Weihrauch Gemeinschaft

    • Für Luftgewehre die vor 1970 in Umlauf kamen gibt es
      keine Begrenzung. Die sind immer frei.
      Waffen die eine Zulassung haben und nicht verändert
      wurden sind frei - die Zulassung ersetzt die Messung
      der einzelnen Waffe.
      Waffen ohne Zulassung sind nach den Vorgaben der
      Anlage VI zur BeschussV zu prüfen.
      Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
      Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
    • @NC9210

      Welche Zulassung ersetzt eigentlich die Messung der einzelnen Waffe ? Es gibt für Waffen vor 1970 keine Begrenzung ? An was wird der "Umlauf" dieser betroffenen Waffen bei einem evtl. Umbau festgemacht. Vorher stand das F auf dem Lauf. Also neuen/alten Lauf rein und das LG ist "Joule" frei oder wie ? Ohne Zulassung zu prüfen ? Welcher Beamte weiß das. Und wer bezahlt das ? Nicht verändert ? Neue Dichtung z.B.

      Gruß
      Michael
    • Eine Zulassung durch die PTB ersetzt die Einzelmessung,
      steht auch so im Gesetz.
      Nein, es gibt keine Begrenzung, nur das Jahr in dem die
      Waffe in Umlauf kam zählt.
      Da das Gesetz nicht auf Umbauten eingeht bleibt die Waffe
      frei bis dir ein Gericht einen Neubau attestiert. Eine Dichtung
      oder eine andere Feder reicht dazu sicher nicht.
      Ein Laufwechsel wird nicht helfen, ein Sachveständiger weist
      dir im Zweifel das Baujahr nach.
      Wenn nix beschummelt war zahlt das die Staatskasse, sonst
      der Betroffene.
      Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
      Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
    • Hi NC9210

      Okay da hat man ja schon mal einen Überblick. Mich selbst betrifft es ja nicht, da ich immer Neuwaffen kaufe. Kann seit meinem uralten Langenhahn aus meiner Jugendzeit den alten "Kämpen" leider nichts mehr abgewinnen. Für größere und modernere Geschichten war leider zu wenig Geld da früher. Dafür hatte ich 4 Geschwister. Ist doch auch was. :D

      Aber mal Scherz bei Seite. Neue Geschichten machen mir mehr Spaß.

      Gruß
      Michael
    • So Freunde,

      ein interessantes Thema das ganze. Ich weiß jetzt nicht wieviele HW 80 hier in der Gemeinschaft unterwegs sind. Vielleicht outet sich ja der ein oder andere Noch oder EX - HW 80 Besitzer mal dazu mit Erfahrungen zu dem doch recht großen Gewehr. Ich schaue heute mal wie es sich nach dem einschießen so gegen das HW 35 E schlägt. Längerer Lauf mit 16 mm Aussendurchmesser. Das dürfte auf dem Sandsack sehr ruhig liegen.

      Gruß
      Michael
    • Dann mal zu den ersten Eindrücken zur HW 80 die ich heute etwas ausgiebiger getestet habe. Wie einige schon mal geschrieben hatten und ich selbst mit diversen Optiken auf 15 - 25 Metern festgestellt habe ist folgender Eindruck hängen geblieben. Es ist ein "Kastrat". Daher verkauft es sich in Deutschland nach einer Rücksprache mit meinem Händler selbst für gerade mal 20,- Euro mehr als eine HW35 E Version trotzdem sehr schlecht. Das Gewehr ist für min. 20 Joule ausgelegt von der Konstruktion her. Mit 7,5 Joule wirkt alles doch etwas sehr schlapp bei dieser Masse. Der Lauf und das Volumen des Systems entfaltet seine Größe wahrscheinlich erst über 16 Joule mit einem 3-9x42 ab 50 Metern. Es ist wie mit einem Porsche Turbo in der Fußgängerzone. Er könnte, darf aber nicht. Tempolimit. Schade drum ! Hier stellt mir die 7,5 Joule Regelung leider ein Bein. Ist wie eine 08 in 9mm Para mit 22 lfb. Einstecklauf. Das macht keinen Spaß.

      Gruß
      Michael

      The post was edited 1 time, last by Mr.EK ().

    • Das ist aber ja keine große Überraschung obwohl es m.M. nach keine "echte" Magnum-Büchse ist.
      Ich hatte mal eine Beeman R1 (HW80) in .25. DIe ging mit H&N FTT ca 205m/sek ... also ca 27J und damit richtig klasse.
      WIr hatten sie mal auf 41J wo sie aber schon sehr unangenehm im Schußverhalten wurde.
    • Ich habe die 35er nur mit einer original Export-feder mit passender hinterer Federführung in Betrieb bei guten 15J ... also ohne weiteres Feintuning ala Uch oder Ferrobell.
      Sie macht richtig Spaß aber tritt auch schon ganz schön aus und das schießen mit ihr will so wirklich gelernt sein.... aber ich mag es ja, wenn sich in der Büchse was rührt ;)
    • Dome% wrote:

      Ja ich finde eh das man mit etwas Übung auch mit mehr Prellschlag zurechtkommt es wird halt sehr Anspruchsvoll. Aber nicht unmöglich, und es verzeiht nicht mal den kleinsten Fehler. :D
      Ja... und kommt halt auch immer auf den Verwendungszweck an. Wir schießen mit der 35er meist stehend frei Hand auf hängende CO2 Patronen und alte Gaskartuschen auf zwischen 20m und 50m mit einem kleinen UTG Accushot.
    • Mal auf die Gefahr hin falsch verstanden zu werden. Aus der HW 80 lässt sich bei 7,5 Joule auch nicht mit Feintuning ein wirklich brauchbares Ergebnis erzielen. Das ist Fakt. Dazu ist das Gewehr auch nicht konstruiert. Deutsches Gesetz hin oder her. Ich schieße nach Deutschem Gesetz auch GK wie Schmeisser in 223 M16 und 30-06 Remington BDL auf der Jagd. Ich denke ich weiß wie weit ich herunter gehen kann bei der Leistung. Neuerdings auch mit einem VL 1860 Volunteer Rifle von Pedersoli in 451. Da muß die Treibladung auch noch passend ausgewogen sein. Beim LG gehe ich bis zum HW 35 als Knicker bei 7,5 Joule bis Max. 20 Meter Indoor mit. Outdoor auch möglich ! Aber selten in Serie mit einem Knicker. Der Rest sind Zufallstreffer. Die HW 80 ist definitiv kein Gewehr unter 50 Meter mit 7,5 Joule. Auch nicht auf 20 Meter. Dafür gibt es "Sparbüchsen" wie die HW 30. Da sollte man schon mal bei der Wahrheit bleiben. Auch wenn sie nicht immer schön ist.

      Gruß
      Michael
    • Das meinte ich ja mit "keiner großen Überraschung".
      Hier bei uns wird die HW80 nichtmal in .177 verkauft und ist eigentlich nur beliebt für die Schädlingsbekämpfung auf Licens mit .22 oder .25
      Ich selber finde schon den 30mm Kolben der 35er für unter 10J einfach zu groß, obwohl sie sich noch relativ gut schießen läßt. Mit dem größerem Kompressionsraum der 80er wird das definitiv nicht besser.
      Die 80er ist von vornherein für einen anderen Zweck gebaut worden
    • Mr.EK wrote:

      Mal auf die Gefahr hin falsch verstanden zu werden. Aus der HW 80 lässt sich bei 7,5 Joule auch nicht mit Feintuning ein wirklich brauchbares Ergebnis erzielen. Das ist Fakt. Dazu ist das Gewehr auch nicht konstruiert.
      Mit Feintuning nicht... Mit einem etwas aufwendigeren sauberem Tuning der richtigen Komponenten ist es auch in 7,5J ein hervorragendes Gewehr!!!
      Man muss nur wissen was man macht und wie man es macht!

      Als 16J-Gewehr wird es mit dem richtigen Tuning ein TOP-Preller, der auf Höhe eines getunten 95er oder 77/97er Systems rangiert!!!
      "Radikalumbauten" mit Downsleevesystemen auf 26 und 25mm mal außen vor gelassen! Diese bringen die HW 80 dann nochmal in ganz andere Bereiche. Solch ein System habe ich aber leider noch nicht geschossen.

      Als 16 Joule Variante waren vor allem die alten Lazaglide Tunes von Venom schon vor etlichen Jahren sehr gefragt und werden auch heute noch hoch gehandelt! Leider hier in DE kaum ran zu kommen!

      Gruß
      UCh
      :W: eihrauch - Always on the Target!

      " It don't mean a thing if it ain't got a spring! " :thumbup:

      - Field-Target-Team Kölschhausen -
    • Chrissikofski wrote:

      Für 7,5 oder auch 16J kauf ich mir aber halt gleich eine ander HW und keine 80er
      Es gibt keinen vergleichbaren HW-Knicker, der v.a. was Größe und Robustheit betrifft vergleichbar wäre und dabei so schön im Anschlag sitzt!!!

      Gewicht ist für einen Preller auch immer von Vorteil!
      :W: eihrauch - Always on the Target!

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    • Nein, das stimmt... neu gibt es die leider nicht mehr zu kaufen.
      Die Briten hatten seinerzeit mit der Air Arms Pro Elite und der Webley Patriot gleichwertiges auf dem Markt... aber halt nicht so ausdauernd lange wie Weihrauch.
      das ändert aber alles nichts daran, daß diese LGs einfach nicht für unter 16J gebaut wurden.
    • Chrissikofski wrote:

      ...das ändert aber alles nichts daran, daß diese LGs einfach nicht für unter 16J gebaut wurden....
      Korrekt, deshalb hatte ich schon zu Beginn der HW 80 Diskussion hier erwähnt, dass die HW 80 nichts für Schützen ist, die eine 7,5J Waffe kaufen und einfach nur schießen wollen.
      Da gibt es deutlich bessere Alternativen!

      Nebenbei bemerkt handelt es sich hier ja momentan auch noch um die HW 80 Standardversion mit 500mm Lauf, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe...

      Diese Lauflänge ist selbst für 16J deutlich zu lang!

      Die 80k in der 1/2" UNF-Version mit dem alten Schalldämpfer ist die beste Grundlage für ein 7,5J-Tuning.

      Gruß
      UCh
      :W: eihrauch - Always on the Target!

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      - Field-Target-Team Kölschhausen -
    • Ich hatte vor ca. 5 Wochen die Gelegenheit einmal das Gewehr im benachbarten Ausland (Spanien ) in der "offenen" Version zu schießen. Mit der OEM Export Feder so wie sie in einigen Teilen der EU von Weihrauch über die entsprechenden EU Händler erlaubt auch ausgeliefert wird. Dazu auch vergleichsweise die richtige ExportHW 35. Version Beide Gewehre durchschlagen auf 20 Meter zwei Naturholz Zwischenböden so wie wir sie aus dem Baumarkt kennen. Die HW 80 hat die dahinter liegende 3 Fach Verglaste Scheibe mit nochmals 5 Meter Abstand zerlegt. Also ist genügend Leistungsreserve vorhanden. Kastriert kann ich noch etwas an den Feinheiten feilen. Ohne den nötigen Druck/Energie bekomme ich aber keine Performance. Fazit: Hände weg beim HW 80 bei 7,5 Joule. Da seid ihr beim leichten ( Kindergewehr ) HW 30 besser dran. Ist nur die Meinung des Verfassers. Aber ehrlich gemeint.

      Gruß
      Michael