lang oder Kurz viele Jahre GK Erfahrung. LG wurde da so hingenommen wie geliefert. Aber Waffe ist für mich Waffe. Egal welches Kaliber. Und da kann ich einiges das hier geschrieben wurde sehr gut nachvollziehen und werde bei meinen zwei Gewehren auch mal näher hinsehen. Wo 7,5 Joule drauf steht muß auch 7,5 Joule drin sein. Über lange Jahre. Eine HW 35 oder gar eine HW 80 ist kein "China Kracher". Wir bewegen uns da Preislich gesehen schon in der Region von einen guten Anschütz oder CZ KK Mehrlader. Da darf ich für mein Geld etwas erwarten bei Neuware. Das Geld um die Dinger zu kaufen musste ich ja erstmal verdienen.

      Etwas von mir zur Qualität.
      Das betrifft nicht nur Weihrauch. Auch KK, GK Kurz und Langwaffen. Aber hier mal speziell LG Geschichten. Es ist nicht ein Teil wie das andere. Der Jäger z.B weiß das. Der Sportschütze auch. Ständiges zurückschicken auf Rückgaberecht ist auch irgendwann lästig. Die Kollegen hier welche etwas gebraucht bei "Egon" vom Nachbarn oder Freund erstehen, dürfen diese Passage gerne überlesen. Es hat sage und schreibe 4 HW 35 Export LG Gewehre bedurft, bis das passenden für mich dabei war. Es lag dabei weniger an der "Zeichnung" des Schaftholzes ( Halt doch beim ersten. Da konnte ich nicht glauben das das Nußbaum sein soll. ) als vielmehr das bei ersten schon der Riemenbügel am Lauf lose war, und die Brünierung aufgescheuert hatte. Holz ging eher in Richtung Buche bzw. war sehr hell. Auch war vorne an der Aussparung eine Seite dünner d.H passend wegen Schaftverzug gefräst. Also Enttäuscht und zurück zum "großen F" . Da war ich schon mal etwas pikiert muß ich gestehen. Als Anhaltspunkt hatte ich meine 1998 ger HW 35 Standart von meinem Büchsenmacher die ich ungenutzt im Schrank stehen hatte. Zwischen beiden waren Welten. Mein damaliger Büchsenmacher von dem ich alle meine GK geschichten hatte hat sehr wohl beim Einkauf auf Qualität geachtet und vorsortiert. Auch bei den Ordonannzwaffen wie 98 ger Systemen. Nur 1 + Ware.

      Nach etwas Abstinenz ( Hatte ja schon eine HW ) der nächste Versuch zur Export. Ja ich weiß der Jäger will auch beim LG etwas gescheites. So sind wir halt. Also bestellt. Ich umschreibe es mal so. Beim spannen des Systems hat es eigentlich nur geknirscht und die Feder im inneren hat nach meinem daürhalten aus welchem Grund auch immer auf "Block" gestanden. Restspäne ? Metallabrieb in der Druckkammer ? Standzeiten vom Honwerkzeug überschritten ? ( 20 Gewehre gehen noch. Ist eh gleich Feierabend. ) Hon bzw. Bohrmilch ausgegangen. Ich weiß es nicht. Die Qualitätskontrolle hat es scheinbar nicht gemerkt. Bei einer Rücksprache mit einem Hersteller wird man gerne darauf verwiesen man würde sich darum kümmern, und übrigens wäre man ja sowieso gerade neu im Betrieb. Da kommt auch nix zurück an "Feedback". Ein Ausdruck den speziell unsere jüngeren Mitbürger nicht mehr gelernt haben. Ich schreibe ihn hier einmal zum merken.
      "Service - Wüste - Deutschland". Drei Begriffe die sich eigentlich was ich die letzten 25 Jahre gesehen habe gegenseitig ausschliessen. So wie PSP. Kennt ihr. Polizei - Sicherheits - Pistole. Fällt auf den Boden. Lädt sich selbst durch und feuert alleine ab. Am besten ins Bein des Verantwortlichen. Ist dann ein Arbeitsunfall.

      Okay. Nummer Drei.
      Laufveriegelung HW 35. Stehe ich total drauf. Weiß nicht warum. Hat etwas solides für mich. Kanone 1 WK. Lauf zu ! Verriegelt ! Feuer ! Keilverschluß. Das "Kügelchen" von Diana war als Jugendlicher nie so meine Sache. Der HW 35 "Kanonier" muß erst mal verriegeln. Dann wird auf der Scheibe Maß genommen und wir widmen uns ganz dem aufmontierten ZF und dessen Leistung. "Halt doch denk da was geschah." Verriegelung hakelig, kratzig und wie festgefressen. Schlampig eingepasst ? Was sonst. Ist bei Weihrauch der "Herr der Zwischenkontrolle" in die verdiente Rente verabschiedet worden ? Kann man weglassen zur Gewinnoptimierung ? Oder was ?
      Ich war weg. Kein HW 35 mehr. Nur mein 1998 ger HW 35 Standart. Verarbeitungstechnisch konnte es dieses LG mit jeder 308 Win Büchse aufnehmen. Bis zum Tag X vor 5 Wochen. In einem Waffengeschäft in Speyer. Irgendwann das Thema LG. Spezialisiert drauf. Früher GK und VL. War der Vater gewesen. Jetzt die Tochter. Ansprache. Ja selbstverständlich. Ach ein Export. Ja habe ich noch ein "ausgesuchtes" hier stehen. "Geile Schaftzeichnung" übrigens. Da lässt sich mit dunklem Schaftöl noch einiges an Struktur herbeizaubern. Schloßgang ? Butterweich bei vollen 7,5 Joule. "Sehen will !" Probiert ! Ein "Smooth Operator" vor dem Herrn. Die Amex aus dem Sickinger in Bestzeit auf den Tresen geknallt und gut war es. Jetzt ist es mir. Number 4. Und das war es. Dazu arbeite ich jetzt noch die "Pillen" Vorschläge noch von Ush ab. Ist schon alles da. Also die entsprechende Testbox. Bilder folgen noch.

      Das ich ein Verfechter der freien 16 Joule bin dürfte sich schon herum gesprochen haben. Selbst wenn 16 Joule mit der Zeit auf 12 oder was weis ich abbauen würde ist das immer noch so als wenn ich auf dem Stand mit 38 Spezial und Wadcutter das Ding mittig ins Ziel bringen kann. Nur leichte Korrekturen und das Glas etwas nachjustieren. Ich "koche" hier aber das Thema nicht weiter auf. Das bringt weiter nichts. Im "BMI Ungemach" wurde anhand meiner etwas ausufernden Statements der Thread vorläufig mal auf Eis gelegt. Die eigenen Emotionen halt. Zu schnell wird das mal Politisch gesehen. Teils mit Recht, teils aus Unverständnis. Manche Themen brauchen etwas Zeit. Trotzdem wünsche ich euch und natürlich auch mir die 16 Joule. Frei natürlich. Damit könnten wir "arbeiten" auf 25 - 35 Metern. Darüber wären wir in einem Grenzbereich wo ein KK sinnvoller wäre. Ich sehe aber das wir 16 Joule brauchen um noch im LG zu bleiben aber keine Patrone brauchen. 7,5 Joule ist da zu wenig um brauchbare Ergebnisse auf 25 Meter zu erzielen. Da geht das "gebastel" los um aus 7,5 Joule das letzte heraus zu kitzeln. Nur deshalb wurde "die Scheibe" immer näher heran geholt. 10 Meter ist keine Disziplin mehr. Da leistet der Locher aus dem Büro mehr. Der macht Loch in Loch.


      Schönen Sonntag noch zusammen.

      Gruß Michael
    • Ach ja vor lauter lauter bin ich ja vom eigentlichen Thema etwas abgekommen. Asche auf mein Haupt.

      Da ja hier bei den Weihrauch Leuten ( mich inclusive ) ein sehr "experimentier" freudiges "Völkchen unterwegs ist, habe ich mich einem vernachlässigtem Umstand angenommen. Ich nenne es mal den "Blow - Out" . Ich kenne das von den 36 - 44 VL Revolvern bzw. den 357 Magnum Geschichten. Das Spaltmaß zwischen Trommelausgang und dem Lauf. Hier beim LG sprechen wir von der nicht beachteten Lauf - Dichtung. Das Stiefkind sozusagen. Dazu habe ich mir folgendes überlegt. Würde der Druck von meinem überarbeitetem System passen, aber ich Abweichungen bei der Trefferlage bekommen, wo könnte ich da noch ansetzen. Folglich an der richtigen und passgenauen Verschraubung vom Lauf und dessen Dichtung. Wirkt diese Dichtung etwa als Blow Out Preventer ? Reduziert diese Dichtung meine 7,5 Joule auf sagen wir mal 5 Joule. ? Einfacher Test. Ein DIN A4 Drucker Papier als Rolle mit einem Tesa Streifen als Rolle fixieren, und über den Verschluß drüber schieben. Aufgelegt natürlich. Die Dichtung vorher mit etwas dunklem Öl einreiben. Abschiessen und das weisse Papier auf der Innenseite ansehen. Ist da Öl drauf ist das System zwischen Kolben und Lauf nicht Dicht bzw. die evtl. ausgehärtete Dichtung zu träge. Ihr messt ja vor dem Lauf. Ist hinten undicht, kommt vorne nichts genug an um die Kugel ins Ziel mit eueren Richtwerten zu tragen. Da hilft das beste ZF und die beste ausgeklügelte Feder nichts.

      Gruß
      Michael
    • Also bevor ich die Feder und die neue Dichtung eingebaut hatte, habe ich als erstes die Laufdichtung erneuert um Eventualitäten auszuschliessen.

      In meinem Fall ist die Feder nach kürzester Zeit um 1,3 cm zusammengestaucht. Entweder wurde die Feder nicht richtig gehärtet oder das Material war zu weich. Oder sogar beides.

      Die zweite Feder die ich hatte, funktioniert vorerst. Heute wird die Leistung noch einmal Kontrolliert.
      Paragraf 1. jeder macht seins
    • Mr.EK wrote:

      7,5 Joule ist da zu wenig um brauchbare Ergebnisse auf 25 Meter zu erzielen.
      Lies Dich bitte in das Thema Field Target ein, bevor Du sowas raushaust.
      Gerade Ferrobell schießt mit seinen Prellern auf 25m fast Loch in Loch.
      Mit PCP Gewehren ist das sogar ohne gebastel möglich.
      Nachtrag: Gestern habe ich mit 7,5 Joule auf 40 m einen Streukreis von ca. 7cm abgedeckt. Outdoor bei Wind.PCP.