"old-stuff" - Hinterzimmer für alle Druckluftwaffen vor 1945

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    • "old-stuff" - Hinterzimmer für alle Druckluftwaffen vor 1945

      Hi @ all: Ich starte mal einen Threat für echt alte Duckluftwaffen, möglichst im Originalzustand / Fundzustand.

      Macken, Dellen, Rost, fehlende Teile und Funktionslosigkeit sind hier kein Mangel :) sondern Auszeichnung für den ursprünglichen Auftrag der Sache : die BENUTZUNG :D

      Schön wäre es, wenn es im wesentlichen nur ein BILDER-Threat bliebe. Ich fange mal mit einem unrestaurierten Will Bügelspanner an. Weitere Infos findet man im www (littlegun.info) - auch ein Filmchen bei youtube.

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    • Crosman 101 in 5,5mm Baujahr 1925.

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      Solid, fantastic, aerodynamic, safe, honest, sometimes evil. Attractive to have, bloody when you don't have her.
      When she talks, she talks about death. My Azra saves non-life imagination. We love you Azra, because you are evil.
    • ohne Herstellerangabe- evtl. Haenel(-nachbau)

      Hier ein altes Luftgewehr ohne Herstellerangabe. Alle Teile nummerngleich. Mechanische Laufverriegelung, Metall-Schaftkappe, Gesamtlänge 110 cm , Lauflänge 49 cm. Preis lt. Katalog von ??? : 31 RM





      weiter Bilder in Groß:

      sta.sh/01e6r7o2xbnb

      sta.sh/01hr1u8andus

      sta.sh/015xaa6fgb8t

      sta.sh/0119w77ptgzy

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    • Webley & Scott Mk II Luftgewehr

      Hi, Zeit für ein richtig altes Teil: Webley & Scott Mk II , gebaut ab 1932 (?) . Mehr Infos im WWW. Ich beschränke mich auf das Wesentliche: Knicker mit entgegengesetzt auslösender Feder, zwei Wechselläufe (.177 und .22) , Gesamtlänge 104 cm, original Lederkoffen. Große Bilder als Links.

      sta.sh/020acqm3i8d3

      sta.sh/0npzpvz84ox

      sta.sh/01nfjozcb16y

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    • Weil der Sgt. so schön vorgelegt hat, mach ich gleich weiter.
      Hier sein Nachfolger: Crosman 102 in .22 aus den ca.30ern.
      Ich sag mal, der HAMMER schlechthin! Eines meiner Lieblingsteile.....die nehm ich mit in die KISTE!







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      Haenel, what else?
    • Uii uii, nette Idee. :)
      Wenn die richtigen Kameraden auf diesen Thread stoßen ... da werden sich schnell etliche Seiten füllen.

      Aber mal nebenbei - sollten die Bilder nicht lieber bei Co2 hochgeladen werden?
      Ich denke mit den externen Links ist das ja so eine Sache - irgendwann sind die weg, was wirklich sehr schade wäre.

      Bitte diesen Beitrag entsorgen, wenn er nicht mehr gebraucht wird. :rotwerd:
      Lasst lieber Bilder sprechen. :)
      Fernwettkampf - wer es nicht versucht ist selber Schuld. :nuts:
    • Vorschlag: wer hier veröffentichen will und sich mit Kamera und Bildbearbeitung nicht auskennt, der darf mir vorab eine mail schicken (emailadresse dann via persönlicher Nachricht) und ich berate zuvor bzw. bearbeite die Bilder dann.
      Guß Jochen
    • zielvier wrote:

      Hi, Zeit für ein richtig altes Teil: Webley & Scott Mk II , gebaut ab 1932 (?) . Mehr Infos im WWW. Ich beschränke mich auf das Wesentliche: Knicker mit entgegengesetzt auslösender Feder, zwei Wechselläufe (.177 und .22) , Gesamtlänge 104 cm, original Lederkoffen. Große Bilder als Links.







      Das Teil ist ja wohl der Hammer
      Habe ich noch nie gesehen :thumbsup:
      Danke
      Gruß
      Jörg
    • so, hier Details: das System ist offen und der Wechsellauf von mir etwas nach vorne verschoben.






      A = Entriegelung zum Wechseln der Läufe
      B = Verriegelungsmuffe für den Lauf mit Hebel - Muffe hat Linksgewinde und zieht den Lauf gegen die Dichtung (rötlich zu sehen) wenn der Hebel auf die rechte Seite geschwenkt wird - eine geniale Idee!
      C = Nut für das Verriegeln (mit A)
      D = Seitenverstellung Diopter (zz. eingeklappt)
      E = (verdeckt) Rändelschraube Höhenverstellung Diopter

      V.G. Jochen

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    • Hintergrundinformationen zur Webley & Scott Mk 2

      So, wie versprochen einige Infos:

      Die Firma Webley & Scott (Birmingham, gegründet Anfang des 18. Jahrh.) begann 1910 mit dem Bau von Luftdruckwaffen .

      Als 1920 in England das Verbot von Feuerwaffen erlassen wurde, konzentrierte sich die Entwicklung bei W&S auf den Luftdruck-Markt. Insbesondere die kompakte Bauweise des Models „Junior“ (Luftpistole) war sehr erfolgreich.
      1926 wurde das Luftgewehr Mk 1 (Produktionsmenge 1500 ?) vorgestellt: es überzeugte u.a. mit einer Kolbendichtung (ähnlich wie beim Verbrennungsmotor) durch Kolbenringe und der Möglichkeit, zwei Kaliber mithilfe von Wechselläufen zu verschießen. Durch die Bewegung des ausgelösten Kolbens Richtung Schütze, hatte man auch das Gefühl, ein richtiges Gewehr zu schießen. Die Mk war deshalb eine Trainingswaffe für die englische Armee.

      Das Luftgewehr Typ Mk 2 („Service“) wurde von 1929 (1932?) bis etwa 1945 hergestellt und bot sowohl eine offene als auch eine Dioptervisierung und war in drei Kalibervarianten erhältlich: .177 . 22 und .25. Ab der Seriennummer „2000“ ist die Optik so, wie bei der abgebildeten.

      Rare 15000 Stück sollen insgesamt (in drei Versionen) produziert worden sein – wie viele überlebt haben ist nicht bekannt ;)

      „The follow-up model, the MKII Service (1929), became known as the Service as it was used to train Army recruits. Today, a complete gun in its original case could fetch as much as $3,000.”


      Die Webley Mk 3 (ab 1947) unterschied sich gänzlich: sie war als Unterhebelspanner und top-loader konzipiert.


      Link-Auswahl ( keine Verantwortung für verlinkte Seiten)

      cinedux.com/webley-air-pistols-and-rifles.php

      wilkinsonfscollection.com/wilk…II_Service_Air_Rifle.html

      webleyandscott.com/ca-history-airguns

      network54.com/Forum/405945/mes…14440/Webley+Mk+2+Service


      noch im www: (Tip von wern0r) in der Ausgabe von „Airgunner“ Oktober 2013

      edition.pagesuite-professional…63-4f64-afff-8d4c3741bb13

      (Seite 79ff)


      Literatur: Thrale, Christopher (2010). Webley Air Rifles 1925-2005. Robert Hale Limited. ISBN 978-0-7090-8910-0.

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    • Giffard CO2-Gewehr

      Hier ein paar Bilder und Daten zur Giffard (WOM Oktober 2104):

      Giffard CO2-Luftgewehr

      Infos zur Waffe :

      Hersteller: Manufacture Francaise D´ Armes Et Cycles De Saint-Etienne, Kaliber 4,5 mm , gezogener Lauf; Nussbaum(?)-Schaft; diese Ausführung wohl aus 1890;
      Ladeluke (wohl für Rundkugeln) oben mit schwenkbarem Hebel, Abzug mit Hahn und Feder (Hinterladesystem), Schussabgabe durch Öffnung eines Ventils im CO2-Reservoir mittels Schlagbolzen; einstellbarer Schussdruck durch Rändelschraube, die den Auslösebolzen mehr bzw. weniger tief in/gegen die Ventilöffnung drückt; einstellbarer Abzug;
      filigrane Schaftkappe aus Bakelit; florale, handgestochene Verzierungen am Schlosskasten und Abzugsbügel, Gesamtlänge 106 cm,

      Infos Giffard:

      Paul Giffard (1837-1897) , war ein französischer Ingenieur aus Adelsgeschlecht. Sein Bruder war bekannt als Ballon-Konstrukteur und –fahrer. Die CO2-Version wurde 1872 erstmals patentiert (1862 Patent für eine Pump-Version), und war auch als Pistole erhältlich. Die Langwaffe war auch im Kaliber 6 (gezogen) und 8 mm (smooth-bore/Schrot) zu kaufen. Ein Verkäufer in Deutschland war die Fa. E. F. Büschel in Mehlis.

      Giffard entwickelte später noch eine hahnlose Version, die allerdings durch die boomenden deutschen und britischen Hersteller mit günstigen und kraftvollen Gewehren keinen Erfolg hatte.

      Giffards Gewehre sind in Arne Hoffs Standardwerk „airguns and other pneumatic arms“ als letzte erwähnenswerte Waffe gelistet (S. 84f).

      Eine Weiterentwicklung fand dann um 1910 mit den schwedischen „Excellent“ –CO2-Gewehren statt. Letztendlich wurde die Idee mit den jetzigen CO2-Waffen wieder aufgegriffen.

      Laut Messung eines unerschrockenen Amerikaners, der sich ein Nachbau-Reservoir mit 200bar an die Waffe gebastelt hat, erreicht er 1030 fps = 317 m/s. Ausprobieren möchte ich das nicht.


      Links:


      nramuseum.org/guns/the-galleri…ingle-shot-co2-rifle.aspx



      cinedux.com/the-giffard-co2-rifle.php


      littlegun.info/arme%20francais…20giffard%20paul%20fr.htm


      Wer noch eine hat: bitte Infos posten.

      Jochen

      (große Bilder via Link )



      sta.sh/011vuopzgdj3



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    • noch Bilder:






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    • Nachtrag: Prospekte / Preise





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    • so, hier mal das Innenleben der Kartusche-leider ist die Dichtung gerissen.

      Z.T. sind die Teile auf einen Schraubenzieher aufgesteckt....
      Das Druckstück (ungereinigt, Ölfilm aus 1890???) , auf das der Schlagbolzen trifft und es gegen die Federn öffnet , ist aus Messing und man sieht die Eindrücke des Schlagbolzens auf der einen Seite.







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    • Sie schießt .... und wie!!!!!!!!!1

      So, dank tatkräftiger Hilfe habe ich die 8mm-Version heute abgedichtet (dem Dichtungslieferant aus dem Forum sei so schon mal ganz herzlich gedankt....) , befüllt (60(?) bar CO2 Getränkeflasche) und mit 8mm-Rundkugeln auf 10 mm Spanplatte getestet. Was soll ich sagen: SENSATIONELL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      Voilà die Bilder:








      Der Langdistanztest erfolgt demnächst im Schützenverein....werde berichten.
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    • 1. Schusstest mit meiner 8mm-Version

      So, erste Versuche heute mit der 8mm-Version und Plastik-Rundkugeln auf 10m in der Halle. Schießdruck habe ich auf "maximal" eingestellt. Die BBs sitzen sozusagen recht locker in der Ladeöffnung. Zu Beginn hatte ich sie deshalb leicht mit Vaseline eingerieben: keine gute Idee, da die Genauigkeit schlecht war.

      Hier der letzte Durchgang (die kleinen Einschläge sind von 4,5 mm / alte Scheibe benutzt) . Schießt man auf Spanplatte, so kann man die Plastikkugeln wieder aufsammeln und endlos(?) verwerten - irre, was die aushalten. Ich schätze die Joulezahl dabei auf über 15, eher 20.

      Leider ist die Kimme sehr nah am Auge, deshalb ist es (für mich) schwer, Kimme und Korn scharf zu stellen. Wie haben die das denn bloß früher gemacht ;)

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