HW100 Gemeinschaft

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    • Ist es irrelevant ob du noch noch 7 oder 10 Jahre TÜV drauf hast, von liegen altert die Kartusche nicht!

      Zudem ist der TÜV nur wichtig wenn du damit im Verein schießt, und sowas gibt es nur in Deutschland. Andere Länder haben da kein TÜV drauf...

      Für Privatanwender kann der ruhig abgelaufen sein, zudem ist die HW100 Kartusche aus Edelstahl, da wird nix passieren.

      Anders bei Alukartuschen, durch ständiges befühlen und entleeren altert das Material.
      Solid, fantastic, aerodynamic, safe, honest, sometimes evil. Attractive to have, bloody when you don't have her.
      When she talks, she talks about death. My Azra saves non-life imagination. We love you Azra, because you are evil.
    • Ich hatte mir letztes jahr im Dezember ne HW100 über SWS zugelegt, Herstelldatum der Kartusche 08/2018.
      Wirklich sicher kann man sich aber, wie schon mehrfach gesagt wurde, nur sein wenn man mit dem Händler spricht.

      Aber mal ne andere Frage, gibts hier zufällig leute die die HW100 in 5,5mm F-Ausführung haben ?
      Wenn ja welche Dias verschießt ihr vornehmlich ?
    • 700jeffrey schrieb:

      Ich hatte mir letztes jahr im Dezember ne HW100 über SWS zugelegt, Herstelldatum der Kartusche 08/2018.
      Wirklich sicher kann man sich aber, wie schon mehrfach gesagt wurde, nur sein wenn man mit dem Händler spricht.

      Aber mal ne andere Frage, gibts hier zufällig leute die die HW100 in 5,5mm F-Ausführung haben ?
      Wenn ja welche Dias verschießt ihr vornehmlich ?
      ... 5,5mm bei 7,5 Joule ist ballistisch herausfordert bzw anstrengend ... siehe hier: waffen-schlottmann.de/luftgewe…llistischer_vergleich.htm

      Von daher wird es wenig Auskunft geben. Ich kann dir aber Airgun Shooting And Related Activities auf YT empfehlen.

      Die Dias sollte in 5,51 oder 5,52mmund von den üblichen Herstellern JSB, HN usw.sein . Bspw JSB 5,52 Exact soll in 5,5 auch sehr gut laufen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Knickerboy ()

    • Neu

      Bei 5,5mm und 7,5 Joule besteht ein ungünstiges Verhältnis zwischen Energie und Geschossdurchmesser, sodass man ein möglichst geringes Geschossgewicht benötigt, um die Flugbahn einigermaßen gestreckt zu bekommen ( sofern man überhaupt von gestreckt reden kann ).
      Die eingeschränkte Geschossauswahl in dieser Kalibergröße trägt ihr übriges dazu bei.

      Besser ist es, in 4,5mm ein schwereres Geschoss zu wählen, als umgekehrt mit 5,5mm bei 7,5 Joule.
      Der BC ( Ballistische Koeffizient ) ist das entscheidende Kriterium. Somit auch der Energieerhalt und die stabile Flugbahn.

      Gruß, Technixx
    • Neu

      Also ich muss sagen da wird mir oft zu viel theoretisiert. Klar ist das Kaliber 4,5mm ballistisch im Vorteil bei 7,5J. Aber es ist bei weitem nicht so schlimm wie es hier oft wieder gegeben wird. Viel wird einfach immer gerne nachgeplappert.
      Der Hr. Schlottmann hat auch mit einer 1,37g schweren Pille ein ungewöhnliches Geschoss gewählt. Ich nutze Field Target Trophy in 5,5 und die haben 0,95g. Das ist realistisch bei 7,5J und da gibt es auch einige Auswahl in dem Bereich, auch von JSB.

      Ich habe zwei Waffen mit Long Range Setup, die HW 100 in 4,5 und eine Marauder Pistol in 5,5. Bei 50m (!) ist der Drop von 4,5mm ca. 30cm. Die 5,5mm liegt bei ca. 55cm. Beide Waffen sind auf den höchsten Punkt der Flugbahn eingeschossen. Ist wirklich nicht so dramatisch wenn man sich die Flugbahn mal wirklich in 50m Länge anschauen würde. Als Tabelle in Chairgun sieht das viel dramatischer aus ;)

      Die Flugzeit ist auch nur um ca. 0.1sec länger. Dafür ist die Energie im Ziel bei 5,5mm ca. 0,5J höher.

      Also mir machen beide Kaliber Spaß, allein schon weil sie sich eben unterscheiden. Im Hobby Bereich ist beides sehr gut nutzbar, die wenigstens schießen deutlich weiter als 50m.
      Life is good
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      GeckoR schrieb:

      Also ich muss sagen da wird mir oft zu viel theoretisiert. Klar ist das Kaliber 4,5mm ballistisch im Vorteil bei 7,5J. Aber es ist bei weitem nicht so schlimm wie es hier oft wieder gegeben wird.
      Soweit ist´s ja auch ok. Man muss allerdings bei dem starken Drop schon verdammt genau die Entfernung messen können, wenn man einigermaßen genau die Treffpunklage berechnen will.
      Sicher hat das Kaliber .22 auch seine Vorteile. Diese kommen jedoch erst so richtig bei höheren Energien zur Geltung, was nur bei jagdlichen Aspekten eigentlich Sinn macht und nicht zum Diskurs beiträgt.
      Kleines Beispiel:
      In den Staaten schießen wir fast ausschließlich mit Cal.22, was den hohen Energien und der damit verbunden V0 betrifft.
      Meine FX läuft dort mit 42 Joule. Ein theoretisches Geschoss in Kaliber .177 vom Typ JSB Exact Heavy wäre bei dieser Energie bereits im Überschallbereich, also völlig untauglich.
      Selbst die JSB Monster .177 wären über 3oo m/s viel zu schnell unterwegs, um noch halbwegs präzise zu sein.

      Energie ist nicht alles - und Kalibergröße eben auch nicht. Auf die richtige Kombination kommt es immer an. ( Damit will ich Dir keineswegs widersprechen, sondern bin eher ganz auf Deiner Seite ).

      Voll geöffnet und mit einem 16J-Ventil leistet die Challenge ca. 28 Joule wenn man den Trick kennt. Die JSB Monster Pellets in .177 sind ca. 248 m/s schnell. Das ist ein Geschwindigkeitsbereich mit extrem flacher Flugbahn, hohem Energieerhalt und einer Präzision, die auf 50m POI von ungefähr 4,5cm! und auf 100m immer noch Ultra genau, keine Wünsche offen lässt. Für Long-Range der absolute Hammer!!!

      Sicher, das sind extreme Beispiele, aber sie sollen nur die Verhältnismäßigkeit von Energie/Geschossgewicht und -Art/ sowie Kalibergöße aufzeigen, die in einem idealen Korridor nur optimal wirksam werden.

      Im Kaliber .22 ist das ebenso gültig - ist allerdings ein anderes Thema.

      Tx.
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      Technixx schrieb:

      Wie?....einfach so von hier nach da???

      Ich bewundere schon das ganze technische Wissen, so ist es nicht, aber damit hat sich vor 50 Jahren doch noch keiner beschäftigt.

      Mir wurde an meinem 7 Geburtstag die Diana 16 von meinem Opa als Geschenk in die Hand gedrückt, die Funktion von Kimme und Korn samt den Ladevorgang erklärt und das war es.
      Alles was ich heute kann und weiß habe ich mir selbst erarbeitet.
      Stop, das war gelogen, zu tiefsten DDR-Zeiten war ich öfters mal als Jagdbegleiter für einen älteren Herrn unterwegs, der konnte zwar noch sehr gut Schießen, aber das Aufbrechen, das Verbringen aus dem Wald und das Zerwirken waren ihm schon zu schwer.
      Von dem habe ich auch viel gelernt!
      Aber ansonsten schießen, schießen, schießen.
      Und Fehler so oft wiederholen bis du den Fehler erkennst und den Aha-Effekt hast!

      Sagen wir mal 500 Schuss im Monat x 12 Monate x 51 Jahre macht 306 000 Schuss, da hat man schon ein bisschen Übung und auch einiges an Erfahrung gesammelt! :D :D :D
      "Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!"
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      HW 100 SE schrieb:

      Ich bewundere schon das ganze technische Wissen, so ist es nicht, aber damit hat sich vor 50 Jahren doch noch keiner beschäftigt.

      Ich denke zu jeder Zeit hat sich ein gewisser Teil der Schützen auch mit dem Grenzbereich der Technik oder der Ballistik beschäftigt. Klar gabs damals keine Ballistik Rechner, FT Sport oder ZF mit 50er Zoom, aber irgendwie müssen wir ja da angelangt sein wo wir heute sind ;)
      Life is good
    • Neu

      ... und damit zurück zur Technik.

      Ich habe mich die letzten Tage ein wenig mit der Hammerfeder der HW beschäftigt. Ich sehe diese als Schlüssel für eine konstante V0. Meine Feder ist zwar ordentlich angelegt, aber der anschließende Schliff wurde nur halbherzig ausgeführt. Somit liegt die Feder nicht umlaufend in Ihrer Mitte. Abweichungen bis 15° sind schon ordentlich. Ich werde mal schauen, ob ich die Feder an einem vernünftigen Tellerschleifer nacharbeiten kann. Dann wird wieder poliert und flunatiert. Bin gespannt, was bei rumkommt.

      Hat von Euch jemand ähnliches Tun durch? Gibts evtl. Tips?

      Danke.

      Grüße
      Knickerboy

      PS: in meiner wilden Zeit mit der HW77 sind an manchen Wochenenden 500 Diabolos ausm Lauf geflogen. Aber von der Form von damals bin ich aktuell leider weit entfernt.
    • Neu

      Wenn man die Ballistische Kurve in ChairGun anschaut, sieht die erschreckend krumm aus. Aber, die ist nicht maßstabsgetreu. So schauen maßstabsgetreuen Kurven aus:
      4,5mm, Zero 10m:

      5,5mm, Zero 10m:

      5,5mm, Zero 25m:

      Schaut jetzt garnicht so schlimm aus!
      Ja, bei 5,5mm und Zero 10m fällt das Diabolo 70cm auf 50m Entfernung ab. Bei 4,5mm nur auf 32cm. Aber wenn man das 5,5mm LG auf Zero 25m einschießt, dann fällt das Diabolo nur 52cm auf 50m ab! Also garnicht so schlimm und alles berechenbar! (Wenn man die Bilder auf den Desktop legt und mit einem Bildanzeiger hin und her klickt, kann man den Unterschied ganz gut sehen).
      Und warum soll ein 5,5mm Dia nicht stabil fliegen? Ja, der ist ein wenig dicker und hat eine ein wenig größere Angriffsfläche, dafür ist der zwei mal schwerer und nicht so leicht von seiner Flugbahn abzubekommen.
      Ich schieße auch nur. Hab noch nie die V0 gemessen, noch nie an dem HW100 geschraubt oder was verstellt. Kann aber auch auf 25m Streichholzköpfe wegschießen, und das reproduzierbar. Übrigens, meine Montageringe haben 6 oder 9 € gekostet...
      Wundere mich auch, wie hier manchmal alles so theoretisiert und kompliziert gemacht wird...
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      Und ganz zur not werden Ziele halt im Steilfeuer beschossen.

      Aber mal ernsthaft, der eigendliche Grund für meine Frage war das ich gewisse Probleme mit quasi dem halbem Produktportfolio von H&N hatte,
      während Prometheus TMC funktionierten.
      Nachdem ich mir jetzt aber den Keller ein wenig eingerichtet habe um dort schießen zu können habe ich den versuch erneut durchgeführt und bin mir sicher das es nicht an den Dias lag.

      Und vielen dank für die Infos zum Thema ballistik.