LG Haenel Modell IV-M fehlende Abzugseinrichtung

    • Erste Erfolge - hab mein Haenel endlich zusammen und konnte erste Probeschüsse machen.



      Der erste Eindruck von der Wiederholgenauigkeit der Schüsse war gut. Aber die Geschrindigkeit des Diabolo ist vergleichbar wie bei meinem Junior 300. Da müsste noch mehr gehen :S Zum Nachmessen hab ich kein Gerät.

      Ein weiteres Problem ist das Fehlen des originalen Diopter. Über die derzeitige Visierung liegen die Schüsse viel zu hoch. Die Verstellung der Kimme gibt es nicht mehr her. Da werde ich wohl doch mal die Schlüsselfeilen rausholen und ein neues Stabkorn feilen müssen :D
    • IV/M Baustelle liegt momentan im Regal.

      Werkbank momentan belegt mit andern Kleinreparaturen und Überholungen.
      Kleine Tauschgeschäfte mit Wertezugewinn (für mich).

      Zu Deinem fehlenden Diopter:

      Ich war kurz davor, mir einen selbst zu "schneidern"



      Das obere ist der 311er (bzw. 303 Super)
      Auf dem Foto sieht man den Unterschied zwischen dem IV/M Diopter und dem 311 er Diopter.
      Der Unterschied besteht eigentlich nur darin das der vom 311 er 31 mm kürzer ist
      Ich hatte vor, diesen durchzusägen und durch verklebte und verstiftete Aluplatten zu verlängern.

      Kurz vor Ansetzen der Säge erhiet ich einen IV/M Diopter Rohkörper.



      Zwischendurch habe ich mich etwas um den Schaft gekümmert:
      sah mal so aus


      jetzt so



      Da die vordere Schaftverschneidung weggeschliffen war, habe ich diese als Punzierung mit Umrahmung nachempfunden.

      An Fischhautschneiden traue ich mich nicht ran.Die Originale etwas nachzuschneiden war schon aufregend genug.

      Das System will ich brünieren lassen, bekomme nur leider den Kornhalter nicht runter.

      Stift raus, Öl und Wärme nichts geholfen.


      Wird schon werden - evtl hat dazu noch jemand Ideen????


      Grüße Frank
    • zambuk wrote:

      Wird schon werden - evtl hat dazu noch jemand Ideen????
      Beim Haenel 312 habe ich den Kornträger erwärmt, dann über den Lauf einen passenden Maulschlüssel geschoben. Mit einem Abzieher die Klauen hinter dem Maulschlüssel angesetzt und mal auf Spannung gedreht. Dann mit einem Schonhammer mehrmals auf den Kornsockel geklopft, dann hat sich das Ding gelöst. Mit dem Abzieher runtergezogen, fertig. Achja, zum Schutz der Mündung habe ich eine Senkkopfkreuzschlitz Schraube beigelegt.



      Knickst Du noch, oder repetierst Du schon? (© Nosferatu2008)

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    • Wanfler wrote:

      Der erste Eindruck von der Wiederholgenauigkeit der Schüsse war gut. Aber die Geschwindigkeit des Diabolo ist vergleichbar wie bei meinem Junior 300. Da müsste noch mehr gehen Zum Nachmessen hab ich kein Gerät.
      Hat jemand noch die Software "Softchrono" als zip auf einen PC? Der originale Download bringt nur Fehlermeldungen :evil: . Wollte noch mal quick and dirty meinen Eindruck überprüfen. Gern als PM.
    • Ich konnte heute mal die Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmen. Diese lag im Bereich von 84...94 m/s. Daraus ergibt sich 1,8 ... 2,4J. Da sind wohl noch einige Joule nicht wieder aufgetaucht ;) Das erklärt auch warum der alte Besitzer das gute Stück zerlegt hatte.
    • bin zwar mit der Aufarbeitung noch nicht weiter

      aber vor dem Zerlegen habe ich das Teil mal getestet, auch um zu sehen, was eine Reparatur mit neure Dichtung und evtl. neuer Feder bringt.







      Zur Kontrolle Undichtheit Ladeventil wurden schon diverse Kontrollvarianten beschrieben
      mit mehr oder weniger Erfolgsaussicht:

      - mit Mehl bestreuen :whistling:
      - dünnen Papierstreifen (Tempo o.ä.) :(
      - Feuerzeugflamme :cursing:
      - als zeitweise Techniker im Klima-Lüftungsbereich hatte ich mal Rauchrörchen

      und das brachte mich jetzt auf die Idee:

      - nimm Dir einen Kumpel, der Raucher ist und laß ihn eine schöne Wolke über das Ventil legen.
      dürfte funktionieren :?: :rolleyes:
    • Pellet wrote:

      Spannen und Ladewalze in Ladetellung. Dann abdrücken.
      Gleitet der Kolben nicht langsam nach vorn, ist was mit der Abdichtung.
      Also dicht scheint das System zu sein. Der Kolben gleitet wirklich seeehr langsam nach vorn. Die Kolbendichtung hatte schon Spuren, sah aber nach dem Einlegen über mehrere Tage in Maschinenöl sehr gut aus.
      Ja die Feder selbst war etwas schlapp auf der Brust. Auch war diese wellig in Bewegungsrichtung. Von den Abmessungen her passte diese perfekt - Innendurchmesser 18mm und außen 28mm. Die bisherigen Federn meiner anderen Heanel waren kleiner im Durchmesser. Gibt es eine Feder mit vergleichbaren Abmessungen :?: Die Länge der Feder hab in nicht gemessen.
    • Die originale Kolbenfeder vom Haenel IV/M ...

      Draht Durchmesser: 3,25mm
      Innendurchmesser: 18,5mm
      Außendurchmesser: 25mm
      Länge: 247mm
      Windungen: 26

      28mm Außendurchmesser bei Dir kann NICHT sein, weil das Systemrohr 28mm Innendurchmesser hat!

      Wenn dem aber tatsächlich so sein sollte, wäre es sonnenklar warum das Gewehr so wenig Leistung hat. ;)

      Edit: 18mm innen und 28mm außen, wären 5mm Draht Durchmesser ! Nö, sicher nicht. Das kann man mit dem kurzen Hebel nicht spannen.
      Knickst Du noch, oder repetierst Du schon? (© Nosferatu2008)
    • @Pellet
      Unsere Maße ähneln einander sehr. Meine obigen Maße sind von einer originalen Feder aus Gotha und aus ETW Lagerbestand.
      Die ausgebaute Feder aus meinen lV/M sind Deinen Maßen noch ähnlicher, allerdings in der Länge war die alte Feder schon um etwa 2cm gesetzt.
      Es dürfte also bei der Fertigung seinerzeit schon kleinere Abweichungen gegeben haben.
      Aber 18mm und 28mm innen/außen, stimmt sicher nicht. ;)

      Edit: Jedenfalls gibt es diese Feder neu nicht mehr, die müsste man anfertigen lassen. Kostet aber nicht die Welt.
      Knickst Du noch, oder repetierst Du schon? (© Nosferatu2008)
    • Hallo, mein kolben bei meinem Haenel 49a lief auch sehr langsam (trotz ölkur)
      Ich habe dann einfach mal silikonölspray in den kolben Raum gesprüht und ein wenig einziehen lassen. Seit dem schießt es wieder sehr genau und auch gefühlt doppelt so stark wie vorher. Also so wie es sein soll. Im Vergleich mit meiner Co2 Glock in etwa gleich stark.
      Das ist jetzt ein paar Wochen her und es hat sich nichts verändert.

      LG Markus
      Sportschütze

      Feinwerkbau 300s Universal
      Feinwerkbau 300s
      Walther Mod 55
      Haenel 49a
      Norica mod 55
      Weihrauch HW70
      Diana 25
      Glock 22 Co2
      M85 AEG
    • Rifleman wrote:

      Die originale Kolbenfeder vom Haenel IV/M ...

      Draht Durchmesser: 3,25mm
      Innendurchmesser: 18,5mm
      Außendurchmesser: 25mm
      Länge: 247mm
      Windungen: 26

      28mm Außendurchmesser bei Dir kann NICHT sein, weil das Systemrohr 28mm Innendurchmesser hat!

      Wenn dem aber tatsächlich so sein sollte, wäre es sonnenklar warum das Gewehr so wenig Leistung hat. ;)

      Edit: 18mm innen und 28mm außen, wären 5mm Draht Durchmesser ! Nö, sicher nicht. Das kann man mit dem kurzen Hebel nicht spannen.
      Die alte Feder hab ich außen nicht wirklich vermessen :whistling: . Das Außenmaß war dann bestimmt geringer. Für mich waren die Innenmaße für die Führung aus POM interessant, weil die Feder derart wellig war.

      Ich hab mal eine neue Feder nach den Maßen vom Zitat bei der Firma Gutekunst angefragt. Eine Katalogfeder in den Abmessungen wird derzeit nicht produziert. Damit wäre es eine Einzelanfertigung die ca. 80 bis 90 Euro kosten würde. Damit bin ich mit einer neuen Feder raus. Die IV-M wird wohl hauptsächlich bei mir nur im Schrank als Sammlerstück stehn.

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    • Hier mal noch mein Versuch ein Stabkorn 2,3mm Breite mit der Schlüsselfeile zu fertigen



      Bei einer Blechdicke von 2mm recht mühsam :D Dafür kann ich aber jetzt auch das Korn vom Vorbesitzer, welches mit in der Restekiste lag, mit nutzen. Für einen noch größeren Verstellbereich der Kimme hätte der Stab doch besser 10mm statt 9mm lang sein sollen.