Deutschland vs. Finland & Frankreich: unterschiedliches Preisniveau bei US Markenprodukten

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      Trotzdem werden wir hier gerade bei Konsumartikeln innerhalb der EU schon ziemlich gemolken. Beispielsweise im Unterhaltungsbereich Filme / BluRay Sammlereditionen. Meist die identische Edition mit identischen Discs nur halt keine deutsche Banderole drum ist meist in UK oder Südeuropa deutlich günstiger über die gleichen Marktplätze wie z.B. Amazon. Wer also clever ist schaut bei sowas auch dort. Selbst dann mit Versandkosten lohnt es sich.

      Medikamente ebenso. Man muss sich mal vorstellen das Zeug wird teilweise hier hergestellt und ist bei uns um den Faktor X teurer als im Ausland. Deswegen reimportieren einige Online Apotheken das auch wieder und verkaufen es dann zum vielleicht halben Preis wie hier sonst üblich mit Gewinn natürlich. Da kann man sich ausrechnen was das Zeug tatsächlich wert ist. Aber dank unseres steuerfinanzierten Gesundheitssystems ist das für die Unternehmen eine Goldgrube. Diese Medikamentenkosten steigen ja auch seit Jahren für die Kassen. Mit uns kann mans ja machen.

      Ehemaliger Arbeitskollege hat sich immer beim Türkei Urlaub fürs ganze Jahr mit dem benötigten Zeug eingedeckt.....
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      ja dein bekannter von mir auch die deutschen kopfschmerztabletten in der türkei für nen bruchteil bekommen......

      anscheinend ist es so, das je mehr der durschnittsverdienst in einem land ist , umso höher viele kosten.......

      ich hab in meiner druckerzeit immer medikamentenpackungen gedruckt und preislisten für den einzelhandel....

      hat die ig metall 4 % rausgeholt bei den lohnkämpfen, hab ich nen monat später neue preislisten für werkzeuge gedruckt mit 4 % höherem preis.
      frage ..lohnen sich lohnerhöhungen in echt ?

      gruß edwin
      INVICTUS
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      edwin2 schrieb:


      hat die ig metall 4 % rausgeholt bei den lohnkämpfen, hab ich nen monat später neue preislisten für werkzeuge gedruckt mit 4 % höherem preis.
      frage ..lohnen sich lohnerhöhungen in echt ?
      Also lieber Planwirtschaft?

      Klar muss das Geld von Lohnerhöhungen, gestiegene Rohstoffkosten etc. durch höhere Preise wieder rein geholt werden - alles andere ist meistens schon zu Ende optimiert und es lässt sich nicht mehr an anderer Stelle kompensieren. Anders gehts ja nicht oder es müssen irgendwo qualitative Abstriche / Einsparungen oder Entlassungen vorgenommen werden. Dann kauft den Kram aber am Ende keiner mehr und wenn der Ruf erstmal ruiniert ist haste die Abwärtsspirale....

      Man kann ja auf Dauer nicht mehr ausgeben als man für sein Produkt bekommt. Sieht man ja bei den Großkonzernen. Da werden diese unrentabel gewordenen Sparten abgespalten und ausgegliedert, später verkauft um die Aktionäre zufrieden zu stellen.

      Bei unserem Gesundheitssystem führt es aber dazu, dass die Unternehmen diesen stets gut gefüllten Steuertopf mit vollen Händen leeren können. Da werden neue Medikamente auf den Markt geworfen ohne einen Mehrwert zum "alten" Produkt aber man kann hier den Preis wieder höher ansetzen.

      Hier wäre mir als "jungem", meist nur zahlendem Arbeitnehmer ganz ehrlich ein System wie in USA lieber. Jeder sorgt für sich vor mit Abschluss einer Privatversicherung und ist für sich verantwortlich - jetzt werden einem die Beiträge ja auch abgezogen - das einfach in so eine Versicherung investiert. Wie es sich hier alles entwickelt mit der Rundumversorgung für alle Welt kotzt einen doch nur noch an. Wenn man dann doch mal selbst was braucht (oder auch bei unseren Rentnern) zahlste dennoch jeden Mist in der Apotheke selbst....

      Dieser Arbeitskollege mit den Türkeimedikamenten das war bei weitem nicht nur Aspirin....ich weiß es jetzt auch nicht mehr im Detail das ist jetzt schon Jahre her.
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      naja wenn man in usa sieht wiviel leute dsa mit halber zahnmenge immund rumlaufen müßen, weil sie kein geld haben das zu richten... das usa system ist nur für gewinner gut....

      eine kultur erkennt man immer daran, wie sie mit oihren schwachen umgehen , und da muß man sich hier nicht schämen.

      das siehjt in vielen ländern sehr viel schlimmer aus

      gruß edwin
      INVICTUS
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      Erinnert mich irgendwie an Äpfel vs. Birnen vs. Pflaumen.

      DIE_HARD schrieb:

      Ehemaliger Arbeitskollege hat sich immer beim Türkei Urlaub fürs ganze Jahr mit dem benötigten Zeug eingedeckt.....
      Soll er sich doch auch mal für ein Jahr in der Türkei entlohnen lassen. Leben wollen sie selbst alle gut, aber dem anderen gönnen sie nicht den Dreck unter den Fingernägeln.

      Wie man sieht, beruht unser breiter Wohlstand elementar darauf, dass es irgendwo auf der Welt irgendjemandem schlechter geht als uns.
      "Vorsicht ist zu Allem nütze;
      Dies merk' Dir auch beim Schießen, Schütze!"
      Brand, Th.: Schiessübungen der Infanterie mit besonderer Rücksicht auf die Ausbildung der Schützen; Wilhelm Kaiser; Bremen; 1833.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tirailleur ()

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      ja klar , wenn europa und deutschland nicht andre länder ausbeuten täten, hätten wir weniger wohlstand....

      aber so war das ja schon länger , kolonien etc. billiglohnländer und so. weiter .

      möchte daran aber jetzt auch nichts ändern......, hab ja auch was davon.... günstige südfrückte und kaffee und tee.

      gruß edwin
      INVICTUS
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      Tirailleur schrieb:

      Erinnert mich irgendwie an Äpfel vs. Birnen vs. Pflaumen.

      DIE_HARD schrieb:

      Ehemaliger Arbeitskollege hat sich immer beim Türkei Urlaub fürs ganze Jahr mit dem benötigten Zeug eingedeckt.....
      Soll er sich doch auch mal für ein Jahr in der Türkei entlohnen lassen. Leben wollen sie selbst alle gut, aber dem anderen gönnen sie nicht den Dreck unter den Fingernägeln.
      Wie man sieht, beruht unser breiter Wohlstand elementar darauf, dass es irgendwo auf der Welt irgendjemandem schlechter geht als uns.
      Was ist das für eine Logik weil es uns gut geht, muss es anderen dafür schlecht gehen?

      Das ist genau die Ideologie, welche den Menschen hier eingetrichtert wird um uns eine Schuld und schlechtes Gewissen einzureden auf ewig unabhängig von unserer 12 Jährigen Vergangenheit wo die Menschen noch in 1000 Jahren für in Sippenhaft genommen werden. Und andererseits propagiert man uns immer das Gegenteil man könne nicht verallgemeinern bei Anhängern bestimmter Volksgruppen / Minderheiten....na schau an was für eine verlogene Doppelmoral...

      In den sogenannten Entwicklungsländern ist das Problem Korruption, Vetternwirtschaft, ungezügelte Vermehrung, ständige Konflikte im inneren und mit Nachbarstaaten sowie ihre Mittelalterideologie derer sie nachhängen, weswegen nichts vorankommt.

      Oft hocken diese Länder jedoch auf ungeheurem Reichtum in Form von Bodenschätzen. Davon hat aber meist nur die Herrscherclique etwas....

      Was hat Deutschland in dieser Hinsicht? Gar nichts außer dem was die Menschen hier durch Bildung und ihrer Hände Arbeit auf die Beine stellen....und das wird zunehmend kaputt gemacht. Denkt mal drüber nach was heut in den Schulen herangezogen wird und wie sich das mal auf die Einnahmen des Staates in naher Zukunft auswirken wird....das ist ein Pulverfass. Da wird sich jeder über weiter steigende Sozialabzüge / Krankenkasse auf seinem Lohnzettel freuen dürfen und noch weniger Kaufkraft bei ständig steigenden Preisen. Und schön dran denken noch selber für´s Alter vorzusorgen ;) ....

      Klar müssen sich die Preise irgendwo an den Löhnen orientieren. Aber wenn es so weit ist, dass sich Menschen mit Mindestlohn oder Hungerrente keine vernünftige Wohnung, Nahrung, Medikamente.....etc. leisten können kann was nicht stimmen entweder mit den Preisen oder den Einkommen hier. Warum wohl bringen sich die Leute das dann aus dem Ausland mit oder fahren gar ständig in diese für uns günstigen Länder? Abgesehen davon profitieren beide Seiten davon. Sonst gäbte es dort gar keine Wirtschaft / Arbeit für die Menschen ohne Tourismus. Wenn sich jemand über Ausbeutung Gedanken machen müsste, dann erstmal die wirklichen Kolonialmächte vergangener Tage. Und selbst die haben diesen Ländern etwas gegeben in Form von Städtebau, Verkehrsnetz und Infrastruktur - wovon man noch heute zehrt und sich kaum auf dieser Grundlage weiterentwickelt hat.

      Das britische Pfund war eigentlich immer deutlich über dem Euro angesiedelt und dennoch waren Produkte von dort zum Teil für uns hier samt ungünstigem Wechselkurs billiger als hier gekauft. Wie kann das sein? Für die Briten selbst ist es durch ein stärkeres Pfund ja dann noch günstiger im Vergleich.
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      wenn du bereit bist, statt 7 euro 25 euro für jedes tshirt zu bezahlen. die südfrüchteptreise und den kaffepreis doppelt so hoch zubezahlen,

      dann würde , wenn es bei den billigarbeitern andrer länder ankäme, auch deren auskommen besser.

      dann wär der wohlstand hier auch kleiner und der kleiderschrank leerer...

      gruß edwin
      INVICTUS

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von edwin2 ()

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      edwin2 schrieb:

      naja wenn man in usa sieht wiviel leute dsa mit halber zahnmenge immund rumlaufen müßen, weil sie kein geld haben das zu richten... das usa system ist nur für gewinner gut....

      eine kultur erkennt man immer daran, wie sie mit oihren schwachen umgehen , und da muß man sich hier nicht schämen.

      Einfach einer Arbeit nach zu gehen und für seinen Lebensunterhalt selbst zu sorgen sehe ich nicht als "Gewinner" sein sondern für generell geboten - ja sogar als Pflicht, wenn man gesund und arbeitsfähig ist. Wie kommt die Allgemeinheit dazu, für Faulpelze aufzukommen?

      Man kann ja ein Sozialsystem haben. Dagegen spricht ja auch nichts wenns im Rahmen bleibt für diejenigen, welches es finanzieren und wirklich nur bedürftigen zu Gute kommt.

      Doch es kippt immer mehr in die Richtung, dass die Leistungsträger selbst kaum noch über die Runden kommen. Neulich kam erst im Radio, dass die Zahl derer, welche 2 oder 3 Jobs haben, immer weiter zunimmt.

      Und die Politik denkt nur noch darüber nach, für jede Eventualität und um das eigene Versagen in den jeweiligen Bereichen zu kaschieren, soziale Wohltaten aus Steuermitteln zu verteilen. Eine meinetwegen gemeinnützige Gegenleistung von gerade den jungen oder arbeitsfähigen Generationen wird von den Empfängern dieser Leistungen keine dafür eingefordert. Ein Unding und weiterer Sargnagel was hier mal auf den Rest zukommen wird an Kosten um das alles in Zukunft zu tragen.

      Um auch noch auf das Beispiel zurück zu kommen mit den fehlenden Zähnen in USA: wie viele deutsche rennen hier mit unvollständigem Gebiss herum und können es sich schlicht nicht leisten?... muss man da jetzt auch ein schlechtes Gewissen haben, wenn man die sich deswegen im osteuropäischen Ausland machen lässt oder besser machen lassen muss ? Diese Kosten stehen auch in absolut keiner Relation zu den meisten Einkommen. Brillen ebenso. Das sind die absolut lebensnotwendigsten Dinge aber für viele hier nicht mehr bezahlbar.

      Wenn wir da über Messerpreise diskutieren ist das schon jammern auf sehr hohem Niveau.


      edwin2 schrieb:

      wenn du bereit bist statt 7 euro 25 euro für jedes tshirt zubezahlen. die südfrüchteptreise und den kaffepreis doppelt so hoch zubezahlen,

      dann würde , wenn es bei den billigarbeitern andrer länder ankäme, auch deren auskommen besser.

      dann wär der wohlstand hier auch kleiner und der jkleiderschrank leerer...

      gruß edwin

      Es geht nicht darum, ob man dazu bereit wäre sondern ob man das zahlen könnte. Viele müssten das verneinen. Die Leute kaufen doch den billigen Mist, weil sie hier genau so zu den Ausgebeuteten gehören, wie die Ausgebeuteten in den anderen Ländern.

      Und ob man mit hier höheren Preisen tatsächlich etwas für die Menschen dort verbessert, wage ich zudem ganz stark zu bezweifeln. Das stecken sich die Konzerne sein. Siehe bei Markenklamotten. Kommen unter Umständen aus den selben Fabriken. Mag sein, dass die vielleicht minimal mehr zahlen und es auch minimal bessere Arbeitsbedingungen sind. Gemessen am Preisunterschied solcher Produkte aber ein absoluter Witz und Augenwischerei. Das ist aber nur begrenzt die Schuld der Konsumenten sondern die der Wirtschaft / Geopolitik.