WOM Gewinner September 2020

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Dies ist eine Nambu Taisho Typ 14 im Kaliber 8mm, mit einem erweiterten Abzugsbügel für Handschuhe. Denn in der Mongolei ist's im Winter echt schattig.

      Bevor ich achtzehn war, bin ich oft am Münchner Hauptbahnhof unterwegs gewesen. Und in einer Vitrine mit solchen Schmuckstücken war auch dieses Ding. Fand ich toll. Alles, was in dieser Vitrine zu sehen war, habe ich inzwischen selber: Die Mauser C-96, die Luger 08 in allen möglichen Lauflängen, sogar eine Borchardt... Bis auf den extrem riesigen Gasser-Revolver ist alles da.

      Dies hier ist eine von mir selbstpersönlich gealterte Nambu von Tokyo Marui. Ein altehrwürdiges Federdruckmodell. Hätte allerdings noch ein Metallmodell mit rundem Abzugsbügel. Diese Waffen sind tatsächlich sehr schlank und filigran. Man wundert sich wirklich über die Dimensionen...

      Bei einer Typ 14 kann man unverhältnismäßig oft Pech haben und eine Krücke bekommen. Gut gepflegte Waffen haben allerdings den Ruf, sehr präzise zu sein und einen angenehm sanften Rückstoss zu haben. Und wie üblich dachte ich mir, mach mal was Ausgefallenes.

      Schön, daß es euch offenbar gefällt...


      We have the Fossils - we win!
    • Meinen Glückwunsch. von Herzen.
      Ja, wenn der Magnum Opus mit dabei ist...
      Das Teil von Marui hatte mich auch immer interessiert (damals schon).
      War die Nambu nicht das Teil, das sich gerne auch mal selbstständig macht?
      wyrd bið ful aræd

      ColtBlue

      The post was edited 1 time, last by ColtBlue ().

    • ColtBlue wrote:

      Meinen Glückwunsch. von Herzen.
      Ja, wenn der Magnum Opus mit dabei ist...
      Das Teil von Marui hatte mich auch immer interessiert (damals schon).
      War die Nambu nicht das Teil, das sich gerne auch mal selbstständig macht?
      Das eher weniger. Die Uzi macht das gerne mal...

      Die Nambu hatte in Kriegszeiten eher mit nachlassender Qualität zu kämpfen...


      We have the Fossils - we win!
    • Schönes Bild mit einem Fehler. Die beiden Nambupistolenpatronen waren Flaschenhalshülsenpatronen.

      Bis 1999 waren diese Pistolen und eine Reihe weiterer Faustfeuerwaffen in der Schweiz ohne Erwebsbewilligung erhältelich. Begründung, es werde seit x Jahren keine Munition mehr dafür gefertigt. Die Nambus kosteten unter sFr 400.- und waren recht beliebt, wie etwa auch die Vorgängerin der SIG P?210 die französische Petter Pistole in 7,65mm Lang.
      Da ich als experimentierfreudiger Wiederladen bekannt war, traten bald Leute an mich heran, mit dem Begehr Patronen in den alten Japanerkalibern zu fertigen., Da keine fertigen Hülsen erhältlich waren musste umgeformt werden. Die 8mm Patrone entsatnd aus der .350 Remington, aufwendig und im Endeffekt extrem teuer, die 7mm konnte man aus der kostengünstigen und in grosser Stückzahl vorhandenen .30 Carbine fertigen. Ich stellte dann Berechnungen an und kam auf einen 1'000er Preis der grösseren Patrone auf sFr 2'200.- und füt die 7mm standen 950.- auf der Kostenliste.
      Die 8mm Pistole erwies sich als verblüffend präzise, das kleiner Kaliber als Sprühdose!

      MfG
      Mitr
      Ich habe keine Probleme mit Lactose und Gluten. Als Ausgleich leiste ich mir ein paar Intoleranzen im zwischenmenschlichen Bereich.
    • Der Fehler liegt darin, daß ich keine Nambu-Munition habe, da - wie Du schon so richtig bemerkt hast - diese hurenselten ist. Diese Klicker aber kommen, was ihre Größe angeht, dem am nächsten, so what?


      We have the Fossils - we win!
    • Das was der 8mm am nächsten kommt ist die 7,65mm Parabellum. Was der 7mm Nambu ähnlich kommt sind verschieden europäische Patronnen von Waffenkonstruktionen Ende 19. / Anfangs 20. Jhrdrt. Diese Patronen dürften aber noch seltener sein als die japanischen. Lass Dir die 7mm von einem befreundeten Metaller aus den Vollen drehen lassen.

      Ich habe von den seinerzeit gefertigtenPatronen nichtts mehr, Habe die ganzen Komponenten vor rund 25 Jahren verkauft und der neue Besitzer ist vor drei Jahren verstorben und seine ganze umfangreiche Sammlung in alle Himmelsrichtungen ohne Verstand verramschr worden.
      Ich habe keine Probleme mit Lactose und Gluten. Als Ausgleich leiste ich mir ein paar Intoleranzen im zwischenmenschlichen Bereich.
    • Ich kann mich gut erinnern. Auch bei uns waren auf einmal etliche Waffen frei erhältlich,
      da die Munition nicht in der Muniliste aufgeführt war. Ein Formfehler.
      8mm Nambu, 9mm Largo, 9mm Steyr. 7,65 Mauser, 8mm Kropatschek, 7,35 Caracano,
      ich glaube eine Governement in 455 Auto. Bestimmt habe ich noch einige vergessen.
      Merkwürdigerweise waren nach Bekanntwerden der Gesetzeslücke auch all diese Waffen
      auf dem Markt verfügbar. Muni oder Munikomponenten und Matrizen gab es auch. 1976 war
      dann der Spuk zu Ende und die Teile mussten nachgemeldet werden.
    • Soweit mir bekannt, sind das kaiserliche Erlasse.

      Das Tachi und das Tanto sind komplett in geschnitzten Walross-Stosszähnen untergebracht. An den Küsten Hokkaidos gibt es die vereinzelt und es ist die simpelste Methode in Japan, an Elfenbein zu kommen. Und da das Zeugs recht alt und geschnitzt ist, ist das militärische Dai-Sho 'Die Wolkenklingen der 108 Drachen' eine legale Antiquität... Wenn auch keine besonders günstige.


      We have the Fossils - we win!