Restauration Haenel XX - Wie der Phoenix aus der Asche

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    • Restauration Haenel XX - Wie der Phoenix aus der Asche

      Hallo zusammen,

      nach der Restauration meiner Haenel 310-3 und während des aufbaus meiner III-284, meldete sich ein neuer User hier im Forum an, um Hilfe bei der Identifizierung eines gefundenen Luftgewehres von der Community zu erhalten. Die Lösung war durch einige User schnell gefunden und eigentlich schien schon alles geklärt.
      Eigentlich........... :D

      Kurz danach bekam ich von verschiedenen Usern PN´s geschickt, das ich mir das Teil doch mal genauer anschauen sollte und es vielleicht noch retten kann. 8|
      Ich war echt begeistert, das ich nach so kurzer Zeit hier im Forum, schon von einigen Usern als "Haenel-Retter" angesehen werde. Das kann ich auch heute noch kaum glauben, denn eigentlich ist es Wahnsinn was ich mit den Gewehren betreibe. :whistling:
      Aber seien wir mal ehrlich.......Auch ich könnte ohne die Community bei weitem nicht alles machen. Ich beschäftige mich erst seit knapp einem Jahr mit Luftgewehren und brauche auch Hilfe. Bei Fragen wende ich mich an Euch und bekomme die Hilfe die ich brauche und ich versuche meinen Teil bei anderen Fragen beizusteuern.
      Ich möchte euch allen Danken, die mich hier so wohlwollend in die Gemeinschaft aufgenommen haben und mich unterstützen. Ihr seit echt ein toller Haufen und ich bin froh, das ich den Weg in dieses geile Forum gefunden habe. :thumbup:

      Aber zurück zum eigentlichen Thema.......

      Ich habe mich dann mit dem User ein bisschen privat unterhalten und Sie schickte mir noch ausreichend Bilder um den Zustand zu begutachten. Ich bin auch jetzt noch nicht wirklich sicher, ob ich das Schätzchen retten kann, aber ich denke mal wenn Wir alle hier zusammenarbeiten, dann dürfte dieses 90 Jahre alte Gewehr wieder aussehen wie frisch vom Band. Jeder weiß ein bisschen was und zum Schluß klappt hoffentlich alles wieder.
      Auch jetzt bin ich noch am überlegen, ob die Nummer nicht eine Nummer zu groß für mich wird, aber wir werden sehen....... ^^

      Jetzt erst mal ein paar Bilder.........

      Viele Grüße
      Sascha
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      Man kann nie genug Haenel haben :D
      Immer auf der Suche nach den heiligen Q1-Modellen.

      Restaurationsberichte:............Haenel III-284............Haenel 310-3............Haenel XX
    • Also habe ich jetzt erst mal damit begonnen das Teil zu zerlegen und werde mich die nächsten Tage darauf beschränken alles zu reinigen.
      Alle Teile sind richtig dick mit schwarzer Farbe überzogen und das dauert ein bisschen, bis ich das vorsichtig entfernt habe.
      Glasperlenstrahlen möchte ich bei dem alter eigentlich nicht, aber notfalls führt kein Weg dran vorbei, wenn ich nicht allen Rost und Dreck und die Farbe runterbekomme.

      Die Technik ist sehr simpel aufgebaut und auch die Lederdichtung scheint noch in einem ordentlichen Zustand zu sein.
      Da muss ich echt vorsichtig sein, das ich nicht noch mehr kaputt mache.
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    • Zumindest kann man jetzt schon mal wieder erkenne, was es für ein Gewehr ist :D

      Aber leider erkennt man dort auch schon die größte Beschädigung am Systemhalter.
      Irgendjemand hat dort die Kimme abgebrochen und zwei Löcher gebohrt.
      Da muss ich mir jetzt erst mal überlegen, wie ich das wieder geflickt bekomme, ohne das man hinterher was sieht. :S
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    • Aber zumindestend hat es schonmal einen Klumpen Blei aus dem Lauf gespuckt.
      Funktionieren tut es also schonmal :D

      Wobei man bei dem Gewehr nicht wirklich von Leistung sprechen kann. Das Diabolo habe ich aus ca. 1 mtr. auf eine Stahlplatte geschossen.
      Die Feder scheint aber noch in einem guten Zustand zu sein.
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    • Sakrileg1606 wrote:

      Irgendjemand hat dort die Kimme abgebrochen und zwei Löcher gebohrt.
      Da muss ich mir jetzt erst mal überlegen, wie ich das wieder geflickt bekomme, ohne das man hinterher was sieht.
      Passendes Kupferrohr innen rein, evtl. geschlitzt und passend aufgeweitet (Kupfer verschweißt sich nicht mit Stahl), und dann gaaaanz vorsichtig zupunkten, vorher das "XX" evtl. mit ein, zwei Lagen Alu-Klebeband auf einer Lage Isoband abdecken, da zündet der Lichtbogen nicht, wenn man nicht trifft.
      Im Anschluss vorsichtig beischleifen.



      Stefan
    • HWJunkie wrote:

      Passendes Kupferrohr innen rein, evtl. geschlitzt und passend aufgeweitet (Kupfer verschweißt sich nicht mit Stahl), und dann gaaaanz vorsichtig zupunkten, vorher das "XX" evtl. mit ein, zwei Lagen Alu-Klebeband auf einer Lage Isoband abdecken, da zündet der Lichtbogen nicht, wenn man nicht trifft.Im Anschluss vorsichtig beischleifen.



      Stefan

      Hy Stefan,

      ich wollte eigentlich WIG-Schweißen.
      Verodog wollte mir ein kleines Stück aus seiner Schlacht 49a zur Verfügung stellen und dann würde ich kleine Stücke anpassen und verlaufen lassen. Damit wollte ich verhindern, das es dann bei der Oberflächenbehandlung (ich bin mir noch unsicher ob verzinken, brünieren oder sogar verchromen) unterschiedliche Farben gibt.
      Wie gesagt, ich bin mir noch unsicher, was ich mit der Oberfläche zum Schluß mache. :whistling:

      Gruß
      Sascha
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    • Rifleman wrote:

      Sakrileg1606 wrote:

      Die Feder scheint aber noch in einem guten Zustand zu sein.
      Die Feder ist sicher nicht original. Haenel hatte immer angelegte Federn an beiden Enden. Diese Feder ist abgeflext, wie bei den Weihrauch Modellen, pfui. ;)
      Danke für den Hinweis. :thumbup:
      Ich denke mal, das es fast unmöglich sein wird, eine originale Feder noch irgendwo aufzutreiben.
      Ich schreibe es aber auf die Liste und schaue mal, ob man evtl. noch irgendwo eine vergleichbare Feder von irgendwas anderem auftreiben kann.
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    • Rifleman wrote:

      Muss ja nicht die originale Feder sein. Es reicht eine ähnlich dimensionierte Feder, aber bitte mit angelegten Enden. Ansonst wird es ein HW-XX. :D

      :direx: Das wird kein HW XX!!! *lol*

      Aber vielleicht passt ja die aus dem Diana 20 von vor 1945??
      Ich ruf mal bei JSWC Gotha an und frage nach den Maßen von der Feder. Vielleicht habe ich ja Glück :whistling:

      Viele Grüße
      Sascha
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      Man kann nie genug Haenel haben :D
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    • edwin2 wrote:

      die erinnert mich bisschen an meine selige diana 15 von der optik und bauart her....

      da sollte schon vernünftig druck rauskommen, wenn mal alles klappt.

      gruß edwin
      Die 15er ist komplett anders (ich habe eine hier ;) )
      Aber die 20er sollte baugleich sein.
      Gab ja viele baugleiche Haenel/Diana/ Milbro und Falke.

      Diana 15 = Haenel XV
      Diana 20 = Haenel XX
      Diana 22 = Milbro22 = Falke 40

      usw. usw.
      Gruß Christoph
    • hoeflerrr wrote:

      Die 15er ist komplett anders (ich habe eine hier )
      Aber die 20er sollte baugleich sein.
      Gab ja viele baugleiche Haenel/Diana/ Milbro und Falke.
      Alleine das XX sagt schon Modell 20.
      Sowie edwinll eben edwin2 bedeuten würde.
      Mich schockt blos der Gedanke, wenn er auch von verschieden Firmen hergestellt worden wäre. =O 8|
      Knickst Du noch, oder repetierst Du schon? (© Nosferatu2008)
    • Kann man nicht einfach die Maße vom Gewehr ableiten?
      Innen-, und Außendurchmesser, lassen sich doch bestimmt im System messen.
      Dann fehlen nur noch entspannt und gespannt. Windungen mal Drahtstärke,
      wäre dann das Maximumstauchmaß, wenn ich das richtig herleite.
      Gruß, Ralf
      Alt, aber bewaffnet. :thumbsup:

      Orbis non sufficit
    • Da ich meine Teile von III-284 erst morgen vom Heissbrünieren abholen kann und der Schaft auch noch nicht fertig ist, fange ich halt schonmal an, die Teile vom XX nach und nach von der Farbe zu befreien und aufzuarbeiten.

      Heute habe ich mir zum Warm werden mal die kleine Bodenverschlusshülse vorgenommen, die in den letzten 90 Jahren so einiges mitgemacht haben muss. :/
      Total verbeult und innen schon leicht Ansätze von Rost.

      Also erst mal die Farbe entfernt um das ganze Ausmaß der Sch.... zu begutachten.
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    • Danach habe ich den Bolzen entfernt, der quer durch die Abschlusshülse geht und später diese in der Systemhülse arretiert um innen Platz zum arbeiten zu haben.

      Einen 10mm Durchschlag in den Schraubstock eingespannt, die Hülse darübergestülpt und mit leichten Hammerschlägen erst mal wieder die ursprüngliche Form hergestellt.

      Als das mit der Form gepasst hat, habe ich mit Feile und Schleifpapier angefangen alle Macken und Kratzer aus der Oberfläche zu feilen.
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    • Die Ränder von der viereckigen Aussparrung, sind dann mit einer Vierkantfeile wieder schön in Form gebracht worden und abschließend alles wieder mit 800er Schleifpapier und Autosol-Polierpaste auf Hochglanz gebracht worden.

      Erstes Teil der XX ist fertig :D ^^

      Schönes Restwochenende an alle!!

      Viele Grüße
      Sascha
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    • Nachdem gestern die Hülse fertig war, habe ich heute erst mal an der III-284 soweit alles fertig gemacht, das ich am Wochenende einschäften kann und dann zumindest ein Gewehr komplett fertig habe.

      Trotzem habe ich heute noch kurz zumindestend den Schaft für die XX geschliffen.
      Morgen fahr ich mal im Baumarkt vorbei und hol Beize. ^^
      Nur mit dem Farbton bin ich mir noch unschlüssig....was meint ihr, was da passt??
      Dunkles Walnuss, oder doch lieber was helleres??
      Das System wird jedenfalls nicht brüniert, da die XX wohl im originalen Vernickelt war. Ich tendiere momentan eher zu Verchromen. :whistling:

      Viele Grüße
      Sascha
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