Weihrauch Gemeinschaft

    • Es gibt kaum einen Grund so was in D zu schießen. 7,5 J ist nun mal Maß der Dinge um es auch zuhause schießen zu dürfen.
      Wenn ich dann in die Staaten schaue und Luftdruckgewehre sehe die von der Leistung jenseits von gut und böse sind hab ich auch größere Kaliber und PCP.
      Daher sind doch solche Waffen eigetlich obsolet oder?
      LG Oliver

      CR600W, Airbug, H&K G3 6mm, Glock 17 Gen5 6mm, P320 4,5mm
      HW30S, HW35
      Stormrider

      ... und ich lächelte und es kam schlimmer!
    • Das HW 80 mit langem Lauf ist ein interessantes Gewehr, aber eigentlich sinnlos.
      Die Schussentwicklung ist sehr sehr langsam. Bei 7,5 Joule.
      Ich schieße es trotzdem viel lieber als jedes HW 35. Das ist mir zu ruppig.

      Aber.
      Der Kolbendurchmesser ist glaube ich 30 mm?
      Das ist zu viel um viel Leistung raus zu holen.
      Mit 26 cm kann man höhere Leistungen erreichen. Das sehe ich
      insbesondere bei den Schützen aus Österreich, die ja keine Begrenzung haben.

      Wie gesagt, ich ziehe das HW 80 dem HW 35 eindeutig vor.
    • Kriegshammer wrote:

      Es gibt kaum einen Grund so was in D zu schießen. 7,5 J ist nun mal Maß der Dinge um es auch zuhause schießen zu dürfen.
      Wenn ich dann in die Staaten schaue und Luftdruckgewehre sehe die von der Leistung jenseits von gut und böse sind hab ich auch größere Kaliber und PCP.
      Daher sind doch solche Waffen eigetlich obsolet oder?
      Was heißt schon obsolet... Ist ein schöner Oldtimer, der doppelt soviel verbraucht wie ein moderner 3 Zylinder Hybrid obsolet?! :D

      Ok, ist Ansichtssache...

      Die Konstruktion der HW 80 ist wie die Modellbezeichnung schon preisgibt mittlerweile bald 40 Jahre alt. Entwickelt zu einer Zeit, wo Leistung bei vielen Luftgewehren noch das Non plus ultra war! Das Modell war schon zu Beginn der Markteinführung sehr beliebt, da es Präzsion, Wertigkeit und Leistung so gut wie kaum ein anderer Knicker vereinte! (Vielleicht noch der etwas früher auf den Markt gekommene "Magnum Springer" Diana 45)

      Also eine Zeit in der an PCPs noch nicht wirklich zu denken war! Und Federdruckgewehre (mal abgesehen vom Walther LGR, das Mitte der 70er entwickelt wurde) noch Stand der Technik bei den Matchschützen war!

      Das Gewehr wird bis heute produziert, weil es v.a. im Ausland noch immer eine beliebte Waffe ist!!! Das spricht eindeutig für die 80!

      Dass wir hier diese in meinen Augen lächerliche 7,5J Kastrierung für freie Waffen besitzen, ist ein rein deutsches bzw. ungarisches oder italienisches Problem. Auch wenn Weihrauch ein deutsches Unternehmen ist macht es knapp 70% seines Verkaufsvolumens mit Exportgeschäften ins Ausland.

      Dass man die Waffe zwar trotzdem unverändert in 7,5J anbietet kann man zwar kritisieren, aber wenn es keine Käufer geben würde, würde man die 7,5J Variante wahrscheinlich hier in DE einstellen. Wirtschaftlich scheint es sich für Weihrauch aber anscheinend dennoch zu rentieren...

      Also deiner Logik nach wären theoretisch alle unsere "Steinzeittechnikfederviecher" obsolet... ;)

      PCP-Technik wird auch auf dem Freizeitsektor immer günstiger und erfreut sich einer großen Beliebtheit. Und wie man an der momentanen Marktentwicklung sieht scheinen manche Unternehmen ihre Federdruckpalette auch stark auszudünnen!

      :thumbup: Dennoch gibt es - zum Glück - noch eine Menge Schützen, die Spaß am Prellerschießen haben; mich eingeschlossen!
      Also obsolet ist für mich keines der Weihrauhmodelle! Auch wenn die 80 "out of the box" in 7,5J nicht wirklich stimmig läuft, ist sie trotzdem mit ein bißchen Übung sehr präzise zu schießen! Ist mir alle mal lieber, als ein 100€ Chinakracher... :D

      Gruß
      UCh
      :W: eihrauch - Always on the Target!

      " It don't mean a thing if it ain't got a spring! " :thumbup:

      - Field-Target-Team Kölschhausen -
    • Unfallchirurg wrote:

      Kriegshammer wrote:

      Es gibt kaum einen Grund so was in D zu schießen. 7,5 J ist nun mal Maß der Dinge um es auch zuhause schießen zu dürfen.
      Wenn ich dann in die Staaten schaue und Luftdruckgewehre sehe die von der Leistung jenseits von gut und böse sind hab ich auch größere Kaliber und PCP.
      Daher sind doch solche Waffen eigetlich obsolet oder?
      Ok, ist Ansichtssache...

      ....

      :thumbup: Dennoch gibt es - zum Glück - noch eine Menge Schützen, die Spaß am Prellerschießen haben; mich eingeschlossen!
      Also obsolet ist für mich keines der Weihrauhmodelle! Auch wenn die 80 "out of the box" in 7,5J nicht wirklich stimmig läuft, ist sie trotzdem mit ein bißchen Übung sehr präzise zu schießen! Ist mir alle mal lieber, als ein 100€ Chinakracher... :D
      Ja, find ich im Großen und Ganzen auch... Trotzdem ist Deutschland einfach der falsche Markt dafür und die Verkaufszahlen der 80 sagen das auch aus.
      Es macht trotzdem einfach Spaß einen hochqualitativen großen Preller zu schießen... ob in 7,5J wage ich für mich persöhnlich aber einfach zu bezweifeln... egal mit welchem aufwändigem Tuning auch immer. Das nimmt dieser Waffe einfach den Charakter.
    • Moin zusammen,

      zuerst einmal eine kleine Entschuldigung von meiner Seite falls ich mit meinen Argumenten etwas zu weit über das Ziel geschossen bin. Manche meiner Formulierungen erscheinen harsch. Aber ich liebe nun mal eine etwas klare Aussage. Bestehende Gesetze will ich natürlich auch nicht ändern. ( obwohl sie mir meist nicht wirklich gefallen ) Und wenn ein 1,92 Meter großer Mann ein HW 30 als "Kindergewehr" bezeichnet, dann geht es mir nicht darum eine HW 30 als nicht ernst zu nehmendes "Spielzeug" abzuwerten, sondern darum das diese Flinte vom Baumaß und Gewicht und den speziellen Joule Anforderungen einfach einen Kompromiss darstellt. Sorry dafür.

      Die letzten "Schreiber" hier im Thread haben irgendwo alle recht und es richtig erkannt. Das HW 80 entspringt einer Zeit als versucht wurde aus dem LG das Leistungsoptimum herauszuholen, ohne zu wissen ( woher auch ) das der Gesetzgeber eines Tages sämtliche Konstruktionen unter "Generalverdacht" zu stellen gedenkt aus reinem Unwissen um die Sache selbst. Nichtschützen schießen ja bekanntlich gerne mal am Ziel gehörig vorbei. Mir geht es aber nicht um Schelte. Mir geht es darum mich mit selbst gemachten Erfahrungen zu beteiligen, und nicht Gebetsmühlenartig ewig das selbe herunter zu leiern. Die HW 80 ist mit 7,5 Joule fehl am Platz. Mein Exponat hat "Bleischwer" über 4 Jahre im Karton eines eigentlich gut sortierten Händlers gelegen, und er war sehr Überrascht das ich das Gewehr nicht nur angefragt, sondern auch gekauft und nicht zurück geschickt habe. Konnte er nicht fassen. HW 30 verkauft er dagegen wie "geschnitten Brot". Die Sache liegt bei der HW 30 ganz klar auf der Hand. Gut verarbeitet, Preisgünstig, Leicht und sehr gut abgestimmt. Ein Gewehr "chen" bei dem sich der geneigte HW 30 Schütze bestimmt öfter schon mal fragt ? Da geht doch etwas mehr ! Dann käme die HW 35 und dann die HW 80. Dann wäre er dort wo ich ja schon bin. ( ohne HW 30 vorher. Die gab es glaube ich da noch nicht ) Am oberen Ende der Leistungsskala bei 7,5 Joule. Zumal einige neue HW 35 diese Skala noch nicht mal mehr erreichen.

      Oft höre ich dann das vor 1970 Gewehre "offen" waren. Ja das stimmt. Aber mit welcher Konsequenz. Ein LG vor 1970 ohne F mit über 7,5 Joule darf nur noch auf dem Schießstand bewegt werden. Rein rechtlich gesehen darf sogar niemand der nicht legitimer BüMa ist ein X-beliebiges LG auseinander nehmen am System. Vom Abzugstuning mal abgesehen. Auch nicht um z.B "schlappe" 5 Joule auf die erlaubten 7,5 Joule zu bringen. Dafür wäre ein Neubeschuss notwendig. Nur wissen das einige nicht. Viele konzentrieren sich immer auf die nicht erlaubte "Export" Feder. An Systemrelevante Teile, selbst bei einem LG mit 7,5 Joule darf nur der ausgebildete BüMa Hand anlegen. De Facto also rein rechtlich gesehen ist vom Vorgang her der Einbau einer "Export" Feder genauso illegal wie der Einbau einer neuen 7,5 Joule Standardfeder bei einer "ausgenudelten" Flinte die nur noch 4-5 Joule leistet. Dazu habe ich die letzte Zeit ausführliche Gespräche mit einigen BüMa -ern geführt.

      Das "große" LG befindet sich derzeit eigentlich in einer rechtlichen "Grauzone". Es ist eigentlich sehr "leicht" zu "tunen". Großkolben LG´s haben ein enormes "verborgenes" Leistungsspektrum das sich mit sehr wenigen "Handgriffen" erweitern lässt. Nicht auszuschließen das in naher Zukunft freie bis 7,5 Joule Gewehre an den System Relevanten Teilen einen "Schweißpunkt" bekommen. Ähnlich den früheren Salutwaffen die ja vorher bis auf den Lauf vom System her vollwertige Waffen waren. Mag eine Prophezeiung sein. Aber auszuschließen ist bei diesem ganzen vorgeschobenen Regulierungswahn auch nichts mehr. Siehe Salut, siehe Deko Waffen. Wer hätte das mal gedacht. Hat jeder vor 5 Jahren noch Müde drüber gelächelt. Mal gespannt wann der "Run" auf die "Großkolben" LG´s losgeht. Wir werden es erfahren. Manchmal schneller als man glaubt.

      Gruß
      Michael
    • Mr.EK wrote:

      Rein rechtlich gesehen darf sogar niemand der nicht legitimer BüMa ist ein X-beliebiges LG auseinander nehmen am System. Vom Abzugstuning mal abgesehen. Auch nicht um z.B "schlappe" 5 Joule auf die erlaubten 7,5 Joule zu bringen. Dafür wäre ein Neubeschuss notwendig.
      Wo hast du das wieder her? Zum Glück stimmt es nicht.
      Jeder darf seine Waffen (alle, nicht nur Freie) demontieren
      und zusammensetzen so oft er mag.
      Lediglich die spanabhebende Bearbeitung wesentlicher
      Teile (beim Luftgewehr ist das nur der Lauf) steht unter
      Erlaubnisvorbehalt.
      Und Luftgewehre werden nicht beschossen.
      Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
      Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
    • Zu den alten Luftgewehren ohne F, die zu höchsten Preisen in Auktionen verkauft werden, muss ich sagen, dass kaum noch eins von denen überhaupt 7,5 Joule leistet. Nach 50 oder mehr Jahren auf dem Buckel ist alles darin so verschlissen, dass man erstmal alles aufarbeiten muss. Ich bin nicht so ein Bastler und habe keine Lust dazu.
      Da kauf ich mir lieber ein neues Luftgewehr mit F, das leistet wenigstens die 7,5 Joule, mit etwas Glück leistet es sogar etwas mehr!
    • Die Alten haben halt im überholten Zustand legal
      12 oder mehr Joule. Das treibt den Preis natürlich.
      Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
      Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
    • NC9210 wrote:

      Die Alten haben halt im überholten Zustand legal
      12 oder mehr Joule. Das treibt den Preis natürlich.
      Da hast du sicher recht, aber das überholen muss man können und wollen oder nochmals Geld für den Büchsenmacher in die Hand nehmen!
      Ich will meine Luftgewehre einfach nur entspannt im Garten schießen und das darf ich nur mit max. 7,5 Joule.
    • Mr.EK wrote:

      Das HW 80 entspringt einer Zeit als versucht wurde aus dem LG das Leistungsoptimum herauszuholen, ohne zu wissen ( woher auch ) das der Gesetzgeber eines Tages sämtliche Konstruktionen unter "Generalverdacht" zu stellen gedenkt aus reinem Unwissen um die Sache selbst.
      Es wurde für den ausländischen Markt entwickelt.

      Mr.EK wrote:

      Das "große" LG befindet sich derzeit eigentlich in einer rechtlichen "Grauzone". Es ist eigentlich sehr "leicht" zu "tunen". Großkolben LG´s haben ein enormes "verborgenes" Leistungsspektrum das sich mit sehr wenigen "Handgriffen" erweitern lässt. Nicht auszuschließen das in naher Zukunft freie bis 7,5 Joule Gewehre an den System Relevanten Teilen einen "Schweißpunkt" bekommen. Ähnlich den früheren Salutwaffen die ja vorher bis auf den Lauf vom System her vollwertige Waffen waren. Mag eine Prophezeiung sein. Aber auszuschließen ist bei diesem ganzen vorgeschobenen Regulierungswahn auch nichts mehr. Siehe Salut, siehe Deko Waffen. Wer hätte das mal gedacht. Hat jeder vor 5 Jahren noch Müde drüber gelächelt. Mal gespannt wann der "Run" auf die "Großkolben" LG´s losgeht. Wir werden es erfahren. Manchmal schneller als man glaubt.
      Man sollte vielleicht nicht unbedingt den Teufel an die Wand malen und dem Gesetzgeber indirekt absolut unsinnige tipps liefern.
      Halte stets die Ruhe heilig, denn nur Verrückte haben's eilig
    • zocker wrote:

      Man sollte vielleicht nicht unbedingt den Teufel an die Wand malen und dem Gesetzgeber indirekt absolut unsinnige tipps liefern.
      Ja das habe ich mir beim schreiben auch gedacht. Aber für solche abstrusen Steilvorlagen zu Gesetzesänderungen brauchen manche Behörden keine Tipp´s mehr. So schön "Die Tube" im Internet auch ist, ( schaue dort gerne alte Werksfilme ) dort werden "Geschichten" gezeigt wie man z.B Schreckschuss zu "scharf" umbaut u. Ä. Dadurch kommen dann natürlich Geschichten wie der kleine Waffenschein zu Stande. Das Verbot zum 22 lfb. bzw. nur noch auf WBK wurde ja auch damit begründet das diese ( schlecht erzogenen Akademiker Kinder ) "RAF" Leute mit Erma und Landmann Halbautomaten Banken überfallen haben. Damit hat man dann ganze Generationen Junger Menschen vom Schießsport fern gehalten. Man muß halt leben damit. Moderne Zeiten. 7,5 Joule Rules.

      @NC9210

      Hallo NC,

      Jein. Ein eindeutiges Ja gibt es ja leider nicht in unserer Rechtsprechung. Wird eher komplizierter. Demontieren ist soweit Okay. Verschluß K98 oder 45 ger zum reinigen. Spanabhebend ? Ja da liegt noch etwas dazwischen. Die Typ Prüfung eines LG Gewehrs zum Beispiel das zur Erstabnahme vorgestellt wird und eine Baumuster Zulassung zur Serienfertigung erhält. So und das besteht aus den verwendeten Bauteilen ob eigen oder Fremdlieferung des Herstellers. Ist eine Systemhülse auspolieren damit der Zubehörkolben besser läuft schon Spanabhebend. Oder das aufbohren des Luftkanals in der Systemhülse. Soll es ja geben. Die Grenzen sind da fließend wenn es um die Performance geht. Ich bekomme selbst von Leuten die ich als Experten einstufe ( Waffensachverständiger der Kripo z.B ) immer wieder die Antwort es wäre eine rechtliche Grauzone und müsste von Fall zu Fall neu entschieden werden. Tja das meinte ich eigentlich damit.

      So und nun mal flux zurück zu meiner neuen HW 80 in 7,5 Joule. Die tritt im Moment gegen meine HW 35 E in 7,5 Joule an. Beide Grundverschieden im Handling. Subjektiv kommt mir die HW 35 E mit ihrem tollen Jagd Nußbaumschaft sogar etwas schwerer vor. Aber beides sehr schöne Gewehre.

      Gruß
      Michael
    • Zu den Relevanten Teilen bei Luftgewehren gehören der Lauf und alle fest damit verbundenen Teile. Bei einem Knicker ist das u.a. ....Nichts. Fest verbunden bedeutet: Nicht mit herkömmlichen Werkzeug zu lösenden Teile.
      Somit kann und darf jeder im Rahmen der gesetzlichen Leistungsvorgaben an seinem LG schrauben.
    • Mr.EK wrote:

      Ja das habe ich mir beim schreiben auch gedacht. Aber für solche abstrusen Steilvorlagen zu Gesetzesänderungen brauchen manche Behörden keine Tipp´s mehr.
      Eben deswegen braucht es keine weiteren Vorschläge. Die werden dankend aufgenommen!
      Halte stets die Ruhe heilig, denn nur Verrückte haben's eilig
    • Die Zulassung (es gibt keine Typprüfung) trifft nur den
      Hersteller/Importeur. Grau ist da nur das leider weit
      verbreitete Halbwissen, die gesetzlichen Regeln dazu
      sind ausnahmsweise glasklar.
      Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
      Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
    • Ich will dazu auch mal ein Beispiel nennen:

      Meine HW30S machte ab Werk mit abgeknipster Feder gerade mal knappe 5 Joule.
      Da ich das System zum Einbau der Tinbum-Federführung sowieso öffnen mußte, habe ich mir eine 7,5J-Feder (Original Weihrauch-Ersatzteil) bestellt und eingebaut.
      Legal oder nicht?
      Auf jeden Fall legal, ich muß nur sicherstellen, das die Mündungsgeschwindigkeit nach dem Einbau innerhalb der gesetzlich erlaubten 7,5 J bleibt, und das tut sie.
      Da die Federn ja keine Seriennummern oder ähnliche Kennungen haben, währe ein solcher Austausch auch nicht nachweisbar, sollte die Waffe einmal geprüft werden.
      Da hier die gesetzliche Leistung eingehalten wird, bin ich auf der sicheren Seite.
      Sieht das jemand anders? Diskussion erlaubt!
    • Lolan2000 wrote:

      Da hier die gesetzliche Leistung eingehalten wird, bin ich auf der sicheren Seite.
      Sieht das jemand anders? Diskussion erlaubt!
      Wo liegt die gesetzliche Leistung bei einem LG Gewehr das vor 1970 hergestellt wurde. Darfst du diesem Gewehr eine stärkere Feder als Ersatz einsetzen die nach 1970 produziert wurde weil die alte Feder kaputt ist z.B ? Da bin ich jetzt aber mal gespannt auf deine Diskussion dazu. Glauben ist nicht wissen. Und Richter wissen ja bekanntlich mehr als wir. Zum Beispiel das eine Feder die nach diesem Zeitraum hergestellt wurde und der gleichen Leistung wie vor 1970 entspricht trotzdem nicht mehr verbaut werden darf. Gehe doch mal mit so einer Geschichte einfach zu einem seriösen BüMa. Der wird es dir ablehnen.
    • Mr.EK wrote:

      Und Richter wissen ja bekanntlich mehr als wir.
      Ich hab mal einen kennengelernt... Der wollte im eigenen Garten auf marodierende Wildschweine schießen, mit einem (nicht von mir geliehenen) Luftgewehr. habe ihn dann etwas aufgeklärt. interessiert hat es ihn nicht direkt. Soviel dazu. :crazy3:
      Halte stets die Ruhe heilig, denn nur Verrückte haben's eilig