Suhler Waffenhersteller Haenel soll neues Sturmgewehr der Bundeswehr liefern

    • edwin2 wrote:

      also das deutsche system gasstange kenn ich schon vom k3 karabiner aus weltkrig 2

      mein gott sind die amis rückständig, das ist doch nur unnötig kompliziert ..

      gruß edwin
      So weit würde ich nicht gehen. Aber das System hat eben seine Schwächen. Wie jedes System eben.
      "Cogito ergo sum" René Descartes

      ----------------------------------------------------

      You gotta pay to play, if you want
    • Da sind jedoch signifikante Unterschiede zu dem HK Video.

      Beim ersten Test wird die Waffe zwar unter Wasser getaucht, allerdings wird der Verschluss nicht unter Wasser geschlossen, sondern nach dem Auftauchen.

      Beim zweiten Test: Wird die Waffe fertiggeladen, und unter Wasser getaucht.

      Somit kann das Wasser beim ersten Test problemlos auslaufen, und stellt somit kein Sicherheitsrisiko mehr dar.

      Beim zweiten Test dringt es nicht in das Gas-Röhrchen ein um einen Überdruck zu erzeugen.


      Sollen die den Test wiederholen und die Waffe bei geöffneten Verschluss unter Wasser tauchen (bis keine Luftblasen mehr aufsteigen), dann die Waffe unter Wasser fertigladen, dann auftauchen und anfeuern.

      Dann würde das Gewehr wie in dem HK Video sich in seine Bestandteile auflösen.
      "Cogito ergo sum" René Descartes

      ----------------------------------------------------

      You gotta pay to play, if you want
    • Esti wrote:

      zocker wrote:

      Die US Polizei/Behörden nutzt Hollow Point und die Patrone wurde für das FBI entwickelt.

      Eine 10mm FMJ hat dennoch mehr Wirkung als ne 9mm,
      der Grund dass sie aber nicht verwendet wird, ist der kräftige Rückstoß.
      Die deutsche Polizei nutzt auch Deformationsgeschosse.Polizisten haben keinen Kombatantenstatus und müssen sich darum nicht an die Haager Landkriegsordnung halten.
      Die Bundeswehr muss das und um die bzw. um ihre Standardwaffe geht es schließlich hier.
      Soweit ich weiß sollen diese Deformationsgeschosse lediglich eine mannstoppende Wirkung erzielen, ohne aber umstehende Personen zu verwunden oder gar auszuschalten.
      Im Krieg ist dieser mannstoppende Aspekt nicht zwangsläufig relevant, weswegen hier andere Geschosstypen (z.B. Vollmantel) verwendet werden, auch um Deckungen zu durchdringen und möglichst viele Gegner zu verwunden bzw. auszuschalten.
    • Und um Körperpanzerungen besser zu durchschlagen.

      Die P90, Five-Seven und MP7 wurden genau zu diesem Zweck entwickelt bzw. deren Kaliber.

      5,7x28mm
      und
      4,6x30mm

      Oder eben die M855 5,56x45 NATO Green Tip.
      "Cogito ergo sum" René Descartes

      ----------------------------------------------------

      You gotta pay to play, if you want
    • El Tadashi wrote:

      Und um Körperpanzerungen besser zu durchschlagen.

      Die P90, Five-Seven und MP7 wurden genau zu diesem Zweck entwickelt bzw. deren Kaliber.

      5,7x28mm
      und
      4,6x30mm

      Oder eben die M855 5,56x45 NATO Green Tip.
      Bleifreie Munition muss nicht unbedingt schlechter sein als herkömmliche Bleimunition.

      Aber ist das nicht nur bestimmte Munition wie z.B. Hohlspitzgeschossmunition?

      Wichtig ist eigentlich nur, dass die Milizen in Afghanistan nicht mit solchen Waffen rumballern, um die Kameraden nicht zu gefährden...!
      Wäre umso fataler, wenn solche Waffensysteme in die Hände von Milizen fallen.
    • @golgomer ... das ist das ewige Wettrüsten. Alles nur ne Frage der Zeit, bis die Milizen entsprechende Systeme besitzen. Spätestens wenn es wieder zu Interessenskonflikt der Supermächte kommt, ist es soweit. Oder wenn Waffenlieferungen abgefangen werden.

      Oder aber, die Präzision nimmt zu und es wird nicht mehr der Body sondern gezielt der Kopf beschossen.
    • Da die Länder des nahen Ostens von den USA und von den Russen ausgestattet worden sind, gehe ich mal schwer davon aus dass dort auch die im Militär üblichen Munitionstypen geliefert wurden.

      Und selbst wenn diese nicht von den USA oder Russland geliefert worden sind, haben/hatten die IS Truppen genug finanzielle Mittel und Möglichkeit sich diese auf dem internationalen Schwarzmarkt zu besorgen.

      Die haben diese Bewaffnung also ebenfalls.
      "Cogito ergo sum" René Descartes

      ----------------------------------------------------

      You gotta pay to play, if you want
    • golgomer wrote:

      Soweit ich weiß sollen diese Deformationsgeschosse lediglich eine mannstoppende Wirkung erzielen, ohne aber umstehende Personen zu verwunden oder gar auszuschalten.Im Krieg ist dieser mannstoppende Aspekt nicht zwangsläufig relevant, weswegen hier andere Geschosstypen (z.B. Vollmantel) verwendet werden, auch um Deckungen zu durchdringen und möglichst viele Gegner zu verwunden bzw. auszuschalten.
      Polizeiliche Geschosse sollen möglichst viel Energie im Ziel abgeben und gute Stoppwirkung bei kleiner Umgebungsgefährdung haben, richtig.
      Schließlich will man den Täter schnellstmöglich handlungsunfähig machen.
      Das gleiche Ziel gilt aber auch für militärisches Schiessen. Der Gegner soll ja eigentlich nicht nach Treffern weiterkämpfen können.
      Von daher würden Deformations- oder Zerlegungsgeschosse auch militärisch besser wirken.
      Die Umgebungsgefährdung ist weniger relevant, schließlich im Nahbereich des Gegners höchstwahrscheinlich auch die anderen Personen Gegner.
      Das Durchschlagen von Deckungen und Panzerungen mag hin und wieder wichtig sein, aber dafür gibt es auch Hartkernmunition.
      Der wichtigste Grund für Vollmantelgeschosse ist nun mal der Artikel 23 der Haager Landkriegsordnung und der verbietet die Nutzung von Geschossen, die unnötiges Leid verursachen können.

      Eine HK MP7 oder eine FN P90 und Five Seven wurden entwickelt um militärischem Personal, das nicht unmittelbar zur kämpfenden Truppe gehört wie Funker, Fahrer, Sanis etc., eine Waffe zur persönlichen Verteidigung (Personal Defence Weapon, PDW) zu geben, die auch Schutzwesten durchschlagen kann.
      Mit einer MP in 9x19 klappt das nämlich nicht.
      Die genannten Waffen haben bei ähnlichen Leistungswerten wie eine MP in 9x19 ein deutlich kleineres Kaliber.
      Damit erhöht sich die Querschnittsbelastung des Geschosses und steigt die Durchschlagsleistung.
      "Büchsen kann man nie zuviele haben!"
      Pippi Langstrumpf
    • Nun bei der BW wurde es uns so erzählt dass man mit heutiger Munition eher versucht den Feind/Gegner kampfunfähig zu machen und nicht unbedingt zu töten, da ein verwundeter Soldat die Gruppe aufhält, und zudem eine demoralisierende Wirkung hat.

      Sei dazu gesagt dass dies (unter gewissen Umständen) gegen die Genfer Konvention verstößt.

      Hier mal ein guter Artikel dazu.

      google.com/amp/s/www.abendblat…en-ist.html%3fservice=amp

      Lustig finde ich auch dass die ROE(Rules of Engagement) oft besagen dass man sich zwar verteidigen darf, wenn der Feind dann jedoch noch lebend und blutend am Boden liegt, du als NATO Soldat dazu verpflichtet bist dem Feind dann zu helfen, und Erste Hilfe zu leisten.

      Dass solche Gruppierungen wie der IS sich um solche ROE Vorgaben nicht scheren, sollte jedem klar sein.

      Im Zweifelsfall bist du als Soldat eines Kriegsverbrechens schuldig solltest du von deiner Waffe gebrauch machen.

      Man muss sich also faktisch für jede Schussabgabe doppelt und dreifach rechtfertigen, und steht immer mit einem Bein im Knast.
      "Cogito ergo sum" René Descartes

      ----------------------------------------------------

      You gotta pay to play, if you want

      The post was edited 1 time, last by El Tadashi ().

    • Das gilt für ne reguläre Armee, aber nicht für diese Spinner vom IS & Co, denen ist Rille wer drauf geht oder ob die selbst drauf gehen, das ist deren einziges Ziel und dabei noch viele mitnehmen. Im Kampf gegen die gilt die devise nix verwunden sondern platt machen. Das birngt die 556 nur eingeschränkt.

      Übrigens da hier gerade die P90 und die 5,7x28 erwähnt wurde. Ratet mal was jetzt offiziell Nato gelistet ist? Hat die BW nun die nächste Leiche im Bestand international ist die MP7 und deren Kaliber irrelevant. Kein Nato Support und somit logistisch teuer für uns.
      Wo es um ne neue PDW ging und die beiden Waffen entwickelt wurden hat man wieder auf das falsche Pferd gesetzt, die P90 war schon etwas länger auf dem Markt und verfügbar.
    • El Tadashi wrote:

      Nun bei der BW wurde es uns so erzählt dass man mit heutiger Munition eher versucht den Feind/Gegner kampfunfähig zu machen und nicht unbedingt zu töten, da ein verwundeter Soldat die Gruppe aufhält, und zudem eine demoralisierende Wirkung hat.

      Sei dazu gesagt dass dies (unter gewissen Umständen) gegen die Genfer Konvention verstößt.

      Hier mal ein guter Artikel dazu.

      google.com/amp/s/www.abendblat…en-ist.html%3fservice=amp
      ... bspw. unter Drogen und mit Blick auf die vielen wartenden Jungfrauen unterbricht nur der Tot das Tun! Anrufen, ID auslösen usw. bedarf keiner großen Aktivität.
    • Esti wrote:

      ...

      Eine HK MP7 oder eine FN P90 und Five Seven wurden entwickelt um militärischem Personal, das nicht unmittelbar zur kämpfenden Truppe gehört wie Funker, Fahrer, Sanis etc., eine Waffe zur persönlichen Verteidigung (Personal Defence Weapon, PDW) zu geben, die auch Schutzwesten durchschlagen kann.
      So war die ursprüngliche Idee dahinter.

      In der Realität hat es sich eher so entwickelt, dass vorwiegend Spezialeinheiten diese verwenden.

      KSK, Fernspäher, EGB-Kräfte usw.

      Aber natürlich auch "normale" Fallschirmjäger oder Feldjäger nutzen sie.
      "Cogito ergo sum" René Descartes

      ----------------------------------------------------

      You gotta pay to play, if you want
    • Users Online 1

      1 Guest