Repetierer Ordonnanzgewehre Gelbe WBK

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    • Repetierer Ordonnanzgewehre Gelbe WBK

      Hallo,

      bin seit ein paar Monaten im Verein und konnte schon viele Sportwaffen von .22 bis 308 und von GSP über Remington 700 und AR15 alles ausprobieren.

      Aber wo es mich immer am meisten fasziniert hat waren die alten Repetierer wie K98 und Nagant.

      Diese einfach Technik aber denoch sehr Präzise und leistungsstark ist sehr interessant.

      Ich gebe zu bei uns im Verein dominiert klar die AR15 in 9mm oder 223. Am Anfang wollte ich die auch aber nach den ganzen Eindrücken habe ich doch gemerkt es muss was altes sein.

      Die Faszination ist einfach da für die alte Technik.
      Es dauert noch bis ich endlich meine Gelbe habe.

      Aber wie war es bei Euch?
      Wie habt ihr euch entscheiden welche Waffentype ihr haben wollt ?
    • Bei den Kurzwaffen war mir relativ schnell klar das ich erst die großen Kaliber haben wollte. Dann noch das ich eine Pistole und einen Revolver wollte um möglichst viele Diziplinen abdecken zu können. Auf die 9mm und den .357er Revolver folgte eine .45er Pistole und wenn ich mich beim Grundkontingent der Grünen WBK bzgl. Der Langwaffen ausgetobt habe ein Platz ist noch frei.wird am Ende noch eine .22er dazukommen. Wenn das alles nebst den dazugehörigen Optiken durch ist geht's dann in deine Ecke mit den Ordonanzwaffen. Ich sehe diese Waffen aber eher als Spaßwaffen und beginne daher andersrum als du. Dann gut Schuß und viel Spaß wenn's dann richtig bei dir losgeht.
      „Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld lasse sich alles erreichen, darf man sicher sein, dass er nie welches gehabt hat.“

      Aristoteles Onassis
    • Eine Ordonnanzwaffe muss auch noch her, ganz klar. Aber meiner Meinung nach ist das nichts für die erste oder zweite eigene Waffe, eher die 5. oder 6. Erst mal braucht man etwas zum üben, üben, üben...

      So eine Ordnonnanzwaffe wird schnell heiß und nach 10 Schuss ist eine Pause schon sinnvoll, sonst nimmt einem das Hitze-Flimmern die Sicht.
      Die Präzision der Waffen ist bei guten Exemplaren OK, kann aber selbst mit einer billigen Neuwaffe einfach nicht mithalten.
      Und zu guter letzt ist es mMn auch ein Stück Kulturgut, dass man nicht im Dauergebrauch in wenigen Jahren verschleißen sollte.
    • yacuza wrote:

      So eine Ordnonnanzwaffe wird schnell heiß und nach 10 Schuss ist eine Pause schon sinnvoll, sonst nimmt einem das Hitze-Flimmern die Sicht.
      Jede Waffe außer KK wird heiß. Fällt beim Ordonanzgewehr mit offener oder geschlossener Visierung deshalb so auf, weil kein Flimmerband benutzt werden darf. Beim BDS hast Du für eine 10 Schuss Serie 10 Minuten. Dazwischen ist Trefferaufnahme und Scheibenwechsel. Es sind 3 Serien a 10 Schuss. Ich beende die Serie nach etwa 9:45, das muss man sich ganz präzise einteilen, sonst wird die Waffe zu heiß.
      Ich schieße im Ordonnanzbereich einen Schweizer K11 in 7,5 x 55 Swiss offene Visierung, eine Bundeswehr Anschütz 54 in .22lr auch offen und einen Enfield No 8 in .22lr mit Diopter.
      KK schieße ich weil ich für wenig Geld viel schießen kann und es unendlich viel Munition gibt. Den K11 nutze ich weil ich ihn cool fand mit dem Geradezugverschluss. Die originale GP11 Surplus Munition gab es früher sehr gut und auch recht preiswert, habe ich damals einmal im Jahr bei Sportarms gekauft direkt im Laden gekauft, ist aber deutlich teurer geworden und ich komme nicht mehr viermal im Jahr in die Gegend. Wenn es nochmal das Kaliber sein sollte, würde ich einen K31 nehmen. Da kann man Diopter und auch Zielfernrohr dranbauen und ist dann immer noch Ordonnanzgewehr.
      Da ich kein Wiederlader bin, würde ich mir alternativ einen K98 aus Israel in .308 holen.
    • Ich hatte mal einen K31, den ich dummerweise wieder verkauft habe. Der war in der Klasse präzise und funktionierte völlig störungsfrei.
      Nun habe ich mal einen K98 aus dem Schrott gerettet. Schießt geradeaus, aber der Lauf ist nicht in einem besonders gutem Zustand. Zudem löst sich ständig der Haltering am Vorderschaft.
      Wer wirklich präzise in der Ordonanzwaffenklasse schießen will, dem sei wohl ein langer Schwede angeraten. Moderates Kaliber, schießt sich sanft.
      Generell sollte man dann auch seine Patronen wiederladen, allein schon aus Kostengründen. Denn da geht dann schon mal eine ansehnliche Menge durch.
    • Die Problematik mit dem Bedürfnis liegt in aller Regel an den Verein, genauer den Personen, die sich als Vereinsfürsten aufspielen und meinen den gesetzlich vorgegebenen Antragsweg durch Verweigerung von Unterschrift und Weiterleitung an den Verband behindern zu müssen. Ebenso wie die Forderung des Vereins erstmal mit einem Jahr Lupi bzw. LG anfangen zu müssen, bevor man mit erlaubnispflichtigen Waffen beginnen darf.
    • Also das mit der LP war auch der Satz bei uns. Aber dazu kam noch Ich muss im Monat mindestens 1 mal mit einer Erlaubnispflichtigen schießen. Bis jetzt komm ich aber jede Woche dazu GK und KK zu schieße. Durch die anderen Mitglieder versteht sich.
      Trainieren tue ich mit der Vereinshur.... KK von Walther. Mit der LP finde ich eher Blödsinn. Will noch in eine SLG vom BDS eintretten die sind auch angesiedelt in unserem Vereinsheim.
    • Hätte mein Verein damals so einen Schwachsinn von mir gefordert, wäre ich da gar nicht erst eingetreten. Beim BDS bin ich selber. Dort klappt die Zusammenarbeit zwischen meinem Verein und dem Verband bzgl. der Bewilligungen völlig ohne Probleme. Egal ob KK, GK oder SLB. DSB soll sich da ja mehr anstellen. Ich kann BDS und BDMP empfehlen dort werden einem keine Steine in den Weg gelegt. Ich will mein Hobby ausleben und nicht irgendwelchen Leuten hinterher betteln.
      „Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld lasse sich alles erreichen, darf man sicher sein, dass er nie welches gehabt hat.“

      Aristoteles Onassis
    • Akula wrote:

      Jede Waffe außer KK wird heiß. Fällt beim Ordonanzgewehr mit offener oder geschlossener Visierung deshalb so auf, weil kein Flimmerband benutzt werden darf.
      Das fällt beim Ordonnanzgewehr vor allem auf, weil die Patronen nicht die kleinsten sind, und der Lauf sehr dünn ist. Eine sportliche Büchse im Mittelkaliber hat min. 20mm Laufdurchmesser an der Mündung, vergleich das mal mit den guten alten Stücken.
    • Ich habe nur alte Schätzchen, 1903a3, Enfield, m1 carbine und M1 Garand.

      Ich kann mit den modernen nicht wirklich viel anfangen.


      Magnum Opus wrote:

      Ich mag Enfields und das Krag-Jorgensen-System.

      Hatte sogar mal das Vergnügen, mich mit einem Henry-Martini befassen zu können.
      Eine krag hatte ich schon in der Hand, die Henry leider noch nicht :)
    • Floppyk wrote:

      Wer wirklich präzise in der Ordonanzwaffenklasse schießen will, dem sei wohl ein langer Schwede angeraten. Moderates Kaliber, schießt sich sanft.
      :love:
      Nachdem ich ich die letzten 1,5 Jahre dreimal mit einem M96 von einem Freund trainiert und zwei Meisterschaften mit geschossen habe steht seit zwei Wochen mein eigener (geb. 1916) im Schrank.
      Habe ihn bisher nur einmal getestet (wenig Zeit im Moment); absolut geil.
      Als ungeübter Schütze mit meinen nicht mehr wirklich guten Augen halte ich die 8.
      Muss aber noch das Korn tauschen, Haltepunkt ist momentan kurz über den unteren Scheibenrand....

      shooter45
    • Das Korn wurde ersetzt und nach 4 Stunden, 80 Schuss und viel Einstellerei (gut war auch viel Smaltalk mit Schützen auf der Nachbarbahn dabei) passt es für mich. Ich komme am besten klar wenn ich Spiegel aufsitzend und noch einen Fiz weiß darunter sehe (ziele also quasi auf die sechs).

      :thumbsup:

      shooter45
    • Hi,

      Wie habt ihr das Korn eingeschossen?
      Sitzend aufgelegt liegt der Schwede ja schon ruhig.
      Ich schieße auch 2 Schweden.
      Einen M96 und einen M63.
      Beide schieße ich im DSB Ordenanzgewehr geschlossene Visierung, also mit Diopter 20 Schuss liegend danach 20 Schuss stehend (wenn der Körper so schon runtergefahren ist vom liegen :evil: ) auf 100m.
      Den M96 halte ich liegend Spiegel aufgesetzt mit einem Ring Kontrollweis an, stehend muss ich unterkante Spiegel anhalten um die 9 zu halten.
      Durch den anderen Anschlag im stehen, den Schaft nur auf der Faust aufgelegt "springt" der Prügel schon heftig beim Schuss hoch.
      Liegend kein Problem. Da hält man ja den Schaft in der Hand.

      Die Munition ist allemal im Angebot bei Frank und Monika, da hol ich mir immer mal 10 Pakete. Ab diesem Winter wir wiedergeladen, da kann man noch viel rauskitzeln.

      Gruß Toto
    • holztoto wrote:

      Wie habt ihr das Korn eingeschossen?
      Jo, sitzend aufgelegt.
      Wettkampf mäßig schieße ich bisher nur DG1 beim BDMP (20 Wertungsschüsse liegend freihändig; und bisher auch nur mit dem M96 meines Kumpels, hab meinen ja erst seit kurzem).
      Visierung offen über Kimme und Korn, ganz klassisch also.
      Das eigentliche Problem sind meine Augen. Ich sehe weder Kimme noch Korn scharf. Mit einer Lesebrille (+2) sehe ich zwar die Kimme scharf aber alles andere ist nur ein "Erahnen". Hier hilft nur meine normale Schießbrille auf der ich einen schwarzen "Abkleber" mit einem 1mm Loch in der Mitte angebracht habe. So eine "Art" selbstgemachte Lochkamera quasi.


      Da ich erst spät (50+) mit dem Sport angefangen habe werde ich nicht mehr mit wiederladen anfangen. Das macht mein Kumpel, er versorgt mich mit "Wettkampf Muni".

      Gruß shooter45