NBB: Marushin M1 Carbine Maxi 8mm

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  • NBB: Marushin M1 Carbine Maxi 8mm

    Marushin M1 Carbine Maxi 8mm



    Gesamtlänge: 982 mm
    Gewicht: 2000 g
    Material: Schaft Holz, System Metall
    Max Energie: 3 Joule
    Kaliber: 8 mm

    In diesem Test stelle ich meinen M1 Carbine Maxi von der Firma Marushin vor. Es handelt sich um ein Softairgewehr, welches komplett aus Holz und Metall besteht. Es sei hier schon mal erwähnt, dass die Energie für eine Softairwaffe recht hoch ist. Mit Green Gas werden ca. 3 Joule erreicht. Beim Umgang mit der Waffe ist also Vorsicht geboten!

    Importeur des Gewehrs ist GSG (German Sport Guns). Es handelt sich laut GSG um eine limitierte Auflage, die sicherlich bald vergriffen sein wird.

    Gekauft wurde die M1 bei Teutenberg, dessen Zuverlässigkeit und Kundenfreundlichkeit ich hier noch einmal erwähnen möchte.



    Verarbeitung
    Die Verarbeitung ist erstklassig. Alles passt gut in einander und ist solide verschraubt. Der Schaft dunkelbraun und schön gemasert. Er fühlt sich hervorragend an und er ist auffallend glatt. Das verwendete Holz ist sehr leicht, jedoch auch extrem hart. Beim Benutzen der Waffe braucht man sich keine Sorgen machen, dass das Holz verkratzt oder Dellen bekommt.
    Alle anderen Teile des Gewehrs sind aus Metall. Auch hier merkt man sofort, dass nur hochwertige Materialien verwendet wurden.


    Magazin
    Das Magazin fasst 13 Schuss im Kaliber 8 mm. Es ist sehr schwer und verleiht der Waffe zusätzliches Gewicht.
    Gefüllt wird es mit Green Gas. Mit einer Füllung kann man ca. 50 Schuss machen. Ersatzmagazine werden im Moment leider noch nicht angeboten. Laut GSG sind diese aber in einigen Wochen erhältlich.



    Munition
    Das Marushin verwendet BB im Kaliber 8 mm. Diese bekommt man bei Teutenberg, Waffen Ostheimer oder Begadi. Für den Test wurden 0,34g BBs verwendet.



    Visierung
    Auch die Visierung ist aus Metall. Sie lässt sich horizontal und vertikal einstellen. Die Visierung erlaubt ein sauberes und präzises Schießen.

    Abzug
    Trotz des hohen Abzugsgewichts würde ich die Abzugscharakteristik als gut beschreiben. Der Abzug ist einstufig.

    Schießen
    Zum Schießen muss man das Magazin mit Gas und 8mm BBs füllen. Dies geht recht zügig und einfach von der Hand. Danach wird das Magazin in den Magazinschacht gesteckt. Es rastet sauber ein, hat aber ein wenig Spiel.
    Anschließend wird der Ladehebel nach hinten gezogen. Durch einfaches Loslassen schnellt der Verschluss wieder nach vorne. Die Waffe ist nun schussbereit. Das Laden der Waffe hört sich sehr realistisch an, da alle Teile aus Metall bestehen.
    Nach jedem Schuss muss die Waffe von Hand neu gespannt werden. Sie besitzt leider kein Blowback.
    Des Weiteren verfügt die Waffe über eine manuelle Sicherung, in Form eines Hebels hinter dem Magazin.



    Präzision
    Die Waffe ist erstaunlich genau. Auf dem Bild sieht man 10 Schuss geschossen auf 10 Meter. Das Hopup lässt sich mittels eines Inbusschlüssels verstellen.



    Erscheinungsbild
    Die Kopie des M1 Carbine ist Marushin sehr gut gelungen. Sie ist auf den ersten Blick nicht vom Orginal zu unterscheiden und deshalb auch für Sammler sicherlich interessant.

    Fazit
    Knapp 400 Euro für eine Softair? Klingt irgendwie verrückt.
    Jedoch ist der M1 Carbine von Marushin sein Geld wert. Es ist eine exakte Kopie des Vorbilds gepaart mit einer ausgezeichneten Schussleistung. Das Gewehr eignet sich hervorragend, um zu Hause zu ernsthaft zu trainieren. Ich dachte kaum, dass es sinnvoll ist ein Luftgewehr mit einer Softair zu vergleichen, doch hier scheint der Vergleich angebracht. Ein Haenel 310 oder Anschütz 275 liefert auch keine bessere Präzision oder mehr Energie.
    Ich selbst hatte nie geglaubt, dass ich mir jemals ein Softair Gewehr kaufen würde. Ich dachte immer, dass es nur Spielzeug sei. Dem ist aber nicht so. Das M1 eignet sich zum Schießen und ist dazu noch eine hervorragende Kopie des Originals, die auch Sammler ansprechen dürfte.

    mfg
    kai

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