Diabolo Ladehülsen aus dem 3D-Drucker. Geht das.

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    • Diabolo Ladehülsen aus dem 3D-Drucker. Geht das.

      Ja, geht. Gestern und heute ein bisschen mit Tinkercad und dem 3-d Drucker rumgespielt. Herausgekommen sind dabei 4,5er Diabolo-Ladehülsen für den Dan Wesson, Co2. Der Kunststoffnöppi im Hülsenboden wir ersetzt durch ein Stück Gardenaschlauch, vom Microdripsystem. Das Diabolo wird eingesetzt und mit einem Kugelschreiber nachgedrückt, sodass es etwa 1,5 mm versenkt ist. Passt perfekt. Ich hab jetzt 50 Schuss mit der Hülse gemacht und die sieht aus wie neu. Wenn das Schlauchstück hin ist, wird einfach ein neues reingedrückt und mit einen scharfen Teppichmesser bündig, am Hülsenboden entlang, abgeschnitten. Geschwindigkeiten messen und Schussbilder mache ich mal in den nächsten Tagen. Außerdem bin ich schon am Entwurf für Ladehülsen für den Colt SAA. Eigentlich ist das immer das selbe Prinzip. Die Hülsen unterscheiden sich nur in den Maßen. Es geht nicht darum, ein paar Euro zu sparen, sondern darum, was machbar und mit vorhandenen Mitteln umsetzbar ist. Spass an der Freud eben. :D


      LG vom linken Niederrhein.
      Das Leben an sich ist sehr gefährlich und endet tödlich. Immer.

      The post was edited 3 times, last by rawing ().

    • Ich bin dafür. Ich finde das Prinzip des 3D Druck genial und wenn man die Programme bedienen kann ist es auch sehr praktisch. Kann ich zwar nicht, ist aber trotzdem interessant... ^^

      Und thematisch sind wir dann auch nicht am Ziel vorbei, denn egal ob es ein in 154356 Positionen verstellbarer Hamster, eine Ladehülse oder ein Schießstockaufsatz für ein Stativ ist, am Ende ist es nützliches Zubehör für unser Hobby.
    • Hast du die stehend gedruckt? Mehrere auf einmal? Welcher Haftgrund? Drucker? :thumbup:

      Du könntest auch mal ABS versuchen, das du anschließend leicht mit Aceton bedampfst um die Oberfläche zu glätten. Übrigens- es gibt auch Messing-Filament :whistling:
      filamentworld.de/produkt-kateg…filament/metall-filament/

      Weiterhin kannst du es auf Griffschalen ausweiten. Gibt nämlich auch Holzfilament. Oder auch Hülsenboxen, Ladehilfen uvm... :D

      Es ist auch eine gute Idee, solche Modelle auf Tinkercad, Thingiverse o.ä. Plattformen mit anderen zu teilen. Oder evt. auch hier im DL-Bereich. An Ideen und Möglichkeiten zwecks Zubehör aus dem 3D-Drucker mangelt es ja nun nicht. ^^

      Gewisse Filamente mit div. Eigenschaften, wie metallisch, holzartig, magnetisch, leuchtend usw. sind nicht gerade günstig und lohnen kaum für Einzelanfertigungen. Bei kreativen Vorstellungen könnte man aber durchaus ne Kleinserie an begeisterte Abnehmer hier stemmen. ;)

      Ideen und Resultate wie diese, regen vlt auch andere an, sich auch endlich mal son Ding zuzulegen. 300€ und gut ist. Und das ist kein Buch mit sieben Siegeln!

      Apropos Griffschalen- da krieg ich doch gleich wieder Lust... :rolleyes:
      Jetzt ist soweit, dass soweit ist 8o
    • Moin!

      Schiesser wrote:

      Ideen und Resultate wie diese, regen vlt auch andere an, s
      Ich für meinen Teil bin schon mächtig angeregt und werde heute mal versuchen Ladehülsen für die CLA zu drucken. :D

      PLA Gold liegt hier noch rum. :D Das muss weg!

      Wenn das klappt folgen PETG Versuche.

      Ich seh schon: Eine eigene 3D Druck Ecke muss her! :D

      Viele Grüße,

      Thorsten


      2erlei wrote:

      Ich habe hier auch noch einen ungenutzten Prusa stehen.
      Wirklich noch nie benutzt. Der muß irgendwann mal weg.
      Würde mich mal interessieren, wie viele PN´s Du bist jetzt schon bekommen hast! :D :thumbsup: :D
    • Ja, stehend gedruckt, mit 4mm Brim. Zuerst immer nur einzelne Muster, da die Maße angepasst werden müssen, danach dann im Sechserpack. Drucker ist ein Aurora A5. Haftgrund brauche ich keinen, da die Druckplatte eine entsprechende Beschichtung hat. Die wird nur ab und zu mit Spiritus abgewischt. ABS Drucken ist mir zu kompliziert, wegen der Lüftung und dem Geruch, da bleib ich bei PLA, was ja prima funktioniert. Gedruckt wurde die Probehülse mit silberfarbigen PLA. Nun habe ich mir mal goldfarbiges bestellt um einen Messingeffekt zu erzielen. Die Druckdatei als gcode kann ich per PN schicken.
      LG vom linken Niederrhein.
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      The post was edited 1 time, last by rawing ().

    • 3D-Modelle niemals nicht als G-Code teilen! Diese Daten sind dann bereits interpretiert und daher nicht für jeden Drucker geeignet. Daher ausschließlich als STL bereitstellen, damit sie jeder passend für sich slicen kann. Ggf. mit Angaben bzgl. gewisser Einstellungen. Dies in Form einer beigefügten Textdatei "readme.txt".
      Jetzt ist soweit, dass soweit ist 8o
    • OK, hab ich verstanden. Aber wie kriege ich die Datei aus Tinkercad raus? Ich habe noch keine Möglichkeit gefunden, außer direkt in einen Slizer oder bei Thingiverse abzuladen.
      LG vom linken Niederrhein.
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    • Danke für den Tipp, funktioniert aber bei mir so nicht. Sobald ich auf STL klicke, öffnet der Slicer. Parallel wird die STL Datei aber in den Downloadordner geschoben, wo ich sie dann finde. Also, geht doch. ;)
      LG vom linken Niederrhein.
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    • Dann hast du in deinem Browser wohl eingestellt, dass stl gleich mit deinem Slicer geöffnet werden sollen. Siehe Screenshot oben. So oder so kannst du daraus auch wieder als stl speichern unter. Aber egal, Hauptsache du weißt wie du dran kommst.

      Und wenn du mal sehen möchtest, was dein Gcode so alles anstellt, kannst du dir das auch mal simuliert anschauen:
      nraynaud.github.io/webgcode/

      Welchen Slicer verwendest du und nutzt du einen Printserver, der alles überwacht usw? Ich nutze Cura als Slicer und Octoprint: octoprint.org/


      FreeCAD ist fürs Modelling ebenso zu empfehlen wie Blender:

      freecadweb.org/?lang=de
      blender.org/

      Happy printing :)
      Jetzt ist soweit, dass soweit ist 8o
    • 3ddrucker.de/3mf-neues-datenformat-fuer-3d-drucker/

      Und weil OpenSource, ne tolle Sache! :thumbup:

      Allerdings hat man in seinem Slicer sein Druckerprofil angelegt bzw. angepasst. Wie es sich dann mit dem Austausch mit 3mf verhält, weiß ich noch nicht. Ob der Slicer einem dann vor unpassenden Einstellungen warnt usw. Eine STL ist ja nur das rohe Modell und man muss dann im Slicer gewünschte Einstellungen selbst vornehmen. Wäre aber schön wenn sich Standards etablierten und man so auch Druckeinstellungen mit bekommt. Solange es OpenSource bleibt, ist dagegen nix einzuwenden.

      Wie auch immer- Gcode ist das, was nur für das eigene Ausgabegerät bestimmt ist, eben interpretiert. STL ist nur das Modell und 3mf beinhaltet auch Druckeinstellungen, welche dann auch wieder verstanden/interpretiert werden müssen/wollen. Das hängt dann wieder vom Druckerprofil ab.
      Jetzt ist soweit, dass soweit ist 8o
    • Ich bin nicht so der Computerfreak. Es reicht für den täglichen Gebrauch, aber mehr nicht. Als Slicer benutze ich das Programm, was bei dem Drucker dabei war, nachdem die Installation von slic3r fehlgeschlagen ist. Bisher habe ich nur fertige Dateien verarbeitet. An Tinkercad versuche ich mich erst seit ein paar Tagen. Mein Drucker, ein JGAurora A5, läuft out of the Box ohne Probleme und hat bestimmt schon 300-400 Std. auf dem Buckel. Ich übertrag die Dateien mit einem Stick auf den Drucker, das mit Octoprint ist mir alles zu kompliziert, krieg ich nicht hin.
      LG vom linken Niederrhein.
      Das Leben an sich ist sehr gefährlich und endet tödlich. Immer.
    • Schiesser wrote:

      Wie kann man denn son Ding ungeachtet in der Ecke stehen lassen?
      Das war ein Beutekauf.
      Dann sagte man überall, daß man hier noch was verbessern muß, dort noch
      was löten muß, evtl noch elektronische Bauteile ergänzen, eine Glasplatte
      anfertigen (lassen) muß, die Tischnivelierung umbauen, den Rahmen verstärken,
      den Lüfter tauschen, den Ausströmer durch einen Ring ersetzen und überhaupt
      gleich den Nachfolger hätte kaufen müssen.

      Deshalb.
      Gruß, Ralf
      Alt, aber bewaffnet. :thumbsup:

      Orbis non sufficit