Der HAENEL 310 – Report. Demontage, Montage, Überholung und Behandlung der üblichen Fragen.

    • Das kommt drauf an in welcher Position das Stoßröhrchen fest sitzt. Normalerweise läuft es ja über den Schacht hinaus. Wenn er mit den Stäben neben den Lauf den Widerstand markiert hat, sollte beim Ende des silbernen Stabs das Röhrchen beginnen. Dann ist also das Röhrchen in vorderster Position abgerissen, wie es durch häufiges leer Abschlagen passieren kann. Sollte der Stab durch den Schacht sichtbar werden und direkt dann der Rest des Röhrchen beginnen, war wohl ein Fremdkörper im Magazin und hat das Röhrchen blockiert bis es brach. Egal wie, es muss nach hinten raus! Und um so größer der Durchmesser des Austreibstiftes, um so geringer die Gefahr es noch schlimmer zu machen. Wär nicht der erste Lauf, der durch einen solchen Schaden bei Seite gelegt werden kann.

      Gruß, Micha.
    • So kann so was aussehen:



      Links, die aufgelöste Blockade, rechts, die Reste des Stoßröhrchens.

      Das hatte sich in der Systemhülse zusammengefaltet und ist abgebrochen,
      nachdem es sich im Lauf mit dem Schrott zusammen verklemmt hatte.

      Das war nicht ohne, das frei zu bekommen, weil ganz vorne (siehe ganz limks)
      eine Stahlkugel den Zugang erschwerte.

      Aber... man hat ja sonst nix zu tun. ^^
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      Tom O'Toole said: 'Don't complicate your life!'

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      ¡ No ahorcar Galgos !
    • Jetzt mit einen treibstift van 4,3mm etwa 5cm versucht ob ich bewegung kriege in die versperrung van das verstopfte rohrchen. Den rvs axe habe obendrauf gepackt zum raufslagen mit nen kleinen hammer. Jetzt ist auch das teil fest drin. Aber das befurgtete ich schon.

      Ich denke das erhitsen jetzt noch die einzige methode ist um die versperrung raus zu kriegen. Oder wie denkt ihr druber.

      Grusse Patrick
    • 1.
      Dein Treibstift hat Durchmesser 4,3mm und ist 5 cm lang und ließ sich bis zum Bereich kurz vor dem Magazinschacht schieben?

      2.
      Oder ging dieser Stift 5cm in die Mündung zu schieben und war dann fest?

      Bei 1.)
      Mehr Gewalt, größerer Hammer, das fest sitzende Stoßröhrchen geht tatsächlich nicht mit einen kleinen Hämmerchen mit leichten Schlägen raus.

      Bei 2.)

      Schreibe wo Du her kommst und frage nett nach Hilfe.

      Ich drücke die Daumen!

      Gruß, Micha.
    • Aua!

      Was machst Du denn?

      Bei so Sachen muss man mit Gefühl vorgehen.
      Mit einen Stab / Putzstock o.Ä. erst sondieren, ob eine Verstopfung
      das abgebrochene Stoßröhrchen verlegt. und nachmessen, wie
      stark diese Verstopfung ist.
      Dann diese Verstopfung angehen.
      Mit einen geeigneten Werkzeug (Gewindestab z.B.) mal mit
      Gefühl und einem Hämmerchen schauen, ob man da was bewegen
      kann.
      Man fühlt das doch, ob die Verlegung massiv ist...
      Wenn nichts geht -und das wird hier der Fall sein, weil so ein ab-
      gebrochenes Stoßröhrchen gestaucht ist und sich verklemmt-
      dann keinen Blödsinn machen mit Schmelzen oder feste draufhauen.

      Beim Draufklopfen verdichtest Du alles noch, wenn hinten nichts nachgibt
      und selbst wenn Du den Lauf so sehr erhitzen kannst, dass das Blei
      schmilzt, das wird auf seinem Weg in die Hülse oder den Lauf längs
      wieder erstarren und Du versaust Dir alles mit Bleiresten.
      Dafür brauchst Du Ahnung und den richtigen Brenner. Ausgeglüht
      nutzt Dir das System auch nicht mehr.

      Wie Du auf meinem Foto oben siehst, bohre ich diese Verstopfungen
      aus. Was denkst Du, wo die Späne auf dem Bild herkommen?
      4er Bohrer auf einen Schweißstab aufgeschweißt. Niedrige Drehzahl,
      wenig Druck. Wenn der vordere, verdichtete Anteil ausgebohrt ist,
      kullern Dir nicht selten die dahinter sitzenden Kugeln einfach aus dem
      Lauf.
      Auf dem Bild oben, war das nicht so. da musste ich bis zum Stoßröhrchen
      durchbohren.


      Hier oben, reichte es die vordere Verstopfung zu lösen.
      Danach kullerten fast 40 ! Kugeln aus dem Lauf.

      Jetzt nachdem Du noch einen Metallstab vor die Verstopfung versenkt hast, sehe
      ich schwarz für eine Rettung dieses Systems. Wie willst' denn das wieder raus kriegen?

      Wo kommst Du denn her? Frage!
      Sicherlich hilft Dir jemand aus dem Forum in Deiner Nähe.
      Oder wie willst Du jetzt noch vorgehen?

      liebe Grüsse ... Patrick
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    • Nur für mein Verständnis.
      Wir haben einen langen Hohlraum, in den ein fast passgenauer
      Hohlkörper eingebracht wurde, und in diesen eingebrachten
      Hohlkörper wurde jetzt ein ebenso passgenauer Festkörper
      eingetrieben.

      Es gibt durchaus Situationen, in denen man genau dieses Vorgehen
      beabsichtigt, um damit etwas zu bewirken. Ich habe da mal ein kleines
      Beispielfoto dazu.

      Das macht man nicht ohne Grund so. Man glaubt ja als Laie gar nicht,
      welche ungeheuren Lasten man alleine schon an einen Haken hängen
      kann, der mit einem 4mm Dübel in einer Betondecke steckt, erst recht,
      wenn man das Loch sogar noch etwas kleiner wählt.

      Ich habe schon gesehen, wie jemand, mit Wandankern, eine Betonwand
      zerteilt. Das baut Kräfte auf und widersteht Kräften, die ungeheuer groß
      sein können.

      2erlei wrote:

      Ich bin besorgt.
      Wenn ich sowas zum Ausdruck bringe, hat das fundierte Gründe.
      Gruß, Ralf
      Alt, aber bewaffnet. :thumbsup:

      Orbis non sufficit quod Omnia tempus habent.
    • Das beschreibt es ganz gut.

      Die Stoßröhrchen sind wirklich sehr solide.
      Bis so eins bricht, braucht das schon große
      Kräfte.
      Wenn das mit Schmackes auf ein Hindernis (Verstopfung)
      trifft und gestaucht wird, reicht das bereits aus, um eine
      feste Verbindung mit dem Lauf einzugehen. Ist dann fast
      wie vernietet.
      Hier entsteht dann die Problematik, wenn man die davor
      sitzende Verstopfung mit Gewalt herauszutreiben versucht.
      Hat man Pech (oft) verdichtet man den Mist und es wird
      kompliziert.

      Das Entfernen der Verstopfung und das Entfernen des
      Stoßröhrchens erfordert hier definitiv zwei Arbeitsschritte.

      Vor das weiche Blei jetzt noch ein massives Metall zu
      treiben ist natürlich ein fataler Fehler.
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    • Okay.
      Kommen wir also noch mal auf die wichtigen Fragen zurück.
      In welcher Gegend lebt er?
      Wer kann ihm dort helfen?
      Warten wir also, bis sich das klären läßt.

      Ich befürchte jedoch, daß der Lauf gerade in einer Wärmebehandlung ist.
      Auch dafür hätte ich dann eine Verständnisfrage mit Beispielfoto.
      Gruß, Ralf
      Alt, aber bewaffnet. :thumbsup:

      Orbis non sufficit quod Omnia tempus habent.
    • Matje800 wrote:




      Denke jetzt noch mehr das es uber den laufen seite raus muss. Aber wie ist die innenseite. Ist da ein hugel etwas 4 cm vom magazinhalter?
      Er schrieb er fühlt in der Laufinnenseite einen "hugel", der Lauf ist demnach nicht verstopft, er fühlt nur den Übergang in das Stoßröhrchen. Dies muss nach hinten ausgeschlagen werden, das wird nichts mit einem an einen Stab angeschweißten Bohrer. Mit dem 4,3 mm Stahlstift kann er es satt von vorn austreiben. Wenn Ausbohren, dann eher von der Systemseite aus. Das wird noch schwieriger.

      Gruß, Micha.
    • Klar.
      Das Bohren nur, wenn Bleireste vor dem Stoßröhrchen sitzen.
      Danach muss der Röhrcherest ausgetrieben werden.
      Da natürlich (wie gesagt) mit einem geeigneten Stab und da hilft
      auch kein Streicheln.
      Er beschreibt das aber auch sehr wage und ungenau, es liest sich
      auch nicht verständlich.
      Wenn er aber jetzt tatsächlich noch ein Metallstück im Lauf ver-
      senkt hat, wird's kritisch.
      Jedenfalls nicht leichter. ^^
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    • Leute danke erstmal fur alle hilfe. Ich komme aus die Niederlande in die gegend von Venlo. Also daher ist die sprache auch schwer.

      Vorne sind keine bleireste und das stossrorchen is abgebrochen werend das controlierte rausziehen von die feder und alles.

      In das rohrchen sind blei/ kupfer-reste zu sehen.

      When einer sagt er konte helfen ware super. Fare ich hin oder verschikke das teil kein problem. Contactuele mich durch whatsapp +31623424259.

      Das teil ist ja shon ziemlich hin when man dieses foto zieht. Aber ist die freude es wieder hin zu kriegen. Ansonsten kauf ich ein anderes.
      Images
      • DSC_0320.JPG

        139.75 kB, 1,024×576, viewed 14 times
    • Ja, das ist wieder hin zu kriegen.

      Die Scharten kann man aufschweißen und abschleifen.
      Da sieht man später nichts mehr.

      Ich hoffe, es melden sich Kollegen aus Deiner Umgebung.
      Ansonsten kannst Du mir das Teil auch schicken.
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      ¡ No ahorcar Galgos !
    • @ Zweierlei: eine Abhandlung über die Funktion von Dübeln halte ich hier nicht für zielführend. Ich hatte bewusst geschrieben, nachdem ich Matje800 so verstanden habe, dass sein Lauf frei sei, er nur den Übergang zum Stoßröhrchen fühle, einen 4,3 mm Stahlstift zum Austreiben des Röhrchen zu nutzen um eben den von Dir beschriebenen Effekt zu vermeiden. Das Röhrchen hat, soweit ich weiß, eine Bohrung von 3,8 mm. Einen Stift eben da von 4,3 mm einzutreiben halte ich für unwahrscheinlich.

      Ich hoffe Matje800 nimmt das Angebot von verodog an, denn ich glaube nicht, dass er ohne Hilfe weiterkommt und auch später bei der Einpassung des neuen Röhrchens an seine Grenzen stößt.

      Gruß, Micha.