Bosch - Combi (Heimwerkermaschine)

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    • Bosch - Combi (Heimwerkermaschine)

      Hallo Leute
      Mir sind Teile einer alte Heimwerkermaschine (ca 60er Jahre) "zugelaufen"... :rolleyes: ...dieses Teil war auch bei der
      Bundeswehr eingeführt und konnte in der Endausbaustufe (2 Transportkisten) fast alle kleinen Arbeiten im
      Holz und Metallbereich erledigen... :thumbup:

      Frage: Hat jemand hiermit praktische Erfahrung, oder sogar noch Teile... :?:

      Gruß Wolf...
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    • Teil 1) Tischkreissäge

      Nach einiger Zeit sind die Teile "selbsterklärend", ....also habe ich für meine alte Bohrmaschine eine 6er Keilriemenscheibe
      gedreht, Riemen von einer defekten Nähmaschine, die auch noch ihr Handrad opfern mußte, damit meine Säge
      etwas mehr Schwungmasse bekam und ....los... :D

      Die Leistung der Säge ist für heutige Verhältnisse eher bescheiden, aber in den 60er Jahren war man sicher
      mächtig stolz auf so ein Teil... ^^

      Gruß Wolf...
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    • Teil 2) ...Fein/Stichsäge...Tellerschleifer...Schleifstein...Abricht/Hobelmaschine

      Es ist einfach erstaunlich, welche Qualität frühere "Heimwerker-Geräte" hatten ... :thumbup:

      Gruß Wolf...
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    • So was finde ich mal nur toll.

      Glückwunsch zur erfolgreichen wieder in Betriebsnahme.
      Damals gab es noch kein Bauhaus ,Obi,Praktiker oder wie sie alle heißen und manch einer wird sich so ein Maschinchen gewünscht haben.

      Was hat so ein Teil denn damals gekostet ?


      Gruss
      StGB §328, Absatz 2.3

      Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.
    • Hallo Mister-L
      Es ist nur eine Spielerei, ich werde das Teil zu einer kleinen Drechselbank ausbauen. Über den damaligen Preis
      habe ich keine Infos, könnte mir aber vorstellen, daß dieses Teil für die Allgemeinheit unerschwinglich war... :S

      Gruß Wolf...
    • Mister-L wrote:

      So was finde ich mal nur toll.

      Glückwunsch zur erfolgreichen wieder in Betriebsnahme.
      Damals gab es noch kein Bauhaus ,Obi,Praktiker oder wie sie alle heißen und manch einer wird sich so ein Maschinchen gewünscht haben.

      Was hat so ein Teil denn damals gekostet ?


      Gruss

      Da irrst du leider. Die ersten Baumärkte ähnlich der heutigen, gab es bereits im Laufe der 1960er Jahre.

      Super Teil! :thumbup:
    • Titanbohrer wrote:

      Da irrst du leider. Die ersten Baumärkte ähnlich der heutigen, gab es bereits im Laufe der 1960er Jahre.
      Echt ?

      Bei uns gab es nur bis in die 80er den lokalen "Eisenwarenhändler" der hatte vieles aber war auch fies teuer,dann kam der erste Praktiker.
      War schon eine Sensation so ein richtiger Baumarkt,meine Eltern z.b hatten vor der Praktiker zeit keine Maschinen zuhause,erst mit dem Baumarkt kamen die kleinen helferlein mit denen man gerne spielt . :whistling:
      Seit ich ein Haus (Fachwerkhaus um 1800 gebaut) habe und alles selber Renoviere weis ich was die Leute früher mit der Hand gemacht haben und habe grossen Respekt vor der Leistung was diese Leute alles mit einfachsten Mitteln geschafft haben.


      Gruss
      StGB §328, Absatz 2.3

      Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.
    • EL LOBO wrote:

      Hallo Mister-L
      Es ist nur eine Spielerei, ich werde das Teil zu einer kleinen Drechselbank ausbauen. Über den damaligen Preis
      habe ich keine Infos, könnte mir aber vorstellen, daß dieses Teil für die Allgemeinheit unerschwinglich war... :S

      Gruß Wolf...
      Nun diesr Beitrag ist ja schon über 5 Jahre her, hab ihn eben erst gefunden und möchte mal was dazu schreiben.

      Nun ich hab mal in einem alten Katalog gestöbert.
      Die Drehmaschine nannte sich ende der 50ziger Jahre "Combi-Elektrowerkzeug MHD".
      Später dann "Bosch Combi Metalldrehbank S3"
      Der Preis lag bei ca. 1200,- DM da waren weder Spannzangen noch sonstige Zubehörteile dabei.
      Das Zubehör mit allem drumm und dran kam nochmal auf gut 1000,- DM.
      Für damalige Verhältnisse ein Durchnittslohn von 2-3 Monatslöhnen.
      Das konnte-und wollt sich wirklich nicht jeder leisten.
      Später kamen dann die etwas einfacheren Maschinen zum Einsatz, bei denen der teure Spindelstock nicht mehr unbedingt nötig war. Allerdings war das System bis zum Ende der Produktion, Anfang der 80ziger, immer noch bis zur Drehmaschine ausbaubar.

      Mehr über das System findet man unter bosch-combi.de
      Wer hinter meinem Rücken über mich lästert, kann mich am Ende meiner Wirbelsäule behandeln wie eine Briefmarke. :D :D

      Wer meine Homepage sehen möchte kann mich ja nach der Adresse fragen.
    • Nun grabe ich das Thema auch nochmals aus, nachdem ich beim Stöbern daruf gestoßen bin.

      Da ich auch so ein Stück in meinem Fundus habe, die Drehbankversion, jedoch nicht in diesem guten Zustand, sondern mehr ein Teilesatz, kannst du mir vielleicht weiter helfen. Mein Problem ist, dass ich die Scheiben für den Riemenantrieb nicht habe. Könntest du El LOBO, die Spindel aus dem Spindelstock mal ausbauen und die Teile so anneinderlegen wie sie verbaut waren. So zu sagen eine Explosionszeichnung. Wenn Schrauben dabei sind, die Größe und das Art des Gewindes ausmessen und ebenfalls mir mitteilen.

      Aus den Teilen die ich habe, habe ich versucht mein Gerät zum laufen zu bringen, aber das mit der Riemenscheibe stimmt so nicht. Aus den Betriebsanleitungen kann ich leider nichts richtig herausnehmen. Ich hänge ein paar Bilder an. In dem Aluteil ist ein ein Drucklager, danach folgt eine Messingscheibe und dann zwei Messingmuttern, die die Riemenscheibe spannen. Leder dreht sie sich durch, da keien Passfeder für die mitnahme vorhanden ist. Es sieht ganz anders aus als Orginal, und funktioniert so nicht / richtig. Grüße und Dank

    • Also beim besten Willen.
      Die, sauber eingestellte, Spindel werde ich sicherlich nicht ohne Not aus dem Spindelstock heraus holen. Aber so weit ich mich erinnere ist da ein Querstift am Ende der Spindel, in den eine Stirnseitige Nut der Riemenscheibe eingreift. Die riemenscheibe wird über eine M8 Innensechskantschraube dagegen gedrückt und festgehalten.
      Wer hinter meinem Rücken über mich lästert, kann mich am Ende meiner Wirbelsäule behandeln wie eine Briefmarke. :D :D

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    • Danke für die Antwort. Konnte ein paar Tage nicht ins Netz.

      So richtig verstehen tue ich das nicht was du schreibst. Bei mir ist im Spindelstock ein Messingbuchse als Lager. Diese Messingbuchse hat auf der einen Seite ein Außengwinde, auf dem das Aluteil mit dem Drucklager augeschraubt ist. An dieses Drucklager legt sich die Spindel beim Drehen. Aber eine richtige Lagerung ist das nicht, da nur einseitig axial begrenzt. Das Axialspiel habe ich über die Messingscheibe und einer Messingmutter dahinter eingestellt. Dann folgt die Riemenscheibe und eine zweite Messingmutter.

      Was mich interessiert, vielleicht kannst du dich erinnern, ob bei dir auch so eine Buchse eingebaut ist, oder richtige Kugellager. Ich meine auf den Bildern auf den Seiten von bosch-combi.de Kugellagerkäfige zu erkennen.

      Dass mein Aufbau nicht orginal ist, erkennt man schon daran, dass keine weitere Anbaubeile angebaut werden kann. Diese werden über eine Schraube mit Innensechskant, die in das Gewinde in der Spindel greift, besfestigt. Das habe ich aus der Bedienungsanleitung, die in oben genannter Seite einsehbar ist herausgelesen.

      Grüße
    • Da hat woh jemand dran rumgefrickelt. Das ist nicht original bei dir.
      Original sind da zwei Schrägkugellager verbaut, die am hinteren Ende mit einem Federteller und einem Sicherungsring gehalten sind. Da wird nix eingestellt. Die lager bekommen Ihr Fett ab und dann werden sie mit der Spindel zusammen im Spindelstock verbaut und das war es.
      Bei dir schaut es aus, als ob dr Frickeler die Lager ausgetauscht hat und Messing oder Bronzebuchsen eingebaut hat. Warscheinlich hat er die passenden Lager nicht auftreiben können.
      Wenn ich das nächste mal die Maschine aus dem Kasten hole, werde ich mal paar Fotos machen und schauen wie das genau bei mir ausschaut.
      Wer hinter meinem Rücken über mich lästert, kann mich am Ende meiner Wirbelsäule behandeln wie eine Briefmarke. :D :D

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    • Moin nebel...
      Bei deinem Teil ist leider nichts mehr Original ... :huh:

      Da ich vor einiger Zeit einen 2. Spindlkopf mit def. Gehäuse
      bekommen habe, kann ich dir die orig. Lagerung zeigen.





      Das Originalfutter ist mit 70mm Dm deutlich zierlicher als das bei dir verbaute



      Die Grundriemenscheibe beherberg das Federpaket, um die 2 Kugellager auf Spannung zu halten,
      die Kraftübertragung zur Welle erfolgt durch einen Keil.







      Hier der Aufbau (das vordere Lager sitzt fest im Gehäuse)





      Erstaunlich, welchen Aufwand man früher für diese Maschinen getrieben hat,
      die Scheibe zwischen Lager und Federpaket hat noch einen inneren Führungsring.

      Ich wünsche dir viel Glück mit deiner Maschine.
      Gruß Wolf
    • "El Lobo" gut gemacht. Das vordere Lager sowie das hintere Lager sind Schrägkugellager. Ähnlich der Lager wie bei der Fahrradtretkurbel.
      Das Futter hat im Original 74mm und wurde von der Fa. Röhm mit dem Bosch-Logo versehen.
      Mit Zweischenadapter geht auch ein 80mm Futter.
      Ich hab mal für einen Freund so was gemacht.

      Hier ist das Futter an der Maschine zu sehen.


      Hier der Flansch für ein 80mm Futter

      Wer hinter meinem Rücken über mich lästert, kann mich am Ende meiner Wirbelsäule behandeln wie eine Briefmarke. :D :D

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    • Danke "El Lobo", die Bilder sind wirklich super und geben Aufschluss. Da ist an meiner Maschine wirklich viel rumgebastelt. Die Welle wurde bei mir vermutlich abgedreht. Die vormschlüssige Kraftübertragung an der Riemenscheibe macht auch sinn. Bei mir nicht mehr vorhanden. Klever ist die Einstellung des Axialspieles über die zwei Tellerfedern.

      Nun kann ich an meiner Maschine weiterarbeiten.

      Nochmals vielen Dank.