Haenel - Gemeinschaft

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    • Ich habe gestern schon mit einem freundlichen Mitarbeiter gesprochen und die Angelegenheit auch per Mail bildlich dargelegt. Mal sehen was da rauskommt.
      Falls es da keine andere Variante gibt, würde ich einfach meine alte Feder wieder nehmen, die ist ja mit einen 170 mm Länge gar nicht so schlecht.
      Rein Interessehalber würde ich ja auch gern Mal die lange Feder testen,denn die schien mit auch noch ziemlich stramm zu gehen.
      Aber ich will die Waffe nicht unnötig oft zerlegen.
      Wenn es dir egal ist wo du bist, dann gehst du nicht verloren.
    • Zum Federthema hab ich mal in die Ersatzteikiste geschaut:



      Einfach mal zum Vergleich.

      Meiner Meinung nach spielen geringe Längendifferenzen nicht die wesentliche Rolle.
      Wird sicher in der Nachfertigung etwas chargenabhängig sein.

      Aus unseren Federdruck-Repetierern sollen ja auch keine Weitschuß-Präzisionsgewehre gezüchtet werden.

      Den Ersatz der alten längeren 49a-Feder durch die kürzere 310er Feder mit stärkerem Federdraht finde ich (über längeren Zeitraum gesehen)
      als bessere Variante, da die lange Feder auch im ungespannten Zustand permanent vorgespannt war.

      Jetzt bin ich gespannt auf Kommentare von Federexperten (welcher ich nicht bin).

      Grüße
    • zambuk wrote:

      Den Ersatz der alten längeren 49a-Feder durch die kürzere 310er Feder mit stärkerem Federdraht finde ich (über längeren Zeitraum gesehen) als bessere Variante, da die lange Feder auch im ungespannten Zustand permanent vorgespannt war.
      Lieber Hr. Kollege, auch ich bin kein Feder Experte, aber Eines kann ich dennoch klugschexxxen: :D

      Jede Kolbenfeder muss eine gewisse Vorspannung haben, denn sonst würde nach jedem Schuß, durch das Nachschwingen ein äußerst nerviger Ton entstehen. Diesen würde man auch mit viel Fett nicht wegbringen.

      Was die 49a Variante betrifft, bin ich ganz Deiner Meinung, daß eine Feder vom Haenel 310 besser ist. Die Kraft für den Spannvorgang ist noch im angenehmen Bereich und der Schuß selbst, ist satt und angemessen stark für dieses Gewehr.
      Wäre seinerzeit das Haenel 49a nicht vom Haenel 3.102 abgelöst worden, hätte man über kurz oder lang ohnehin schon vom Werk aus, eine etwas stärke Feder verbaut, denke ich mal.

      Wer allerdings umgekehrt eine originale 49a Feder in einem Haenel 310 oder 311 verbauen möchte, aus welchen Gründen auch immer, wird sein blaues Wunder erleben. Die Feder passt wohl rein, aber der Rasthaken kommt nicht zum Einrasten, Feder zu lang. ;)
      Knickst Du noch, oder repetierst Du schon? (© Nosferatu2008)
    • RG1755 wrote:

      Allen Haenel Fans
      ein gesundes neues Jahr

      Zum Thema Federn habe ich mal eine Tabelle erstellt.
      Guten Morgen,
      danke für das Bereitstellen deiner Tabelle, damit weiß ich jetzt welche Feder ich habe bzw. was verhaut war. Da werde ich wohl meine alte Feder wieder einbauen, wenn ich die von Gotha nicht umgetauscht bekomme.
      Wenn es dir egal ist wo du bist, dann gehst du nicht verloren.
    • Mein alter lV/M Prügel ist fertig. :thumbup:



      Detailfotos vom Zusammenbau habe ich aus Zeitgründen keine gemacht. Außerdem mit schmierigen Händen und dazwischen diese mehrmals waschen gehen, ist mir zu stressig.
      Einzig die Abzugseinheit richtig zusammenzustellen war etwas tricky, ansonst ist der Aufbau recht einfach.

      Das Haenel lV/M hat richtig Dampf, das merkt man sofort wenn das Diabolo im Kugelfang einschlägt. Vom Gefühl her würde ich es stärker als das Haenel 312 oder das Haenel 303-8 Super einschätzen. Die Kolbenfeder mit 3,25 Drahtstärke lässt dies beim Einbau schon erahnen. Gemessen habe ich allerdings noch nicht. Das mache ich dann, wenn mal einige Schuß durch sind und sich die Feder, sowie die verbaute lll-284 Dichtung, "gesetzt" haben.

      Verschiedene Korne als Zubehör konnte ich auch auftreiben und somit hat sich das Haenel lV/M in meine Sammlung standesgemäß eingereit. :thumbup:

      Knickst Du noch, oder repetierst Du schon? (© Nosferatu2008)
    • 45'iger wrote:

      ... wenn ich die von Gotha nicht umgetauscht bekomme.
      Das dürfte kein Problem sein, einfach mal nachfragen.

      Ich überlege ganze Zeit, warum diese Feder so kurz ist? Bist Du sicher, daß Du die Drahtstärke mit 2,5mm richtig gemessen hast? Denn mit ~16cm Länge, wäre es eine 311er Feder, aber die hat 2,8mm Drahtstärke !
      Knickst Du noch, oder repetierst Du schon? (© Nosferatu2008)
    • Rifleman wrote:

      Lieber Hr. Kollege, auch ich bin kein Feder Experte, aber Eines kann ich dennoch klugschexxxen: :D
      Wer allerdings umgekehrt eine originale 49a Feder in einem Haenel 310 oder 311 verbauen möchte, aus welchen Gründen auch immer, wird sein blaues Wunder erleben. Die Feder passt wohl rein, aber der Rasthaken kommt nicht zum Einrasten, Feder zu lang. ;)
      .... und so hinterlassen wir hier jeder mal Spuren von eventuell "nicht bis zu Ende gedacht" :whistling:

      Nicht die Länge der Feder ist ausschlaggebend dafür, ob sie im gestauchten Zustand in den verbleibenden Freiraum paßt,
      sondern die Anzahl der Windungen x Drahtstärke.

      Dies ist einer der beachtenden Punkte, sollte man mal ein No-Name Luftgewehr erwischen, in dem nur noch Federschrott ist
      und man aus der Rubrik "Kolbenfedern (inviduell)" z.B. in Gotha sich etwas passendes rausssucht.
      Das war auch meine erste Bestellung dort und mit dem kleinen GEM-Luftgewehr der Initialzünder für dieses Hobby.

      Mit kleinem Kluchschieter-Gruß

      Frank
    • zambuk wrote:

      Nicht die Länge der Feder ist ausschlaggebend dafür, ob sie im gestauchten Zustand in den verbleibenden Freiraum paßt, sondern die Anzahl der Windungen x Drahtstärke.
      Dein Haufen an Klugschxxxxe wird immer größer. :D :P
      Aber okay, ich hätte schreiben sollen - Feder im gestauchten Zustand zu lang für den Spannweg. Das war mir aber zu mühsam. 8)
      Knickst Du noch, oder repetierst Du schon? (© Nosferatu2008)
    • Das hatten wir doch schon mal bei einem Weihrauch.
      Drahtstärke mal Windungen zu gespanntem Raum.

      War das nicht sogar für ein Federkit im Selbstbau?
      Da war es dann doch auch ausbauen, messen, wissen,
      zufrieden sein.

      Wenn eh schon alles zerlegt ist, sollten diese Schritte
      doch noch am Ehesten zu bewerkstelligen sein.

      Hat mal jemand das genaue Maß für den gespannten
      Raum? Dann haben wir doch schnell Klarheit.
      Gruß, Ralf
      Alt, aber bewaffnet. :thumbsup:

      Orbis non sufficit quod Omnia tempus habent.
    • Zum Spannweg zu messen, hast Du recht, hätte ich die bebilderte Messung nicht konstruieren müssen.
      Das war aber nicht die Aufgabe - den zurückgelegten Weg des Kolbens zu ergründen mit einer 2-Punkte-Messung.

      Sondern: wieviel Platz bleibt für die Feder zwischen der Unterlegscheibe für die Manschette und der Federanlage
      bei voll durchgezogenem Spannhebel (Einrasten des Abzuges).

      Und dies versuchte ich bebildert darzustellen (mit Strichen auf der Systemhülse)
      Unter zu Hilfenahme von einem 49A,
      einer Kolbenhülse mit Unterlegscheibe so platziert, als wäre sie gerade voll durchgezogen
      einer Federanlage
      und allen verfügbaren Fingern.

      Bei allem Wackeln und möglichen Parallaxefehlern wurden 54mm Federrestraum_Länge abgelesen.

      Die originale 49a Feder mit Drahtstärke von 2,24mm x 24 Windungen = 53,76mm benötigter minimaler Freilänge
      passt also nicht nur praktisch sondern sogar theoretisch rein. :thumbsup:


      Eine guten Abend

      Frank
    • Hallo zusammen,

      ich habe ein 49a zerlegt, die Verstopfung im Stoßröhrchen beseitigt, Manschette ausgebaut und in Öl paar Tage ziehen lassen, alles gereinigt, geschmiert und wieder zusammengebaut. Alles bewegt sich leichtgängig und es lässt sich normal spannen und rastet ein. Wenn ich aber den Abzug betätige bleibt die Mechanik hängen. Ein kleiner Schlag an den Schafft und "der Schuss" löst sich. Allerdings etwas gedämpft. Ich konnte aber nicht feststellen woran es hängt.

      Bisher hab ich nur 310er repariert und keine Erfahrung mit dem 49a.

      mfG Ed