Schadet es dem LG wenn Diabolos im Lauf bleiben?

    • NCC-1701-D wrote:

      Ich hoffe das bezieht sich nicht auf den kleinen Chemieexkurs? Finde den technischen Teil der Frage durchaus interessant. Zum Rest siehe meine ersten beiden Posts.
      Entspann dich es ging um den Hintergrund warum die Frage entstanden ist.
      Die Chemische sache ist durchaus interessant.
      Man kennt sowas auch im Schiffsbau, da werden bei Alurümpfen werden Opferblöcke angebracht wenn die im Hafen mal neben einem Stahlboot liegen sollten.
      Oder auch Alukarossen, die falsche Schraube kann einem A8 verheerend wirken.
      Fieldtarget bei der FSG-Starnberg Youtube
      Field -Target ist wie Sportschießen, nur viel Geiler!!!
    • Ich hoffe, wir sind nicht überempfindlich und denken nicht, daß explizit alles auf uns bezogen wird?

      Auch hier empfehlen wir ein dickeres Fell, sowie die Gewissheit, daß die Welt sich nicht nur um uns dreht.

      Eigentlich meinte ich den Typen, der sich selbst gekickt hat und seine augenscheinlich unterschwellig virulente Eigenschaft, auch danach noch Unruhe zu stiften.

      Relax. Meine Güte...


      We have the Fossils - we win!
    • Also der chemische Aspekt ist schon sehr interessant. Da macht man sich als Laie kaum Gedanken, welche Auswirkungen manche scheinbar kleinen Dinge( falsches Schraubenmaterial usw.) haben können.
      Aus rein praktischer Sicht, bin ich sicher das ein Diablo im Lauf selbst über Jahre keinen messbaren Schäden anrichtet. Wenn nicht andere Substanzen wie Fette oder säurehaltigen Öle dazu kommen.
      Hin und wieder findet man alte "Schwätzchen",die jahrelang vergessen irgendwo schlafen, wo noch ein Projektil im Lauf steckt. Und da ist auch kein Schaden im Lauf entstanden.
      Wenn es dir egal ist wo du bist, dann gehst du nicht verloren.
    • 45'iger wrote:

      Hin und wieder findet man alte "Schwätzchen",die jahrelang vergessen irgendwo schlafen, wo noch ein Projektil im Lauf steckt. Und da ist auch kein Schaden im Lauf entstanden.
      Naja nur weil du keine Schäden siehst, heißt es ja nicht das keine da sind.
      Als Elektrolyt reicht ja gerade bei Aluminium und Stahl schon Luftfeuchtigkeit.
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    • Sicherlich, unter dem Mikroskop wird man Veränderungen feststellen können. Nur wird sich das kaum auf die Funktionalität oder Sicherheit der Waffe auswirken.
      Denn feinste Metallrückstände unterschiedlicher Materialen findet man mit Sicherheit überall im Lauf und an anderen Stellen der Waffe ( Abzugsbereich und Spannmechanik)
      Wenn es dir egal ist wo du bist, dann gehst du nicht verloren.
    • Mein alter Herr hatte bei seiner HW 35 über Jahrzehnte immer einen Diabolo im Lauf stecken gehabt. Wenn das Diabolo verschossen wurde kam gleich wieder ein neues rein. Das hat er mindestens 50 Jahre so gemacht und dem Lauf hat es nicht geschadet.
    • Diesen sog. Weißrost kenne ich auch. Den hat man öfters bei denn DDR Punkt-Kugeln beobachten können. Wobei diese Kugeln teilweise aus altem Batterieblei gefertigt wurden. (Ob's stimmt,kann ich natürlich nicht beweisen)
      Wenn es dir egal ist wo du bist, dann gehst du nicht verloren.
    • Ich habe ein 9 mm Flobert Gewehr. Wenn man da einen Reinigungspatch mit dem Putzstock durch schiebt, kann man schon merken, wo da mal lange Zeit eine Patrone gesessen haben könnte. Ich bin dennoch unsicher, ob die "Mulde" als Patronenlager herstellerbedingt ist oder durch Kontaktkorrosion entstanden ist.
      Aber egal, schießen tue ich damit nicht, zumal ein Flobert ohnehin kein Präzisionsgewehr ist.
    • Hallo,

      wenn mineralische Fette oder Öle längere Zeit in einem Lauf verbleibt, dann wird es mithilfe des Luftsauerstoffs oxidiert und es entsteht Ölsäure. Die Hausfrau spricht von Ranzigwerden der Butter, des Fettes etc. Diesen Prozess kann man zwar durch kühle Temperaturen und Fernhalten von Lichteinstrahlung etwas verlängern aber keinesfalls verhindern. Die so entstandene Säure nagt zusätzlich an der Substanz lies Stahl.

      Aus diesen Gründen sollte man seinem Schätzchen in kurzen Zeitabständen mal neues Fett und Öl gönnen und das alte entfernen.

      Die neueren vollsynthetischen Fette und Öle sind über einen langen Zeitraum stabil und neigen demnach nicht kurzfristig zu Oxidationen.

      Gruß Viper
    • .....und da ist die Frage wieder:
      "Wann, wie oft und mit was, wird ein Luftgewehrlauf gereinigt?
      Gruß Dirk

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    • Ich habe in meiner einzigen LuPi, die hier herumliegt, auch immer ein Diabolo drin und die Waffe nicht gespannt. Wer weiß, wofür es mal nützlich sein kann.

      In der Öffentlichkeit renne ich aber natürlich nicht mit dem Ding herum, weder geladen noch ungeladen.
    • 45'iger wrote:

      Diesen sog. Weißrost kenne ich auch. Den hat man öfters bei denn DDR Punkt-Kugeln beobachten können. Wobei diese Kugeln teilweise aus altem Batterieblei gefertigt wurden. (Ob's stimmt,kann ich natürlich nicht beweisen)
      Weißrost ist eine Zinkverbindung (de.wikipedia.org/wiki/Weißrost) .
      Bei dem weißen Belag auf überlagerten Diabolos (hatte ich auch schon, waren aber > 20 Jahre alt und keine DDR Fertigung) wird es sich wohl um Bleiweiß (de.wikipedia.org/wiki/Bleiweiß) handeln. Im Altstoffsammelzentrum abgeben...

      LG Hannes
    • @bierminus
      Ich habe etwa dreißig Luftgewehre in meinem festen Bestand, die auch geschossen werden und nicht nur im Schrank stehen. Die Pflege beschränkt sich ausschließlich aus nach dem Gebrauch mit einem Öllappen abwischen, Laufreinigung gehört nicht dazu. Meine Läufe werden nicht gereinigt.
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