Waffentransport und annehmen einer Waffe

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    • Waffentransport und annehmen einer Waffe

      Hat jemand Erfahrung mit dem empfangen von EWB Waffen.

      Die werden ja mit einem Kurier versendet.

      Wollte bei egun eine 4mm m20 kaufen.

      Kann man die mit dem Kurier auch Samstags empfangen oder ist es auch möglich sie auf die Arbeit liefern zulassen?

      Ist bissel doof da ich unter der Woche bis 17 Uhr arbeite.
    • Meiner Einschätzung nach ist das ziemlich einfach und doch wieder kompliziert.

      - Der Spediteur darf die Waffe nur persönlich an den Empfänger übergeben, der sich mit Personalausweis (und vielleicht auch mit WBK) als Empfangsberechtigter ausweisen kann. Wo das ist spielt erst einmal keine Rolle für den Spediteur
      - Aber möglicherweise für dich, weil du die Waffe gesetzeskonform nach Hause transportieren musst. Hier ist zumindest ein verschlossenes Behältnis erforderlich. Im Paket geht das wohl eher nicht.

      Gruß
      Musashi
    • Musashi wrote:

      Meiner Einschätzung nach ist das ziemlich einfach und doch wieder kompliziert.

      - Der Spediteur darf die Waffe nur persönlich an den Empfänger übergeben, der sich mit Personalausweis (und vielleicht auch mit WBK) als Empfangsberechtigter ausweisen kann. Wo das ist spielt erst einmal keine Rolle für den Spediteur
      - Aber möglicherweise für dich, weil du die Waffe gesetzeskonform nach Hause transportieren musst. Hier ist zumindest ein verschlossenes Behältnis erforderlich. Im Paket geht das wohl eher nicht.

      Gruß
      Musashi

      Klar geht das auch im Paket wenn es natürlich verklebt ist.

      Es steht nirgends das da ein Schloss dran sein muss.

      Nur das es nicht möglich sein darf mit wenigen Handgriffen.........
    • Ich sehe im Annehmen auf der Arbeit, dass es schwer sein dürfte, hier sicherzustellen, dass kein Unbefugter dran kann. Man müsste das Paket ja quasi auch mit aufs Klo nehmen.
      Und man sollte das vorher mit dem AG klären, ob die Annahme privater Pakete mit erlaubnispflichtigen Waffen erlaubt.
    • Esti wrote:

      Ich sehe im Annehmen auf der Arbeit, dass es schwer sein dürfte, hier sicherzustellen, dass kein Unbefugter dran kann. Man müsste das Paket ja quasi auch mit aufs Klo nehmen.
      Und man sollte das vorher mit dem AG klären, ob die Annahme privater Pakete mit erlaubnispflichtigen Waffen erlaubt.

      Hallo,

      diese Bedingungen zu erfüllen ist so gut wie unmöglich. Ferner darf man nicht auf die Idee kommen die Waffe in das Auto zu legen, wenn es geparkt ist und der Fahrer nicht dabei ist.

      M.E. kommt nur eine Anlieferung an die angegebene Adresse in Betracht. Der Nachweis des Empfängers muss mit dem Personalausweis geführt werden. In diesem Dokument steht nur eine bestimmte Adresse drinnen. Die Spedition wird sehr wahrscheinlich die Sendung überhaupt nicht umleiten.

      Kann man diese Punkte nicht im Voraus mit der Spedition abklären. Kommen hier mehrere Speditionen in Betracht?

      Gruß Viper1497
    • Hallo,

      Meines Wissens kommt als Spedition nur ein Name in Betracht, die Waffen transportiert. Alle anderen, die früher bereit waren diese Ware zu transportieren haben die Bedingungen geändert. Die Firma Overnight Express fährt die Waren mit Kurier aus. Der Termin wird in der Regel mittels Handyanruf abgestimmt. Nachfragen kann man möglicherweise bei dieser Firma.

      Gruß Viper1497
    • ich hatte damals auch per Mail einen Liefertermin geschickt bekommen, zu meiner Arbeitszeit. Kurzerhand dort angerufen, dass ich zu dieser Zeit nicht zuhause bin. Adresse von meiner Arbeit angegeben...war gar kein Problem...dann wurde diese zur Arbeitsstelle geliefert. Mit dem Personalausweis bekam ich dann auch mein Paket überreicht. Wbk habe ich gezeigt..hatte aber nicht den Eindruck, dass dieses notwendig gewesen wäre. Zumindest wurde nur flüchtig geschaut. Paket reicht aus für den Transport. Klar..irgendwo unbeaufsichtigt abstellen ist halt nicht.

      Grüße, Kai
      ...fürchte nicht den Wind...denn ich bin der Sturm...
    • Dirk124 wrote:

      Am besten gleich vom Versender ins Depot des Kuriers liefern lassen. Der ruft an und macht mit mir den Abholtermin aus.
      Transport im Paket, wie schon gesagt, geht.
      Genau so, habe ich schon mehrfach bei Waffen und Munition gemacht. Du musst dich bei Abholung nur mit dem Perso ausweisen. Einen Umweg aus dem Heimweg solltest du aber nicht machen.

      "Die Welt ist zu komplex für einfache Erklärungen!"
    • Hallo,

      ich denke du hast den Sachkundenachweis Waffen bereits ab erfolgreich absolviert. Demnach hast du dort erfahren, auf welchen Wegen du die Waffe in einem verschlossen Behältnis transportieren darfst. Ein erlaubter Weg ist demnach nach dem Kauf der Transport nach Hause. Beim Transport ist stets und immer der direkte Weg ohne Pause gemeint.

      Bei dem Gedanken, dass die Waffe beim Arbeitgeber abgeben werden soll bekomme ich Bauchschmerzen. Für mich ist dieser Weg kein erlaubter Transport.

      Hier wurden brauchbare Alternativen genannt, die näher angesehen werden sollten.

      Gruß Viper
    • Kleine Pausen sind beim Waffentransport schon erlaubt, etwa ein Halt an der Raststätte bei längeren Wegen. Nur für längere Zeit darf man die Waffe nicht unbeaufsichtigt im Wagen lassen. Kurz beim Bäcker reinspringen dürfte kein Problem darstellen, ein ausgedehnter Wocheneinkauf schon eher.
      Vor allem darf aber die Waffe nicht von aussen sichtbar sein.
      Mich würde wie gesagt eher die Aufbewahrung am Arbeitsplatz sorgen als der Transport nach Hause.
      Ich hatte auch schon gedacht, wie schön es wäre, nen kleinen Waffenschrank im Büro zu haben und dann direkt von der Arbeit auf dem Stand zu fahrem, statt erst nach Hause.
    • Moin,

      es war nie die Rede davon die Waffe auf der Arbeit zu lagern bis zum Feierabend.

      Ich würde sie dort wenn es möglich wäre in Empfang nehmen dann natürlich direkt nachhause in den Safe bringen.

      Sozusagen Mittagspause vorziehen.

      Mir ging es nur darum ob es möglich ich sie auf der Arbeit zu empfangen.

      Schönen Tag
    • Moin coltm4,

      wenn du schreibst, dass du sie dir vielleicht auf die Arbeit schicken lassen willst, geht man automatisch davon aus, dass du sie bis zum Feierabend auch dort lässt. Die wenigsten können wohl einfach so mal eben mitten in der Arbeitszeit nach Hause fahren, um ein Paket wegzubringen.
      Feste Pausenzeiten sind die Regel.
      Aber wenn dein Arbeitsplatz es zulässt, dass du die Waffe persönlich entgegennimmst und kurz verschwindest, sehe ich wenig Probleme.
      (Aber da ich kein Anwalt bin, ist die Einschätzung natürlich unverbindlich)
    • Mich würde wie gesagt eher die Aufbewahrung am Arbeitsplatz sorgen als der Transport nach Hause.
      Ich hatte auch schon gedacht, wie schön es wäre, nen kleinen Waffenschrank im Büro zu haben und dann direkt von der Arbeit auf dem Stand zu fahrem, statt erst nach Hause.
      Dito....
      Ich fahre morgens 36 km Richtung Norden zur Arbeit. Nach Feierabend also 36 km zurück Richtung Süden.
      Der Stand liegt auf halbem Weg genau in der Mitte.
      Ich werde dieses Thema mal angehen. Obwohl ich fürchte, die Antwort vom Inhaber des Hausrechts jetzt schon zu kennen...
      Und er sprach: Das größte Rätsel, süßes Kind, das ist die Liebe - doch wir wollen es nicht lösen. (Heinrich Heine)
    • Vanguard wrote:

      Ich werde dieses Thema mal angehen. Obwohl ich fürchte, die Antwort vom Inhaber des Hausrechts jetzt schon zu kennen...
      Der wird sich kaum eine Laus in den Pelz setzen wollen... ;)

      Im Rahmen der direkten Jagdausübung ist es ja glücklicher Weise noch halbwegs locker.
      (Hotelzimmer, Abzugsschloss einsetzen und / oder Verschluß herausnehmen und mitnehmen)
      Die reine Verbringung zum Schiessstand, BüMa, o.ä. also ohne Jagdausübung und für Sportschützen
      ist dagegen leider sehr restriktiv. :(

      Back Topic:
      Bei Paketlieferungen, insbesondere über E.-gun, also von privat, wäre ich doppelt vorsichtig.
      Da ist mir schon einmal etwas schussbereites angekommen... 8o
      Im unwahrscheinlichen Falle eines Falles hängt man damit gleich am Fliegenfänger.
      Denn bei einer Übernahme (auch vom Paketdienst) wäre die sofortige Sicherheitsüberprüfung gefordert.
      Jeder ist für seinen Schuss selbst verantwortlich
    • Oldcrow wrote:

      Der wird sich kaum eine Laus in den Pelz setzen wollen... ;)
      Im Rahmen der direkten Jagdausübung ist es ja glücklicher Weise noch halbwegs locker.
      (Hotelzimmer, Abzugsschloss einsetzen und / oder Verschluß herausnehmen und mitnehmen)
      Die reine Verbringung zum Schiessstand, BüMa, o.ä. also ohne Jagdausübung und für Sportschützen
      ist dagegen leider sehr restriktiv. :(
      Sportlich ist es genauso, wie jagdlich.
      Wenn du auf einen Wettkampf mit Übernachtung fährst, musst du genauso lagern, wie wenn du ein Hotelzimmer für die Jagd buchst.
      Einzig für den direkten Weg zur Jagdausübung von zuhause ins Revier ist die Gesetzgebung locker umd verlangt nur den ungeladenen Transport, aber ohne Behältnis.
    • Ich würde sogar auf meine Kosten einen entsprechend zertifizierten Waffenschrank hier im Büro installieren. Verdeckt in einem Wandschrank.
      Die Zustimmung vom Inhaber des Hausrecht ist das Eine.
      Ob das dann auch waffenrechtlich zulässig ist - weil nicht direkter Weg zum Stand - müsste ich noch mal genau nachlesen.
      Und er sprach: Das größte Rätsel, süßes Kind, das ist die Liebe - doch wir wollen es nicht lösen. (Heinrich Heine)