Geschossgeschwindigkeit und Klarstellung

  • Deswegen kann ich euch helfen. Die Rechnung ist deswegen gut, weil man dann genau sehen kann, welche Faktoren entscheiden.
    @Büroklammer: Genau an dich hatte ich schon mal die Frage gestellt, die du nicht beantwortetet hast: (auch ich gucke im Archiv) Bist du sicher, dass der Prellschlag nicht mehr die Trefferlage beeinflusst? Denn das hattest du geschrieben.
  • Also bei 7,5 Joule ist der Prellschlag zu vernachlässigen.
    Die Kugel ist da schon aus dem Lauf.
    Was aber passiert wenn eine Feder 30 Joule produzieren könnte und schneller
    den Druck aufbaut als das Geschoss anhand seiner Trägheit aus dem Lauf ist......

    Man sollte nun meinen, je mehr Druck desto schneller das Geschoss aus dem Lauf.
    Aber das muss man messen.
    Vermutlich müsste der Transferport viel größer gemacht werden.
  • Hallo
    Ist das nicht so dass das Diabolo vor dem Prellschlag den Lauf schon verlassen hat?
    LG

    PS: Biroklammer war schneller.
    Die habe ich.
    Walther Rotex RM8 4.5mm 7.5 Joule
    Walther Rotex RM8 Varmint 4.5mm 7.5 Joule
    Feinwerkbau Modell Sport 4.5mm 7.5 Joule (ist zu haben)
  • Das Problem bei den theoretischen Berechnungen ist die Federkonstante. Die kenne ich nicht, die kennst du nicht und die kennt höchstwahrscheinlich nicht einmal der Hersteller, da eine Feder in einem Luftgewehr gewöhnlich außerhalb der normalen Betriebsparameter betrieben wird und es sich bei der Kompression auf Block ganz sicher nicht mehr um eine Konstante handelt.
    "Je mehr Regeln und Gesetze, desto mehr Diebe und Räuber." Lao Tse (6. Jh. v. Chr.)

    Wegbeschreibung zum: :D FT-Team :W: iesloch :D
  • Ich dachte der erste Prellschlag passiert genau bei der Druckspitze. Im Idealfall beginnt sich dann das Diabolo erst zu bewegen.

    Wie soll das Diabolo den Lauf schon verlassen haben, wenn es noch im Patronenlager steckt?
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  • Büroklammer wrote:

    Also bei 7,5 Joule ist der Prellschlag zu vernachlässigen.
    Die Kugel ist da schon aus dem Lauf.
    Was aber passiert wenn eine Feder 30 Joule produzieren könnte und schneller
    den Druck aufbaut als das Geschoss anhand seiner Trägheit aus dem Lauf ist......

    Man sollte nun meinen, je mehr Druck desto schneller das Geschoss aus dem Lauf.
    Aber das muss man messen.
    Vermutlich müsste der Transferport viel größer gemacht werden.
    So Dinge wie Geometrie vom Transferport oder härte der Bleilegierung kommt in der Formel nicht vor. Nur immer wieder der Hinweis das es nur bei LG funktioniert die kaum jemand hat und die man momentan auch nicht einfach mal im Verein nachmessen kann.

    Übrigens kommt bei hohen Energien noch die masseträgheit der Feder mit rein.
  • Büroklammer wrote:

    Also bei 7,5 Joule ist der Prellschlag zu vernachlässigen.
    Die Kugel ist da schon aus dem Lauf.
    Was aber passiert wenn eine Feder 30 Joule produzieren könnte und schneller
    den Druck aufbaut als das Geschoss anhand seiner Trägheit aus dem Lauf ist......

    Man sollte nun meinen, je mehr Druck desto schneller das Geschoss aus dem Lauf.
    Aber das muss man messen.
    Vermutlich müsste der Transferport viel größer gemacht werden.
    glaub ich nicht. Rein gefühlt ist der Prellschlag z.B. einer HW 80 auch mit 7,5 J gewaltig.
    Wir weichen vom Thema ab. Ich glaube inzwischen zum Beispiel, dass bei 20J und mehr die Waffen nicht mehr so wählerisch bei den Dias sind. Warum? Weil sie immer abdichten, was bei 7,5 J nur sichergestellt ist, wenn die Dias 1. zu groß und 2. absolut gleichförmig sind. Und deshalb ist auch eine größere Druckdüse schädlich, egal bei welcher Energie.
    Was ist jetzt mit der Düse vom HW 35? Haben die die endlich verkürzt?
  • tacker2 wrote:

    Was ist jetzt mit der Düse vom HW 35? Haben die die endlich verkürzt?
    Ganz zu Anfang war der Port zu groß vom Durchmesser.
    Die Länge interessiert mich nicht. Scheint aber auch Einfluss zu haben.

    Ganz ketzerisch:
    Weihrauch hat sich im Gegensatz zu Diana nie um Physik gekümmert.
    Man hat einfach nachgebaut was andere hatten.
    Erst seit Beeman baut Weihrauch auch Luftgewehre nach wissenschaftlichen Erkenntnissen.
  • Da haben wir das nächste Problem. Bei mehrfacher Nachprüfung durch verschiedene Personen wurde festgestellt, daß verschossene Diabolos keine Spuren von den Zügen des Laufes aufweisen. Wenn das Diabolo die Züge nicht berührt, wie kann es dann abdichten?
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  • Markus30S wrote:

    Das Problem bei den theoretischen Berechnungen ist die Federkonstante. Die kenne ich nicht, die kennst du nicht und die kennt höchstwahrscheinlich nicht einmal der Hersteller, da eine Feder in einem Luftgewehr gewöhnlich außerhalb der normalen Betriebsparameter betrieben wird und es sich bei der Kompression auf Block ganz sicher nicht mehr um eine Konstante handelt.
    Was soll das? Wie kannst du behaupten, ich kenne nicht meine Federkonstanten? Natürlich kann ich das nur mit dieser Kenntnis berechnen, denn diese ist viel wichtiger als z.B. Losbrechmomente.
  • Ein Weihrauch HW 80 habe ich nicht.
    Was ich habe ist ein Walther LGV mit dem großen Kompressionsraum. ( Hat es ganz kurz mal gegeben. )
    Das Ding schießt mit 7,5 Joule sehr sanft. Subjektiv sanfter als das normale LGV.
    Aber vielleicht habe ich das auch falsch in Erinnerung. Es schießt aber definitiv
    langsamer.
    Von der Schussentwicklung her.
  • Büroklammer wrote:

    tacker2 wrote:

    Was ist jetzt mit der Düse vom HW 35? Haben die die endlich verkürzt?
    Ganz zu Anfang war der Port zu groß vom Durchmesser.Die Länge interessiert mich nicht. Scheint aber auch Einfluss zu haben.

    Ganz ketzerisch:
    Weihrauch hat sich im Gegensatz zu Diana nie um Physik gekümmert.
    Man hat einfach nachgebaut was andere hatten.
    Erst seit Beeman baut Weihrauch auch Luftgewehre nach wissenschaftlichen Erkenntnissen.
    Schön sowas hier zu lesen, über die Weihräucher
    Die Länge ist jedenfalls schädlich. Und auch jeder Durchmesser deutlich über 3 mm. Das Zauberwort ist: totes Volumen