Rückgewinnung von Rohstoffen?

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    • Rückgewinnung von Rohstoffen?

      Das klingt jetzt nach Erbsenzählerei, aber rein aus Interesse...

      Ich komme ja vom scharfen Schießen (Tontauben) und da ist aufgrund der ungleich höheren laufenden Kosten Recyclung von Material ein großes Thema (vor allem beim Kugelschießen, Messinghülsen für Wiederladen, Geschosse zum Einschmelzen und neu Gießen, etc.).

      Gibt es das im Luftdruck-Bereich auch?
      Zwar springen bei 20 Dosen Blei-Diabolos beim Wiederverkauf des Bleis grade mal 5 Euro raus (Kilo Blei ~ 1 Euro), also bisschen mehr als eine neue Dose Diabolos ;) Aber wie sieht es mit den CO2-Kapseln selbst aus? Ist das schnöder Stahl oder eine Aluminiumlegierung? Wenn wir von 10.000 Schuss und 80 Schuss pro Kapsel ausgehen, kommen da immerhin fast 6 Kilogramm zusammen (wenn ich mich recht erinnere, dass eine leere ca 50 Gramm hat).

      Für 20 Euro im Jahr würde es sich zumindest lohnen, das platt- und leergeschossene Zeuch statt in den Mülleimer in eine Schachtel zu geben, die man dann bei einem guten Tagespreis eben versendet oder zum Schrotthändler bringt :thumbup: Ob es die Zeit wert ist, ist eine andre Frage, aber ich freu mich eben immer diebisch wenns was zurück gibt.

      Lg
    • Wir sammeln im Verein auch immer alles. Sei es die Messinghülsen beim schießen mit Feuerwaffen oder die Diabolos die dann gleich mit abgegeben werden beim Schrotti.

      Ich selber sammele auch die Hülsen, denn irgendwann sind sie zum wiederladen nicht mehr zu gebrauchen und die Hülsen reißen.
    • Ich sammle alle Metalle wie Blei, Messing, Kupfer, Alu und Eisen. Altmetall fällt ja nicht nur beim Schiessen an. Dabei geht's mir weniger um das Geld, als um den Erhalt der Rohstoffe, auch wenn meine Kleinmengen nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sind.


      Andreas
      "Schusswaffen sind gefährlich. Doch in den richtigen Händen sind sie ein Quell ständiger Freude und Erbauung." Sledge Hammer
    • Zuhause habe ich es mir abgewöhnt Metalle zu sammeln. Ich schraube zwar an meinen Autos / Rollern und da fallen auch mal Teile an, doch wenn man jetzt mir eine Kiste hinstelle kostet die mich Platz, dann muss ich die auch noch zum Recyclinghof fahren mit dem Auto, bin ne Stunde unterwegs und kostet mich Stellfläche und habe am Ende 5€ oder lass es 10€ für meinen alten Schrauben und Bremsen bekommen.
      Ergo gehen sie ab in den Restmüll.
    • da wir noch nicht unter rohstoffknappheit leiden, klingt die sammelidee im kleinen natürlich sehr idealistisch....

      wenn ich zum wikingerthema zurückgehe, da wurde jedes noch so kleine metallteil azufgehoben und wiederverwendet, die haben auch die eisenspäne gesammelt und wiederverwendet.

      selbst unsre opas haben noch krumme nägel aufgehoben und gradegehämmert und wieder verwendet.

      wenn mann das alles verteilt in müll dann ist der rohstoff für immer verloren...

      das gleiche würde dann aber auch für silvester gelten, wo rohstoffe in die luft geblasen werden und für immer verloren sind.

      das muß jeder selber wissen....

      gruß edwin
      INVICTUS
    • Es sind halt Zeiten wo es sich nicht immer lohnt irgendwas aufzuheben. Bestes Beispiel sind irgendwelche alten Kühlgeräte oder sonstige große Geräte die es z.T. gebraucht für 30-50€ gibt. Wenn man jetzt rechnet was einem der Quadratmeter Fläche jeden Monat an Miete kostet dafür, dass man ein Altgerät aufhebt wird es oft nach wenigen Monaten vollkommen unwirtschaftlich so etwas aufzuheben.
    • Natürlich, mir geht es jetzt auch gar nicht drum ob es sich grundsätzlich lohnt, ältere Sachen zu behalten, auch wenn man sie aktuell nicht direkt braucht.

      Auch ist der Rohstofft ja nicht weg, wenn man ihn im Hausmüll entsorgt, zumindest in Teilen Österreichs wird ja der Restmüll ebenfalls auf Verwertbares / Weiterverkäufliches von den Entsorgungsunternehmen gescannt (klar, man würde sonst ja bares Geld entsorgen). Und klar, im kleinen Maßstab sprechen wir da von 20 Euro im Jahr. Nur 20 Euro sind eben 20 Euro, sowenig ich einen Zwanziger in den Müll werfe, sowenig will ich Altmetall im selben Wert wegwerfen ;)

      Obwohl der Aufwand, vor allem wenn man wirklich wo hinfahren muss, halt nicht lohnt. Nur wenn es sich darauf beläuft, die Sachen statt in den Müll in eine Schachtel zu gießen und das einmal im Jahr (oder alle zwei drei Jahre) zu einer Sammelstelle zu bringen, dann freu ich mich über den Fuffi und gehe mit meiner Frau was Gutes essen. Was aber wie gesagt vor allem vom Material der Kapseln abhängt. Bei Stahl? Neeeee, nich wirklich :D
    • Wir haben hier in Nordsachsen die "Gelbe Tonne +", da darf auch Metall, Elektronik, Kabelschrott und vieles andere mehr mit rein.

      Und bei den örtlichen Recyclinghöfen kann bis auf Altreifen und Bauschutt eigentlich alles kostenlos abgeben.

      1x im Jahr ist Sperrmüllsammlung, da stellt man sein Zeug einfach vor das Grundstück an die Straße und das wird dann kostenlos abgeholt.

      Meistens sind aber die Polen und Rumänen schneller und schleppen fast alles weg, was man noch irgendwie zu Geld machen kann.
      "Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!"
    • wenn du mit letternblei kugeln gießt , dann sag ich dir, die sind ne ecke zäher im blei , wegen antimon und zinn anteil in großer höhe, antimon etwa 12 % statt in andrem blei 3 %.

      das macht die bleiletter haltbar und robust...

      ich hab noch buchdrucker gelernt und mit lettern gearbeitet , und gegen ende der lehre angefangen, diselben in den bleiofen zu kippen und barren für die linmotype setzmaschinen zu giessen....
      das war grad der umbruch zum modernen offsetdruck.

      gruiß edwin
      INVICTUS
    • Blei ist aus gutem Grund Sondermüll und hat im Restmüll oder dem gelben Sack nicht zu suchen. Wenn ein Umweltschützer das hier liest, ist bald Feierabend mit Blei-Dias.

      Vielen Dank


      Andreas
      "Schusswaffen sind gefährlich. Doch in den richtigen Händen sind sie ein Quell ständiger Freude und Erbauung." Sledge Hammer
    • Alte Dias werden zu Platten gegossen für den Kugelfang.

      Alle anderen Metalle wandern in die gelbe Tonne.
      StGB §328, Absatz 2.3

      Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.