Befürchtetes weitreichendes Führverbot kommt!

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  • Suppo wrote:

    Wäre ich jünger, ich würde nicht zögern und auswandern !
    Ich werde gehen, das steht bereits fest. Trotzdem ist auch gerade im Ausland nicht alles Gold was glänzt. Auswandern ist immer eine Frage des Geldes. Ohne dieses ist es überall schlecht. Da sollte man sich nichts schön reden.
    Leider ist es jedoch so, dass erschreckend viele Freunde und Bekannte zur Zeit ihre Sachen packen und davonziehen.
    Das machen sie nicht aus "Jux und Dollerei!" Einen solchen Schritt überlegt man sich vorher besser zweimal, bevor man ihn geht - und trotzdem gehen sie. Das sollte eigentlich sehr nachdenklich stimmen.
    Zu tief sitzt die Sorge über staatlichen Dirigismus und Beschränkung über selbstverständlich verstandene bürgerliche Freiheiten.
    Viele meiner Freunde investieren schon lange nicht mehr in Deutschland, weil sie sich nicht mehr sicher sein können, ob sie ihr Geld so wiedersehen werden, wie es einst vereinbart war. Es herrscht Rechtsunsicherheit und Beliebigkeit in vielen Bereichen bürgerlichen Lebens. Es sind die subsidiären Bereiche, die breit davon erfasst sind. Die Deutungshoheit ist oben verlorengegangen, und somit nimmt derjenige, der viel zu verlieren hat, seine Geschicke selbst in die Hand, solange es ihm noch möglich ist.

    So, und jetzt schlage ich den Bogen zum Messerchen:

    Wenn man es schon nötig hat, dem normalen Bürger zu mistrauen, weil auf Grund von kleinen Messerchen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Gefahr gewähnt wird, dann steht man wohl ganz offensichtlich mit dem Rücken zur Wand.
    Eine andere Deutung ( siehe verlorene Deutungshoheit ) lässt ein solches Vorgehen nicht zu.

    Sicherheit erzeugt man nicht durch Verbote mit der Gießkanne, sondern durch konsequente Anwendung und Durchsetzung von (bestehenden) Gesetzen.

    Gruß, Tx.


    P.S. Ein ganz persönliche Meinung und Einschätzung, ohne Schaum vor dem Mund.
    Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht.
  • Es steht die Europa-Wahl an. Es gibt tatsächlich Parteien, die sich für eine Liberalisierung des Waffenrechts bzw. gegen eine weitere Verschärfung in ihren Wahlprogrammen aussprechen. (Ja, ich weiß, aber die Hoffnung stirbt zuletzt).
    Es grüßt der
    Theo :thumbup:

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. (nach Benjamin Franklin)
  • Jan von Katzenbach wrote:

    Es kotzt mich einfach nur noch an !!
    Dutschland kann mich bald mal, ich werde dann mal einen Asylantrag bei Onkel Orban stellen ^^
    Willst du dort wirklich hin?
    Ungarn macht nur dann Spaß wenn du entweder schon Rentner bist und dein Rentengeld aus dem Ausland kommt oder wenn du sehr wohlhabend bist.
    Falls du dort arbeiten gehen musst, dann wünsche ich dir mein Beileid.
    Kenne einige Kollegen bei mir auf der Arbeit die zwar Ungarn sind aber hier arbeiten weil sie sonst mit der Kohle in ihrer Heimat nicht auskommen und in Rentenalter von der totalen Altersarmut befallen werden.
    Da sind dann Waffengesetze, nicht vorhandene Asylanten oder konservative Werte nebensächlich wenn du als alter Knacker deine Miete nimmer zahlen kannst oder schon zur Monatsmitt überlegst wo du beim Essen oder Heizen sparen kannst damit du über Runden kommst.
    Da lebe ich doch lieber hier weil unsere großteils von den Medien konstruierten Probleme noch bei weitem nicht so krass sind wie in den ehemaligen Ostblockländern.

    The post was edited 1 time, last by Foxford ().

  • Taschenmesser wohl nicht betroffen

    Wer ein Taschenmesser mit zum Wandern oder zum Schnitzen mit in den Wald nimmt, wird von einer eventuellen Verschärfung wohl nicht betroffen sein, davon ist Malchow überzeugt. Auch ein Küchenmesser in einer Fußgängerzone zu kaufen und anschließend nach Hause zu bringen wird wohl weiter möglich sein. "Darum geht es nicht", sagt der GdP-Vorsitzende.

    Es gehe ausdrücklich um Menschen, die ein Messer dabeihaben, um sich zu verteidigen oder jemand damit zu bedrohen. Malchow sagt aber auch: Um das zu unterscheiden, müsse man das Gesetz auch entsprechend formulieren.

    br.de/nachrichten/deutschland-…schaerfere-regeln,RQMW4t3
  • "Man muss den Menschen klar machen, dass das Mitführen solcher Messer schnell dazu führen kann, dass man Straftäter wird, der eine schwerste Straftat begeht bis hin zu einem Tötungsdelikt".
    (Zitat Oliver Malchow von der Gewerkschaft der Polizei)

    Da hat er nicht ganz Unrecht. Man wird erstmal wegen schwerer Körperverletzung bis Mord angeklagt und muss vor Gericht oft erst beweisen, dass man sich verteidigt hat und eher der "Gute" und nicht der "Böse" ist. Der Grat ist verdammt schmal und bedeutet immer viel Ärger und Nerven.

    6 cm ist gar nicht mal so wenig, ich habe einige Messer dieser Klingenlänge. Gekonnt und dezidiert eingesetzt können 6 cm durchaus tödlich sein.
    Da kann es eventuell wegen der drohenden Konsequenzen aus der Selbstverteidigung sinnvoller sein Spray oder einen Kubotan (sind noch nicht verboten, egal in welcher Länge) zu benutzen.

    Die beste Verteidigung gegen eine Messeratacke ist immer noch die möglichst schnelle Flucht. Wer glaubt einem mit Messer bewaffneten aggressiven, entschlossenen Bösewicht ebenfalls mit einem Messer (oder sogar Schreckschußwaffe oder Spray) begegnen zu können, der irrt.

    Damit es klar ist, ich bin gegen jegliche Einschränkung oder Verbot von Messern, aber ich kann die Argumente der Gegenseite auch verstehen. Die Polizisten erhofft sich davon, dass sie durch die erneute Herabsetzung der Grenze für Messer einfacher mehr Messerträger bei Kontrollen herausfischen dürfen. Viel besser wäre jedoch allgemein mehr aktive Präsenz zu zeigen - wozu wie so oft die Mittel fehlen.

    Grüße - Bernhard

    The post was edited 1 time, last by BernhardJ ().

  • Jan von Katzenbach wrote:

    Ja und später gibs ne Hausdursuchung, wenn der Händler alle Daten rausrücken muss :whistling:

    Wer klug ist der geht in den Laden und bezahlt sein neues Schätzchen mit Bargeld. ;)

    Wobei sowas ja auch ein Symptom der Clown-Welt ist.
    Ich habe eure Threads hier gelesen wo es um Hausdurchsuchungen wegen Exportfedern für Luftdruckgewehre gegangen ist.
    Da hab ich nur noch den Kopf geschüttelt und mir gedacht das dies wahrscheinlich die großen Fahndungserfolge sind die die Polizei vorweisen kann wenn es um illegale Waffen geht.
    Die echten Terroristen und Amokkiller werden im Vorfeld meist eh nicht erwischt also tobt sich der Staat halt bei seinen Bürgern aus um dort den starken Max zu markieren.

    Da könnte man jetzt die Frage stellen, wer der wirkliche Feind des kleinen Normalbürgers ist.

    Psycho-Messer-Achmed ist vielleicht ein Problem dem man sich stellen und kämpfen kann, dem Herrn Inspektor Meier der mit dem SEK angerückt ist weil du eventuell mal ein böses Messer oder eine Exportfedern gekauft hast dem kannst nix entgegensetzen und der hat aber genau so das Potential das er dein finanzielles/soziales Leben und deine Gesundheit ruinieren kann.

    Oder denkt mal so:
    Wer verbietet euch die Messer?
    Ist es der Messer Achmed oder der Staat mit seinen unzähligen Beamten?

    Da verstehe ich dann auch nicht das manche Leute hier bei den Wahlen immer genau jene Fraktion wählt die sich für noch mehr Gesetze und einen noch autoritäreren Staat einsetzen.
    Das ist doch voll Schizophren. :nuts:

    The post was edited 6 times, last by Foxford: Verfluchte Tablet Tastatur, so viele Fehler in so wenigen Sätzen...seufz... ().

  • Es wäre doch mal interessant zu wissen, ob das jetzt gültige Führverbot bei den Straftaten eine Rolle gespielt hätte. Ich vermute mal stark, dass die meisten Straftaten mit Messern begangen worden sind, die ohnehin schon unter dem jetzigem Verbot gem. § 42a fallen. Dann macht nämlich eine Ausweitung des Verbots erst recht keinen Sinn, denn das wird den Täter auch nicht weiter tangieren, weil es schon nach altem Recht verboten war.
    Schade, dass wir in den meisten Fällen das nicht erfahren werden.
  • Sowie ich die Sprecher der Polizei verstanden habe, geht es hier nicht um die Taten der Messerattacken selber, sondern um das erweiterte "Herausfischen" dürfen der Messerträger. Mit >6 cm werden naturgemäß mehr Träger herausgefischt und angezeigt als mit >12 cm. Besser wäre natürlich öfter und gezielter zu "fischen" um die gleiche Menge an kleinen bösen Fischen aus dem Teich zu ziehen. Dann würde schon beim aktuellen Gesetz so mancher ins Netz gehen.

    Grüße - Bernhard
  • Olja wrote:

    Taschenmesser wohl nicht betroffen

    Wer ein Taschenmesser mit zum Wandern oder zum Schnitzen mit in den Wald nimmt, wird von einer eventuellen Verschärfung wohl nicht betroffen sein, davon ist Malchow überzeugt. Auch ein Küchenmesser in einer Fußgängerzone zu kaufen und anschließend nach Hause zu bringen wird wohl weiter möglich sein. "Darum geht es nicht", sagt der GdP-Vorsitzende.

    Es gehe ausdrücklich um Menschen, die ein Messer dabeihaben, um sich zu verteidigen oder jemand damit zu bedrohen. Malchow sagt aber auch: Um das zu unterscheiden, müsse man das Gesetz auch entsprechend formulieren.

    br.de/nachrichten/deutschland-…schaerfere-regeln,RQMW4t3
    Das ist ne billige Beruhigungspille ,genau wie jetzt mit dem anerkannten Zweck.....die bekommen wohl langsam Schiss mit so viel gegenwind haben sie anscheinend nicht gerechnet.

    BernhardJ wrote:

    "Man muss den Menschen klar machen, dass das Mitführen solcher Messer schnell dazu führen kann, dass man Straftäter wird, der eine schwerste Straftat begeht bis hin zu einem Tötungsdelikt".
    (Zitat Oliver Malchow von der Gewerkschaft der Polizei)

    Da hat er nicht ganz Unrecht. Man wird erstmal wegen schwerer Körperverletzung bis Mord angeklagt und muss vor Gericht oft erst beweisen, dass man sich verteidigt hat und eher der "Gute" und nicht der "Böse" ist. Der Grat ist verdammt schmal und bedeutet immer viel Ärger und Nerven.

    6 cm ist gar nicht mal so wenig, ich habe einige Messer dieser Klingenlänge. Gekonnt und dezidiert eingesetzt können 6 cm durchaus tödlich sein.
    Da kann es eventuell wegen der drohenden Konsequenzen aus der Selbstverteidigung sinnvoller sein Spray oder einen Kubotan (sind noch nicht verboten, egal in welcher Länge) zu benutzen.

    Die beste Verteidigung gegen eine Messeratacke ist immer noch die möglichst schnelle Flucht. Wer glaubt einem mit Messer bewaffneten aggressiven, entschlossenen Bösewicht ebenfalls mit einem Messer (oder sogar Schreckschußwaffe oder Spray) begegnen zu können, der irrt.

    Damit es klar ist, ich bin gegen jegliche Einschränkung oder Verbot von Messern, aber ich kann die Argumente der Gegenseite auch verstehen. Die Polizisten erhofft sich davon, dass sie durch die erneute Herabsetzung der Grenze für Messer einfacher mehr Messerträger bei Kontrollen herausfischen dürfen. Viel besser wäre jedoch allgemein mehr aktive Präsenz zu zeigen - wozu wie so oft die Mittel fehlen.

    Grüße - Bernhard
    Ja lieber Bernhard falls du es noch nicht mitbekommen hast der ganze Schwachsinn soll um Schulen ,Bahnhöfen kurz überall gelten wo sich viele Menschen aufhalten überall da sind dann gefährliche Gegenstände verboten ,heist dann auch dein Spray und dein Kubotan ,alles womit man sich gegen was auch immer zur Wehr setzen könnte ,nicht nur das du dann mit deinem Messer dein Äpfelchen nicht mehr schälen darfst .

    Die wollen alle immer nur unser bestes :rolleyes: Oder "Niemand hat vor eine Mauer zu bauen" oder der Weg zur Hölle ist immer mit guten Vorsätzen gepflastert!

    The post was edited 1 time, last by Christian 1984 ().

  • Diese von Dir und von mir aufgezählten Gegenstände sind alle bereits schon jetzt nach gültigem Waffengesetz in den Waffenverbotszonen verboten. Viele Bahnhöfe gehören bereits jetzt schon dazu, ebenfalls Schulen und Schulhöfe, Spielplätze etc.
    Die neue Verschärfung ist eine allgemeingültige Erweiterung betreffend Messerführung auf alle Flächen und Bereiche des Lebens außerhalb der eigenen 4 Wände.

    Grüße - Bernhard
  • BernhardJ wrote:

    Diese von Dir und von mir aufgezählten Gegenstände sind alle bereits schon jetzt nach gültigem Waffengesetz in den Waffenverbotszonen verboten.
    Die neue Verschärfung ist eine allgemeingültige Erweiterung auf alle Flächen und Bereiche des Lebens außerhalb der eigenen 4 Wände.

    Grüße - Bernhard
    Weis ich dachte du wüsstest das nicht ;) .

    Und darauf hab ich keinen Bock,denn es wird meiner Sicherheit nicht dienen,denn Verbrecher werden dadurch nicht entwaffnet ,wurden sie durch solche Gesetze noch nie .

    Sollen sie das Typische Klientel jetzt schon geziehlt durchsuchen und jeder der schon was auf dem Kerbholz hat bekommt es abgenommen und eine Strafe die sich gewaschen hat!
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