Abzugstuning RWS C225, die Vollendung

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  • Abzugstuning RWS C225, die Vollendung

    Wie ich bereits in einem anderem Posting schrieb hir nun die das Endergebnis mit Beschreibungen der einzelnen Schritte.

    Das Abzugstuning meiner C225 beschäftigt mich schon vom ersten Tag an, andem ich sie mein eigen nannte.
    Als erstes bestellte ich mir ein Micrometervisier, doch was nüzt die beste Zielhilfe wenn der Abzug jenseits von Gut und Böse ist.
    Und genau das war der Fall bei meiner RWS C225.
    Der Abzug in unverändertem Wekszustand betrug sicher an die 3 KG wenn nicht noch mehr.
    Das dies dem sicheren treffen nicht gerade zuträglich ist, ist klar.
    Eine Lösung musste her und so zerlegte ich die RWS vor 2 Wochen um mir das System vor allem aber den Abzug und dessen Aufbau und Wirkungsweise anzusehen.
    Nach einigen prüfenden Blicken stand es fest, der Abzug kann ohne grösseren Schaden zu verursachen getunt werden.
    Um ganz sicher zu gehen und im Falle eines Fehlversuches stattete ich meinem Waffenhändler einen Besuch ab und er bestellte mir einen Abzugshebel, genau das Teil der Abzugsmechanik die ich bearbeiten wollte.

    Zur Ausführung:

    Die Bilder im Anschluss zum einfacheren verständnis.

    Als erstes Spannt man den Hahn und sieht sogleich eine Schraube am oberen Griffstück, unterhalb des Schlagbolzens.
    Diese wird als erstes gelöst, wichtig hierbei ist das man diese als erstes macht, da im ausgebautem bzw. geöffnetem Zustand des Schlittens der Hahn nicht mehr gespannt werden kann.
    Danach entfernnt man das Verschlussstück (Schlitten).
    Wie das werd ich sicher nicht noch explizit erläutern müssen, RWS besitzer kennen das.
    Den oberen Teil des hinteren Griffstücks kann man entfernnen indem man den Schlagbolzen mit einem kleinem Schraubendreher fest eindrückt bis die Führung des Oberteils nach oben gesschoben und abgenommen werden kann.
    Jezt folgen noch die 3 Schrauben der Deckplatte an der rechten Seite des Griffstücks.

    Nun wird es ettwas fummelig, daher siehe die folgenden entsprechenden Bilder im Anhang.
    Man muss zuerst die Feder der Zugstange nach innen aushängen.
    Nun hebt man die Abdeckplatte an und kann duch den enstandenen Spalt, dort wo auch das Magazun eingelegt wird in das System schauen und sieht die Führung der Zugstange in der Trommelraste die ebenfalls mit dem Abzug verbunden ist.
    Die Zugstange hebelt man mit einem Schraubendreher aus dieser Führung (keine Angst das geht leicht) und kann nun die komplette Abdeckung entfernnen.

    Nun haben wir das System vor uns liegen.
    An dieser Stelle bemerkt...die RWS ist grundsolide und sehr sauber verarbeitet.

    Achtung, die Abzugssperre liegt nun nur noch locker im System (siehe Bilder).

    Kommen wir zum eigentlichen Vorhaben dem Abzug.
    Am Hahn selber habe ich nichts geändert, da der Hahn im gegensatz zum Abzugshebel einiges teurer war.
    Zum anderen erschien mir die Bearbeitung des Abzugshebels sinnvoller und funktionssicherer.

    Als erstes nehmen wir den Abzugshebel aus dem System.
    Achtet auf die kleine Feder hinter selbigen.
    Die Bearbeitung mit einer sehr feinen Feile erfolgte in mehreren Arbeitsgängen Schraubstock.
    Ich nahm immer sehr wenig material weg und teste danach die charakteristik.
    Dazu hängte ich die Abzugsstange kurz ein spannte und löste den Abzug aus.
    So tastete ich mich vorsichtig an mein gewünschtes Abzugsgewicht herann.

    Wichtig: Nur wenig Material abfeilen und immer wieder zwischenkontrollen vornehmen, denn einmal entfernntes Material vom Abzugshebel ist irreparabel.

    Im Grunde genommen war es das schon.
    Ich fettete das System noch an den beweglichen Teilen gut ein und konnte mit dem Zusammenbau beginnen.

    Wichtig hierbei ist vor allem die Abzugssperre (siehe folgende Bilder).
    Man muss diese mir der Feder in genau die richtige Position bringen, damit die feder in der Nut des Systemgehäuses liegt.
    Dazu darf man beim zusammenbau die Waffe nicht mehr sehr bewegen, da die Feder gernn eigene Wege geht, und sich dann der Schlitten nicht schliessen lässt.

    Man fädelt die Abzugsstange in die Abdeckung ein und hägnt gleich die Feder mit ein.
    Danach legt man die Abdeckplatte vorsichtig auf das Griffstück und fädelt die Abzugsstange in die Öse der Trommelraste.
    Anschliessend Abdeckplatte andrücken und testen ob sich der Schlitten schliessen lässt.
    Wenn nicht ist die Abzugssperre verrutscht, müsst ihr nochmal die Abdeckplatte abnehmen und die Trommelsperre neu positionieren.
    Den rest des zusammenbaus brauch ich sicher nicht erklären.

    Nun hatte ich meine RWS wieder zusammengebaut und testete sogleich einige male den Abzug.

    Fazit: BUTTERWEICH

    Gerade in verbindung mit meinem Micrometervisier sicher eine neue Erfahrung im Scheibenschiessen und hoffentlich bessere Ergebnise, was ich heute Abend sogleich testen werde.

    Natürlich wollte ich nun wissen bei wiviel Gramm der Abzug nun auslöst.
    Problem war, ich habe keine Federwage oder vergleichbares.
    Notbehelf war ein kleiner Eimer meiner Tochter.
    In diesen passt genau 1 KG Zucker hinein.
    Zucker haben wir genug, so konnte es losgehn.
    Ich nahm dazu einen Strick und fädelte diesen duch den Abzug und den Henkel des Eimers.....Knoten.
    Der Eimer steht auf dem Bodem in den Eimer schüttete ich den Zucker 1 KG.
    Der Eimer wiegt...hm keine Ahnung...fast nix.
    Ich spannte den Hahn legte den Strick um den Abzug und hob langsam die Waffe an.
    Klick, der eimer hat sich nicht mal vom Boden gehoben da wurde schon der Abzug ausgelöst.
    Hm...ok, ich leerte den Eimer zur Hälfte und neuer Test.
    Ah, 500 Gramm ist noch nicht genug, so schüttete ich langsam zucker nach bis der Abzug auslöste.
    Danach schüttete ich den Zucker im Eimer in einen Küchenmessbecher.
    Ergebnis war so ca. 650 Gramm zucker laut der Anzeige des Bechers.
    Ich wiederholte noch 2 mal den Test, immer das gleiche, sehr fein.

    Mit dem Abzug möchte ich fast sagen macht sie der HW40 fast Kongurenz, aber auch nur Fast :-))
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    • schraube für griffstueck oberteil.jpg

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  • aufnahme der aubzugssperre.
    wichtig ist bei zusammenbau der richtige sitz selbiger, da sich sonnst der Schliiten nicht mehr schliessen und der hahn nicht spannen lässt
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    • aufnahme der abzugssperre oberhalb der trommelraste.jpg

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  • Hahn und abzugshebel eingerastet.
    dies ist der entgültig bearbeitete Abzugshebel.
    Man sieht deutlich die abschrägung.
    der hahn ist absulut stabil, der schuss wird erst durch den abzug ausgelöst.
    selbst starkes schlagen mit handballen oder druck auf den hahn löst nicht aus.
    sehr fein :-))
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    • Hammer mit kralle eingerastet.jpg

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  • fertig.
    Waffe mit gespanntem hahn.
    Die Entspannvorrichtung funktioniert ebenfalls noch einwandfrei.
    Nun gehts ab zum Scheibenschiessen. :-))
    Images
    • fertig u hahn gespannt.jpg

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  • Also hat die RWS auch diese Abzugssperre !

    Wie ich das Teil bei meiner Beretta hassen gelernt habe, immer wieder wollte das teil ned da bleiben wo es hinsollte. Und wenn das Teil nicht genau an seiner Stelle bleibt, kannste den "Systeldeckel" (halt die Linksseite von der Waffe) nicht wieder draufbasteln. :fluch:

    Aber egal ! Ich hoffe Du hast viel Freude mit dem Teil. :ngrins:

    Ich hole mit auch mal Zucker und werde mal meinen Abzug messen... :crazy2:

    CU
    TPO
  • Grob "gezuckert" 1 Kg. :ngrins:

    Dazu muss ich sagen, dass der Abzug so gut wie ned geölt ist, also könnten es noch 200 Gramm weniger werden.

    Ich wusst garned das die RWS mit dem MicrometerVisier doch so gut aussieht ! Bei der Beretta wars ja ned grad ein Ausbruch an Schönheit...

    CU
    TPO
  • Hi TPO

    Nun, das ist aber eine Ausrede. Bilder meiner Vernickelten C225 mit Microvisier schwirren hier seit Jahren rum und dir fällt das heute erst auf??

    Die RWS C225 ist innen fast gleich aufgebaut wie die CP88 und die Geschwister, die Pistole wird ja auch schließlich bei UMAREX hergestellt. Werd mir im Laufe des tages das aber nochmal genau durchlesen was das Tuning angeht.

    Gruß
    Para