Gute Waffenfotos machen

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    • Gute Waffenfotos machen

      Hallo!

      Ich arbeite seit einiger Zeit an einem Testbericht über meine Crosman M4-177 und irgendwie klappt das nicht so richtig mit den Fotos.

      Schaut euch das mal an:





      Es sieht so aus als wenn die Fotos leicht unscharf oder einen ticken zu dunkel wären.
      Wie stelle ich es an das ich schöne Fotos von Waffen machen kann ohne das Reflexionen, harte Schatten oder schlechtes Licht mir alles versauen?

      PS:
      Die Kamera ist eine Panasonic Lumix FT 30.
    • Schlicht und einfache Antwort.
      Bessere Kamera kaufen, oder für besseres Licht sorgen.
      Aber selbst dann hat die Kamera einen so klein Sensor, dass Freistellen des Objektes (Waffe) nicht möglich ist.
      Dh. Vorder.-und Hintergrund sind gleich scharf.
    • Es kommt immer auf das richtige Licht an,immer. Kunstlicht ist schwierig, es sei den du arbeitest mit Reflektoren und Profi-Studiobeleuchtung.

      Probier es draußen aus oder bastel dir eine Art Mini-Studio :D
    • Fotografie bedeuted frei übersetzt "Malen mit Licht" Und da hat sich die letzten 190 Jahre nichts geändert.
      Versuch andere Lichtsituationen für deine Fotos. Stelle Lampen auf, Vermeide direkte Lichtquellen, knips bei
      bedecktem Himmel und benutze Aufheller, weiße Kartons oder ähnliches, mit denen du das Licht aufs Objekt
      leitest.

      The post was edited 1 time, last by Pellet ().

    • Das mit Ministudio basteln habe ich mir schon überlegt, Platz genug hätte ich.
      Ich habe gerade die Helligkeit in dem Raum gemessen und hatte knappe 100 Lux und schätze mal das dies viel zu wenig ist.
    • Versuch erst mal, die Waffe vom Hintergrund frei zu stellen. Nicht so etwas Unruhiges, wie auf Foto2, wo man die Waffe gar nicht erkennt und auch nicht so grau in grau, wie das erste Foto. Und wenn möglich, verwende Tageslicht, aber keine direkte Sonneneinstrahlung (Schlagschatten!)
      Wie schade, dass so wenig Raum ist zwischen der Zeit, wo man zu jung, und der wo man zu alt ist.
      [Charles-Louis Secondat)
    • Vom Hintergrund frei stellen bedeutet das der Hintergrund unscharf ist und das Objekt, also in dem Fall die Waffe scharf gestellt ist.
      Habe ich das richtig verstanden?
    • The Austrian wrote:

      Vom Hintergrund frei stellen bedeutet das der Hintergrund unscharf ist und das Objekt, also in dem Fall die Waffe scharf gestellt ist.
      Habe ich das richtig verstanden?
      Jein.
      Man kann das mit entsprechenden Objektiven so einrichten, dass der HG unscharf wird. So etwas funktioniert gut im Gelände oder Ähnlichem.
      Bei deinen vorgestellten Fotos bringt das mM nach wenig. Lass die Zielscheiben weg und nehm einen neutralen weißen HG (z. B. Bettlaken). Die Belichtung dann aber unbedingt auf das Gewehr einstellen, sonst wirds wieder zu dunkel.
      Wie schade, dass so wenig Raum ist zwischen der Zeit, wo man zu jung, und der wo man zu alt ist.
      [Charles-Louis Secondat)
    • rosi-77 wrote:

      Als frei Stellen wird beim Fotografieren eigentlich die Unschärfe des Hintergrund bezeichnet...
      Ist generell richtig, aber der Begriff beinhaltet eben auch, dass das Objekt frei von Nebensächlichem ist. Das geht sehr gut, mit Unschärfe, zu der man aber entsprechende Objektive braucht (mit Weitwinkel kann das nichts werden) oder eben mit der Neutralisierung (im einfachsten Fall Bettlaken). :)
      Ehm, nicht das, welches in Nutzung ist, sondern ein neues, das locker herabhängt und fließend liegt, so dass keine Knitter- oder Legekante zu sehen ist. :D
      Wie schade, dass so wenig Raum ist zwischen der Zeit, wo man zu jung, und der wo man zu alt ist.
      [Charles-Louis Secondat)
    • Ähm sorry aber das Objektiv hat damit nix zu tun sondern vorrangig die Sensorgröße. Auch mit einem WW kann man "freistellen" oder ebend bei kleinen Sensoren über eine längere Brennweite. Bei einem Vollformat-Sensor kann man halt auch im WW freistellen wo hingegen kleine 1" Sensoren lange Brennweite brauchen. Smartphone und Co. ahmen das nur per Bearbeitung nach, erzielen aber nie den Effekt.
    • rosi-77 wrote:

      Ähm sorry aber das Objektiv hat damit nix zu tun sondern vorrangig die Sensorgröße.
      Das ist aber ein Irrtum. Gerade in den kleinen Minikameras sind alles Weitwinkel, da ist nichts mit Tiefenschärfe arbeiten. da ist es ja so geplant, dass alles scharf ist, eben Knipsbild.
      Du brauchst da wenigstens 70mm Objektiv, um einigermaßen mit Unschärfe zu arbeiten.
      Wie schade, dass so wenig Raum ist zwischen der Zeit, wo man zu jung, und der wo man zu alt ist.
      [Charles-Louis Secondat)
    • Licht ist a und o. Dann kommt die Perpektive. Das hat aber nichts mit Waffen zu tun, sondern gilt generell.
      Die Frage hätte auch lauten können, wie mache ich gute Fotos?

      Üben, lesen, lernen...Klingt jetzt nicht gerade erbaulich, ist aber ehrlich gemeint. Zuerst sollte man die Basics beherrschen, dann kann man evtl. spz. Fragen stellen (die sich dann aber auch erübrigen).

      Tipps wie "bessere Kamera kaufen" kurbelt zwar den Mediamarkt an, machen aber keine besseren Fotos.
    • Nachtrag: Bei unseren Spiegelreflex war noch nichts mit Sensoren, da waren noch richtige Filme drin ;)
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      [Charles-Louis Secondat)