Weihrauch: Modellpalette Knicklauf LG

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    • Weihrauch: Modellpalette Knicklauf LG

      Moin Gemeinde,

      kann mich mal jemand aufklären, warum Weihracuh derart viele Knicklauf Luftgewehre im Angebot hat ?

      Die können sich doch nicht alle ernsthaft unterscheiden ?

      Ich verstehe ja noch, daß das HW30 eine Art Einsteigergewehr sein soll. Aber die anderen ?

      Wie sind die unterschiedlichen Modelle zu bewerten ?
    • Das habe ich mich auch mal gefragt. Speziell vor dem Hintergrund, weil mir noch ein richtiger Knicker von Weihrauch fehlt.

      Wenn man sich aber die Modelle genauer anschaut, unterscheiden sich die verschiedenen Versionen durchaus.
      Zum einen haben wir neben dem unterschiedlichen Design auch verschiedene Abmessungen der Knicker.
      Ich bin mit z.B. nicht sicher, ob jeder in Abhängigkeit von der Körpergröße mit der HW30 klarkommt.

      Ich denke die gravierendsten Unterschiede wird man jedoch in der maßlichen Konstruktion des Innenlebens finden.
      Ich meine, dass beispielsweise die offene Version der HW30 konstruktionsbedingt (z.B. Kolbendurchmesser, Transferport, Feder...) um die 11 Joule bringt, während das HW80 ein außerordentlich starkes Luftgewehr darstellt, wobei man natürlich auch mit einem kräftigen Prellschlag zu kämpfen hat.
    • Ja, aber jedes Modell soll ja einen bestimmten Zweck am Markt erfüllen.
      Es sind ja verschiedene Modelle und nicht verschiedene Konfigurationen ein und desselben Modells.

      Welche unterschiedlichen Käufergruppen sollen denn z.B. HW35 und Hw80 ansprechen ?

      Und welchen Unterschied mag es wohl zwischen einem Hw 80/85/95 geben ???
    • Moin,
      kurzer Überblick (aktuelle Knicker):

      HW30:

      HW30 M / II:
      - Kugelverschluss mit 395 mm Lauf
      - Kolbensystem: 25 mm (das einzige momentan noch verkaufte 25 mm System)
      - "matchähnlicher Druckpunktabzug"
      (Nicht zu empfehlen, der geringe Aufpreis zur 30S lohnt auf alle Fälle!)

      HW30 S:
      - Wie 30 M / II, allerdings mit dem sehr guten "Rekord"-Abzug, der generell zu bevorzugen ist!!!

      Das 30S ist meiner Meinung nach der beste 7,5J Knicker der aktuellen HW-Familie!
      160g Kolben und die Kompressionsgeometrie ist noch am ehesen für 7,5J ausgelegt! Das spürt man auch deutlich am Schussverhalten!
      Preis-/Leistung ist überragend!
      Auf jeden Fall eine Empfehlung wert!

      Der so oft "als zu klein" empfundene Schaft der 30er unterscheidet sich übrigens im reinen Maß Abzugzüngel zu Schaftkappenende KAUM von dem der großen Brüder!
      Einzig Vorderschaft ist kürzer, der Schaft ist generell etwas schlanker und der Griff ist etwas gerader gezogen und schlanker.
      Mit dem Gewehr kommt man auch über 1,80m trotzdem noch gut klar.

      Die HW 30 ist in mehreren Ausführungen erhältlich:
      Als 30k-Version (330 mm Lauflänge) mit 1/2 UNF Gewinde für Schalldämpfer.
      In der Synthetikversion mit Laufgewicht.
      Wahlweise vernickelt oder brüniert.
      Schäfte:
      Standard, Luxus (Fischhaut), Schwarz lackiert und Synthetik-Schwarz.

      HW35:

      Die HW35 ist das älteste noch produzierte LG von Weihrauch.
      Das hat auch seinen Grund, denn es ist ein solides und gutes Knicklaufgewehr, welches vor allem durch seine Laufverriegelung bekannt ist.

      - Manuell zu betätigender Keilriegelverschluss
      - Lauflänge (Standard und Export): 470mm
      - Lauflänge K-Version: 410mm
      - Kolbensystem 30mm
      - Serienmäßig mit dem "Rekord" ausgestattet

      Das HW35 ist durch sein 30mm System und dem verhältnismäßig schwerem Kolben eher weniger für 7,5J ausgelegt.
      Es lässt sich mit ein wenig Übung dennoch sehr präzise Schießen.
      Der Prellschlag ist jedoch deutlicher spürbar.
      Wenn man den Gebrauchtmarktpreis mit einbezieht ist es eigentlich sogar das günstigste HW-Modell, da es etliche Gewehre auf dem Markt gibt und die 35 weniger preisstabil, als die anderen Modelle ist.

      System in der K-Version auch vernickelt erhältlich.
      Schäfte:
      Standard Buche, Export (Nussbaum mit Fischhaut, sehr schöner Schaft!) und Schwarz lackiert

      HW50:

      Das HW50 ist ebenfalls in der M / II Version und als 50 S mit "Rekord" erhältlich.
      Die HW50k leider nur mit dem M / II Abzug.

      - Keilverschluss
      - Lauflänge in der Standardversion: 395mm
      - Lauflänge K-Version: 330mm
      - Kolbensystem 26mm

      Die HW50 ist das "Bindeglied" zwischen der HW30 und den Top-Modellen 85/95/98. Auch in Betracht auch Maß und Gewicht.
      Ein gutes und führiges Gewehr, welches jedoch (meiner Erfahrung nach) häufiger zum Federklirren neigt, als andere Weihrauchmodelle.
      Schön bei diesem Gewehr ist der Schaft, der mit einer modernen Laser-Fischhaut/Punzierung punkten kann.

      HW80:

      Der "Big Boy" in der HW-Familie! ;)
      Das HW80 ist eigentlich für hohe Energien ausgelegt und gilt in der FAC-Version als stärkster Weihrauch Knicker.
      Mit einem Kampfgewicht von 4 kg ist es auch nicht sehr leicht!
      Die Konstruktion ist aber dementsprechend äußerst robust.
      Das HW80 ist aber durch seinen schweren 30mm Kolben nicht gut für 7,5J geeignet...
      Es sind ebenfalls Standard und Kurzlaufversionen (auch mit UNF-Gewinde für Schalldämpfer) erhältlich.

      - Keilverschluss
      - "Rekord" serienmäßig
      - Lauflänge Standard: 500mm
      - Lauflänge K-Version: 410 mm

      Der Schaft ist recht schön und die Backe schön ausgeformt. Fischhaut am Griff.


      HW85 / HW95 / HW98:

      Die Weihrauchknicker der Top-Serie teilen sich alle ein 26mm-System mit Keilverschluss und "Rekord"-Abzug.
      Unterschiede bestehen allein in den Läufen bzw. der Visierung und der Schäftung.

      HW85:

      In der Standardversion ist die HW85 der längste HW-Knicker mit 1165 mm.
      Es sind Standard und Kurzlaufvarianten verfügbar.

      Lauflänge Standard: 500mm
      Lauflänge K-Version: 410mm

      Die 85 ist ein präziser und, vor allem in der K-Version, führiger Knicker!
      Der Schaft besitzt ebenfalls eine Fischhaut am Griff.

      HW95:

      Die HW95 bildet das "Luxus"-Modell in der HW-Produktpalette und ist auch in der entsprechenden "Luxus"-Version das meiner Meinung nach schönste Knicklaufmodell von Weihrauch.
      Sie ist in der Standard- und "Luxus"-Variante erhältlich und wahlweise auch mit Kurzlauf + UNF-Gewinde für Schalli.

      - Lauflänge Standard und "Luxus": 410mm
      - Lauflänge K-Version: 310mm

      Der Standardschaft besitzt nur eine Fischhaut am Griff. Der Schaft der "Luxus" besitzt eine Fischhaut am Vorderschaft und am Griff und die Schaftbacke ist moderner und kantiger ausgeführt. Ein wirklich schöner Schaft!

      HW98:

      Die HW98 ist der "Match-Knicker" im Sortiment und setzt sich von den anderen Modellen mit einem sehr schönen und modernen "Match-Schaft", sowie einem Laufmantel ab!
      Der Schaft besitzt griffige Einfräsungen am seitlichen Vorderschaft, ist am unteren Vorderschaft und am Griffstück punziert und punktet vor allem mit einer in der Höhe verstellbaren Schaftbacke und Schaftkappe!
      Die Fräsungen und Punzierungen sind sauber ausgearbeitet und schwarz gebeizt.
      Das 98er Modell ist speziell fürs Schießen mit Zielfernrohr ausgelegt und wird oft als "Field Target-Variante" beworben.
      Dafür ist es auch bestens geeignet!
      Der Laufmantel verringert Laufschwingungen und macht das Gewehr lauflastig, was einige Schützen bevorzugen.

      Die Lauflänge ist 410 mm und das Gewehr liegt mit knapp 3,8 kg gut im Anschlag!


      Alle 3 Modelle lassen sich auch in 7,5J wunderbar schießen und sind typisch für Weihrauch äußerst präzise und wertig!

      Ich hoffe ich konnte dir mit der kleinen Übersicht helfen.
      Mir ging es, als ich in das Thema "Weihrauch" eingestiegen bin ähnlich und ich wusste auch nicht so recht, was die Vorteile/Nachteile und großen Unterschiede bei den Knickern im Sortiment sind.
      Generell ist jedes Modell für seinen spezifischen Zweck ausgelegt und hat seine Daseinsberechtigung.
      Leider kommt das aufgrund unserer deutschen "7,5-F-Gesetzgebung" nicht wirklich zum Tragen und behindert bzw. zerstört sogar häufig die eigentlichen Konstruktionseigenschaften und die Schusscharakteristik, vor allem der "großen" Modelle!!!
      Da ist es sogar manchmal so, dass sich ein Modell in 16J besser, als in 7,5J schießen lässt, da die Konstruktion und v.a. die Kolbenmassen nicht für eine schwache Feder ausgelegt sind.


      Gruß UCh


      PS:
      Auf die speziellen Konstruktionsunterschiede im Detail bin ich jetzt extra nicht eigegangen, das würde deutlich den Rahmen sprengen!
      Wenn du aber eine spezifische Frage im Unterschied des Aufbaus mancher Modelle hast, dann kann ich da nochmal etwas genauer drauf eingehen.
      :W: eihrauch - Always on the Target!

      " It don't mean a thing if it ain't got a spring! " :thumbup:

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    • Super! ich bin baff!

      Herzlichen Dank für diese ausführliche Aufstellung. Soweit alles klar.

      Du gehst ausführlich auf die Kolben ein: 25mm (veraltet), 26mm und 30mm.
      Welche Rolle spielen die für das Handling ?
    • Helfred wrote:

      Du gehst ausführlich auf die Kolben ein: 25mm (veraltet), 26mm und 30mm.

      Welche Rolle spielen die für das Handling ?
      Beim Federdruckgewehrschießen ist der wichtigste Faktor für konstante und präzise Ergebnisse das "Bändigen" des Prellschlages!!!

      Man kann als grobe Faustregel für den 7,5J Bereich sagen: Je kleiner der Durchmesser des Kolbens und je geringer die Masse, desto sanfter und umgangsfreundlicher fällt der Prellschlag aus!!!
      Das gilt in gewissen Grenzen auch für höhere Energie!
      Man muss halt ein perfektes Zusammenspiel von Kompressionsgeometrie, Kolbenmasse und Federstärke finden.

      Im Hinblick auf die maximale Energie sind leichtere Kolben mit geringem Durchmesser eher kontraproduktiv!!!
      Da sich weniger "Hubraumvolumen" und weniger Masse, die beschleunigt wird, auch in geringerer Energie äußern!
      Man müsste die Federstärke bzw. Vorspannung schon deutlich erhöhen, was auch nur in gewissen Grenzen möglich ist, ohne die Charakteristik zu zerstören.

      30mm Systeme wie die 35 oder 80 wurden als "Weitschussluftgewehre" für Energieen um die 15 bis 30 Joule entwickelt. Dementsprechend zerstört eine schwache 7,5J Feder das komplette Setup und die Charakteristik!
      Genau so macht es wenig Sinn eine starke Feder in ein kleines 25mm System mit verhältnismäßig leichtem Kolben zu verbauen um eine höhere Energieausbeute zu bekommen!!!
      Der leichte Kolben schlägt dann rasanter am Systemhülsenboden auf und das Gewehr fängt an zu "springen".
      Deshalb auch meine Erwähnung zum Setup der HW30, welches von seiner Grundkonstruktion eher für niedrigere Energieen ausgelegt ist und die Schusscharakteristik bzw. der Prellschlag dadurch in 7,5J sehr angenehm und gut händelbar ausfällt!

      Die 26mm Systeme schaffen da schon einen guten Spagat...
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    • Helfred wrote:

      Ja, aber jedes Modell soll ja einen bestimmten Zweck am Markt erfüllen.
      Es sind ja verschiedene Modelle und nicht verschiedene Konfigurationen ein und desselben Modells.

      Welche unterschiedlichen Käufergruppen sollen denn z.B. HW35 und Hw80 ansprechen ?

      Und welchen Unterschied mag es wohl zwischen einem Hw 80/85/95 geben ???
      Man darf nicht verkennen,
      dass Weihrauch, zwar als deutsches Unternehmen, in Deutschland aber nicht seinen Hauptabsatzmarkt hat!!!

      International sieht die Gesetzgebung (bis auf ein paar Ausnahmen wie Italien, Ungarn, etc.) nicht so streng wie bei uns aus!!!

      Weihrauch beliefert global so gut wie alle großen Absatzmärkte!
      Da in solchen Ländern unter anderem auch mit Druckluftwaffen gejagt wird, macht es durchaus Sinn solche Gewehre, die für höhere Energieen ausgelegt sind, zu vertreiben!!!

      Auch verständlich, dass es sich ein Hersteller nicht leisten kann für die paar "kastrierten Märkte" ein komplett anderes System zu entwickeln! Wirtschaftlich gesehen aber dennoch nachvollziehbar diese Modelle trotzdem, wenn auch mit schwächerer Feder, dort zu vermarkten.
      Du kannst ja auch hier, mit entsprechender Berechtigung (gelbe WBK, Jagdschein), die stärkeren Versionen erwerben.

      Das ist in gewisser Hinsicht auch relativ!
      Ich behaupte mal, dass es genug Hobbyschützen hier zu Lande gibt, die sich auch an einer HW80 mit F-Feder erfreuen, da es an sich einfach ein schönes und robustes Luftgewehr ist und die diesen Modellen gegenüber vielleicht gar nicht den hohen Anspruch an Handling und Präzision stellen, wie manch ein Sportschütze!
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    • Helfred wrote:

      Ja, das hieße dann, daß in den Weihrauch Gewehren jeweils auch der Kolben der freien Version verbaut ist und nur die Feder eine schwächere ist ?
      Genau das heißt es...
      Alles andere wäre wirtschaftlich gesehen auch eher suboptimal für solche Unternehmen!
      (Siehe meinen vorherigen Beitrag)

      Davon abgesehen gibt es genug andere Hersteller, die teilweise ziemlich suboptimale Lösungen finden um die Gewehre für 7,5J-Märkte abzuändern!!!
      Da erinnere ich an Gamos mit Löchern im System oder GSG-Dianas mit Scheiben, die den Luftdurchsatz am Tranferport verringern...
      Alles in Einheit mit stärkerer Feder!
      Da hat man dann einen stärkeren Prellschlag und trotzdem "nur" 7,5J!!!

      Aus dieser Warte gesehen, lassen sich auch die größeren HW-Systeme, wenn auch mit "weniger gutem" 7,5J-Feder Setup, besser schießen!
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    • Du meinst mit GSG-Dianas die China Dianas ?

      Ansonsten sieht man ja bei diversen Online Händlern, daß zu den Diana Exportfedern oft auch die entsprechenden Exportkolben angeboten werden.
    • Helfred wrote:

      Du meinst mit GSG-Dianas die China Dianas ?

      Ansonsten sieht man ja bei diversen Online Händlern, daß zu den Diana Exportfedern oft auch die entsprechenden Exportkolben angeboten werden.
      Was ich meinte, gilt nicht speziell für alle Dianamodelle und hat auch nicht primär mit den günstigen China-Dianas zu tun.
      Eine solche Scheibe findet sich bspw. auch bei der teuereren Diana 460!
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    • Ingo.M wrote:

      Einfach gesagt ist das beste 7,5j Gewehr das Gewehr was auch offen nur 7,5j bringt, das wäre von Weihrauch eben das HW30s.
      Drosselungen sind nie gut.
      Nur werden die Gewehre in anderen Ländern auch mit anderen Leistungen geschossen.
      Vereinfacht gesagt, ja...

      Die HW30 bringt offen ca. 9 bis 11J...
      Die anderen Modelle ab 14 bis 15J aufwärts bis um die 30J, je nach Modell.
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    • Wobei sich Hw80 und 85/95/98 in der offenene Leistung ja nur marginal unterscheiden.

      Aus der gesamten Modellpalette wäre dann ja die Hw95 wohl die beste Wahl, in der 7,5 Joule Version.

      Sind übrigens die jeweiligen K-Versionen schwerer zu spannen wegen des verkürzten Hebelmoments ?
    • Helfred wrote:

      Wobei sich Hw80 und 85/95/98 in der offenene Leistung ja nur marginal unterscheiden
      Aber nur laut offiziellen Herstellerangaben...

      Helfred wrote:

      Aus der gesamten Modellpalette wäre dann ja die Hw95 wohl die beste Wahl, in der 7,5 Joule Version.
      Kann man so nicht sagen...
      Die schönste; für mich zumindest! ;)
      Am besten Schießen in 7,5J lässt sich meiner Meinung nach die HW30.
      Wobei die HW95 auch sehr angenehm zu schießen ist! Da tut sich nicht all zu viel zwischen den Gewehren.
      Ist alles auch Übung und v.a. Geschmacksache bzw. persönliche Vorliebe beim Handling/Anschlag.
      Die 95 liegt mir besser im Anschlag, die 30 ist einfacher zu schießen!

      Helfred wrote:

      Sind übrigens die jeweiligen K-Versionen schwerer zu spannen wegen des verkürzten Hebelmoments ?
      In 7,5J kaum merklich!
      In 16J schon eher...

      Gruß
      UCh
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    • Helfred wrote:

      Hier wurde bei einigen Modellen noch explizit der Keilverschluss erwähnt.

      Was ist das genau ? Über welche Alternativen verfügen die jeweils anderen Modelle ?

      Der Keilverschluss bei Weihrauch besteht, wie der Name schon sagt aus 2 gegenläufigen Keilen, bei dem der verschlussseitige Keil federgelagert ist und beim Abknicken/Schließen im anderen Keil verriegelt.

      Vorteil ist der feste und wiederholgenaue Sitz des Laufes zur Systemhülse und das einfache Abknicken, ohne sonstige Entriegelung.

      Keilverschluss:

      Der Keil-Riegelverschluss der HW35 ist ähnlich aufgebaut, jedoch ist der Keil über einen Entriegelungshebel im Verschlussblock federgelagert und muss vor dem Abknicken manuell entriegelt werden.
      Also eigentlich kein "Knicker" sondern ein Kipplauf-LG.

      Vorteil ist dementsprechend auch der feste und wiederholgenaue Sitz des Laufes.

      Keil-Riegelverschluss HW35:

      Der Kugelverschluss ist ein einfacher Verschluss. Er verschließt durch eine federgelagerte Kugel, die durch einen in der Systemhülse angebrachten Stift verriegelt.

      Einziger Vorteil bei diesem Verschluss ist das einfache Knicken und schließen des Gewehres.
      Er verschließt allerdings nicht so stabil, wie ein Keilverschluss.
      Wobei man sagen muss, dass ich in der Praxis keinerlei Präzisionsnachteile, bezogen auf das Schussbild, feststellen kann.

      Kugelverschluss der HW30:

      Gruß
      UCh
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    • Helfred wrote:

      Bei beiden Varianten ist vermutlich der leichte Klapps zur Entriegelung notwendig ?
      Eher beim Keilverschluss...
      Der ist bevor er sich nach ein paar 1000 Schuss eingespielt hat noch etwas störrisch.

      Der Kugelverschluss geht butterweich.
      Einfach abknicken, laden, schließen, Spaß haben!
      ;)
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