ME LEP SAA saloonfähig

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    • ME LEP SAA saloonfähig

      Mich hat der schwarze Einheitsbrei der LEP-SAAs lange angestunken, nun ist der erste Versuch einer Bunthärtung des Zinkrahmens fertig. Nicht ganz optimal, das Blau kam jetzt leider nicht so sehr raus, wie beim Test innen im Griffrahmen, aber für ohne große Übung...



      Der unten schnurgerade Abzugsbügel hat mich schon immer genervt beim Weihrauch/ME. Die wurden nun unten etwas rund geformt.


      hier nochmal mit dem original schwarzen Abzugsbügel, auch schon gerundet


      Die Nahaufnahmen bringen es schon ganz gut raus, ich hätte mir aber etwas mehr Blauanteil gewünscht, da war ich wohl zu vorsichtig





      Der Rahmen wurde zunächst mit Blue & Rust Remover von Birchwood gestrippt (abgebeizt), dann mit Stahlwolle poliert und anschließend mit Lupus Antik Blacking Brüniergel für Zink, Messing, Alu u.ä. betupft, verschmiert und abgewaschen (kleiner Pinsel). Man kann sich dabei immer nur die Flächen bis zur nächsten Kante vornehmen, da man den Fortschritt im Auge behalten und schnell reagieren muß. Aber die Marmorierung verzeiht auch Anschlüsse auf einer Fläche, z.B. der Rahmenflanke.

      So, jetzt könnte man endlich auch mal die abgeranzten Antik-SAAs von Umarex schick machen, oder den Schofield.. ;)
    • Sehr schöne Arbeit @flupp... ! :thumbsup:
      Gibt dem SAA mehr Originalität. Für mich dürfte der Abzugsbügel noch in Messing ausgeführt sein.

      Den Schofield finde ich eigentlich schön so wie er ist, wenn ich mir den Steelgray nehme, hat der schon eine sehr edle Optik. :saint:


      Grüße vom Major
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    • Für 50 - äh - Eurodollar :D gibt es den gerade noch bei Schneider, der güldene Backstrap ist schon alle.
      Da die meisten Messingbügel versilbert oder vernickelt waren, hab ich drauf verzichtet.
      Aber die Armyversion hatte glaub ich tatsächlich Messing vorn, Stahl hinten und geöltes Holz.
    • flupp... wrote:

      Mich hat der schwarze Einheitsbrei der LEP-SAAs lange angestunken, nun ist der erste Versuch einer Bunthärtung des Zinkrahmens fertig.

      Nicht schlecht, Hr. Specht. Das könnte mir auch gefallen. Wie du es schon geschrieben hattest, fehlt dort etwas der Blauanteil, aber ansonsten kann sich das sehen lassen.

      Wie robust schätzt die Oberflächenbeschichtung ein? Nutzt sich die Kunstmalerei wieder schnell ab, oder bekommt sie nur eine klassische Patina?

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    • Ich denke, das ist die Krux bei der Geschichte, gegen die verteufelt zähe Brünierung von Weihrauch wird diese Kaltbrünierung schnell blaß aussehen. Zumindest fehlt jetzt die Oberflächenhärte, und das öffnet Kratzern Tür und Tor. Einfach mal abwarten, ich schleppe das Ding ein bißchen herum, mal sehen, wie sich das auswirkt. Der Vorteil ist natürlich, man kann immer wieder rangehen und auch partiell nachbessern.

      Eigentlich war bei den kleineren Testecken unterm Griff immer mal etwas blauschillerndes mit dabei. Vielleicht war ich zu verkrampft, als es ums Ganze ging, und hab zu früh abgebrochen. Ist wie beim Anlassen ein kurzer Moment zwischen Braun und Schwarz, das muß man mit Erfahrung abpassen.
      Aber ich habe auch echte dezente Bunthärtungen von Stahl gesehen, die kaum Blau enthalten, oder solche, wo fast nur braun dominiert. Mein Uberti Open Top ist z.B. soeiner, schon recht dunkel, die könnten Geschwister sein. Oder eben die abgelederten, bis auf ein paar Schmitzer stahlgrauen antiken Exemplare.
      Insofern ist der erste Wurf nicht völlig daneben.
      Den nächsten würde ich auch eher "trockenmalen", mit vorher abgetupften Pinsel, sonst wird es zu heftig.

      Der Hahn strahlt übrigens in angelassenem Mitternachtsblau, und dasselbe könnte man noch mit den Schraubenköpfen machen, um noch etwas bunte Farbe reinzubringen.

      Als nächstes werde ich den ganzen unsäglichen Messingrahmen der VL zu Leibe rücken, die hab ich bis jetzt immer nur schwarz brüniert. Die laufen in meinem formaldehydverseuchten Schrank ohnehin alle an mit der Zeit, da kann man nichts versauen.
    • Ich habe heute das erste Mal auf Scheibe (10 Meter) mit meinem LEP SAA geschossen.

      Ich zweifelte erst an mir, denn die ersten 5 Schüsse (Schussgruppe 1) landeten unten rechts in der Ecke.

      Beim 2. Durchgang schoss ich oben links in die Ecke und die Diabolos landeten mittig.


      Bei den nächsten Runden der gleiche Effekt.

      Ich vermute mal, das dem Vorbesitzer der SAA auf den Boden gefallen ist... Lauf verbogen. Anders kann ich mir das nicht erklären.

      Kann man sowas beheben? Habt ihr Ideen?

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    • Das erste Mal... beachtlich, wie lange hast Du das Ding schon? ;)
      Glaube ich nicht, daß der fette Lauf verbogen sein soll, dann müßte er ja eher wackeln.
      Hast Du die Dias eingepreßt in die Kappen? Wenn die lose drin herumklappern kommt jede anders ab beim Schuß.
      Deine Pumpe ist immer noch die einfache Schwengelpumpe? Die soll nicht gerade Garant für konstante Füllungen der LEP sein, kann man ja nicht messen, höchstens mit dem Chrony.
      Aber selbst wenn Du inzwischen eine bessere hast, behaupte nicht, daß die Dich nicht erschöpft beim Pumpen.
      Ist vielleicht eher wie beim Computer, 95% der Fehler sitzen... :D
      Korn fest? Manchem ist es ja schon vor die Füße gefallen, zumindest beim SSW.
      Hast Du beide aufgelegt/freihändig geschossen?

      Ich denke aber,für 10 m und erstes Mal ist das gar nicht so schlecht, das kann ich auch so. ;)

      ps. das haste von Deinem ´cowboy load´, der 6. wäre bestimmt zufällig voll auf die 12 geflogen :laugh:
      Dafür gehört der eine noch zur oberen Gruppe, soweit liegen die also gar nicht auseinander.

      The post was edited 1 time, last by flupp... ().

    • Magnum Opus wrote:

      Also, bis der Lauf sich verbiegt, da braucht es Einiges.

      Möglicherweise aber ist das eingesetzte Korn etwas schief...
      Der Lauf ist falsch ausgedrückt von mir. Eher der Rahmen. Meine Schützenkollegen tippten auch auf das Korn. Ich kann da aber nichts erkennen.

      flupp... wrote:

      Das erste Mal... beachtlich, wie lange hast Du das Ding schon? ;)
      Bis zur Vollständigkeit hat es halt etwas gedauert :) Die Gelegenheit den LEP auf den 10 Meterstand zu nehmen hatte sich auch erst heute ergeben.


      flupp... wrote:

      Hast Du die Dias eingepreßt in die Kappen? Wenn die lose drin herumklappern kommt jede anders ab beim Schuß.
      Nee, ich habe die nicht eingepresst sondern nur reinplumsen lassen. Das erhöht sicherlich die Streuung. Aber ich habe 2 Schussgruppen auf der Scheibe und 2 Haltepunkte gehabt...


      flupp... wrote:

      Deine Pumpe ist immer noch die einfache Schwengelpumpe? Die soll nicht gerade Garant für konstante Füllungen der LEP sein, kann man ja nicht messen, höchstens mit dem Chrony.

      Jupp, die Standpumpe. Die hat aber ein Barometer. Ich habe die LEPs mit 150 Bar aufgepumpt. Ist mir klar, dass das nicht 100% genau sein wird, aber es ist ein Anhaltspunkt.


      flupp... wrote:

      Korn fest? Manchem ist es ja schon vor die Füße gefallen, zumindest beim SSW.

      Hast Du beide aufgelegt/freihändig geschossen?

      Ich denke aber,für 10 m und erstes Mal ist das gar nicht so schlecht, das kann ich auch so. ;)
      Korn ist fest. Ich habe einhändig, nicht aufgelegt geschossen und mir nicht so viel Mühe gegeben. Vor allem war ich heute sehr tatterig. Das ändert aber trotzdem nichts an der Tatsache, die die Diabolos unten rechts in der Ecke landen, wenn ich mittig ziele.

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    • Na und? Das ist bei meinen auch normal. In irgendeine Ecke ziehen die immer, nur nie zufällig in die Mitte, da ist irgendwas drin, was das verhindert ;(

      Das ist kein Competition, das Visier sowas von rund und kaum erkennbar...
      Mußt auch mal Dein Abzugsgewicht angucken.
      Und versuche mal das Einpressen. Bei meinen Kappen geht es gar nicht ohne, die fallen sonst einfach durch und blockieren die Trommel. Ich nehme dazu einen kleinen Sockel, der vielleicht 1mm in die Kappen vorn hineinragt und die Setztiefe bestimmt. Hinten drücke ich einen alten Bleistift, genausogut wäre ein angespitztes Rundholz mit Handballenkappe in die Diakelche.
      Sieht man unten links, der Bleistift und die Aluscheibe als Sockel.


    • flupp... wrote:

      Und versuche mal das Einpressen. Bei meinen Kappen geht es gar nicht ohne, die fallen sonst einfach durch und blockieren die Trommel. Ich nehme dazu einen kleinen Sockel, der vielleicht 1mm in die Kappen vorn hineinragt und die Setztiefe bestimmt.
      Eingepresst hatte ich schon mal. Allerdings sind mir dann ein paar Diabolos vorne wieder rausgefallen.

      Die Idee mit dem Sockel klingt aber gut. Das werde ich mal ausprobieren.

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    • Sunset Sam wrote:

      Nee, ich habe die nicht eingepresst sondern nur reinplumsen lassen. Das erhöht sicherlich die Streuung.
      Wenn die Dias nicht eingedrückt werden wird
      die Dichtung der Patronen beschädigt!
      Mach mal 200 - 230 Bar drauf und berichte.
      Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
      Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
    • Ich habe heute nochmal getestet und anschließend gebastelt.

      Erstmal Lauf gereinigt, LEPs auf auf ~200 Bar aufgepumpt, verschiedene Diabolos getestet. Von allen vorhanden Diabolos funktionierten die JSB Exact am besten.



      Entfernung zum Ziel ca. 4 Meter. Visierung unter dem schwarzen Punkt gehalten. Weiterhin landeten alle Diabolos unten rechts in der Ecke, wie erwartet.

      Ich schaute mir den SAA genau an und überlegte, wie ich den wieder gerade bekomme. Zuerst fiel mir auf, dass die Kimme nicht ganz mittig gefräst war.



      Ich schliff die linke Backe etwas ab. Damit hoffte ich, den SAA wieder mehr mittig zu bekommen. Die Verbesserung war minimal.

      Als nächstes war das Korn dran. Maßnahmen: Korn leicht nach rechts biegen (Treffer kommen weiter links) und abschleifen (Treffer kommen höher)

      Vom Korn habe ich leider keine "vorher / nachher Fotos", aber das müssten etwa 2 mm gewesen sein, die ich abtrug. So schaut’s jetzt aus:




      Beim letzten Schusstest (3 Schuss) hielt ich direkt aufs Bullseye. Zwei Treffer fast mittig und ein Ausreißer.


      So ganz zufrieden bin ich noch nicht. Eigentlich müsste noch mehr vom Korn runter und ich müsste es noch ein Stück nach Rechts biegen.

      By the way:

      Während der Schießens habe ich mir meine Daumenkuppe zwischen Hahn und Rahmen geklemmt...



      Autsch! Hat geblutet wie Sau! Der Hahn ist auch verdammt scharf geschliffen.


      Und Außerdem haben sich heute von 7 LEPs die Kopfdichtungen verabschiedet...



      Ich hatte meine LEPs erst letzte Woche gewartet und einige Dichtungen ausgetauscht. Merkwürdig...

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      The post was edited 1 time, last by Sunset Sam ().

    • Das ist das, was Daniel meinte, die Stößel müssen abrupt und ungebremst vorn rausfliegen können, damit die Dichtung so wenig wie möglich flattert und aus dem direkten düsenartigen Hülsenmund mit dem brachialen Druckimpuls kommt.
      Daher die Dias vorn aus dem Freiraum der Geschoßkappen bringen und vorn einpressen.
      Wenn das nicht hilft, mal die Kante des Hülsenmunds prüfen, ob da scharfe Grate sind. Eigentlich halten die Dichtungen etliche -zig Schuß bei 240 bar.
      Die Dichtungen möglichst im heißen Wasserbad aufziehen und langsam den Montagekegel hinaufrollen, damit sie sich dehnen können.

      Das Korn hast Du ordentlich weggefeilt, da habe ich mich immer vor gescheut. Ist aber wirklich viel zu lang.
      Die Hahnform ist absoluter Murks, aber den kannst Du auch getrost entschärfen. Entscheidend für die Funktion ist die flache senkrechte Fläche unter dem oben nach vorn vorstehenden Hammer, der selbst ist nur "Zierde" und Endanschlag.
    • flupp... wrote:

      Daher die Dias vorn aus dem Freiraum der Geschoßkappen bringen und vorn einpressen.

      Wenn das nicht hilft, mal die Kante des Hülsenmunds prüfen, ob da scharfe Grate sind.
      Habe ich vergessen zu erwähnen. Diesmal habe ich alle Diabolos eingepresst!

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    • Sunset Sam wrote:



      By the way:

      Während der Schießens habe ich mir meine Daumenkuppe zwischen Hahn und Rahmen geklemmt...
      Autsch! Hat geblutet wie Sau! Der Hahn ist auch verdammt scharf geschliffen.
      Ja, ja......faules Fleisch muss ab, hat mein Lehrmeister in solchen Fällen immer gesagt ;)


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    • Also ich habe jetzt insgesamt 12 LEPs bei denen mir die Dichtungen abgeflogen sind. Ich verstehe das nicht.

      Habt ihr einen Tipp, woher ich günstig mehrere Dichtungen bekomme? Aber nur die kleinen O-Ringe. 50 - 100 Stück oder so.

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    • Die O-Ringe gibt es bei IR-Dichtungstechnik.
      ir-dichtungstechnik.de/gewerbe…hore-a-schwarz-black.html

      Normalerweise halten die Dichtungen recht lange.
      Es ist nur wichtig daß der Stößel frei nach vorne
      heraus kann. Wenn er gebremstvwird bleibt er an
      der Stelle stehen an der die Dichtung nicht mehr
      gestützt ist; das führt zum Defekt.
      Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
      Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.

      The post was edited 2 times, last by NC9210 ().