Diana Panther 31 Professional Compact

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  • Diana Panther 31 Professional Compact

    DIANA
    Mod. Panther 31 Professional Compact
    T 05


    Technische Daten:
    Lauflänge 395 mm
    Gesamtlänge 1065 mm
    Kaliber .177/4,5 mm
    Gewicht 3,1 kg
    Typ Knicklaufluftgewehr
    Abzugssystem T05
    V0 174 m/s (Eigenmessung)




    Das Diana Mod. 31 Panther gibt es in insgesamt 4 verschiedenen Versionen, hier möchte ich heute die „Professional Compact“-Version vorstellen. Der Unterschied zu den anderen Modellen liegt an dem 10 cm gekürzten Lauf und zudem besitzt das Gewehr keinerlei offene Visierung und ist somit für das Schießen mit einem Zielfernrohr oder aber auch einem Red Dot ausgelegt. Die hier getestete Waffe wurde von mir mit einem Simmons Airgun Competition ausgestattet, welches absolut prellschlagfest verarbeitet ist. Diana selbst bietet aber auch diverse Zielfernrohre von der Fa. Simmons und Montagen für das Gewehr an. Der Vorderschaft ist sehr lang gezogen, was das Gewehr sehr kurz erscheinen lässt.
    Das Zweibein auf den Bildern diente nur dazu, das Gewehr zu stützen und ist nicht montierbar.





    Das Gewehr kommt Panther typisch im komplett schwarzen Look und einem sehr gut verarbeiteten Kunststoffschaft daher, welcher mit einer scharf geschnittenen Fischhaut am Vorderschaft und am Pistolengriff sowie einer fest montierten Gummischaftkappe ausgestattet ist.

    Das große Laufgewicht vorne dient vor allem neben optischen Gründen als Griff zum Spannen des Systemes. Hier zeigt sich, dass die Waffe sehr passgenau gearbeitet ist und das Knickgelenk kein Spiel aufweist, denn um das Gewehr aus der Raste zu bewegen, muss man schon etwas mit Kraft zupacken.





    Der Lauf selbst geht bis vorne zum Ende des Laufgewichtes und ist kein Schalldämpfer, auch wenn es so aussieht. Das Gewicht ist mit zwei Madenschrauben am Lauf befestigt, welcher dafür auch zwei vorgesehene Kerben hat, so dass das Laufgewicht auch jederzeit mal abgenommen werden kann und danach wieder punktgenau montiert werden kann.





    Am Knicklaufgelenk ist das Kaliber eingeschlagen, welches bei diesem Gewehr natürlich .177/4,5 mm ist. Das Modell 31 gibt es aber auch noch in einer 5,5 mm Ausführung. Oben auf dem Lauf sitzt bei der normalen Panther-Version die Kimme, welche hier natürlich nicht montiert ist, auch sind dafür keine Bohrungen vorhanden. Auch der Lauf vorne hat keinerlei Vorrichtung um ein Korn aufzunehmen. Wer also mit dem Gedanken spielen möchte, ab und zu auch mal mit einer offenen Visierung zu schießen, sollte auf das normale Panther zurückgreifen. Das Knickgelenk ist sehr gut und passgenau verarbeitet, so wie man es von DIANA her kennt.




    Das DIANA 31 hat natürlich auch die für den Hersteller typische Sicherung am hinteren Ende des Systems. Anfangs war es für mich wieder etwas ungewohnt, diese Sicherung vor jedem Schuss zu bedienen, aber nach einigen Schüssen hatte ich mich daran gewöhnt und der Daumen ging wie von selbst hoch zur Sicherung und drückte diese in das System hinein um einen Schuss zu ermöglichen.





    Der Abzug selbst ist leider auch bei den Panthermodellen heute aus Kunststoff gefertigt und nicht aus Metall so wie man es von den früheren Modellen her kennt. Dennoch fühlt sich der Abzug beim Auslösen des Schusses gut an und man hat auch nicht das Gefühl, als wäre der Kunststoff von schlechter Qualität. Kunststoff ist nun mal nicht mehr das, was man von früher her kennt, sondern ist heute auch schon ein Hightechwerkstoff. Über eine Schraube im Abzug lässt sich der Vorweg einstellen. Der Druckpunkt wird ausgeschaltet, wenn die Einstellschraube zu weit nach links gedreht wird (würde ich nicht empfehlen). Leider hat der Abzug selbst relativ viel Spiel im System.





    Der Lauf selbst wird mittels eines O-Ringes abgedichtet. Der Knicklauf ist DIANA typisch über eine federgelagerte Kugel im geschlossenen Zustand arretiert. Das System ist sehr verbreitet unter den Knicklaufmodellen. Oberhalb des Laufes kann man sehen, dass die Brünierung bereits etwas abgeschliffen ist, was aber bei normalem Gebrauch durch die gute Passung ganz normal ist und der Dichtigkeit des Systems nicht schadet. Schön erkennt man auch das Zug/Feldprofil des Laufes (8 Züge und 8 Felder).






    Die Zielfernrohrschiene bietet mit einer Länge von 120 mm ausreichend Platz, um ein normales Zielfernrohr aufzusetzen. Allzu große Zielfernrohre könnten bei der Montage evtl. Probleme bereiten, wenn diese vorne über den Knicklauf ragen würden (Kollision beim Spannen oder Ladeprobleme). Der Schriftzug auf der Waffe wurde aufgelasert.




    Die Fischhaut ist wie weiter oben schon geschrieben sehr griffig, evtl. etwas zu griffig, wenn man diese mit einem Holzschaft vergleicht. Aber sie bietet einen sehr guten Halt, um das Gewehr gut zu halten. Der Schaft ist zudem für Rechts- und Linkshänder geeignet. Einzig was mir auffiel war, dass man leider am Schaft immer eine Gusskante sieht, welche nicht ganz so schön aussieht. Ebenso ist der Einschnitt an der Schaftunterseite etwas scharfkantig ausgefallen.










    Das ist aber schon der einzige Punkt, was mir an diesem Gewehr von Diana nicht so gut gefällt. Die sonstige Verarbeitung ist sehr gut und zeigt die hohen Fertigungsstandards der Fa. Diana.

    FAZIT: Für ca. 300 EUR bekommt man von der Fa. Diana ein klasse Freizeitgewehr mit Knicklaufsystem, welches auf den ersten Anblick nicht einmal nach einem Luftgewehr aussieht, sondern eher wie ein Jagdgewehr. Der Kunststoffschaft ist bis auf den kleinen Mangel oben sehr gut verarbeitet und wirkt nicht nach einem Billigteil, sondern kann es mit einem Holzschaft aufnehmen. Der Vorteil am Kunststoff ist, dass dieser auch nach Jahren keinen neuen Anstrich braucht und auch Feuchtigkeit ihm nichts anhaben kann.

    Ein Dankeschön an dieser Stelle auch noch an die Fa. DIANA in Rastatt welche diese Waffe mir für einen Test überlassen hat.

    Nun noch zwei Bilder des Gewehres in freier Natur, wo es sich am wohlsten fühlt.

    Paramags für Co2air.de 31.08.2007