Betriebsdruck von Steyr Kartuschen.

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    • Betriebsdruck von Steyr Kartuschen.

      Guten Abend,
      jeder PCP-Schütze kennt das Phänomen, dass bei sinkendem Fülldruck der Kartusche nach einem kurzen Ansteigen der Vo , danach die Vo rapide sinkt.
      Steyr empfiehlt, dass der eingestellte Betriebsdruck des Regulators bei sinkendem Kartuschendruck nicht unterschritten wird.
      Hier einige empfohlene Werte für den niedrigsten Kartuschendruck für den werksseitig eingestellten Regulator.
      1) Steyr Hunting H5, cal .177, 7,5 Joule ........................................... 85 bar
      2) Steyr Challenge Hunting HFT, cal .177, 7,5 Joule ......................... 85 bar
      3) Steyr Challenge Match, Vollversion, cal .177, 22 Joule .................125 bar

      Mir erscheinen die Kartuschendruckwerte nicht realistisch. Beim Schießen mit den o.g. Waffen gehe ich schon mal unter den o.g Kartuschendruck (ca. 70 / 75 bar), Ein nennenswerter Abfall der Vo ist nicht zu beobachten.

      Liegen hier Erkenntnisse oder Erfahrungen für diese Problematik vor ?

      MfG Horst.
    • Die Regler arbeiten mit 70 bis 80 Bar. Am Eingang braucht
      der Regler einige Bar mehr als am Ausgang. Man rechnet
      normalerweise mit 5 Bar. Darunter ist der Regler auf - der
      Druck nimmt also kurz etwas zu um dann zu fallen.
      Gute Ventile regeln das einigermassen gut aus.
      Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
      Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
    • Ab 80 bis 85 bar gehts abwärts mit der Treffpunktlage (Challenge :F: ).
      Aber wer quetscht denn schon seine Kartusche denn soweit aus?
      Erstens:
      Eine gefüllte Kartusche schaffe ich ohnehin nicht so weit zu plündern, weil vorher dieKonzentration eh verloren geht, sodass ein Weiterschießen sinnlos ist.
      Zweitens:
      Eine gefüllte Ersatzkartusche ist immer dabei, denn mit ganz frisch befüllten Kartuschen macht Präzisionsschießen wenig Sinn.
      • Gruß, Tx
      Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht.
    • NC9210 hat schon alles Wesentliche gesagt. :thumbup:

      Gruß Play
      Feinwerkbau: (FWB 600, 601,602, 603, 300S, 65, 100, 150), Steyr 110, Anschütz SA 2001, Walther: (LGM2, LG90, LGR, WLA, P88), AR20, Air Magnum, Single, Weihrauch: (HW30, HW77, HW40, HW 75), Zoraki: (914, 918, R1), Colt (1911, M45 CQBP, SAA), Umarex: (MP40, C96, HPP, SA177), Smith & Wesson: (586, Chiefs Spezial), GSG: (M11, CP1-M, CR600W, PR900W, P08), Crosman: (2240, 1377), Norconia: (P1, QB78d), Hatsan: (Hercules, Carnivores), Diana: (D75, Chaser), Excalibur (Exomax, Matrix Mega405, Bulldog400).
    • Die Antwort von NC9210 ist einleuchtend. Eine klare Aussage !
      So verstehe ich jetzt auch, die mir gegebene Empfehlung (85 / 125 bar) nicht weiter zu unterschreiten, um gleichmäßige Ergebnisse zu bekommen.
      "Technixx" : -- " denn mit ganz frisch befüllten Kartuschen macht Präzisionsschießen wenig Sinn."
      Also eine bis 200 bar aufgefüllte Kartusche sollte bei Wettkampfbeginn nur ca.195 bar haben ?

      Mir ist bekannt, dass Freaks eine 200 bar Steyr-Kartusche schon mal bis ca. 230 bar befüllen ........
      Was ergibt sich daraus für den praktischen Einsatz ? ( abgesehen von den Aussagen des Gesetzgebers)

      MfG Horst.

      The post was edited 3 times, last by ShenHao ().

    • Richtig und logisch !
      Aber was sagt der Regulator dazu ? Leidet nicht die Präzision / Vo-Konstanz darunter ?
      Technixx sagt aber, dass bei Wettkämpfen eine bis 200 bar gefüllte Kartusche nicht förderlich ist.

      The post was edited 1 time, last by ShenHao ().

    • Technixx wrote:

      denn mit ganz frisch befüllten Kartuschen macht Präzisionsschießen wenig Sinn.

      ShenHao wrote:

      Technixx sagt aber, dass bei Wettkämpfen eine bis 200 bar gefüllte Kartusche nicht förderlich ist.
      Nein, da hat er was anderes geschrieben und gemeint!
      Frisch gefüllt und bis zur Grenze gefüllt sind 2 verschiedene Sachverhalte.
      Die eine ist voll, liegt aber schon länger so rum. Die andere ist frisch auf 200 Bar gefüllt. Und meist noch recht warm. ;)
      Die würde ich auch nicht sofort für das Match an das Gewehr schrauben.
    • Hallo ShenHao, die Thread-Frage von Dir ist natürlich auch für mich sehr interessant, umschreibt doch der Post von mir nur den Druckbereich, der nicht vom kritischen Mindestdruck berührt wird.
      Weil das Manometer an der Steyr-Kartusche, sagen wir mal: "Nicht gerade fein skaliert ist", sollte man ohnehin einen Sicherheitspuffer einhalten. Die Manometer gehen meiner Ansicht nach eh nach dem Mond.
      Der Seemann sagt: Sie vermitteln eine ungefähre Peilung, mehr nicht.

      Gruß, Volker
      Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht.
    • Hallo Volker,
      es ist richtig, dass man ein frisch gefüllte Kartusche, die noch "heiß" ist, nicht sofort für den Wettkampf einsetzen sollte.
      Nach Abkühlung der Kartusche auf "Zimmertemperatur" ist der Druck gefallen und der Regulator kann in einem vernünftigen, konstanstantem Bereich arbeiten.

      Mir ist klar, dass das Manometer der Kartusche kein Präzisionsinstrument ist, und die Empfehlung 85 / 125 bar einen Sicherheitsbereich bzgl. der Genauigkeit darstellt, also kein "Muß" ist.

      MfG Horst.
    • Technixx wrote:

      Ab 80 bis 85 bar gehts abwärts mit der Treffpunktlage (Challenge :F: ).
      • Gruß, Tx

      Kann ich nicht bestätigen ich habe meine HFT von 200 bis zum Abfall der v0 leer geschossen. Es ist eine mit 7,5 J und 85 Bar Regler.

      Folgendes ist passiert im besagten Regelbereich funktioniert das schließen des Regelventils nicht mehr richtig es strömt mehr Luft zum beschleunigen nach. Die v0 steigt an für ca. 20 (bei meiner). Danach sind wieder einige Schuß mit fast normaler v0 erst wenn man sich der 50 Bar gemäß dem Manometer der Kartusche nährt fällt die v0 kontinuierlich.
      Unterm Strich für 7,5J benötigt man keine 85 Bar, es reichen ca. 55-60 Bar je nach Lauflänge.
    • Parasite wrote:

      für 7,5J benötigt man keine 85 Bar, es reichen ca. 55-60 Bar
      Steyr selbst empfiehlt einen geringeren Druck.
      Herr Behnke hat mal gemeint er könne das besser
      als der Hersteller und die Regler auf 80 Bar hoch
      gedreht. Er glaubte damit die Schußentwicklungs-
      Zeit zu verbessern. Leider muss dafür auch die
      Feder strammer sein - am Ende ist das schlechter.
      Als Herr Egger das gehört hat ist er fast ausgeflippt.
      Man hat sich bei Steyr nämlich sehr viel Arbeit mit
      der Einstellung auf 7,5 Joule gemacht - die war ja
      dann für die Katz ;)
      Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
      Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.
      • Dein Text ergibt keinen Sinn. Die einzige Steyr mit weniger wie 85 Bar ist die Match für die 10m es sei den man bestellt anderst. Die FT, HFT kommen alle mit 85 Bar auch die 7,5er, diese sind ja Tranferport gedrosselt + geringere Vorspannung der Schlagstückfeder. Ist allerdings nicht die effizienteste Methode, wenn man beide Versionen zum vergleichen hat wird die Match deutlich mehr Schuss pro Füllung haben.
    • NC9210 wrote:

      Steyr selbst empfiehlt einen geringeren Druck.
      Herr Behnke hat mal gemeint er könne das besser
      als der Hersteller und die Regler auf 80 Bar hoch
      gedreht. Er glaubte damit die Schußentwicklungs-
      Zeit zu verbessern. Leider muss dafür auch die
      Feder strammer sein - am Ende ist das schlechter.
      Als Herr Egger das gehört hat ist er fast ausgeflippt.
      Man hat sich bei Steyr nämlich sehr viel Arbeit mit
      der Einstellung auf 7,5 Joule gemacht - die war ja
      dann für die Katz
      Wie oft schießt du FT?
      Technik ohne Toleranz
    • NC9210 wrote:

      Parasite wrote:

      für 7,5J benötigt man keine 85 Bar, es reichen ca. 55-60 Bar
      Steyr selbst empfiehlt einen geringeren Druck.Herr Behnke hat mal gemeint er könne das besser
      als der Hersteller und die Regler auf 80 Bar hoch
      gedreht. Er glaubte damit die Schußentwicklungs-
      Zeit zu verbessern. Leider muss dafür auch die
      Feder strammer sein - am Ende ist das schlechter.
      Als Herr Egger das gehört hat ist er fast ausgeflippt.
      Man hat sich bei Steyr nämlich sehr viel Arbeit mit
      der Einstellung auf 7,5 Joule gemacht - die war ja
      dann für die Katz ;)
      Stimmt nicht!
    • Ruf Herrn Egger an und frag Ihn.
      Weise einen intelligenten Menschen auf einen Fehler hin und er wird sich bedanken.
      Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.

      The post was edited 1 time, last by NC9210 ().