Rückholfeder Walther P38 4,5 mm BB, wo einsetzen?

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    • Rückholfeder Walther P38 4,5 mm BB, wo einsetzen?

      Hallo und guten Morgen,
      ich benötige die Information, wo die Rückholfeder, siehe oben, eingesetzt werden muss.
      Nachdem sich das Magazin nicht ganz einführen ließ, habe ich Laufeinheit und Verschluss demontiert. Dabei fiel mir die im Bild dargestellte Feder vor die Füße.
      Nach Entfernen einer festsitzenden BB im Kunststoffkugel-Halter habe ich alles ohne die Feder zusammengebaut. Es lässt sich schießen, allerdings muss der Verschluss von Hand bzw. Daumen nach jedem Schuss nach vorne geschoben werden.
      Ist diese Feder eine Zug- oder Druckfeder im Original? Den Gang zum Händler, der auch nur versendet, möchte ich, wenn es geht, vermeiden.

      Dank im Voraus.

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    • Danke Ingo.
      Ich hab mir das auch schon gedacht, denn bei einer Zugfeder müssten ja 2 Ösen zum Einhaken vorhanden sein. Aber ich finde im oder am Verschluss nichts, wo man die Feder einlegen könnte. Zum Glück lässt sich damit ja schießen und es täte mir leid, wenn es nicht ginge, denn die P 38 war 1963 meine erste Dienstwaffe. Die schoss zliemlich "ruppig", genau wie die Co2-Version.

      Danke auch Holger für den Hinweis, man kann ja nie wissen. Ich wäre glücklich, wenn es die Magazinfeder gewesen wäre.
      Aber ich hatte ja geschrieben, dass alles funktioniert, nur eben das Vorholen des Verschlusses nicht, also muss es damit zu tun haben.
      Ansonsten bin ich jetzt in der Lage, Laufeinheit und Verschluss vollständig zu demontieren und auch den Lauf auszsubauen.
      Immerhin etwas.
      Grüße an alle in der Hoffnung, dass noch etwas verwertbares kommt. Werde wohl Umarex anschreiben müssen.
    • Hallo Allerseits ,
      diese Feder hat die Aufgabe den Verschluss wieder nach vorn zu bringen. Die P 38 hat doch Blowback. Nach hinten wird der Verschluß durch Co2 gedrückt und diese Feder befördert ihn wieder nach vorn. Bei der "echte Waffe gibt es diese Feder auf jeder Seite des Griffstücks. Bei dieser glaube ich nur links.Wenn der Verschluß abgenommen ist, sieht man von oben, vorne eine Längsbohrung und da muss das Ding rein. Es steht nicht in der Bedienungsanleitung, dass man beim Zerlegen der Waffe darauf achten muss, da einem sonst das Teil davon fliegt.
    • Hallo Schafpudel und Radi,

      vielen Dank, jetzt bin ich schlauer. Allerdings hat es mir heute die P 38 zerlegt. Nach dem 2. Schuss
      mit der 3. Kartusche (des Tages) gab es einen sehr harten Rückstoß und der Verschluss (Schlitten) flog zu weit nach hinten. Ich habe die Waffe nur mit Mühe und Not auseinander bekommen. Die Schäden sind zwei abgesprungene Ecken vorne am Verschluss sowie zwei kleine abgebrochene Stücke am Aluminium-Körper.
      Tja - wie nun weiter? Reparieren lassen? Neu kaufen und das alte Teil als Ersatzspender behalten?? Gar nichts machen, habe noch 9 andere.
    • Tut mir echt leid, sei aber froh, dass Du das Teil nicht ins Gesicht bekommen hast. Mit meiner, ich habe sie seit ca. 4 Jahren, habe ich mal eine CO2 Kartusche geleert. Die Schußleistung und insbesondere der Abzug sind nicht gerade erste Sahne und auch die Beschichtung ist wenig abriebfest.
      Deutlich besser aus dieser Serie ist die 08. Sie hat kein Blowback und schießt deutlich besser, wenn man sich erst an den grauenhaften Abzug gewöhnt hat.
      Einen Rat, wie Du mit dem Teil verfahren willst, kann ich Dir nicht geben, halte aber Instandsetzung für wirtschaftlich wenig sinnvoll. Für intensiveres Training ist dieses Modell meiner Meinung nach sowieso nicht geeignet. Hier bietet sich der Kauf einer gebrauchte Seitenspanner Lupi oder der Erwerb eine semiprofessionellen Waffe wie sie "Hans Werner" aus Mellrichstadt herstellt an. Vielleicht kann Deine P-38 noch als Anschauungsmodell dienen.
      Gruß Schapu
    • Hallo Schapu,

      ja genau, diese "Ruppigkeit" beim Schießen habe ich auch festgestellt Aber gerade das erinnert mich so an meine 1. Dienstwaffe, die eine P 38 war. Deshalb hänge ich so daran, ich hatte sogar die Originalbroschüre jahrelang und nach ca. 10 Umzügen war sie dann verschwunden.
      Ich mache noch einen Versuch, wenn ich so eine Feder bekomme. Reklamieren kann ich nach fast 3 Jahren nicht mehr.
      Dann muss die Waffe eben als Anschauungs- und Erinnerungsstück dienen bzw. als Ersatzteillage.
      Grüße, schönen Sonntag noch und weiterhin Freude am Hobby.
    • Hilfreichste Antwort

      Hallo,

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      Basiert auf Bezug vom 08.06.2017

      Auf keinen Fall verbogene Feder einbauen. Aber die Erfahrung hast Du ja gemacht. Habe es versucht aber der Schlitten klemmte
      sofort fest.

      Im Zweifel rufst Du einfach bei Umarex an. Die sind, nach meiner Erfahrung, sehr hilfsbereit.

      Gruß
      Radi
    • Hallo,

      ist es denn tatsächlich Alu oder Zink?
      Wie groß sind denn die Teile.
      Hattest Du die Waffe denn schon mal vorher demontiert.
      Habe bei neuen Waffen schon Überraschungen erlebt. Da fielen bei der Demontage
      schon mal Späne und sogar Schrauben raus.

      Was bedenklich ist ist der starke Rückstoß. Dürfte nicht sein. Hier kann das Ventil defekt sein.
      Schau mal hier als Info
      muzzle.de/N2/CO2/_Ventilkunde_/_ventilkunde_.html

      Jedenfalls ist die P38 als Replicat realistisch.
      Hatte vor langer Zeit die Gelegenheit diverse Modelle der P38 und Vorgänger,
      im Original in die Hand zu nehmen. (Leider nur "in die Hand" zu nehmen)

      Gruss
      Radi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Radi38 ()

    • Hallo Radi,
      habe gerade erst deinen Beitrag gelesen, war so stark mit meiner Yonker-2 beschäftigt.
      Also insgesamt sind 4 kleine Teile abgesprungen. 2 von den Ecken links/rechts vom Verschluss vorne. 2 kleine Teile vom vermutlich Zinkstück direkt unter dem Lauf (Bennennung C 4805 F4).
      Ich vermute mal, dass der starke Rückstoß von der fehlenden Verschlussfeder stammt, die ja letztendlich zusammengedrückt wird, bis es nicht mehr geht und damit den Weg nach "hinten" begrenzt.
      Ich habe die Teile bestellt. Dann kann ich auch überprüfen, wie es mit dem Ventil aussieht. Vielen Dank für den Hinweis auf dfas Ventil. Da kommt man ja gut dran, falls ein Auswechseln erforderlich sein sollte.
      Die P38 war meine erste Dienstwaffe, deshalb möchte ich auf die Co2-Ausführung nicht verzichten.
      Mit Grüßen